Technische hochschule Deggendorf

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Im Herbst 2019 startete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Nach knapp zwei Jahren ist Lucas Fobian nun der bundesweit erste KI-Bachelorabsolvent.

„KI-Experten sind auf dem Markt aktuell sehr gefragt“, berichtet Prof. Dr. Patrick Glauner. Er ergänzt: „Die Unternehmen können jedoch nicht drei bis vier Jahre auf die ersten Absolventen warten“. Neben dem regulären Start des neuen Studiengangs bot die THD daher damals einmalig den sogenannten „Quereinstieg“ an. Dieser ermöglichte Berufstätigen mit einem technischen Studienabschluss oder Studienfachwechslern den Erwerb der KI-Kompetenzen von innerhalb nur zwei Jahren. Ein Konzept, das auf den damaligen und mittlerweile pensionierten Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp zurückging.

Der nun erste Absolvent Lucas Fobian war davon sofort überzeugt: „Während meines Studiums der Allgemeinen Informatik stellte ich fest, dass mich insbesondere der Teilbereich der KI interessiert. Glücklicherweise bot die THD genau zu diesem Zeitpunkt den Quereinstieg an. Dadurch konnten mir große Teile des Grundstudiums angerechnet werden.“ Seine Bachelorarbeit führte er in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) durch. Hierbei entwickelte er eine KI aus dem Bereich „Predictive Policing“ zur Prognose von Wohnungseinbrüchen. Prof. Glauner betreute diese Bachelorarbeit und berichtet stolz: „Das BLKA ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Man hat uns bestätigt, dass unsere KI-Absolventen hervorragend für die Umsetzung von KI-Anwendungen qualifiziert sind“. Aktuell bearbeiten knapp 15 weitere „Quereinsteiger“ ihre Bachelorarbeiten. Sie werden ihr Studium in den kommenden Wochen abschließen und anschließend ebenfalls dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung. Bewerbungen auf einen Studienplatz sind noch bis zum 15. August möglich.

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Endlich wieder eine Feier auf dem Campus. Am vergangenen Wochenende verabschiedeten sich die Absolventinnen und Absolventen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von ihrer Hochschule. Wie man es sich vorstellt, zeremoniell mit Talar und Hut. Aber draußen, mit Abstand und Hygienekonzept.

Deswegen war die Veranstaltung aber nicht weniger feierlich. Verteilt auf drei Tage konnten die Studierenden, die das Studium zwischen März 2020 und März 2021 abschlossen, den Campus ganz für sich haben. Mit DJ, Bars und Essensmöglichkeit, Sitzgelegenheiten und einer besonderen Illumination war der Campus extra für sie vorbereitet. Zuerst stand aber die Übergabe der Urkunden an, Festreden und die Ehrung von insgesamt neun Absolventinnen und Absolventen für ihre Abschlussarbeiten. Alles virtuell und im Beisein von Freunden und Familie, die sich per Stream zuschalten konnten. Der schönste Moment, das Hütewerfen, folgte dann Open Air. Insgesamt verabschiedeten sich 450 Absolventen. Erstmalig auch Studierende der Studiengänge Wirtschaftspsychologie und Pflege dual. Geplant und konzipiert wurde die Graduiertenfeier durch die Abteilung THD Alumni in Zusammenarbeit mit der Masterklasse Medientechnik und -produktion. Ihr Motto dabei: "Glow up with us!".

 

 

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) durfte sich am Dienstag, 20. Juli über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Diese ermöglicht es dem Campus, sich noch gezielter für Projekte und Studierende einzusetzen.

Campusleiter Professor Dr. Horst Kunhardt begrüßte zusammen mit Dekan Professor Dr. Georg Christian Steckenbauer und Koordinator Georg Riedl die beiden Vertreter des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen am ECRI. Als Vorsitzender des Bezirksverbandes war Landrat Michael Fahmüller zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rottal-Inn, Martin Ruhland, an den Campus gekommen. Im Gepäck einen Spendenscheck über 2.500€ für den Förderverein des ECRI.

Die Besucher bekamen nach der Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschehnisse des Campus sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate am ECRI. Derzeit finden Vorlesungen noch online oder hybrid statt, aber der ECRI versucht trotz Planungsunsicherheiten den Unterricht rasch wieder auf Präsenz umstellen zu können. Dieses Vorhaben fand bei allen Beteiligten große Zustimmung. Wie Ruhland betonte, trägt der ECRI mit seinem internationalen Campus zur heimischen Wirtschaft und somit zur Zukunft der Region bei, wofür er sehr dankbar ist. Fahmüller, der sich als Vorsitzender des Bezirksverbandes besonders für die Spende in Höhe von 2.500€ eingesetzt hatte, hob die Bedeutung des Campus in Hinblick auf Arbeitskräfte und das kulturelle Leben in der Region nochmals hervor.

Der Förderverein des ECRI war in den letzten Monaten trotz Corona aktiv in der Förderung der Studierenden. So unterstützte der Verein beispielsweise die Absolventenfeier oder half Studierenden, die sich aufgrund der Pandemie in einer Notlage befanden.

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Zum Abschluss noch einmal Campusluft schnuppern, das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstudiums an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 15 Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Semester die Herausforderung angenommen und Schule und Hochschule gleichzeitig absolviert. Am Montag, 26. Juli wurden sie von Professor Patrick Glauner sowie den Organisatorinnen Andrea Stelzl und Angelika Hable feierlich verabschiedet.

In ihrer Begrüßung würdigte Andrea Stelzl das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Immerhin liegt ein komplett virtuelles Hochschulsemester und ein in weiten Strecken virtuelles Schuljahr hinter ihnen. Prof. Patrick Glauner war als Gastredner virtuell zugeschaltet und gab wichtige Tipps für das spätere Studium. Ebenfalls online zugeschaltet waren die „externen“ Absolventen. Denn das virtuelle Studieren hat auch Vorteile. Zum ersten Mal konnten zwei Regensburger Schüler und ein Schüler aus Koblenz zum Frühstudium an der THD zugelassen werden – eben weil die Vorlesung über Algorithmen und Datenstrukturen von Prof. Glauner aus dem Studiengang Künstliche Intelligenz rein virtuell angeboten wurde. Angelika Hable freut sich über die neuen Möglichkeiten und das durchweg positive Feedback: „Es hat allen gut gefallen. Wir konnten unseren Einzugskreis erweitern. Einige Frühstudierende absolvieren mittlerweile ihr zweites oder drittes Semester an der THD und einer wechselt im Winter direkt ins reguläre Studium an unserer Hochschule. Das sind alles wirklich positive Trends.“ Nachdem die Teilnahmezertifikate überreicht waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Campus zum Semesterabschluss noch einmal live und in Präsenz auf einer kleinen Campustour erleben.

Das nächste Frühstudium an der THD beginnt im Wintersemester ab Oktober 2021. Es richtet sich an Interessenten ab Klasse 10, die Vorlesungen parallel zur Schule hören und Themen bearbeiten möchten, die sonst vielleicht zu kurz kommen. Sie sind herzlich eingeladen, sich jetzt schon unter fruehstudium@th-deg.de bei Angelika Hable und Andrea Stelzl zu melden. Die konkreten Vorlesungstermine gibt es im September. Weitere Informationen zum Frühstudium und zur Bewerbung unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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Eine von fünf spezifischen Pilotregionen in Bayern und Österreich ist Braunau-Simbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291“. Die Region führte im Rahmen des Projektes einen Workshop durch, mit dem Ziel Ideen und Ansätze für die gesundheitstouristische Nutzung von Wäldern in Braunau-Simbach zu erarbeiten. Lead-Partner ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops lud das fünfköpfige Projektteam zusammen mit Georg Bachleitner vom Stadt-, Tourismus- und Standortmarketing Braunau-Simbach am Mittwoch, 21. Juli dazu mehrere Stakeholder und Fachleute aus den Bereichen „Wald, Gesundheit und Tourismus“ in den Simbacher LOKschuppen ein. Neben einigen lokalen Gästen aus Braunau-Simbach durfte man dabei auch Workshop-Teilnehmer von überregionalen Projektpartnern und -institutionen begrüßen, wie u.a. dem Bayerischen Staatsministerium in München, den Staatsforsten Wasserburg oder dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfarrkirchen.

Mit ihrem lokalen Know-how wie auch ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten die Teilnehmer einen unabdingbaren Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Waldräume im konkreten Kontext für die Pilotregion Braunau-Simbach gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse aller gemeinsamen Überlegungen und Bemühungen ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In gemeinsamen Vorstellungs- und Diskussionsrunden sowie in gezielten Gruppenarbeiten zu verschiedenen Projektthemen sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu möglichen Zielgruppen, waldbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrener Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man einen weiteren Schritt unternehmen, um gezielt Angebote für die Pilotregion Braunau-Simbach abzuleiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar zu machen. Dies sieht auch Georg Bachleitner als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Die nachhaltige, gesundheitstouristische Nutzung von Wald, insbesondere in Regionen, für die Waldnutzung ohnehin alltäglich scheint, wird eine zukunftsweisende Herausforderung für Destinationen“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Braunau-Simbach auch Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Traunsee-Almtal) nachhaltige Ansätze, wie lokale Waldräume gesundheits-touristisch und mehrwertstiftend genutzt werden können.

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Die Technische Hochschule (TH) Deggendorf errichtet in Vilshofen ein neues Technologietransferzentrum: Heute erfolgte der Spatenstich für das „Bayerische Zentrum für Digitale Sicherheit“ (BayZDS) mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Das BayZDS versteht sich für Unternehmen aus ganz Bayern als Ansprechpartner zu Fragen der Digitalen Sicherheit in den Bereichen Automobiltechnik, Fertigungstechnik und Maschinenbau, Energieerzeugung und Distribution, verfahrenstechnische Industrie, intelligente Verkehrssysteme und Medizintechnik. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der angewandten Forschung, dem Technologietransfer und der Grundlagenforschung. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit seiner Ausrichtung auf digitale Sicherheit wird sich das BayZDS mit einem hochaktuellen und zugleich zeitlosen Thema befassen. Denn wollen wir digitale Technologien zuverlässig nutzen, müssen sie unbedingt sicher sein. Die TH Deggendorf beweist mit ihrem zehnten Technologiecampus, dass sie hochmoderne Technik nicht nur entwickeln kann, sondern sich auch der Verantwortung sehr bewusst ist, die mit deren Einsatz einhergeht.“

Das zukunftsweisende Projekt realisiert der Freistaat zusammen mit der Stadt Vilshofen: So übernimmt der Freistaat über die Hightech Agenda Bayern die Anschubfinanzierung in Höhe von knapp 7,3 Millionen Euro, die Räumlichkeiten wird in den ersten fünf Jahren die Stadt Vilshofen zur Verfügung stellen. „Wir investieren in Vilshofen in eines der Schwerpunktthemen für den Wirtschaftsstandort Bayern“, so Sibler. Die Inbetriebnahme des Technologiecampus in Vilshofen – und damit des zehnten Technologietransferzentrums der TH Deggendorf – ist für das Jahr 2022 geplant. Bislang betreibt die TH Deggendorf den Technologiecampus (TC) Freyung zu Angewandter Informatik und Bionik, den TC Teisnach zu Optoelektronik und optischer Fertigungstechnik sowie einen weiteren TC zu Industrieller Sensorik, das Technologieanwenderzentrum Spiegelau zur Verarbeitung von heißem Glas, den TC Cham zu Mechatronik, den Logistikcampus Grafenau, den TC Weißenburg zu Kunststofftechnik sowie zusammen mit der OTH Regensburg den TC Parsberg zu Digitaler Fertigung und in Plattling das Forschungszentrum „Moderne Mobilität“. Darüber hinaus hat die TH Deggendorf in Hutthurm einen weiteren Standort als Außenstelle des TC Weißenburg eingerichtet. Technologietransferzentren der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein wesentlicher Pfeiler der erfolgreichen bayerischen Regionalisierungsstrategie. Ihr Forschungsschwerpunkt ist abgestimmt auf die regionale Wirtschaftsstruktur. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten eng zusammen, um Technologien anwendungsorientiert zu entwickeln, regionalen Unternehmen den Zugang zu diesen zu erleichtern und Kontakte zu Studentinnen und Studenten und damit künftigen, hochqualifizierten Fachkräften zu ermöglichen.

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Am 29. Juli kommt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erneut in die Stadt. Auf der Bank am Oberen Stadtplatz zwischen Rathaus und Pustet diesmal: Der THD-Experte für Künstliche Intelligenz (KI), Prof. Dr. Patrick Glauner. Von 10.30 bis 12 Uhr möchte er sich mit Bürgerinnen und Bürgern darüber unterhalten, wie Daten und ihre Auswertung unsere Gesundheitsvorsorge aktuell schon verändern und in naher Zukunft noch weiter verändern werden.

Die vollständige Abbildung des individuellen Erbguts ist heute kein großes Ding mehr. Man bekommt die Daten bereits für ein paar hundert Euro. In ein paar Jahren, so Experten, seien sie möglicherweise schon so normal wie ein großes Blutbild. Die Tür zur individualisierten Medizin steht also offen. „Das Entscheidende aber wird sein, wie wie die Daten, beispielsweise aus einem persönlichen Erbgut, ethisch sinnvoll nutzen können“, sagt THD-Professor Patrick Glauner. Dafür brauche es den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, um die ungeheueren Mengen an Daten auswerten und interpretieren zu können. Außerdem Blockchain-Technologien, um die notwendige Datensicherheit gewährleisten sowie Quanten-Computer, um die erforderlichen Rechenleistungen realisieren zu können. Allein der Markt mit der Analyse von Gendaten soll 40 Mrd. Dollar groß sein. Bis 2030. Dementsprechend wird weltweit mit Hochdruck daran geforscht und gearbeitet. In der Krebstherapie zeichnen sich bereits erste Erfolge ab. Nicht nur der Zusammenhang zwischen bestimmten genetischen Konstellationen und der Erstehung von Krebs ist belegt, sondern auch der mit individuell erreichten Behandlungserfolgen. In der Radiologie oder auch der Dermatologie leistet KI dank Mustererkennung schon länger wertvolle dignostische Unterstützung. „Die Sorge, dass diese Technologie irgendwann echte Mediziner ersetzen wird, ist unbegründet“, sagt Glauner. Vielmehr sei die Technik eine zusätzliche, datenbasierte Expertise. Das Analyseergebnis einer KI, die quasi unendlich viele Daten in die Auswertung einfließen lassen könne, kombiniert mit der persönlichen ärztlichen Erfahrung liefere den bestmöglichen Behandlungsvorschlag. „Aber am Ende entscheidet immer der Mensch, die Ärztin gemeinsam mit ihrem Patienten“, versichert Glauner. Daran werde sich nichts ändern. Natürlich hat das Thema der Datenverarbeitung in der Medizin zusätzlich eine große ethische Dimension. Auch darüber können die Bürgerinnen gerne mit Glauner sprechen. Eine ethische Dimension auf zwei Ebenen übrigens. Auf der individuellen Ebene muss sichergestellt sein, dass alle selbst entscheiden können, wer Zugriff auf persönlich Daten erhält. Interessant an dieser Stelle: In den USA gibt es bereits ein Geschäftsmodell, seine Daten an Universitäten oder Pharmakonzerne auszuleihen. Für ein Honorar, versteht sich. Auf der gesellschaftlichen Ebene stellt sich die Frage, ob wir nicht alle unsere Daten anonymisiert der Forschung zur Verfügung stellen sollten – oder sogar müssen. Denn das ist klar: Erst wenn richtig große Datenmengen, Stichwort Big Data, zusammenkommen, ergibt sich auch ein Bild, eine Interpretation mit hoher Verlässlichkeit. Zum Wohle all derer, die heute an unheilbaren Krankheiten leiden und mangels Verstehen dieser Krankheiten nicht geheilt werden können. Viele Fragen also. Fragen, die die Menschen bewegen. Nicht nur Informatiker und Ärztinnen. „Auf der THD-Science Bench können ein paar davon bestimmt beantwortet werden“, ist sich Patrick Glauner sicher.

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Für den bereits angekündigten „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)“, der 2022 erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen werden soll, wurden nun die Details und Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Gewinnen können Einzelpersonen, Startups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von KI. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Die industrielle Produktion und der Maschinenbau sind Kern unseres Wohlstands“, erklärt Unternehmer Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Award auszuschreiben. Der erste Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung liege daher auch auf KI-Anwendungen mit Bezug zu Industrie 4.0 Themen. Zugleich sei Mitteleuropa immer mehr auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft. „Daher liegt der zweite Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung auf KI-Anwendungen im Bereich Dienstleistung 4.0“, so Fink. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden. Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2021. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen bzw. Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Tschechien. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz in einem der genannten Länder haben. Diese müssen dann eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert. Prof. Dr. Patrick Glauner, der den Wissenschaftspreis von Seiten der THD hauptverantwortlich betreut, erklärt, dass die Jury sich verpflichte, alle ihr im Rahmen des Wettbewerbs zugänglich gemachten Informationen streng vertraulich zu behandeln und allein zur Durchführung des Wettbewerbs verwenden werde. „Allerdings“, schränkt Glauner ein, „empfehlen wir allen Teilnehmenden etwaige Patentanmeldungen vor einer Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs abzusichern.“ Denn die Vorstellung der Ideen bzw. Projekte könne den Neuheitenschutz beseitigen. Die Preisverleihung ist im Frühjahr 2022 geplant. Zur Jury zählt unter anderen auch der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Anton Fink selbst.

Details zur Ausschreibung stehen unter www.th-deg.de/ki-preis zur Verfügung.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) beschreitet unter Federführung von Prof. Dr. Thomas Spittler gemeinsam mit der katalonischen Unversität de Vic (UVic) in Spanien neue Wege bei virtuellen Lehrformaten.

Zusammen mit Juan Antonio De Los Cobos und Montse Romera Mas der UVic führten Prof. Dr. Thomas Spittler und Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.) vom ECRI ein Lehrprojekt zu E-Health mit Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen durch. Insgesamt nahmen 30 Studierende der Fachrichtungen Nursing and Physiotherapy, Health Informatics und Gesundheitsinformatik von zuhause aus an dem Projekt teil.

Zu Beginn wurden alle relevanten Inhalte zu E-Health, serious Games und Gamification, Recht und Ethik sowie Roboter in der Pflege durchgenommen. Anschließend bekamen die Studierenden eine konkrete Aufgabe gestellt, um das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. In sechs international gemischten Teams, jeweils zu gleichen Teilen bestehend aus Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen, sollten die Studierenden den Einsatz von Gamification an einem konreten Beispiel umsetzen. Aufgabenstellung war es, einem Patienten mit neuem Hüftgelenk, der nach der Operation seine motorischen Fähigkeiten wieder reaktivieren muss, durch Spiele bei der Reha zu unterstützen. Dafür mussten die Studierenden recherchieren, um herauszufinden, welche Maßnahmen nach einem solchen Eingriff empfohlen werden. Aufbauend darauf sollten sie Lösungen finden, wie mithilfe von Gamification oder einem konkreten Spiel, die Genesung vorangetrieben werden kann. Wichtig dabei waren auch rechtliche Aspekte und die Frage, ob Ergebnisse, die der Patient im Spiel erzielt auch in die elektronische Patientenakte des Patienten aufgenommen werden sollten und ob dies sinnvoll ist oder nicht.

Die Studierenden erarbeiteten die unterschiedlichsten Ideen und Reha-Spiele während des Projektes. So entstand beispielsweise ein virtuelles Haustier, dessen Gesundheitszustand sich dem des Patienten anpasst. Erzielt er während der Übungen gute Ergebnisse, da sich sein Zustand verbessert, so ist auch das virtuelle Haustier gesund und glücklich. Macht der Patient Rückschritte, so zeigt sich auch bei dem Haustier eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Weitere Ideen waren die Integration von Künstlicher Intelligenz, um Übungsverläufe zu optimieren und dem Patienten so zu schneller Gesundung zu verhelfen, aber auch der Einsatz von Virtual Reality Elementen bis hin zu einer Verbindung zwischen Hometrainer und einer App.

Das positive Feedback von Studierenden und Lehrenden sowie die hervorragende internationale virtuelle Zusammenarbeit rundeten das kollaborative Lehrprojekt ab. Mit dem Erfolg der ersten Kollaboration im Hinterkopf, planen die Beteiligten bereits das nächste gemeinsame Projekt.

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Ab Ende August beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Erstsemester-Studierende können mit diesem Kursangebot ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen. Anmeldungen sind ab jetzt online möglich.

Die Vorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Informatik angeboten. Der vom Career Service konzipierte Kurs „Studieren mit Erfolg“ vermittelt den angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Das komplette Kursangebot ist im Internet unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Dort können sich Studierende auch direkt online anmelden. Die Kurse werden größtenteils virtuell stattfinden. Fragen zu den Angeboten werden per E-Mail an vorbereitungskurse@th-deg.de oder telefonisch unter der Nummer 0991/3615-223 beantwortet.

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Wer nach inspirierenden und informativen Vorträgen sucht, wird im Internet schnell bei TED fündig. Die weltberühmte Konferenz und die TED-Talks liefern den Stoff, der auf Youtube mit millionenfachen Aufrufen zu finden ist. Ein solcher TED-Talk findet am 7. August auch in Deggendorf statt. Die erste große Veranstaltung, für die der Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) dieses Jahr geöffnet wird. Studierende haben zehn Rednerinnen und Redner gefunden, die zum metaphorischen Thema „Wir bauen Brücken“ sprechen.

Alle folgen dabei dem Motto von TED: Ideas worth spreading - Gedanken, die es wert sind, verbreitet zu werden. Die meisten der Redner werden Englisch sprechen. Sie sind Mitarbeiter der THD, Studierende, Professoren, CEOs und Gründer. Sie wollen ihre Gedanken, Ideen, Erfahrungen und Visionen in thematisch bunt gemischten Vorträgen teilen. Es werden technische, kulturelle, spirituelle, bildende, personelle und physische Aspekte angeschnitten. Hinter der Veranstaltung steht der Studentische Verein TEDxDIT. Sehr gerne wollen die Mitglieder Menschen aus der Region für ihre Veranstaltung gewinnen. Das detaillierte Programm ist auf www.tedxdit.com zu finden. Dort können auch die Tickets erworben werden. Schüler zahlen 7 Euro, Studierende 10 Euro und Erwachsene 20 Euro.

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BAYERN/NIEDERBAYERN/DEGGENDORF: Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. (BVSW) Alexander Borgschulze und der Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Waldemar Berg, unterzeichneten am 16. Juli 2021 in Deggendorf eine Kooperationsvereinbarung über die polizeiliche Mitwirkung im Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. intensivieren mit dieser Kooperation ihre bereits bestehende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der TH Deggendorf wurde für den Bereich der akademischen Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften im Bereich des Sicherheitsmanagements eine strategische Kooperation vereinbart.

„Die Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist eine Kernaufgabe des demokratischen Rechtsstaates. Um diese im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit in einem Höchstmaß zu gewährleisten, bedarf es der Zusammenarbeit und Mitwirkung aller gesellschaftlichen Kräfte. Ziel der Kooperation ist eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit von Unternehmen der Sicherheitswirtschaft mit den Sicherheitsbehörden und der Bayerischen Polizei, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der in Bayern angesiedelten Wirtschaftsunternehmen zu gewährleisten“, so Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer.

Historie und Ziele des Studiengangs

Im Rahmen einer fachlichen Initiative führender Sicherheitsexperten aus Industrie und öffentlicher Hand ist der Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“ “ unter Führung von Vizepräsident Prof. Waldemar Berg an der Technischen Hochschule Deggendorf entstanden. Das Studium ermöglicht eine akademische Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften im Bereich des Sicherheitsmanagements. Die Studienteilnehmer werden auf Basis wissenschaftlicher und sicherheitsrelevanter Studieninhalte befähigt, herausgehobene Tätigkeiten in Unternehmen der Sicherheitswirtschaft wahrzunehmen. Die Teilnehmer des Studiengangs sollen unter anderem strategische und operative Bedrohungslagen oder Sicherheitslücken in Firmen und Unternehmen erkennen, bewerten und entsprechende Sicherheitskonzepte entwickeln können.

Absolventen des Studiengangs sind aufgrund ihrer späteren Aufgabenwahrnehmung potenzielle Partner der Bayerischen Polizei. Grundkenntnisse zur Organisation der Bayerischen Polizei und der landes-, bundes- und europaweiten Sicherheitsarchitektur, zu polizeilichen Aufgaben und Grundzügen des Einsatzmanagements fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das organisatorische Verständnis der künftigen Führungskräfte.

Organisation und Inhalte des Studiengangs

Der Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“ richtet sich primär an Personen, die in der Sicherheitswirtschaft tätig sind und zeichnet sich durch seine ausgeglichenen Anteile aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Sicherheitsmanagement aus.

Der Studiengang vermittelt den Studierenden eine breite Grundlagenqualifikation sowie ein aktuelles und praxisrelevantes Branchenwissen mit fundierten Schwerpunkten. Ein hoher Praxisbezug wird dadurch gewährleistet, dass die Vorlesungen sowohl von Dozenten der TH Deggendorf, als auch von Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft und künftig von Experten der Bayerischen Polizei gehalten werden. Die Absolventen werden dadurch befähigt, Führungs- und Koordinierungsaufgaben im Werkschutz oder der Betriebssicherheit von mittelständischen Unternehmen und Konzernen in den Bereichen Risiko-, Krisen- und Sicherheitsmanagement erfolgreich zu übernehmen.

Das berufsbegleitende Studium, bestehend aus neun Semestern, startet jährlich mit Beginn des Sommersemesters am Zentrum für Akademische Weiterbildung in Deggendorf. Die Vermittlung des Unterrichtsstoffes erfolgt in elf bis fünfzehn Wochenendveranstaltungen je Semester im Rahmen von Präsenzvorlesungen, welche Freitagnachmittag und samstags ganztägig durchgeführt werden.

Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft fungiert das Polizeipräsidium Niederbayern mit Sitz in Straubing als zentraler Ansprechpartner für den BVSW sowie der TH Deggendorf. Polizeipräsident Manfred Jahn sicherte zu: „Wir sind gerne bereit, die Koordination für die polizeilichen Unterstützungsleistungen im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration zu übernehmen“.

„Die Kooperation – besser gesagt unsere Partnerschaft - der Technischen Hochschule Deggendorf mit der Bayerischen Polizei und uns als Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (e.V.) und demzufolge von Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft und Lehre, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft stellt einen Meilenstein und zugleich eine einzigartige Säule für die Gewinnung und Qualifizierung von besonders geeignetem Nachwuchs auf Managementebene für die Sicherheitswirtschaft dar. Die Absolventen des Studiengangs Sicherheitsmanagement werden die Möglichkeit haben, herausgehobene Aufgaben und Funktionen in der Sicherheitsbranche wahrzunehmen. Damit profitiert insgesamt auch die Sicherheit in unserem Land.“, so der Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft e. V., Alexander Borgschulze.

Der Vizepräsident der TH Deggendorf und zugleich Leiter des Studiengangs an der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Waldemar Berg, ist erfreut über das Zustandekommen der Kooperation: „Einen besonderen Mehrwert bietet diese Kooperation für unsere Studierenden. Sie erhalten durch die Unterstützung von polizeilichen Referenten einen Einblick in die Aufgaben, die Arbeitsweise und die Herausforderungen der Bayerischen Polizei, den ihnen kein anderer Studiengang bieten kann. Durch den Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. bekommen die Studierenden auch Einblicke in die Zusammenarbeit von Behörden, privater Sicherheitsindustrie und Verbänden. Die Technische Hochschule Deggendorf freut sich sehr darüber, dass mit dieser Kooperation kompetente neue Dozenten gewonnen werden konnten, die den Studierenden sicherlich sehr praxisnahe Vorlesungen bieten werden“.

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Mit großer Freude und Erleichterung hat man an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Nachricht aufgenommen, dass der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags die Bestellung eines Erbbaurechts an Teilen des Klosters Metten beschlossen hat. Damit wurde ein weiterer wichtiger Schritt für die geplante Expansion der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) gemacht. Auf knapp 5.000 Quadratmetern sollen schon in wenigen Jahren bis zu 1.400 junge Menschen in Metten studieren können.

„Es ist wunderbar“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, „dass nun mit Unterstützung von Wissenschaftsminister Sibler der nächste Meilenstein erreicht werden konnte.“ Die Studiengänge der Gesundheitswissenschaften erfreuten sich großer Beliebtheit. Es kämen außerdem kontinuierlich neue Bachelor- und Masterstudien dazu. „Der Platz für Studierende, Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der AGW in der Landau wie auch im DEGGs wird zunehmend knapp“, so Sperber. Das Ziel eines gemeinsamen Campus für alle Gesundheitswissenschaftler in Metten sei deshalb mehr als wünschenswert. Je eher, desto besser.

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt Minister Sibler heraus, der ja nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Kultur in Bayern verantwortlich zeichnet. Es gehe nämlich neben der Erweiterung der Hochschule, auch um eine nachaltige Revitalisierung der historischen Bausubstanz des bedeutsamen Baudenkmals Kloster Metten. „Der Umbau und die Sanierung stellen eine bautechnische und wirtschaftliche Lösung dar, welche einen dauerhaften Erhalt der kunsthistorisch bedeutsamen Anlage sichert“, sagt Sibler.

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Dank sinkender Inzidenzen und steigender Impfrate können ab sofort wieder Führungen durch die Mustereinrichtungen des Projekts DeinHaus 4.0 in Osterhofen und Deggendorf angeboten werden. Für Besucher gibt es jetzt auch noch mehr zu sehen. Zu intelligenten Medikamentenspendern, automatischen Lichtleisten und digitalen Türschlössern, gesellen sich nun auch die Sensoren und Geräte der DeinHaus 4.0-Studie.

Die Mustereinrichtungen bei den Firmen Wolf (Osterhofen) und Erl (Deggendorf) sind ab sofort für Besichtigungen von Kleingruppen bis zu 5 Personen (vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen ausgenommen) geöffnet. Auch das Technik-Set für die geplante Studie kann vor Ort erkundet werden. Privatpersonen, die gerne an der Studie teilnehmen möchten, können sich noch einen der Restplätze sichern, bevor im Spätsommer mit der Ausstattung der privaten Haushalte begonnen wird.

Bei Interesse an Führungen oder an der Studie ist das Team von DeinHaus 4.0 telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zu erreichen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.deinhaus4-0.de.

Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erforscht das Projekt DeinHaus 4.0 der Technischen Hochschule in Deggendorf seit 2018, wie sich digitale Hilfsmittel und Sensoren besonders auf den Gesundheitszustand älterer Personen auswirken können. Unter dem Motto „Länger Leben Zuhause“ soll die Bevölkerung informiert und eine Studie im Raum Niederbayern durchgeführt werden.

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Der Technologie Campus (TC) Vilshofen wird 2022 der 13. Baustein des Erfolgsmodells der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Forschung zu regionalisieren. Das Institut ProtectIT, bislang an der THD verortet, wird dort im „Technologietransferzentrum für digitale Sicherheit“ seine neue Heimat finden. Die Themen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Vilshofen: IT-Sicherheit zum Beispiel in der Automatisierungstechnik, kritische Infrastrukturen, Elektroniksysteme in Automobil und Avionik sowie sogenannte Eingebettete Systeme. Bereits begonnene Projekte werden am neuen Forschungsstandort weitergeführt.

In regelmäßigen und immer kürzeren Abständen erfahren wir in den Medien von strategischen Hacker-Angriffen. Sie legen Universitäten, Krankenhäuser, Konzerne oder Behörden lahm und nehmen diese in virtuelle Geiselhaft. Das Thema Cyber Security, also die Sicherung von IT-Strukturen und Organisationsdaten, muss deshalb im Zeitalter der Digitalisierung ganz nach vorne auf die Agenda. „Die THD“, so der zukünftige wissenschaftliche Leiter des TC, Prof. Dr. Martin Schramm, „baut mit dem Technologie Campus in Vilshofen seine Forschung in einem Bereich aus, der ohne Zweifel höchste wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz hat.“ Auch einen Bachelor Studiengang Cyber Security gebe es an der THD seit Ende 2019.

Ein Beispiel für die zukünftige wissenschaftliche Arbeit am TC Vilshofen ist SKINET (Proaktive Sicherheit durch Künstliche Intelligenz in automobilen und industriellen IT-Netzwerken). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und basiert auf einer Kooperation mit verschiedenen Industrieunternehmen sowie weiteren Forschungseinrichtungen. Die Kernidee von SKINET ist die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI), um Cyberbedrohungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Einsatzgebiete der Technologie sind Fahrzeuge und industrielle Fertigungsanlagen, die einer immer stärker werdenden Vernetzung unterliegen. Und somit ein potenzielles Angriffsziel von Hackern sind. Die Verbesserung der Erkennungs- und Reaktionsmechanismen ermöglicht es, die Sicherheit vernetzter Systeme deutlich zu optimieren.

Ein anderes Projekt nennt sich ASSiST, es ist aktuell in der Beantragungsphase. ASSiST soll Bürgerinnen und Bürger bei ihrer privaten IT-Sicherheit unterstützen. Denn die Abwehr digitaler Angriffe ist nicht nur für Unternehmen und Staaten relevant. Mit zunehmender Nutzung digitaler Endgeräte und dem eigenen Smart Home steigt das Risiko, Opfer von Cyberattacken zu werden. Viele sind sich dieses Risikos nicht unmittelbar bewusst. Über die Auswertung und das Aufzeigen von bestimmten Risiko-Indikatoren soll das Bewusstsein für den sicheren digitalen Umgang nachhaltig verbessert werden. Bei diesem Forschungsvorhaben ist unter anderem die Stadt Vilshofen eingebunden.

„Kooperationen mit regionalen bzw. überregionalen Partnern fördern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Und wir“, erklärt Prof. Schramm, „sind da als Hochschule für Angewandte Wissenschaften besonders in der Pflicht.“ Eine direkte Zusammenarbeit mit Partnern der Region werde auch im Rahmen von Auftragsforschung, Dienstleistungen und Weiterbildungsangeboten erfolgen. Neben der Entwicklung und Umsetzung neuer Forschungsideen.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet mit der neu ins Leben gerufenen Erwachsenen-Uni allen bildungshungrigen Erwachsenen die Möglichkeit, wissenschaftliche Vorträge aus Forschungsbereichen der THD zu hören. Den Auftakt bildet die Vorlesung „DeinHaus 4.0 - Länger Leben Zuhause mit Technikunterstützung“ am 22. Juli, die allen Interessierten offensteht.

Das Alter holt uns irgendwann alle ein. Das eigene Haus deswegen verlassen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein Albtraum. Damit dem künftig entgegen gewirkt wird, befasst sich die THD in dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderten Projekt „DeinHaus 4.0“ mit digitalen Assistenzsystemen und der Frage, wie diese den Alltag für Senioren erleichtern können. In einer einstündigen Vorlesung im Rahmen der Erwachsenen-Uni wird Prof. Dr. Horst Kunhardt auf das Projekt und die einzelnen Aspekte eingehen. Besonders spannend dabei ist, wie digitale Helferlein die Bewohner unterstützen können. Welche Möglichkeiten es in dem Bereich bereits gibt, wie „DeinHaus 4.0“ in der Praxis eingesetzt wird und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in dem Projekt umgesetzt werden und vieles mehr hören die Teilnehmer der Vorlesung in der Erwachsenen-Uni. Anhand des konkreten Beispiels von „DeinHaus 4.0“ wird Prof. Kunhardt auf die Herausforderungen des Alterns und wie man diese mithilfe von Wissenschaft und Digitalisierung meistern kann, eingehen.

Die Vorlesung findet am 22. Juli um 17 Uhr am Campus des ECRI in Pfarrkirchen statt. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung nötig. Interessenten können sich entweder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-8863 bei Andrea Ebertseder anmelden. Am Tag der Veranstaltung werden vor Ort die Kontaktdaten der Teilnehmer über die App „darfichrein“ mittels QR-Code erfasst. Bei Bedarf hilft das ECRI-Personal bei diesem Schritt. Weitere Voraussetzung für die Teilnahme sind das Tragen einer FFP2-Maske sowie das Einhalten des Mindestabstandes.

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Am Montag, den 5. Juli 2021 veranstaltete das Netzwerk INDIGO einen Themenworkshop zum Forschungsfeld IT-Sicherheit. Die digitale Veranstaltung beschäftigte sich mit aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen und bot neben drei spannenden Fachvorträgen die Möglichkeit zur Vernetzung zwischen den Forschenden der ostbayerischen Hochschulen.

Das Forschungsfeld der IT-Sicherheit ist ebenso vielschichtig wie komplex: Neben den stetigen Weiterentwicklungen im Bereich des Datenschutzes spielen Aspekte im Bereich der Informationssicherheit und die Qualität der zu verarbeitenden Daten eine wichtige Rolle. In diversen industriellen Anwendungsszenarien ist das Thema Security ebenfalls ein zentraler Faktor, beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Bereich der Sensorik.

Im INDIGO-Themenworkshop wurden diese aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen der IT-Sicherheit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der ostbayerischen Hochschulen diskutiert. Zentrale Impulse für diesen Austausch setzten die drei Referenten der Veranstaltung: Prof. Dr. Günther Pernul, der seit 2002 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg leitet, widmete sich in seinem Vortrag der Notwendigkeit von Messung und Verbesserung der Qualität sicherheitsrelevanter Daten und stellte diese als zentralen Bestandteil der Gewährleistung von Informationssicherheit dar. Weiterhin berichtete Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, seit 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik an der Universität Passau, von seinen aktuellen Erfahrungen im Rahmen des Forschungsprojekts UNICARagil, das sich insbesondere mit der IT-Sicherheitsarchitektur autonomer Fahrzeuge beschäftigt. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Christoph Skornia von der OTH Regensburg, der neben seiner Tätigkeit als Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik das Thema IoT-Security betreut und in seinem Vortrag einen Überblick zu aktuellen Projekten und Entwicklungen gab.

Bereits seit 2014 fördert das Netzwerk INDIGO den Austausch zwischen den sechs ostbayerischen Hochschulen OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg. Zentrales Ziel ist die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung im Bereich Internet und Digitalisierung. „Im Rahmen der INDIGO-Themenworkshops möchten wir die hochschulübergreifende Vernetzung unterstützen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern die Gelegenheit geben, sich zu Forschungsthemen wie beispielsweise der IT-Sicherheit auszutauschen.“, sagt Anne-Kathrin Böhm, Netzwerkmanagerin von INDIGO. Auch die Förderung von Kooperation mit weiteren Institutionen und Akteuren im Bereich Digitalisierung steht bei INDIGO im Mittelpunkt. So fand der INDIGO-Themenworkshop in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitscluster e.V. statt.

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Fünf neue und top ausgestattete Co-Working-Arbeitsplätze findet man seit kurzem im Deggendorfer ITC1. Das Besondere: bis Ende 2022 sind die Räume kostenfrei mietbar. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) macht dieses Angebot im Rahmen des Projekts „Digitalisierung im Dialog“. Als Homeoffice-Arbeitsplatz, für Freiberufler, Pendler oder zum Beispiel Start-ups ist der Co-Working-Space bestens geeignet.

Über die Hochschule können die Räume je nach Bedarf angemietet werden. Das Raumkonzept am ITC1 bietet dabei alles, was das Co-Working-Herz höherschlagen lässt. Wer einen der Arbeitsplätze nutzen möchte, braucht selbst nur noch Laptop, Mobiltelefon, Stift und Papier. Vom Schreibtischstuhl über WLAN bis hin zum Spind für persönliche Gegenstände und einer Kaffeeküche ist alles weitere vorhanden. Mit zusätzlichen Videokonferenz- und Besprechungs-Ecken sowie Kreativräumen ergibt sich ein komfortables Arbeitsumfeld. Dabei treffen ganz unterschiedliche Berufe und Persönlichkeiten aufeinander, die vom regionalen Netzwerken und dem Mehrwert des Zusammenarbeitens profitieren können. Wer mehr über den THD Coworking-Space erfahren möchte, kann dies am 21. Juli um 16 Uhr bei einer virtuellen Informationsveranstaltung tun. Eine Anmeldung ist per E-Mail an coworking@th-deg.de möglich. Informationen sind auch online unter https://www.th-deg.de/coworking zu finden.

Mit dem Projekt „Digitalisierung im Dialog“ fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

 

 

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Lehrreich und mit vielen im MINT-Bereich tätigen Persönlichkeiten präsentierten sich am 2. und 3. Juli online die ersten Ostbayerischen MINT-Tage. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die Fächer, denen große Zukunftschancen zugesprochen werden, wenn es um Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft geht. Deswegen gilt es junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. MINT-Bildung ist ein großes Thema. Bei den Ostbayerischen MINT-Tagen gab es viele Impulse, eine MINT-Karriere anzustreben. Ob im MINT-Talk, in Vorträgen zu Themen wie Quantencomputing oder der Bericht über den Karriereweg einer NASA-Mitarbeiterin.

Unter der Schirmherrschaft der regioFORSCHA und mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der MINT-Region Niederbayern als Veranstalter haben sich weitere Hochschulen und MINT-Akteure für die Ostbayerischen MINT-Tage zusammengetan. Ihr Engagement für MINT verständlicher machen, in Themen konkret eintauchen und die Zuschauer und Zuschauerinnen begeistern, das wollten sie schaffen. In rund 500 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, Großeltern und Interessierten haben sie interessierte Zuschauer gefunden.

Am Freitagvormittag nutzten einige Schulklassen das Programm sogar, um den Unterricht von Klasse 5 bis 11 zu bereichern. Ein Programm-Highlight bot am Samstagvormittag der MINT-Talk mit Wissenschaftsminister Sibler, THD-Präsident Peter Sperber, Petra Griebel von der regioFORSCHA, Dr. Monika Christl von Jugend forscht, Waltraud Erndl in ihrer Funktion als Sprecherin des Verbands deutscher Realschullehrer und Andrea Stelzl von der THD. Hochschulen seien ein wichtiger Partner in der MINT-Bildung sagte dabei Minister Sibler. Um bereits Schüler und Schülerinnen für MINT-Fächer zu begeistern, braucht es gute Rahmenbedingungen. Auch außerschulische Angebote sind wichtig, um die junge Generation auf die zunehmende Digitalisierung vorzubereiten. Hilfreich sei ein enges Netzwerk zu und unter MINT-Akteuren waren sich Petra Griebel und Waltraud Erndl einig. Was die MINT-Tage anbieten, sei vorbildlich, betonte Monika Christl. Und am wichtigsten sei, die Neugier zu behalten, die „Warum“-Fragen zu stellen und Angebote wie die Ostbayerischen MINT-Tage zu nutzen, so der Appell von Prof. Dr. Peter Sperber zum Abschluss des Talks.

Das laufende Programm des MINT-Teams der Technischen Hochschule Deggendorf ist online unter https://th-deg.de/schule#netzwerk zu finden. Die nächste große Veranstaltung ist die regioFORSCHA am 15. und 16. Juli 2022 in den Deggendorfer Stadthallen.

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Die letzten Tage des Bewerbungszeitraum am European Campus Rottal-Inn (ECRI) brechen an. Studieninteressierte haben noch bis zum 15. Juli Zeit, sich um einen Studienplatz im kommenden Wintersemester zu bewerben.

Der internationale Campus wartet mit insgesamt sieben Studiengänen aus den Bereichen Tourismusmanagement, Medizinische Informatik und Ingeneurwissenschaften auf. Besonderer Schwerpunkt des ECRI liegt auf dem Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health and Medical Tourism, der von der European Spa Association (ESPA) mit dem ESPA Innovation Award ausgezeichnet wurde. Studierende lernen in diesem Studiengang die Besonderheiten von Wirtschaft und Tourismus kennen. Darüber hinaus werden Schlüsselqualifikationen, Umsetzungskompetenz und Innovationsfähigkeit entwickelt. Studierende sind hier am Puls der Zeit und gehen aktuellen Trends in den modernen und hochwertig ausgestatteten eHealth and Smart Tourism Labs auch von der wissenschaftlichen Seite aus auf den Grund. Dabei geht es vor allem auch um Neuheiten wie Künstliche Intelligenz oder Eye Tracking, die zunehmend im Tourismussektor, besonders im Gesundheits- und Medizintourismus anwendung finden.

Wer sich im Studium lieber mit Informatik oder Technik auseinandersetzt, der kommt mit den Bachelorstudiengängen Health Informatics, Industrial Engineering oder Energy Systems Engineering auf seine Kosten. Für Masterinteressierte bietet der ECRI die Studiengänge Digital Health, Medical Informatics und Global Public Health an. Letzterer ist besonders spannend, da es sich dabei um einen Joint Degree zusammen mit der Savonia University of Applied Science in Finnland handelt.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige komplett englischsprachige Campus in ganz Bayern. Das macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv. Alles zu den Studiengängen und zur Bewerbung finden Interessenten auf der Website des ECRI: https://th-deg.de/ecri

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Kein Thema wird emotionaler diskutiert als der Klimawandel. So stimmen zwar knapp 90 Prozent der Deutschen einer stärkeren Nutzung grüner Energien grundsätzlich zu, kritisch wird es aber, wenn dies vor der eigenen Haustür geschehen soll. Ein Bruch, den Politik und Wissenschaft unbedingt auflösen müssen.

Der Ostbayerische Hochschulverbund TRIO versucht es in der ersten Juliwoche mit einer ungewöhnlichen Aktion. Fünf Wissenschaftler werden sich in fünf Städten auf die Bank setzen. Auf die »Science Bench«. So in Amberg, Deggendorf, Landshut, Passau und Regensburg. Mitten in der City. Alle, die möchten, dürfen sich dazusetzen und ein wenig mit den Forschern plaudern. Über Windräder und Smart Grid. Über Elektromobilität und ländliche Entwicklung. Über Digitalisierung und Gesundheitsversorgung. Über Ideen und Sorgen im engeren oder weiteren Zusammenhang mit der Energiewende. Prof. Dr. Tomas Sauer, Wissenschaftlicher Leiter des Hochschulverbunds, sagt: "Mit TRIO wollen wir einerseits den Austausch zwischen den ostbayerischen Hochschulen und der Wirtschaft intensivieren, wir wollen aber vor allem auch den Kontakt zu den Menschen in unserer Region suchen und verständlich machen, was an den Universitäten und Hochschulen passiert. Genau das ist das Ziel der Aktion Science Bench. Hier können sich Forschende und interessierte Bürgerinnen und Bürger ganz ungezwungen begegnen und diskutieren."

Klimawandel, das ist natürlich nur vordergründig ein reines Ökothema. Denn die vielfältigen Lösungsansätze, um unseren CO2-Fußabdruck möglichst schnell und nachhaltig zu minimieren, reichen in alle Lebensbereiche. Und sie werden vor niemandem halt machen. „Unseren Forscherinnen und Forschern ist daran gelegen, dass die Menschen verstehen, welche Möglichkeiten es gibt, wo wir stehen, wie die Dinge zusammenhängen und vor allem auch, was dies alles für sie bedeutet“, sagt Dr. Jörg Kunz, verantwortlich für die Wissenschaftskommunikation an der Technischen Hochschule Deggendorf und Koordinator der TRIO-Science Bench Aktion. Deshalb gehe man in die Stadt. Um sich auf Augenhöhe auszutauschen. „Wie wünschen uns einen Dialog“, so Kunz weiter, „wir wollen keine Vorlesung am Markplatz, sondern auch das aufnehmen, was die Leute bewegt und welche Ideen sie selbst für eine bessere Welt haben.“

Die Science Bench ist ein Kommunikationsformat, das auf eine Idee Prof. Katja Becker, der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, zurückgeht. Der Charme dieser Art von Wissenschaftskommunikation besteht in der persönlichen Nähe, die zwischen den Menschen auf der Straße und Forschenden geschaffen wird. Freilich erreicht man so nur eine Hand voll Leute. Aber es sind dafür andere als die, die beispielsweise einen Tag der offenen Tür oder eine Lange Nacht der Wissenschaften besuchen. Man spricht von »Passiven Unterstützern«, die solche Angebote der Hochschulen und Universitäten in der Regel nicht nutzen, ohne jedoch negativ gegenüber der Wissenschaft eingestellt zu sein. „Man schätzt, dass etwa die Hälfte der Menschen zu dieser Gruppe gehört“, berichtet Kunz. Die Wissenschaft habe erkannt, dass es viel mehr Integration und Teilhabe der Bevölkerung braucht. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt deshalb im Wissenschaftsjahr 2022 partizipative Wissenschaftskommunikationsprojekte in den Mittelpunkt. Unter dem Motto »Nachgefragt!«  Kunz freut sich über diese Entwicklung: „Mit der Science Bench sind wir in Ostbayern quasi schon einen Schritt voraus gegangen. Aber das Schöne ist, da kommt noch mehr.“

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Über 40 Prozesse gibt es mittlerweile in der additiven Fertigung („3D-Druck“). Welche Vorteile sich für kleine und mittlere Unternehmen ergeben und wie sich eine wirtschaftliche Nutzung der additiven Fertigungsverfahren realisieren lässt, zeigt das aktuelle DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am 6. Juli findet die virtuelle Veranstaltung an ihrem Zweigstandort, am Technologie Campus in Cham, statt.

Das DigiCamp richtet sich an interessierte Unternehmen und deren Mitarbeiter, Ingenieurbüros, Freiberufler und Interessierte der entsprechenden Fachbereiche. Campusleiter Prof. Dr-Ing. Wolfgang Aumer stellt die Fertigungsverfahren generell vor und zeigt in der Veranstaltung auf, welche Verfahren in den modernen Laboren in Cham angewandt werden können. Heiko Muhr, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Muhr GmbH in Schorndorf, zeigt verschiedene Anwendungen aus der Praxis. Zudem wird über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschule und Wirtschaft gesprochen und es besteht die Möglichkeit des virtuellen Netzwerkens im Anschluss an die Veranstaltung. Das detaillierte Programm ist auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt.

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Das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet jedes Jahr traditionell die International Week. Den krönenden Abschluss und gleichzeitig das Highlight der Woche bildete die virtuelle Veranstaltung „Taste the World“, bei der internationale Studierende Lieblingsgerichte aus ihrer Heimat kochen.

Virtuelle Veranstaltungen häufen sich aktuell und oft sind die Teilnehmer es schon überdrüssig, vor den Bildschirmen zu sitzen. Bei dem erstmals virtuellen Format „Taste the World“ des International Office der THD war jedoch das Gegenteil der Fall. Teilnehmer bekamen eine „Taste the World – to go Box“, welche sie an einem der zahlreichen THD-Standorte vorab abholen konnten. Insgesamt wurden fast 100 Boxen ausgegeben, was die Erwartungen der Organisatoren bei weitem übertraf. Dass die Teilnehmer nicht nur aus Deggendorf, sondern von den Standorten in Pfarrkirchen, Cham und den insgesamt 12 Technologie Campi kamen, zeigt, dass Essen die Menschen verbindet wie kein anderes Medium.

Mit „Taste the World“ wird eine etwas andere Reise um die Welt angeboten, die fremde Länder nicht nur erlebbar macht, sondern auch einen ersten Vorgeschmack bietet und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Jahr wartete das Event mit drei Gängen von zwei Kontinenten auf. Als Vorspeise gab es „Bread Upma“, eine indische Spezialität. Dabei handelt es sich um ein Brot mit geschmacksintensiven Gewürzen, Kräutern und Tomaten. Die Hauptspeise kam aus Südkorea. Mit „Kimbap“  wurde eine koreanische Sushi Rolle zubereitet. Zum Schluss wurde mit „Baghrir“ ein traditioneller nordafrikanischer Pfannkuchen aus Grieß gekocht, der auch in Marokko eine beliebte Nachspeise ist. Zubereitet wurde alles von den Studierenden zuhause. Per Zoom konnten die Teilnehmer die Gerichte ebenfalls in den eigenen vier Wänden mit den Zutaten aus der „Taste the World – to go Box“, nachkochen.

Bisher wurde die Veranstaltung immer vor Ort am Campus in Deggendorf durchgeführt, was dieses Jahr aber nicht möglich war. Daher kam die Idee der Boxen und der Übertragung per Zoom auf, welche am Ende wie eine Bombe einschlug. Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und dass das Angebot an allen THD-Standorten gleichermaßen gut angenommen wurde, unterstreichen den verbindenden Charakter des gemeinsamen Kochens und Schlemmens. Nicht nur Studierende und Personal nahmen am ersten virtuellen „Taste the World“ teil, auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber kochte zuhause selber mit. Für den reibungslosen Ablauf im Vorfeld sorgten die studentischen Hilfskräfte, welche die Boxen vorbereiteten und dann an die jeweiligen Standorte verteilten. Aufgrund des großen Anklangs und der durchwegs gelungenen Veranstaltung fasst das International Office ins Auge, künftig „Taste the World“ zwar wieder vor Ort am Campus, zusätzlich dazu aber auch als virtuelles Format, anzubieten.

In der International Week vom 21. bis 25. Juni wurden neben dem gemeinsamen Kochen bei „Taste the World“ zahlreiche weitere Veranstaltungen angeboten. So gab es verschiedene Infoveranstaltungen zu Auslandssemester und -praktikum oder das traditionelle Erzählcafé/KULTURcafé, bei dem internationale Studierende über ihre Heimat, dieses Mal über Celebrities in den verschiedenen Ländern, berichteten. Auch die internationalen Tutoren und der studentische Verein ESN beteiligten sich rege an der International Week. Sie steuerten virtuelle Quiz- und Spieleabende bei. Großen Andrang fand der Bayerisch Crash-Kurs, der vor allem den internationalen Studierenden die bayerische Kultur und Sprache vermittelte.

Das International Office blickt auf eine informative und unterhaltsame International Week zurück, die nicht nur Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, sondern auch die Hochschulfamilie campusübergreifend verband wie selten zuvor.

 

Die Rezepte des Menüs:

BREAD UPMA


Ingredients:
• 2 Slices of bread
• Oil
• Mustard seeds
• Onion
• Tomato
• Ginger grated or paste
• Green or red chili
• Cashew Nuts/Peanuts
• Salt
• Turmeric
• Chili Powder
• Water
• Coriander Leaves
• Lemon

Method:
1. Toast the bread on the pan (or in a toaster) and cut them into small rectangles and keep them aside.
2. Pour oil in the pan and slightly toast the cashews/peanuts with a medium flame. Keep them aside.
3. Add mustard. Once the mustard starts spluttering, add the green/red chilies.
4. Add onions. Saute them till they are golden. Put the grated ginger/paste of ginger and saute for a minute.
5. Add tomatoes, salt and turmeric. Saute the tomatoes till they are soft.
6. Add chili powder and mix well. Add 4 tablespoons of water and mix.
7. Cook till the mixture turns thick. Add the cashews and the bread pieces. Mix gently so that the bread pieces are coated with the mixture.
8. Sprinkle coriander leaves. Add a bit of lemon while eating.


KIMBAP

Ingredients:
• Rice
• Carrots
• Oil
• Eggs
• Pinch of salt
• 1 Sheet of seaweed

Methods:
1. Cook the rice.
2. Chop the carrots and heat the julienned carrots over medium-high heat on an oiled pan.
3. Crack the eggs in a bowl and stir the eggs in a pinch of salt. Heat a pan and add the eggs to the pan. When the bottom is set, flip it over. Transfer to a cutting board and cut lengthwise into thick strips.
4. Chop the carrots lengthwise into thick strips.
5. Put a sheet of seaweed, shiny side down and longer side towards you. Spread rice evenly over the seaweed sheet, using a spoon or your fingers.
6. Lay the prepared ingredients on top of the rice close to the side towards you.
7. Lift the entire bottom edge with both hands and roll over the filling away from you, tucking in the filling with your fingers.
8. Put firm pressure over the roll with your hands. If it’s to close everything in tightly. Then continue to roll again, putting pressure evenly over the roll using both hands.
9. Cut the roll into 1/2-inch thick bite sizes.

MOROCCAN PANCAKES

Ingredients:
• 250 gr of fine semolina
• 4 tablespoons plain flour (40 gr)
• 2 tablespoons caster sugar
• 1 heaped teaspoon active dry yeast
• ½ teaspoon salt
• 500 ml warm water
• 2 teaspoons baking powder

Methods:
1. In a blender insert the semolina, flour, sugar, yeast and salt. Add the warm water and blend until there are no lumps and the batter is smooth.
If you don’t have a blender place all the ingredients in a large bowl and use an electric whisk instead of a blender.
2. Add the baking powder and blend again for a few seconds. Leave the batter for 30 minutes to allow the yeast to proof and blend again for a few seconds.
3. Grease a non-stick pan and place it over medium high heat. Wait for the pan to be very hot to start baking the pancakes, otherwise you won’t get many holes on your pancakes.
4. Place a small amount of batter (as you would for any pancake) and leave the pancake until it dries out. As soon as you place the batter on the pan, the batter should start bubbling and drying out. Once the baghrir is no longer wet (it takes about a minute), it will mean that it is cooked. The baghrirs are cooked only on one side. Never flip them while baking them as you will loose the holes.
5. Repeat until you've used all the batter.
6. Don’t pile up your Moroccan pancakes while they are still hot, as they will stick to each other. If you want to pile them when they are hot, separate them with a tissue.

 

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„Die Lösung für ein jedes Geheimnis liegt in den kleinen grauen Zellen des Gehirns.“ (Hercule Poirot)

Schützt Gehirnjogging gegen Alzheimer? Nutzen wir wirklich nur zehn Prozent unserer Gehirnkapazität? Hat eigentlich jemand die zehn Milliarden Zellen gezählt, aus denen das Gehirn besteht? Und sind die tatsächlich grau? Die Hirnforschung hat längst im Alltag Einzug gehalten: in Form von Ratgebern zur Selbstoptimierung oder Gesundheitsvorsorge, zuweilen in Form von Mythen, häufig als etabliertes Alltagswissen, in jedem Fall aber auch in einer Flut von hervorragenden Wissensangeboten, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Fortschritte der letzten Jahre einem breiten Publikum erklären und für die Öffentlichkeit erlebbar machen.

Mit dem Kurs „Einführung in die Neuroanatomie“ hat sich Prof. Dr. Agnes Nocon aus der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften zwei Ziele gesteckt. Zum einen sollen die Grundlagen der Neuroanatomie vermittelt werden. Zu anderen werden verfügbare gut aufbereitete Ressourcen für das weitere Studium vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in diesem Kurs die Makroanatomie des Nervensystems und vor allem des Gehirns kennen, die zentralen Funktionen seiner wichtigsten Strukturen sowie die anatomischen Beziehungen, die diesen Funktionen zugrunde liegen. Unterstützt werden sie dabei durch Spiele, Präparationsvideos und interaktive 3D-Modelle. Diese helfen ihnen dabei, sich die Lagebeziehungen im Gehirn gut einzuprägen. Damit dies nachhaltig gelingt, erklärt Prof. Nocon per Video schrittweise, wie mit ofenhärtender Modelliermasse ein eigenes maßstabsgetreues Steckmodell des Gehirns nachgebaut werden kann. Dabei stellt sie in der Mensaküche der Hochschule den Modellbau in Form einer Kochanleitung vor.

Die Kursinhalte sind vor allem für Studierende der Gesundheitswissenschaften, der Psychologie, der Neurowissenschaften und sogar der Künstlichen Intelligenz relevant. Sie erfordern kein Vorwissen. Der Kurs ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Einschreibung findet über die Plattform der vhb statt. Für weitere Informationen und Anmeldung: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=184

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Perspektiven im Tourismus - Unter diesem Motto stand eine Veranstaltung des Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Kooperation mit THD Alumni und dem studentischen Verein DegTours am 17. Juni 2021. Corona hat die Branche hart getroffen. Kaum verwunderlich, dass viele Tourismusstudierende mit Sorge in ihre Zukunft blicken. Ziel der Veranstaltung war es deshalb, ihnen neuen Mut zu machen und Möglichkeiten und Erfahrungen aufzuzeigen. In einem virtuellen Treffen haben elf Alumni des Studiengangs Tourismusmanagement von ihrem Werdegang erzählt und Tipps gegeben. Die Studierenden sollten erfahren, dass es viele Möglichkeiten für sie gibt. Auch Berufswege, die nicht in den klassischen Tourismusmanagement-Bereich fallen.

Alle angefragten Alumni waren sofort begeistert und konnten mit den Studierenden mitfühlen. Der Berufseinstieg gestaltet sich (fast) nie perfekt, doch mit einer globalen Krise, die auch den Tourismus so hart traf, könnte es noch schwerer werden. Alle Alumni waren sich einig, dass der Tourismus wieder zurückkommen wird und dazu braucht es gut ausgebildete Experten. Ihr Rat war, den Bachelor erst als Anfang zu sehen. Es sei wichtig, authentisch zu bleiben und möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel in Praktika, Werkstudententätigkeit oder studentischen Vereinen. Außerdem sei der Mensch hinter dem Studiengang wichtig und welche persönlichen Eigenschaften er oder sie vorweisen kann. Einige Referenten brachten Stellenanzeigen mit und stellten sie vor. Auch ein Masterstudium war Gesprächsstoff. Insgesamt 93 Studierende und Vizepräsident Prof. Waldemar Berg nahmen an der Veranstaltung teil. Die Resonanz war auf beiden Seiten sehr positiv.

Die Referenten waren:

  • Susanne Wagner, Tourismusreferentin des Landkreises Regen
  • Katrin Arth, Natus Europe GmbH
  • Michaela Poxleitner, FH Salzburg
  • Aline Suchantke, IPU Erfurt
  • Luisa Häfner, Management Events
  • Elena Manz, mymuesli
  • Tanja Sierts, GHOTEL hotel & living
  • Sabine Mey, Flughafen München
  • Sarah Schatzl, desiretec
  • Vanessa Pajung, Master Kulturgeographie
  • Sebastian Böhm, Master International Accounting, Controlling and Taxation
  • Felizitas Mötter, Master Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung
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Weltweit ganz vorne mit dabei, das bescheinigt auch die zweite Ausgabe des internationalen WURI-Ranking (World’s Universities with Real Impact) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt belegt die Deggendorfer Hochschule einen herausragenden 29. Platz im globalen Vergleich. In der Kategorie Unternehmergeist konnte sich die THD sogar unter den Top Ten auf einem hervorragenden fünften Platz positionieren. Auch in punkto Krisenmanagement schaffte es die niederbayerische Hochschule mit Rang Sieben unter die Top Ten. Und konnte sich mit den großen Namen der internationalen akademischen Landschaft messen. Die Ergebnisse des diesjährigen WURI-Rankings wurden Mitte Juni vorgestellt.

„Wir sind in der Kategorie Unternehmergeist nach Princeton aber vor Berkeley gelistet. Das freut mich ungemein. Das WURI Ranking zeigt, dass die Kleinen durchaus mit den Großen mithalten können, wenn es um innovative und kreative Ansätze geht“, freut sich der Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber. Für das neue Ranking bewerben sich die akademischen Institutionen mit ihren Programmen und Projekten. Dieses Jahr wurden Beiträge in den Kategorien Anwendungsbezug, Unternehmergeist, Ethische Werte, Weltoffenheit und Krisenmanagement akzeptiert. Die Deggendorfer Hochschule hat sich neben Unternehmergeist und Krisenmanagement in der Kategorie Anwendungsbezug beworben und belegt dort einen sehr guten 29. Platz. Bewertet wird, wie innovativ, umsetzbar und wirkungsvoll die Programme sind. Damit will das WURI Ranking einen neuartigen Ansatz etablieren. Kleinere, junge und spezialisierte Hochschulen haben hier die selben Chancen wie die großen und etablierten Universitäten. Zudem sind alle teilnehmenden Institutionen eingeladen, am Bewertungsprozess mitzuwirken. Sie begutachten die Beiträge der anderen Hochschulen und Universitäten, was wiederum zu neuen Impulsen an der eigenen Hochschule führen kann. Das WURI-Ranking wird vom Institute for Policy and Strategy on National Competitiveness (IPSNC) in Südkorea organisiert und wird von der Hanseatic League of Universities (HLU) in den Niederlanden, dem Institute for Industrial Policy Studies (IPS) in Seoul, dem UN Institute for Training and Research (UNITAR) in Genf sowie dem Tailor Institute of Franklin University (FUS) in Lugano unterstützt. Die Ergbnisse sind im Internet unter https://www.wuri.world/wuri-ranking-2021 einsehbar.

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Am 2. und 3. Juli laden die MINT-Region Niederbayern und das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu den ersten „Ostbayerischen MINT-Tagen“ ein. Fünf bayerische Hochschulen, Firmen aus dem Raum Ostbayern und aus der MINT-Szene bekannte Akteure zeigen an diesen beiden Tagen, was man mit den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bewirken kann. Mitmachen, Fragen stellen und Ausprobieren ist beim ersten virtuellen MINTmachfestival der Region ausdrücklich erwünscht. Nicht nur Studieninteressierte, sondern alle von 8 bis 99 Jahre sind herzlich willkommen. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Messe regioFORSCHA.

Die „Ostbayerischen MINT-Tage“ bieten ein interaktives Programm mit rund 40 Vorträgen und Workshops. Von Quantencomputern, Künstlicher Intelligenz,  Programmieren bis hin zu Mikroplastik oder erneuerbaren Energien stehen ganz verschiedene Themen auf der Agenda. Für manche Workshops erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin vorab sogar Materialien zugeschickt. Völlig kostenfrei.

Auch für den persönlichen Austausch ist bei den MINT-Tagen gesorgt. Es steht ein virtueller Netzwerkraum zur Verfügung. Wer eine Berufswahl im MINT-Bereich anstrebt, kann eine Beratung durch die Zentrale Studienberatung der THD wahrnehmen sowie mit Studierenden der MINT-Fächer und der Agentur für Arbeit sprechen. Im MINT-Talk diskutieren Bildungsverantwortliche und Bildungsmacher außerdem live über die Bedeutung der außerschulischen MINT-Bildung.

Das ausführliche Programm und die Anmeldung zu den Workshops ist unter www.th-deg.de/minttage zu finden.

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Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche Herausforderungen globale Gesundheitsprobleme mit sich bringen können. Um solche Probleme langfristig bewältigen zu können, ist es nötig sich diesen aus einer internationalen Perspektive der Digitalen Gesundheit zu nähern. Dazu bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) diesen Sommer im Vorfeld des DigiHealthDay-2021 eine virtuelle Workshopreihe mit internationalen Größen aus der Gesundheitsbranche an. Die englischsprachigen Workshops sind kostenlos. Interessenten können sich ab sofort unter www.th-deg.de/digihealthday anmelden.

Insgesamt fünf Workshops zu Themen Digitaler Gesundheit bietet der ECRI in der DigiHealthDay-2021 Reihe bis Mitte Juli noch an. Durchgeführt werden diese von international anerkannten Experten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Indien und den USA. Diese widmen sich in ihren Veranstaltungen unter anderem der Patientensicherheit im Zusammenhang mit Digital Health Produkten, wie aus Radiologie-Bildern Business Insights gezogen werden können, der Bedeutung hochwertiger Gesundheitsdaten und ihre vertrauenswürdige Nutzung für das Lernen von Gesundheitssystemen sowie der Künstlichen Intelligenz und Big Data Analyse im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit eines Telehealth-Akkreditierungsprogrammes.

Die virtuellen Workshops bilden den Auftakt zum DigiHealthDay-2021, einem internationalen Online-Symposium, welches am 12. November virtuell stattfinden wird. Die Veranstaltungen sprechen alle an, die sich für Digitale Gesundheit interessieren egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studierende. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday.

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Eine ganz besondere Ausgabe der Kinderuni bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) im Juni an. Zum ersten Mal wird es eine Kinderuni-Reihe mit mehreren Terminen geben und parallel auch eine Jugenduni für Jugendliche ab 12 Jahren. Dieses Mal geht es rund um das Thema Bewegung.

Studierende des Studiengangs Physiotherapie dual werden klären, wie wichtig Bewegung für den menschlichen Körper ist. Warum wir Bewegung brauchen, welche Bewegung wir brauchen und wie viel eigentlich. Auch, wie sich Bewegung auf den Körper auswirkt und ob Lernen und Studieren dann besser klappt. Los geht es virtuell am Mittwoch, 16. Juni. Es folgen zwei weitere Termine am 23. und 30. Juni. Die Kinderuni startet um 17 Uhr und gleich danach um 18 Uhr ist die Jugenduni dran. Wer nicht alle Tage schafft, kann auch an einzelnen Terminen teilnehmen. Den Link zur Teilnahme an der Kinder- oder Jugenduni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni.

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Der wichtigste Preis für ausländische Studierende an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde am 10. Juni 2021 von Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber verliehen. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an den aus Mexiko stammenden Daniel Rodriguez Perales. Er wird für erfolgreiche Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement an der THD ausgezeichnet. Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist mit 1.000 Euro dotiert.

Der DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Die Geschichte von Daniel Rodriguez Perales beginnt mit dem Besuch einer deutschen Schule in Mexiko. Seit seiner Kindheit hat er Berührungspunkte mit der deutschen Kultur und Sprache. Insbesondere während mehreren Besuchen im Schüleraustausch. Ein Studium in Deutschland war seitdem sein Wunsch. Mit Beginn des Bachelorstudiengangs „International Tourism Management Health and Medical Tourism“ am European Campus Rottal-Inn wurde dieser wahr. Aufgrund seines Einsatzes in studentischen Vereinen, als Tutor für internationale Studierende und für ein Hilfsprojekt für Studierende in schwierigen Situationen ist er zum diesjährigen Träger des DAAD-Preises geworden. Inzwischen befindet er sich in der Endphase seines Studiums und kann sich sehr gut vorstellen für ein anschließendes Masterstudium in Deutschland zu bleiben und später in der Gesundheitsbranche tätig zu werden. Die 1.000 Euro möchte Daniel Rodriguez Perales für sein Masterstudium verwenden. Der nächste DAAD-Preis wird im Sommer 2022 verliehen.

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Für viele junge Menschen aus der Region stellen sich gerade die Weichen in Sachen Studium. Es ist Bewerbungszeit an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Bayern und damit Hochphase für die dortigen Beratungsstellen. In diesem Zusammenhang bietet die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 18. Juni einen Studieninformationstag an. Schüler und Studieninteressierte können sich dann rund um die Themen Studium und Hochschule informieren. Allen, die sich bereits beworben haben, will die THD Entscheidungshilfen zum Start ins Studium an die Hand geben. Der Studieninformationstag ViSIT findet online statt.

Im Rahmen des ViSIT werden die Bachelorprogramme der THD im Fokus stehen. Professoren, Lehrende und Studierende präsentieren die Studiengänge oder halten Fachvorträge dazu. Dabei können vom Publikum jederzeit Fragen gestellt werden. Es wird ein breites Beratungsprogramm zum Thema Studium, Orientierungsstudium, duales Studium, und Auslandssemester und –praktika geben. Zudem besteht die Möglichkeit an einem Studienorientierungsworkshop teilzunehmen.
Damit jeder Teilnehmer seine relevanten Themenbereiche schnell indentifizieren und sein persönliches Programm zusammenstellen kann, sind die Veranstaltungen der Fakultäten fünf Themenclustern zugeordnet: Wirtschaft, Technik, Informatik, Gesundheit und Englischsprachige Programme. Um den Interessierten möglichst viele Optionen zu bieten, werden alle Fakultäten ihr Programm zeitversetzt zweimal vorstellen. Nähere Informationen gibt es unter https://www.th-deg.de/de/virtueller-studieninfotag.
Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Technischen Hochschule Deggendorf ist die allgemeine Beratungsstelle für Studieninteressierte. Die Mitarbeiter beraten unabhängig; dabei stehen die Interessen, Ziele, Perspektiven und Fragen der Studieninteressierten im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die ZSB bietet ein breites Unterstützungsprogramm für Schüler, Lehrer und Eltern. Dazu zählen unter anderem Information und Beratung bei der Studienwahl mit gezielter Hilfestellung, auch bei sehr umfassenden Fragen, durch orientierende und entscheidungsunterstützende Einzelberatung, Informationsveranstaltungen, Webinare und Vorträge an Schulen. Kontakt: Alexandra Niewöhner, Leitung Zentrale Studienberatung, alexandra.niewoehner@th-deg.de, 0991-3615373.

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Im Beisein von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst sowie Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg hat Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber heute die Funktion der Kanzlerin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an Birgit Augustin übertragen. Gemeinsam mit Dr. Stefanie Duarte-Fernades als stellvertretende Kanzlerin wird Augustin ab dem 1. Juni die Geschicke der Verwaltung an der THD leiten. Seit Januar 2021 war sie bereits kommissarisch für diese Aufgabe verantwortlich.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Frau Augustin eine langjährige Mitarbeiterin und intime Kennerin unserer Hochschule für die wichtige Funktion der Kanzlerin gewinnen konnten“, äußerte sich THD-Präsident Sperber bestens gelaunt. Ebenso zufrieden zeigte sich Sperber mit der Wahl von Duarte-Fernandes als stellvertretende Kanzlerin. Mit der weiblichen Doppelspitze Augustin/Duarte-Fernandes habe man nämlich nicht nur ausgezeichnete Führungskräfte in der Verwaltungsleitung. Auch das Plus an Diversität in der Hochschulleitung sei sehr willkommen. Genauso sieht das Staatsminister Sibler. Er will bekanntlich die Förderung von Frauen an den Hochschulen im Freistaat vorantreiben. Vor allem in der Forschung, aber eben nicht nur da. „Um das volle Potenzial unserer Hochschulen zu entfalten, brauchen wir hochqualifizierte Frauen – sowohl in Forschung und Lehre als auch in der Verwaltung. Ich freue mich sehr, dass das Amt der Kanzlerin an der THD nun in den Händen von Birgit Augustin, die mit der Hochschule seit Jahren bestens vertraut ist, liegt. Mit ihr und ihrer Stellvertreterin gehören nun zwei Frauen zu dem starken Führungsteam der TH Deggendorf. Damit ist die Hochschule auch hier – wie in vielen anderen Bereichen – beispielhaft. Vonseiten des Freistaats wollen wir mit unserem neuen Hochschulinnovationsgesetz die Frauenförderung noch weiter voranbringen“, so der Minister.
In ihrer neuen Aufgabe möchte die gebürtige Mettnerin Augustin vor allem integratives Bindeglied im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und staatlicher Behörde sein. „Das“, so Augustin, „ist bei allen vorgegebenen und zu beachtenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht immer ganz einfach.“ Größte Herausforderung in den nächsten Jahren werde die Umsetzung des Hochschulinnovationsgesetzes (HIG) sein. Dessen Ziel ist eine erhebliche Verschlankung und Deregulierung der Hochschulen in Bayern. „Auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie das HIG am Ende aussehen wird“, erklärte Augustin, „eine unserer Hauptaufgaben wird es sein, die Kolleginnen und Kollegen der THD auf dem neuen Weg zu führen und entsprechende Strukturen zu schaffen.“ Der Wandel müsse sich nicht nur in Gesetzen und Positionspapieren, sondern auch in den Köpfen der Hochschulbeschäftigten vollziehen. Mit Dr. Duarte-Fernandes weiß Augustin dabei eine kompetente und pragmatische Kollegin an ihrer Seite. Die Juristin ist seit 1. Februar 2020 an der THD und leitet die Abteilung Rechtsangelegenheiten und Liegenschaften.
Ein weiteres Feld, welches die Arbeit an der Hochschule gerade nachhaltig verändert, hat die Pandemie aufgemacht. „Wir haben gelernt, dass sowohl Lehre als auch Bürotätigkeiten keine hundertprozentige Präsenz an der THD erfordern“, sagt die neue Kanzlerin. Hybride Lehr- und Arbeitsformen seien die Zukunft. Dafür gelte es, funktionierende Modelle zu entwerfen, die außerdem zu einer besseren Work-Life-Balance der Beschäftigten beitragen sollen. Und zumindest in den Hochschulverwaltungen soll die Digitalisierung kräftig vorangetrieben werden. Augustin dazu: „Schon in wenigen Jahren soll unsere bisher papiergebundene Arbeitsweise Geschichte sein. Wir werden ein weitgehend papierloses Büro entwickeln.“
Wieviel Zeit Birgit Augustin dann bei all diesen Aufgaben für Ihre Hobbys Natur und Sport bleibt, wird sich zeigen. Aber die 51-jährige sieht’s positiv: „Wichtigstes Gut ist die Gesundheit. Dann sind alle Herausforderungen zu schaffen.“ Für den Umgang mit einander wünscht sich Augustin das, was der Philosoph Reinhold Niebuhr einst so treffend formulierte: „Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

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Anlässlich des einjährigen Bestehens der Kooperation zwischen dem European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FOSBOS Pfarrkirchen trafen sich Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Schulleiter OStD Wolfgang Schneider zum Austausch. Bei dem Treffen wurde die Umsetzung der in der Kooperationsvereinbarung angestrebten Ziele reflektiert, resümiert und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit erarbeitet.

Ursprünglich waren Präsenzveranstaltungen innerhalb der Kooperation geplant, wie gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte und Dozenten sowie gemeinsame kulturelle Veranstaltungen. Da diese aufgrund der vorherrschenden Pandemie nicht stattfinden können, konzentrierte man sich bei dem Treffen auf die Zeit nach Corona. Schulleiter Schneider und Campusleiter Kunhardt forcierten gemeinsame Projekte wie einen Poetry Slam, Sprach-Stammtische oder Schnupper- und Probevorlesungen. Diese sollen nach der Pandemie zu einem festen Bestandteil der Kooperation und als regelmäßige Maßnahmen etabliert werden. Beide Partner freuen sich schon auf eine noch intensivere Zusammenarbeit.

Mit der Kooperation zwischen dem ECRI und der FOSBOS sollen Schülerinnen und Schüler sowie Studierende im MINT-Bereich gefördert werden. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Insititutionen in pädagogischer und fachlicher Hinsicht intensiviert und gefördert. Der interkulturelle Austausch und die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse ist neben der Senkung der „Abbrecherquote“ in den Studiengängen ein wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung.

OStD Schneider bedankte sich bei dem Treffen für den unkomplizierten, freundschaftlichen Umgang miteinander. Durch die Überlassung der Vorlesungsräume am ECRI konnte der Präsenzunterricht der FOSBOS auch in der Pandemie reibungslos durchgeführt werden.

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Die Menschen möchten bis ins hohe Alter gesund und aktiv bleiben, was vermehrt Erkrankungen mit sich bringt, auf die wir eine Antwort brauchen. Dafür bedarf es der digitalen Transformation im Gesundheitswesen, um Prävention, Diagnose und Behandlung in Einklang zu bringen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI), denn im Gesundheitswesen werden immer mehr Daten gesammelt und generiert. Das Problem: Diese müssen ausgewertet und in einen Kontext gesetzt werden. Dabei kann KI helfen. Genau darum geht es in dem neuen OPENvhb-Kurs „Health Data Analytics“ von Prof. Dr. Thomas Spittler des European Campus Rottal-Inn (ECRI).

Der Kurs ist der perfekte Einstieg, sich dem Thema der Datenverarbeitung im Gesundheitswesen zu nähern. Hier erlernen Studieninteressierte und fachlich Interessierte aus Wirtschaft und Gesundheitsbranche die Grundlagen der Datenanalytik. Konkret geht es um die Möglichkeiten, was KI mit Daten aus dem Gesundheitswesen machen und wie sie für Prävention, Diagnose und Behandlung eingesetzt werden können. Studieninteressierte können sich so schon einmal mit dem Thema vertraut machen und herausfinden, ob ein Studium im Bereich Health Informatics am ECRI für sie in Frage kommt.

In dem englischsprachigen Onlinekurs „Health Data Analytics” lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 15 Einheiten zu je 45 Minuten alles rund um die Datenanalytik im Gesundheitswesen und werden dafür am Ende mit einem Teilnahmezertifikat, ausgestellt von der virtuellen hochschule bayern (vhb) und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belohnt. Kursinhalte sind unter anderem die Analyse verschiedener Arten und Quellen von Gesundheitsdaten, die Bewertung der Qualität dieser Daten und geeignete Interpretationen der Bedeutung  je nach Datenquelle und Verwendungszweck. Aber auch ethische Überlegungen und Herausforderungen bei der Datenanalyse im Gesundheitswesen werden im Kurs behandelt.

Der Kurs ist kostenlos und steht allen Interessenten offen. Die Einschreibung findet über die Plattform der vhb statt. Für weitere Informationen und Anmeldung: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=235

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Arberlandkliniken kooperieren, um die Akademisierung in der Pflege voranzutreiben. Am 17. Mai waren Personalleiterin Stephanie Blüml und Pflegedienstleiterin Angela Schwarz von den Arberlandkliniken zu Gast an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften. Bei dem Besuch wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Rester, Tanja Jänicke-Stöger, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Referatsleiter Dr. Timo Steininger und Johanna Aschenbrenner die zukünftige Zusammenarbeit besiegelt.

Im Fokus der Kooperation steht der Bachelorstudiengang Pflege. Allerdings soll die Zusammenarbeit auf weitere Studiengänge, wie beispielsweise den neuen Bachelorstudiengang Physician Assistant/Medizinische Versorgung, der im kommenden Wintersemester startet, ausgeweitet werden. Die Arberlandkliniken mit ihren Standorten in Viechtach und Zwiesel sind nun Kooperationspartner der THD und ermöglichen somit den Studierenden den Praxiseinsatz in ihren Einrichtungen zu absolvieren. Diese Zusammenarbeit ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Akademisierung der Pflege zu stärken und dem Fachkräftemangel aktiv entgegen zu treten.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Healthcare Information and Management Systems Society, Inc. (HIMSS), der weltweit grössten Digital Health Mitgliedsorganisation. Damit ist der ECRI die erste akademische Einrichtung in Deutschland, die dem HIMSS Partner Innovation Exchange beitritt.

Die Kooperation mit der HIMSS ist ein grosser Schritt für den Campus. Sie bietet zahlreiche Vorteile für Studierende, Professoren und Mitarbeiter des ECRI. Diese beinhalten den kostenlosen Zugriff auf unbegrenzte Tools, Ressourcen, Webinare und mehr im HIMSS Member Center. Speziell für Studierende der Studiengänge Health Informatics, Digital Health und Global Public Health ist dies von unschätzbarem Wert. Sie profitieren vor allem auch für ihr Studium von der Kooperation.

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung tritt der ECRI  als erste akademische Einrichtung in Deutschland dem HIMSS Partner Innovation Exchange bei. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die wichtige digitale Gesundheits-Influencer zusammenbringt, um das  Gesundheits-Ökosystem durch Information und Technologie zu transformieren. Die HIMSS Partner Innovation Exchange fördert eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, unter anderem speziell im Bildungsbereich. Für den ECRI ist dies besonders in Hinblick auf die DigiHealthDay-Reihe und deren Bewerbung bei relevanten Zielgruppen wichtig.

Die HIMSS ist ein vertrauenswürdiger Coach, Berater und Vordenker im Bereich der Gesundheitsinformation und -technologie. Mit mehr als 80. 000 Einzelmitgliedern, 650 Unternehmensmitgliedern und über 470 Non-Profit-Organisationen ist sie die grösste Digital Health Mitgliedsorganisation der Welt. Sie ist zentrale Anlaufstelle für alle Themen rund um Information, Beratung und Expertise zu Digital Health und bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt der Gesundheits- und Pflege-IT.

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Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Vier Filme waren erfolgreich und werden nun vom 21. Mai bis 6. Juni online gezeigt.

Für die Jungen Filmemacher der THD ist dieses Event ein großes Ereignis und natürlich haben alle den Wunsch, möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Im Programmteil Regionalfenster zeigt sich die regionale Filmszene sehr abwechslungsreich und bietet etwas für jeden Geschmack. Produktionen der THD sind die Kurzfilme „2100“, „Rotlicht“ und „Wahlkampf“. Der Film „Accept“, der bereits international ausgezeichnet wurde, läuft ab 22. Mai im Programmteil Donaublut, das Genrebeiträgen aus der Region gewidmet ist. Tickets für den Onlinezugang zum Festivals sind unter https://kurzfilmwoche.filmchief.com/hub verfügbar.

 

Die Filmbeschreibungen:

2100, Regie: Lea Blöchinger, Kamera: Moritz Grötsch, VFX: Alexander Steil, Script: Regina Portje, Ton: Tim Miller, Schnitt: Lukas Haselberger,  Kammerspiel, 5 min, Masterseminar "Kurzfilm", Betreuung: Prof. Jens Schanze

Im Jahr 2100 herrschen Krieg und Zerstörung. Nikita lebt abgeschottet in einem Bunker. In einer Videobotschaft fragt sie, warum niemand etwas gegen die absehbare Katastrophe getan hat.

Rotlicht, Regie: Julia Meinhardt, Animation, 3 min, Betreuung: Prof. Joerg Maxzin

Eines Nachts verlässt eine kleine rotes Ampelfigur ihren "Arbeitsplatz", um sich auf die Suche nach der Liebe zu begeben. Während ihrer Reise stößt sie auf einige Probleme...

Wahlkampf, Regie: Studierende des Wahlfpflichtfachs Dokumentation, Dokumentarfilm, 20 min, Betreuung: Prof. Jens Schanze

Fünf Männer bewerben sich um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Deggendorf. Die CSU will nicht nur das Amt, sondern auch die absolute Mehrheit im Stadtrat verteidigen. Während die SPD auf einen eigenen Kandidaten verzichtet, stellt die AfD erstmals einen auf. Welche Dynamik entsteht in einer 30.000 Einwohner-Gemeinde im Osten Bayerns?

Accept, Regie: Manuel Klavers, Kamera: Maximilian Stahl, Set-Ton/Sound Design/Mischung: Paul Bickhoff, Mystery Drama, 18 min, Bachelorarbeit, Betreuung: Prof. Jens Schanze

Nach dem Tod ihres Vaters muss ein Mädchen ihr wahres Ich verstecken, um ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Als sie von bedrohlichen Gestalten verfolgt wird, muss sie sich ihren Ängsten stellen und sich selbst akzeptieren.

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Forschende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verfolgen in einem neuen Projekt seit kurzem den Gedanken, Ladesäulen für E-Fahrzeuge mulitfunktional auszustatten und daraus einen Mehrwert für Nutzer, Städte, Gemeinden und Betreiber zu generieren. Klassische Ladesäulen für E-Fahrzeuge sieht man inzwischen häufig auf öffentlichen Flächen/Parkplätzen. Sie sind für jedermann zugängig. Auto einfach anschließen, bezahlen und aufladen bzw. tanken. Theoretisch könnten Ladesäulen aber mit viel mehr Funktionen als nur dem reinen Laden ausgestattet werden. Dies wird im Projekt mit dem Titel „CrossChargePoint“, das dem Technologie Campus Freyung zugeordnet ist, untersucht.

Zum Beispiel könnten dort, wo Ladesäulen installiert werden, zusätzliche Energiespeicher entstehen. Daraus ergeben sich viele Vorteile: Schwankende Anforderungen an das lokale Stromnetz könnten besser abgefangen werden. Die schnelle und gleichzeitige Aufladung mehrerer Elektrofahrzeuge ist möglich. Oder die Energie wird durch Elektrolyse und Power-to-Gas umgewandelt, so dass gas- oder wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ebenfalls betankt werden können. Im Projekt „CrossChargePoint“ werden dabei die speziellen Anforderungen verschiedener Regionen durch unterschiedliche geografische, klimatische und wirtschaftliche Bedingungen berücksichtigt. Dies und die Entwicklung eines Prototyps, der in Zukunft mit nur wenigen Anpassungen in einem größeren Maßstab anwendbar sein soll, stellt die Hauptherausforderung des Projekts dar. Für das Projekt haben sich zehn Partner aus vier verschiedenen Ländern zusammengetan. Experten aus Israel, Österreich, Deutschland und der Schweiz, aus verschiedenen Unternehmen und Forschungsinstituten werden in den nächsten drei Jahren zusammen an der Entwicklung dieses Elektromobilitätsprojekts arbeiten. Das Team aus Freyung ist für die Entwicklung der Simulations- und Planungssoftware verantwortlich. Für die Planung und den Betrieb eines CrossChargePoints werden Bedingungen gesammelt und in das Simulations- und Optimierungstool integriert, das durch Eingabe der erforderlichen Daten die optimalen Standorte, Größen und Technologien - wie z. B. ein Energiemanagementsystem - für neue CrossChargePoints spezifiziert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Entwicklung eines Plans, um den einfachen Energietransfer in andere Regionen mit unterschiedlich wirtschaftlichen, infrastrukturellen und geografischen Bedingungen zu ermöglichen. Für das Team des Technologie Campus in Freyung bietet dieses Projekt unter Leitung von Professor Dr. Javier Valdes eine großartige Chance, Themenfelder voranzutreiben, an denen schon in den letzten Jahren im Verkehrs- und Energiesektor gearbeitet wurde. Dazu hat Professor Dr. Wolfgang Dorner, der Leiter des Technologie Campus Freyung, ein Team mit umfassender Erfahrung durch die Entwicklung von Projekten wie Increase, Cross Energy oder e-Road aufgebaut. Gefördert wird das Projekt über das Programm Horizon 2020 der Europäischen Union.

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Tamas Nemes besucht das Gymnasium der Regensburger Domspatzen. Der 17-Jährige interessiert sich für ein Studium der Künstlichen Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Aktuell belegt er daher dort im sogenannten Frühstudium den Kurs Algorithmen und Datenstrukturen.

„Um die der KI zugrundeliegenden Algorithmen besser zu verstehen, habe ich im März ein Frühstudium begonnen“, berichtet Nemes. Der Gymnasiast profitiert von diesem speziellen Angebot der THD an Schülerinnen und Schüler: „Die Vorlesungen sind hochinteressant. Und die selbstständige Bearbeitung der dazugehörigen Aufgaben macht mir viel Spaß.“ Vorkenntnisse der Informatik waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Ebenfalls überzeugt vom Frühstudium ist die 16-jährige Schülerin Anna Daiser. Sie wertschätzt, dass die Vorlesungen gut strukturiert seien und „die Inhalte verständlich vermittelt werden.“ Durch die digitale Lehre hätten sich auch für das Frühstudium ganz neue Möglichkeiten ergeben, berichtet Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner: „Mein Kurs wird jetzt von Interessierten aus ganz Deutschland belegt. Diese konnten wir zuvor gar nicht erreichen.“ Ein weiteres Beispiel hierfür ist Christian Normann, der das Frühstudium aus seiner Heimat in Rheinland-Pfalz durchgeführt hat. Er schildert seine Erfahrung wie folgt: „Im vergangenen Semester hatte ich den Kurs Computer Vision belegt. Das begleitende Roboterprojekt war sehr lehrreich und hat mir viel Freude gemacht.“ Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2021/22 an der THD läuft übrigens. Bis zum 15. Juli noch. Ab dem 1. Oktober können sich dann beispielsweise Studieninteressierte wie Nemes, Daiser oder Normann in sieben Semestern zu KI-Experten ausbilden lassen. Hierfür bietet die THD einen KI-Bachelor-Studiengang an, wahlweise in deutscher als auch englischer Sprache. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des THD-Frühstadiums werden dann eine gute Vorstellung davon haben, was sie an der Hochschule erwartet. Anfragen zum Frühstudium können an das MINT-Team der THD unter fruehstudium@th-deg.de gerichtet werden. Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Im kommenden Jahr wird die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erstmals den „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Dies ist die höchste Summe eines Awards, den die THD in der Vergangenheit verliehen hat. Wie der Name bereits sagt, soll der neue „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ einen Beitrag zur Stärkung von Lehre, Forschung und Entwicklung explizit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) leisten. Am 18. Mai machte Stifter und THD-Ehrensenator Anton Fink die Vereinbarung mit seiner Unterschrift auf der Kooperationsvereinbarung offiziell.

Als Vorreiter in der Hochschullandschaft in Sachen KI kann die THD mit diesem Award parallel zu erfolgreichen Initiativen wie dem KI-Campus Bayern die Region auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet stärken. Stifter Anton Fink ist bereits seit vielen Jahren mit der THD verbunden und wünscht sich viele Bewerbungen für den Wissenschaftspreis. Das Thema KI fasziniere ihn und er wolle die THD sinnvoll unterstützen. Für THD-Präsident Sperber liegen die Vorteile auf der Hand: So ein Preis werde die THD als Institution in der KI-Szene bekannter machen. Außerdem werden sich wichtige Kontakte ergeben, von der die Hochschule profitiert. Zum ersten Mal wird der Preis Ende des Jahres, circa im Oktober oder November 2021, ausgeschrieben. Bewerbungen werden aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik akzeptiert. Die Jury besteht aus den THD-Professoren Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Prof. Dr. Patrick Glauner, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, aus Österreich FH-Prof. DI Dr. Stefan Huber, aus Tschechien Assoc. Prof. Ivo Bukovsky, Ph.D. und Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Die Verleihung erfolgt im Frühjahr 2022 und soll jährlich fortgesetzt werden.

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Bund und Länder haben vergangenes Jahr das Programm „FH-Personal“ ins Leben gerufen, das ausgewählte Fachhochschlen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) finanziell unterstützt, Personal für Lehre und Forschung zu gewinnen. 95 Fachhochschulen haben sich beworben, 64 erhielten den Zuschlag. Darunter die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die jetzt mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnt, um die Karriereoption einer Hochschulprofessur zu stärken.

Auf der Suche nach Professorennachwuchs sind Hochschulen für Angewandte Wissenschaften harter Konkurrenz ausgesetzt. Geeignete Bewerber mit der entsprechenden Berufserfahrung lockt häufig eine Tätigkeit in Unternehmen der freien Wirtschaft. Forschungsinteressierte zieht es eher an die Universitäten. Auch die THD spürt das. Obwohl die Bilanz insgesamt sehr positiv ausfällt, verzeichnet die Hochschule seit einiger Zeit einen Abwärtstrend bei der Anzahl geeigneter Bewerber auf Professuren. Zum Beispiel weil die geforderte Praxiserfahrung nicht gegeben ist. Weil wenig Frauen eine Bewerbung einreichen. Und die gebrauchten internationalen Bewerber fehlen. Das Bund-Länder-Projekt „FH-Personal“ kam daher wie gerufen. Nun kann die Hochschule verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Bewerberlücken zu füllen. Als Arbeitgeber will die Hochschule zukünftig sichtbarer werden, insbesondere für den weiblichen und für den internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs. Wenn möglich soll professorales Personal aus den eigenen Reihen heranwachsen. Geplant sind ein Tandemprogramm für Promotionen, Stellen Post-Docs und ein Zertifikatsprogramm, das begleitend zur Promotion angeboten wird. Außerdem will sich die Hochschule mitarbeiterfreundlich entwickeln, so dass Vereinbarkeit von Forschung und Lehre sowie Beruf und Familie ein Thema sind. Vier Millionen Euro stehen der Hochschule von Bund und Ländern zur Verfügung, um die angedachten Maßnahmen und Ziele bis 2027 zu erreichen und damit den innovativen Wachstumskurs fortzuführen und die Forschungsstärke der THD auszubauen.

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Im niederbayerischen Oberschneiding trifft deutscher Erfindergeist zukünftig auf amerikanisches Marktmanagement. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat dort einen Standort für ihr weltweit führendes Silicon Valley Program gefunden und wird auf dem Gelände der Alten Spenglerei das Bayerische Innovations und Transformations Zentrum (BITZ) aufbauen. Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier haben am Mittwoch, 12. Mai verkündet, dass dafür Förderungen vom Freistaat Bayern in Höhe von drei Millionen Euro innerhalb von sechs Jahren fließen werden.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „In der Heimat verwurzelt und international vernetzt: Das BITZ passt hervorragend in die moderne Hochschullandschaft und gliedert sich bestens in die Struktur der THD ein. Mit dem Kern des Silicon Valley Programs schaffen wir eine neue bayerische Gründer- und Skalierungskultur. Hier in Oberschneiding wird es ein hochkarätiges Kursangebot geben mit exklusiven Firmenbesuchen in den USA, aber auch bei Niederlassungen bayerischer Unternehmen. Ich möchte das zukunftsweisende Feld ‚Entrepreneurship‘ in der bayerischen Hochschullandschaft weiter stärken. Gerade in den aufstrebenden Regionen Niederbayerns fallen derartige Angebote auf fruchtbaren Boden.“
Wie eng verbunden Oberschneidung zukünftig mit dem Silicon Valley sein wird, verdeutlichte Professor Peter Schmieder, wissenschaftlicher Leiter des BITZ, mit einer Live-Schaltung zur Santa Clara University nach Kalifornien während der Pressekonferenz. Die Santa Clara University ist seit Jahren fester Partner des Silicon Valley Programs. Oberschneidung ist damit nicht nur die erste Einrichtung der THD im Landkreis Straubing-Bogen, sondern auch der amerikanischen Hochschule. Wer eine Invention oder Businessidee im Kopf hat, kann hier von und nach amerikanischem Vorbild lernen, wie sie erfolgreich für den Markt gemacht werden kann. Start der nächsten Runde ist im Juni 2021.

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Wie funktioniert eigentlich ein 3D-Drucker? Dieser spannenden Frage dürfen neugierige Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren bei der nächsten Kinderuni der Technischen Hochschule Degendorf (THD) am 21. Mai nachgehen. Sie findet wie alle Kinderuni-Angebote in diesem Sommersemester virtuell statt.

Maja Köckeis, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Technologie Campus Cham, entführt die Schülerinnen und Schüler in die Welt des 3D-Drucks. In den Laboren des TC Cham erklärt sie ihrer jungen Zuhörerschaft dieses spezielle Druckverfahren, führt die Drucker des Campus vor und wird ein Bauteil live im 3D-Drucker drucken. Angelika Hable, Organisatorin der Kinderuni an der THD, freut sich, dass online in diesem Fall auch Vorteile birgt: „So haben wir die Chance, virtuell einen Ausflug an den TC Cham zu machen und live bei einem 3D-Druck dabei zu sein. Gleichzeitig sind die Gäste an ihren Endgeräten nahe dran am Geschehen, jeder sieht gleich viel“, bekräftigt Hable. Eingeladen sind alle wissbegierigen Schülerinnen und Schüler ebenso wie Eltern und Lehrkräfte. Im Mittelpunkt stehen aber die kleinen Wissenschaftler. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Den Link zur Teilnahme an der Kinderuni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) setzt seit seiner Gründung auf Nachhaltigkeit und wurde nun als Kooperationspartner der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen aufgenommen.

Für den ECRI bieten sich durch die Kooperation neue Möglichkeiten im Bereich des nachhaltigen Planen und Bauens, von denen vor allem die Studierenden des Masterstudiengangs „Healthy and Sustainable Buildings“ profitieren. Über die Wissensplattform des DGNB stehen diesen alle Lehrmaterialien der Gesellschaft zur Verfügung. Dies umfasst neben Lehreinheiten in Online-Kursen auch modulare Themenblöcke, welche von den Professoren in der Präsenzlehre eingesetzt werden können.

Durch die Kooperation ist auch der direkte Praxisbezug und Wissensaustauch mit anderen Kooperationspartnern der DGNB gegeben. Somit stehen dem ECRI und seinen Studierenden sämtliche Möglichkeiten und ein großes Netzwerk offen. Für die Studierenden ist das besonders in Hinsicht auf den Einstieg ins Berufsleben ein wichtiger Pluspunkt. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit die Prüfung zum „DGNB Registered Professional“ abzulegen und sich damit klar als angehende Experten im Fachbereich des nachhaltigen Planen und Bauens zu positionieren.  Dies bietet nicht nur Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, sondern erspart den Studierenden auch Zeit und Kosten, wenn diese später in ihrer Laufbahn eine Ausbildung zum DGNB Consultant oder Auditor machen möchten.

Professor Dr.-Ing. Michael Laar, der als Architekt seit der Gründung der DGNB Mitglied ist, 2018 in den Expertenpool aufgenommen wurde und die Kooperation koordiniert, sieht als Leiter des Studienganges „Healthy and Sustainable Buildings“ in der Partnerschaft eine win-win Situation: „Unsere Studierenden bekommen einen bevorzugten Zugang zu diesem wichtigen Benchmarking System, während die DGNB nationale und internationale Multiplikatoren für ihr Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude der 2. Generation erhält. Das deutsche System zeichnet sich insbesondere durch eine sehr holistische Herangehensweise aus, die neben der ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und funktionalen Qualität auch die technische Qualität sowie die Prozess- und Standortqualität berücksichtigt. Gerade das damit vermittelte Verständnis für die sehr komplexen Zusammenhänge des nachhaltigen Bauens bildet die Grundlage für wirklich erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude. Und später sehr erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude auszubilden ist unser Anspruch.“

Die DGNB mit Sitz in Stuttgart ist Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Sie wurde 2007 gegründet und setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Schwerpunkt der Non-Profit-Organisation ist das Zukunftsthema „nachhaltiges Planen und Bauen“. Die DGNB entwickelte im Auftrag der Bundesregierung auch das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen BNB, welches bereits seit einigen Jahren für Bundesgebäude verpflichtend ist und auch zunehmend auf Länderebene eingesetzt wird. So soll der Neubau des ECRI mit diesem System zertifiziert werden.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am Donnerstag, 27. Mai eine virtuelle Informationsveranstaltung zu ihren Masterstudiengängen, die in Vollzeit unterrichtet werden. Aktuell können Studieninteressierte aus 21 Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Informatik wählen. Von 16 bis 19 Uhr stellt die Hochschule die konkreten Studieninhalte vor, wie man sich richtig bewirbt und welche Zulassungsvoraussetzungen gelten. Interessierte schalten sich per Link zur Online-Veranstaltung zu. Es wird jeweils einen virtuellen Raum für Masterstudiengänge in „Technik und Informatik“, „Wirtschaft“ und „Gesundheit“ geben. Begleitet wird die Veranstaltung mit Live-Schaltungen auf dem Instagram-Kanal der Hochschule. Interessierte können dort Studierende treffen und Fragen stellen. Die genaue Agenda der Informationsveranstaltung und die notwendigen Links sind auf www.th-deg.de im Veranstaltungskalender hinterlegt.

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Im Oktober startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der neue Bachelor Studiengang Physician Assistant / Medizinische Versorgung. Das zugrundeliegende Berufsbild ist in Deutschland relativ neu. Nur wenige Hochschulen bieten dieses Studium an, ab diesem Herbst auch die THD.

International und vor allem in den USA wie auch in anderen englischsprachigen Ländern oder in den Niederlanden ist der Physician Assistant seit langer Zeit etabliert. Prof. Dr. med. Michael Frey, der zuständige Studiengangsleiter an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, erklärt: „Physician Assistants arbeiten eng mit Ärzten zusammen und übernehmen von diesen an sie delegierte Tätigkeiten. Sie unterstützen Ärztinnen in der Diagnosestellung und Durchführung von Therapien.“ Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind diese Leute sehr gefragt. Auch, weil es bisher noch sehr wenige Physician Assistants bei uns gibt. Die meisten von ihnen arbeiten im stationären Bereich. Im OP auf der Station oder in der Notaufnahme. Sie begleiten Visiten, erheben Anamnesen, dokumentieren Befunde und wirken in der Behandlung von Patienten mit. Für das hohe Anforderungsprofil dieses Berufes benötigen Physician Assistants fundiertes medizinisches Wissen. „Genau das kann ihnen der  neue Bachelor-Studiengang an der THD über acht Semester hinweg vermitteln“, bekräftigt der Mediziner Frey. Der Initiator des Studienganges, Prof. Dr. Horst Kunhardt, ergänzt: „Das Studienprogramm reicht von Digitalisierung über Gesundheitsökonomie bis hin zum Management im Gesundheitssystem.“ Man wolle die Studierenden mit all dem Wissen und den Fertigkeiten auszustatten, um später eine tragende Rolle in einem sich massiv verändernden Gesundheitssystem übernehmen zu können.

Eine Besonderheit des neuen Studiengangs ist der hohe Praxisanteil. Da ist das Praxissemester, das die Studierenden in Kliniken und Praxen an die spätere berufliche Tätigkeit heranführt. Ab  dem ersten Semester gibt es jedoch auch ein studiengangintegriertes Praktikum und die Arbeit im Lern- und Trainingszentrum der Fakultät . In Simulationen werden die Studierenden darin ausgebildet, zum Beispiel eine Anamnese zu erheben, Blut abzunehmen oder Wunden zu nähen. Auch die Assistenz während einer Operation wird eingeübt. Zusammen mit Studierenden aus anderen Studiengängen der Fakultät werden zudem interprofessionelle Fertigkeiten für die Arbeit in einem multiprofessionellen Team erworben.

Zugangsvoraussetzung sind entweder eine allgemeine Hochschulreife oder eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf plus 3 Jahre Berufserfahrung. Interessierte können sich am Montag, 17. Mai um 18Uhr beim Online-Infoabend informieren. Den Zugangslink und weitere Informationen zum Bachelor Physician Assistant : pha-info@th-deg.de.

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Seit drei Monaten arbeiten Physiker der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an einer neuen Generation von Spektrometern. Wie das menschliche Auge untersuchen sie reflektiertes Licht. Sie übertreffen die Fähigkeit der Augen aber um ein Vielfaches und ermöglichen Erkenntnisse über die Welt, die sonst verborgen blieben. Günstiger und kompakter sollen die neuen Spektrometer der Teisnacher Forscher werden. Derzeit untersuchen sie die neue Methode im Labor.

In der Wissenschaft beschäftigt man sich seit Jahrhunderten mit der Vermessung von Licht. Vorbild ist das menschliche Auge. Ob eine Erdbeere rot und damit reif ist, erkennt das menschliche Auge über das Licht, das von der Erdbeere reflektiert wird. Es wird vom Auge auf seine Bestandteile untersucht und kann dabei zwischen Millionen Farbschattierungen unterscheiden. In der Wissenschaft leisten Spektrometer diese Aufgabe. Heute sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Spektrometern nicht mehr wegzudenken: Mediziner finden mit ihrer Hilfe Hinweise auf bestimmte Krankheitserreger in der Atemluft, Biologen vermessen den Sauerstoffgehalt von Flüssen und Meeren, Kriminologen untersuchen Tatortspuren, moderne Mähdrescher vermessen das Getreide auf den Nährwert. Und die moderne Astronomie ist wegen der Unerreichbarkeit der untersuchten Objekte beinahe ausschließlich auf spektrometrische Untersuchungen angewiesen. Allerdings sind die Größe und der hohe Preis von hochgenauen Spektrometern immer noch eine Hürde für viele Anwendungen. An diesem Punkt setzt die Forschungsarbeit von drei Physikern der TH Deggendorf an. Am Technologiecampus in Teisnach erforschen Alois Schneider und Abdul-Hamid Fattah eine neuartige von Prof. Dr. Gerald Fütterer zum Patent angemeldete Methode zur Untersuchung von Licht. Diese Methode ermöglicht eine Reihe von neuen technischen Anwendungen, darunter die Entwicklung von kompakteren und günstigeren Spektrometern. Im Herbst rechnen die Wissenschaftler mit ersten Ergebnissen.

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Die Europäische Kommission möchte durch ihren im April 2021 veröffentlichten Verordnungsvorschlag einen einheitlichen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz (KI) innerhalb der EU schaffen. Zur Bewertung des Vorschlags führten die Ausschüsse für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung am 6. Mai eine gemeinsame Sitzung durch. Hierzu wurde Prof. Dr. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Sachverständiger geladen.

„Ich habe den Abgeordneten dargelegt, warum meiner Meinung nach KI nicht durch eine eigene Gesetzgebung reguliert werden sollte“, so Prof. Glauner, der im KI Bundesverband auch stellvertretender Leiter der Regionalgruppe Bayern ist. Schon heute seien sicherheitskritische Anwendungsfälle in so gut wie allen Fällen durch bestehende Regulierungen, Gesetze, Standards und Normen abgedeckt. Glauner weiter: „Durch den Verordnungsvorschlag droht eine Überregulierung, die in der EU den Einsatz oder die Entwicklung von KI deutlich erschweren bis unmöglich machen würde.“ Zudem forderte der THD-Professor eine an die Hightech Agenda Bayern angelehnte Hightech Agenda Europa. Durch diese würden die Mehrwerte von KI für die Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund rücken und wettbewerbssteigernde Maßnahmen ergriffen. THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber betont stolz: „Dass sich gleich zwei nationale Parlamente für die KI-Kompetenz der THD interessieren, belegt eindrücklich, dass wir im Bereich der Forschung und Lehre zu KI führend sind.“ Die neuen Erkenntnisse zu KI-Regulierung aus der Ausschusssitzung würden auch direkt in die Lehre an der THD einfließen. Prof. Glauners vollständige schriftliche Stellungnahme ist unter www.glauner.info/expert-evidence frei verfügbar. Bei Fragen zu den möglichen Auswirkungen der geplanten EU-weiten KI-Regulierung steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt fünf neue Professuren zugewiesen. Ein Teil der Mittel stammt aus der Hightech Agenda Bayern, der großen Zukunfts- und Technologieoffensive des Freistaats, ein Teil aus zusätzlichen Ressourcen, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und für die Technischen Hochschulen in den Haushaltsverhandlungen erreichen konnte. Das gab der Minister heute in München bekannt.

Drei der fünf Professorenstellen sind für den European Campus Rottal-Inn am Standort Pfarrkirchen vorgesehen, darüber hinaus erhält dieser drei zusätzliche Stellen für wissenschaftsunterstützendes Personal. Die anderen beiden Professuren sowie zwei Stellen für wissenschaftsunterstützendes Personal sind für den Technologie Campus Cham vorgesehen. „Es ist nicht zuletzt der hohen Qualität des Studienstandorts Pfarrkirchen zu verdanken, dass der European Campus sich in wenigen Jahren einen weltweit hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Mit den zusätzlichen drei Professuren können wir dieses niederbayerische Erfolgsmodell nun über den bereits geplanten Neubau hinaus durch einen weiteren Ausbau der angebotenen Studiengänge massiv stärken“, erklärte der Wissenschaftsminister. „Auch das Erfolgsmodell Technologie Campus (TC) Cham mit seinen thematischen Schwerpunkten Mechatronik und Automatisierung wird mit zwei zusätzlichen Professuren profitieren, ein eindeutiges Bekenntnis des Freistaats zur Bedeutung des Campus für die angewandte Forschung und zu ihrer großen Bedeutung für den regionalen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Industriestandort“, so Sibler weiter.

Mittel aus der Hightech Agenda Bayern

Mit der Hightech Agenda hat der Freistaat im Oktober 2019 ein Zukunftsprogramm für Wissenschaft und Wirtschaft von in Bayern noch nie dagewesener Größenordnung auf den Weg gebracht. Das ursprüngliche Investitionsvolumen für die große Technologieoffensive in Höhe von rund zwei Milliarden Euro wurde mittlerweile um mehr als eine weitere Milliarde Euro erhöht. Erklärtes Ziel der Maßnahme ist es, Bayern mit Innovationen und Investitionen in wichtige Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Luft- und Raumfahrt und Quantencomputing fit für die Zukunft zu machen. Rund 13.200 zusätzliche Studienplätze und rund 1.000 Professuren insbesondere in technischen Zukunftsfeldern werden im Rahmen der Hightech Agenda an bayerischen Hochschulen eingerichtet.

Informationen zur Hightech Agenda Bayern

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) stellt in ihrem nächsten DigiCamp am 19. Mai die neuen englischsprachigen Studiengänge der Hochschule im Fach Künstliche Intelligenz (KI) vor. Die DigiCamps sind eine virtuelle Veranstaltungsreihe der TH Deggendorf rund um das Thema Digitalisierung. Unter dem Titel „Artificial Intelligence – Create (y)our future“ richten sich die Studiengangverantwortlichen für KI mit diesem DigiCamp an Studieninteressierte, Firmenvertreter und die interessierte Öffentlichkeit.

Während des englischsprachigen Events sind mehrere Kurzvorträge geplant. Prof. Dr. Cezar Ionescu referiert über das breite Feld der KI und stellt ein Grundverständnis her. Im Nachgang präsentieren die Studiengangverantwortlichen Prof. Dr. Patrick Glauner und Prof. Jürgen Wittmann den neuen Bachelorstudiengang „Artificial Intelligence“ und die Masterstudiengänge „Artificial Intelligence and Data Science“ und „Artificial Intelligence for Smart Sensors and Actuators“ im Detail. Außerdem erhalten Teilnehmer Input zu dualen Studienmöglichkeiten, zu Kooperationsmöglichkeiten für und mit Unternehmen, zum Bewerbungsprozess an der THD und weitere nützliche Informationen und Terminhinweise sowohl für Studieninteressierte als auch Unternehmensvertreter. Das Programm zum DigiCamp „Artificial Intelligence – Create (y)our future“ ist auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung versendet.

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Mit über 300 Quadratmetern neuen Flächen im ITC2 in Deggendorf schafft der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) Platz für innovative Köpfe, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Eine offizielle Einweihung des Startup Labs fand am 28. April digital statt. Hier hatten alle Netzwerkpartner des Startup Campus sowie Mitarbeiter der THD die Möglichkeit, die Räumlichkeiten virtuell zu besichtigen.

Unter den geladenen Gästen war Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Dieser betonte in der Videokonferenz: „Mit dem Startup Campus baut die TH Deggendorf ihr hervorragendes Umfeld für Existenzgründungen ihrer Absolventinnen und Absolventen weiter aus. Als zentrale, mit der Region eng vernetzte Anlaufstelle wird er junge, kreative und ideenreiche Menschen mit attraktiven Partnern zusammenbringen. Ihren Gründungsgeist und Gründungsmut braucht es für unseren Fortschritt. Beides wird auch der Startup Campus an der THD fördern und damit den Weg für vielversprechende Technologien von morgen ebnen. Vonseiten des Freistaats sorgen wir mit der Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern für den optimalen Rahmen.“

Der Startup Campus bildet mit dem Startup Lab einen Ort, der als zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten der Hochschule steht. Durch die angemieteten Flächen stellt der Startup Campus den Gründern eine kreative Arbeitsumgebung zur Verfügung. Teams, die derzeit betreut und gefördert werden, dürfen die Büroräume, den Co Working Space sowie den Seminarraum nutzen. Das Startup Lab ist für jeden geöffnet und für einen Besuch zum Austausch zugänglich.

Die Veranstaltung galt gleichzeitig als erstes Netzwerktreffen mit allen Unternehmen, Institutionen und Politikern, die sich an der regionalen Stärkung der Startup-Kultur beteiligen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die Netzwerkpartner mehr über den Startup Campus und deren aktuelle Projekte erfahren. Selbstverständlich gehören hier auch die Startup-Teams dazu. Ein paar junge Gründer hatten die Chance, ihre Startup-Idee dem Publikum zu präsentieren. Immerhin sind insbesondere die innovativen Teams diejenigen, die das Startup Lab erst richtig lebendig machen.

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Für das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 sucht die Technische Hochschule Deggendorf (THD) noch freiwillige Testhaushalte. Mit Hilfe der Bevölkerung wollen die Forschenden der Hochschule testen, wie die Funktionen von Geräten wie intelligente Uhren, Schlafmatten, Bewegungssensoren usw. in der Praxis ankommen. Die technische Ausstattung soll im Alter zu mehr Eigenständigkeit in den eigenen vier Wänden verhelfen. Zielgruppe sind Menschen ab 65 Jahren mit anfänglichem Pflege- oder Unterstützungsbedarf im Raum Niederbayern. Diese können sich jetzt an der Hochschule melden.

Um an der Studie teilzunehmen, werden die Testhaushalte mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Für neun Monate sollen Geräte und Sensoren im Alltag ausprobiert werden. Es  wird darauf geachtet, dass die einzelnen Komponenten möglichst unmerkbar sind, leicht angebracht und wieder entfernt werden können. Es ist kein Umbau nötig. Begleitet wird der Einbau der Technik durch ein Schulungsprogramm und Betreuung durch das Projektteam. Durch die Datenspenden der Teilnehmenden kann die Forschung im Bereich digitale Gesundheit und Pflege vorangetrieben werden. Wer Interesse hat, kann sich per Telefon 0991 3615-615 oder per E-Mail deinhaus4.0@th-deg.de an der Hochschule melden und erhält alle weiteren Informationen. Der Bewerbungsbogen ist auch im Internet abrufbar: www.deinhaus4-0.de/bewerben.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erhält erneut Fördergelder zur Intensivierung ihrer Gründungsarbeit. Im Rahmen des Förderschwerpunkts „regional vernetzen“ soll eine nachhaltige, regional verankerte Start-up-Kultur durch Netzwerkbildung in der ländlichen Region im Raum Ostbayern etabliert werden. Auch Österreich und Tschechien sind ein Fokus des Projekts. Knapp eine Million Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung.

Mehr Existenzgründungen und damit mehr Arbeitsplätze für die Region will die Hochschule schaffen. Nicht nur das Team des THD Startup Campus steht den Gründern dabei beratend zur Seite. Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule stellen sich als Mentoren zur Verfügung und THD-Alumni aus der Praxis werden als Kontakt zum Erfahrungsaustausch vermittelt. Gefragt sind außerdem Unternehmen, Politiker, Wirtschaftsverbände, Start-ups und staatliche Institutionen der ländlichen Region, um sich am regionalen Netzwerk zu beteiligen. Eine große Herausforderung besteht derzeit darin, alle Veranstaltungen virtuell abzuhalten. Trotzdem wird das Bestmögliche versucht, denn regelmäßige Netzwerktreffen, die Vermittlung von Know-How sowie der Austausch der Gründer untereinander sind enorm wichtig. So finden beispielsweise die monatlichen Informationsveranstaltungen zum Thema Gründungsfinanzierung oder der Gründerstammtisch über Zoom statt. Speziell für Frauen gibt es ein Angebot an digitalen Seminaren, wie zum Beispiel Female Empowerment. Ebenso berichtet eine Gründerin, die selbst an der THD studiert hat, im virtuellen Alumni-Gründer-Talk über ihre Selbstständigkeit. Gründungsinteressierte mit einer spannenden Idee sind  eingeladen, sich beim THD Startup Campus zu melden. Besonderes Augenmerk wird auf innovative bzw. High-Tech Gründungen gelegt. Das Team des Startup Campus berät nicht nur Studierende, sondern auch Alumni und Mitarbeiter der Hochschule.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Über die Fördermaßnahme „regional vernetzen – Etablierung einer nachhaltigen, regional verankerten Start-up-Kultur“ Exist V Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

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Spaß mit Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT): Der Girls’Day 2021 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und am Campus Cham zeigte Schülerinnen, wie man mit einem MINT-Beruf aktiv die Zukunft in unterschiedlichsten Berufsfeldern gestalten kann.

„Wir freuen uns, dass wir – die Professor:innen, Mitarbeiter:innen und Studierenden der THD jungen Frauen neue Perspektiven abseits der üblichen Rollenklischees aufzeigen dürfen. Alle Mitwirkenden haben mit hohen Einsatz Online-Formate entwickelt, die Spaß am Lernen und Ausprobieren bieten“, erklärt Organisatorin Manuela Krawagna-Nöbauer aus dem MINT-Team der Hochschule. Das vielfältige Programm umfasste Kurse aus den Studienfeldern der Hochschule: Prof. Raimund Förg repräsentierte mit einem Handspektroskop-Angebot den Bereich Angewandte Naturwissenschaften, Prof. Konrad Deffner aus der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik führte in die Welt des Brückenbaus ein. Maja Köckeis vom Campus Cham, zeigte, was mit einem 3D-Drucker alles möglich ist. Tanja Zellner und Anna Kaiser vom MINT-Team boten Informatik zum Anfassen. Die Attraktivität des Angebots spiegelte sich nicht nur in den hohen Anmeldezahlen wieder, sondern auch im bundesweiten Interesse am Girls’Day der THD: Neben Schülerinnen aus Niederbayern, besuchten junge Frauen aus Dortmund, Berlin, Hamburg und vielen weiteren Städten die virtuellen Räumlichkeiten der Hochschule. Ein Online-Rundgang stellte sicher, dass alle Teilnehmerinnen einen Eindruck von Campus erhalten konnten.

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Die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beschäftigt sich mit einem Thema aus der Physik: die Energie. Ganz selbstverständlich ist sie Teil unseres Alltags. Wo wir Energie brauchen und wie sie dort ankommt, erklärt Andreas Federl, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule, für Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren. Es ist am 30. April die erste Kinderuni im Frühjahr/Sommer 2021.

Alle Termine finden virtuell statt und stehen auch für Eltern und Lehrkräfte offen. Im Mittelpunkt stehen aber die kleinen Wissenschaftler. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Den Link zur Teilnahme an der Kinderuni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni .

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Nach dem Erfolg des ersten DigiHealthDay (DHD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) im vergangenen Jahr, führt der Campus das internationale Symposium nun als jährliche Veranstaltung fort. Der DHD-2021 wird am 12. November virtuell stattfinden. Im Vorfeld wird eine Workshopreihe abgehalten, welche bereits kommende Woche, am 26. April, startet. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Der DHD-2021 lockt mit einem umfassenden Programm zu moderner Digitaler Gesundheit und deren Rolle in der Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme aus einer einzigartigen internationalen Perspektive. Besonderer Fokus wird dabei auf Bildungsprogrammen im Bereich der Digitalen Gesundheit liegen. Der DHD-2021 wartet mit Keynotes von deutschen und internationalen Spitzenexperten, einer spannenden Podiumsdiskussion zur Zukunft digitaler Gesundheitsdaten sowie Vorträgen und Postern wissenschaftlicher Präsentationen, Abschlussarbeiten, Projektpräsentationen sowie (virtuellen) Vernetzungsmöglichkeiten auf.

Dem DHD-2021 geht eine virtuelle Workshopreihe voraus, welche im Frühjahr und Sommer stattfinden wird. Bei dem umfangreichen Programm mit insgesamt acht Workshops ist für alle Interessierten etwas passendes dabei. Themen sind unter anderem Datenintegration und Interoperabilität, Mensch-Computer-Interaktion im digitalen Gesundheitswesen, Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland und den USA oder Digitale Bildgebung und Künstliche Intelligenz in der Radiologie, um nur einige zu nennen.

Jeder, der sich für Digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studierende, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2021 des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday.

Am ersten DHD im vergangenen Herbst nahmen 348 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 59 Ländern teil. Aufgrund des großen Erfolges wird die Veranstaltung ab sofort jährlich durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe wird von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan organisiert und durchgeführt

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Künstliche Intelligenz, Tourismus, Bauingenieurwesen, Medientechnik oder doch etwas ganz anderes – mit knapp 70 verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für jeden etwas passendes dabei. Doch welches Studium ist das Richtige? Sind die Kurse wirklich zu schaffen? Die Wahl des Studienfaches will gut überlegt sein. Unentschlossene können an der Deggendorfer Hochschule erstmals ab dem Wintersemester 2021 in einem Orientierungsstudium verschiedene Fächer und auch das Studieren im Allgemeinen ausprobieren.

„Gerade bei den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen haben Studieninteressierte manchmal Zweifel, ob sie die Kurse schaffen. Wir möchten eine Möglichkeit schaffen, die Fächer auszuprobieren, damit Zweifel zu Studienbeginn oder ein späterer Studiengangwechel erspart bleiben“, erklärt Andrea Stelzl von der THD. Ein oder zwei Semester lang können Studieninteressierte Anfänger-Module aus mindestens zwei verschiedenen, nicht zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengängen der THD belegen. Während dieser Zeit können sie in die Fächer hineinschnuppern und die eigenen Interessen und Neigungen austesten. Voraussetzungen für das Orientierungsstudium an der THD sind eine Hochschulzugangsberechtigung wie zum Beispiel das Abitur und ein Motivationsschreiben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben während des Orientierungsstudiums den regulären Studierendenstatus. Erworbene ECTS-Punkte können auf ein folgendes Studium angerechnet werden. Bei der Wahl der Fächer, Planung des Stundenplanes und der Entscheidung für den richtigen Studiengang werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom MINT-Team der THD, das das Orientierungsstudium betreut, intensiv beraten und unterstützt. Daher ist die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt. Bewerben können sich Interessierte über das Bewerberportal der THD unter www.th-deg.de/bewerbung. Für Fragen und Auskünfte stehen das Team Orientierungsstudium unter os@th-deg.de und die Zentrale Studienberatung der THD unter zsb@th-deg.de zur Verfügung.

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Am Montag, 12. April trafen sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer virtuell zum Interreg-Workshop „Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung“ und erzielten an diesem Tag einen sehr guten Erfolg, der künftig in Forschungsarbeiten im Bereich der grenzüberschreitenden Digitalen Gesundheit beitragen wird.

Der Workshop wurde von Prof. Dr. Thomas Spittler und Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.) vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Kooperation mit Thomas Kern von der FH Oberösterreich organisiert. Sie hatten Expertinnen und Experten aus Gesundheitseinrichtungen, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen, Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Zu Beginn des Workshops bekamen die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in das Thema der grenzüberschreitenden Gesundheit durch die Vorstellung des Interreg-Projektes INDEED, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung Demenzkranker im europäischen Raum voranzutreiben und zu verbessern. INDEED wurde dankenswerterweise von Prof. Dr. Alexander Kurz und Lea Pfäffel, beide von der Technischen Universität München, vorgestellt.

Anschließend folgten drei Workshops in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tiefer in das Thema einstiegen. In „Digitale Prozesse – der Weg zu mehr Gesundheit oder der gläserne Mensch?“ ging es um Digital Health und digitale Prozesse im Gesundheitswesen und um die Frage, wie eine Patientenkurzakte grenzüberschreitend umgesetzt werden kann. Danach wurde das Thema Gesundheit und KI kombiniert und die Frage gestellt, ob Bio- und Medizininformatik, explainable Artificial Intelligence und Klinische Kernprozesse die Lösung für ein besseres Leben sein können. Abschließend ging es um Sensorik für medizinische Anwendungen und darum, ob diese als Quelle für innovative Therapie und Prävention genutzt werden können.

Daraufhin folgte der Kreativpart des Tages mit Ideenfindung und Konkretisierung der Forschungsfrage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen und Kliniken arbeiteten dabei hochkonzentriert und man vernetzte sich auch zwischen den Workshopthemen, was dem Prozess nochmals Schwung gab. Am Ende entstanden acht konkrete Forschungsfragen, was ein überdurchschnittlich guter Erfolg für einen Workshop dieser Art ist. Diese Forschungsfragen müssen nun in Projektanträge gegossen werden, um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung vorantreiben zu können.

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Seit fast 40 Jahren ist der Test of English for International Communication (TOEIC) gefragt, wenn es um den Nachweis von berufsbezogenem Englisch geht. Er dient sowohl Arbeitnehmern als auch Bildungseinrichtungen weltweit als Standard für den zuverlässigen Nachweis von Englischkenntnissen. Denn unter „gutem“ Englisch verstehen Bewerber und Personalchefs oft zweierlei. Die THD bietet im Mai den nächsten Prüfungstermin, auch für Externe.

Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Bereiche Hörverstehen und Leseverstehen ab. Absolviert wird der zweistündige reine Multiple Choice Test am Computer. Jeder Kandidat wird exakt in sein jeweiliges Sprachniveau eingeordnet und erhält stets ein Ergebnis – ein Nichtbestehen gibt es nicht. Der nächste TOEIC Listening & Reading Test Online findet an der THD am Freitag, 21. Mai um 13:30 Uhr statt. Verpflichtend ist vorab der Probetermin am Mittwoch, 12. Mai, ebenfalls um 13:30 Uhr. Eine Anmeldung ist bis 1. Mai unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro bzw. 150 Euro bei Zertifikatswunsch. Die Teilnehmerzahl für Prüfungen ist begrenzt.

Nähere Informationen unter: https://th-deg.de/de/studierende/sprachkurse-awp-faecher#accordion-toeic

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Am 15. April startet der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester am European Campus Rottal-Inn (ECRI), der internationalen Fakultät der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben den bereits vorhandenen Studiengängen können Studieninteressierte sich auch für den neuen Masterstudiengang Global Public Health bewerben.

Gerade in Zeiten einer globalen Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig Gesundheit weltweit ist. Der Studiengang Global Public Health trägt diesen Anforderungen Rechnung. Als Joint Degree zusammen mit der Savonia Universität in Finnland ist der Studiengang international aufgebaut und geht auf die Herausforderungen des globalen Gesundheitswesen ein.

Studierende lernen während des Masterstudiums Global Public Health wie Gesundheit im globalen Gesundheitswesen gemanagt und gefördert werden kann. Der Studiengang fokusiert sich dabei sowohl auf das Gesundheitswesen in Industrienationen als auch in Entwicklungsregionen weltweit. Dabei wird auch auf die Zusammenhänge zwischen Gesundheitsproblemen und Kultur, Politik, Menschenrechten sowie ethischen Werten eingegangen. Diese Themen werden in der Winter School am ECRI und in der Summer School an der Savonia Universität in Finnland nochmals vertieft. Die Studierenden profitieren dabei von der Expertise und intensiven Forschung rund um Digitalisierung im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Thomas Spittler, dem Leiter des Studiengangs, und seinem Team.

Mit dem Masterabschluss steht den Absolventinnen und Absolventen des Studiengang Global Public Health eine Bandbreite an Berufschancen offen. Sie können entweder für Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Internationale Organisationen wie beispielsweise die WHO oder bei Beratungsunternehmen einsteigen. Aber auch Stellen im Gesundheitsmanagement, der Gesundheitsförderung, dem Personalmanagement, der Verwaltung, im Marketing und Controlling oder in der arbeitsmedizinischen Versorgungen kommen für Studierende dieses Studiengangs nach erfolgreichem Abschluss in Frage.

Mit einem Joint Degree und der Aufteilung zwischen Deutschland und Finnland ist der Masterstudiengang ein einzigartiger Joint Degree, den es in dieser Form an der THD bisher noch nicht gegeben hat. Gerade für ein international ausgerichtetes Studium, das es sich als Ziel gesetzt hat, globale Herausforderungen anzunehmen und das Gesundheitssystem weltweit zu verbessern, ist das ein absoluter Mehrwert.

Neben dem Masterstudiengang Global Public Health startet auch der Master of Digital Health im kommenden Wintersemester. Wer erst einen Bachelor machen möchte, hat die Wahl zwischen Health Informatics, Industrial Engineering, International Tourism Management / Health & Medical Tourism und Energy Systems Engineering. Informationen zu den Studiengängen stehen auf der Website des ECRI unter https://th-deg.de/ecri zur Verfügung.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige komplett englischsprachige Campus in ganz Bayern. Dies macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv, denen nach dem erfolgreichen Abschluss alle Türen offenstehen.

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Das Jahr 2020 hat große Aufmerksamkeit auf das Thema Gesundheit gelenkt und neue politische und gesetzliche Rahmenbedingungen für Digitalisierung im Gesundheitswesen geschaffen. Wie diese zum Wohl aller Beteiligten schnellstmöglichst genutzt werden können und wie Deutschland den Aufholbedarf im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen nachholen kann, damit befasst sich Prof. Dr. Dominik Böhler. Er ist neuer Professor am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

In seinem Fachgebiet „Mangement in Digital Healthcare“ befasst Böhler sich mit Digitalisierung von Prozessen und Digitalen Geschäftsmodellen im Gesundheitswesen. Dass das vergangene Jahr für Prof. Böhler auch in beruflicher Hinsicht ein besonders prägendes war, ist daher nicht verwunderlich. Für ihn hat die Pandemie gezeigt, dass Gesundheit ein hohes Gut ist und dass die offensichtliche „Unterdigitalisierung“ im Gesundheitswesen viele Reibungspunkte für alle Beteiligten schafft. Dies bietet in seinen Augen jedoch auch immense Chancen für junge Talente mit neuen Ideen. Zu sehen, wie Start-ups im Gesundheitsbereich neue Technologien in einen vermeintlich stark regulierten Markt bringen und wie das Vertrauen des Einzelnen mit einer starken Vision die Realität vieler Menschen positiv ändern können, fasziniert ihn jedesmal aufs Neue.

Wenn es um Start-ups und neue Ideen geht, weiß Böhler wovon er spricht. Nach dem BWL-Studium und der Promotion in Wirtschaftsinformatik zum Thema „Welchen Einfluss hat KI auf Organisationen?“, übernahm er die Leitung der Entrepreneurship Education bei UnternehmerTUM. Dort befasste er sich mit der Frage, wie projektbasiertes Lernen in großer Zahl und hoher Qualität funktionieren kann und begleitete über 2.000 Projektteams und über 150 Start-ups. Außerdem war er am Aufbau der Digital Health Summit in München beteiligt.

An der THD will er die angewandte Forschung im Gesundheitsbereich schnell und pragmatisch vorantreiben und die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und im globalen Süden digitaler und besser machen. Außerdem hat er sich zum Ziel gesetzt, im Gesundheitsbereich neue Geschäftsmodelle mit etablierten Unternehmen zu entwickeln. Für Böhler gibt es insbesondere im Hochschul- und Gesundheitswesen zu viele Hürden und zu wenige, die sie wirklich abbauen. Wir brauchen mehr mutige Menschen wie Bertha Benz, die es zu Beginn der letzten großen Transformation vorgemacht hat: aufsteigen und losfahren. Denn gerade in einer Zeit der Transformation, wie sie aktuell vorherrscht, ist das Festhalten an Bewährtem seiner Meinung nach eine schlechte Strategie.

Als pragmatischer, leistungsorientierter Idealist ist es für Prof. Böhler ein Erfolgserlebnis, gemeinsam Ziele mit wenig Mitteln und viel Enthusiasmus zu erreichen. Seine Studierenden zu begeistern, fordern und fördern dürfte ihm damit leicht gelingen. Für die nötige Bodenhaftung bei all diesen Ideen, sorgen sein Frau und seine beiden Söhne.

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Künstliche Intelligenz, Tourismus, Bauingenieurwesen, Medientechnik oder doch etwas ganz anderes – mit mehr als 60 verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für jeden etwas passendes dabei. Wer einen der begehrten Studienplätze für das Wintersemester 2021 ab Anfang Oktober ergattern möchte, kann sich ab dem 15. April dafür bewerben.

Seit 1994 hat sich die THD zu einer der erfolgreichsten Fachhochschul-Neugründung der 90er Jahre entwickelt. Über 8.000 Studierende studieren heute an den Studienstandorten in Deggendorf und Pfarrkirchen. Das Studienangebot wird stetig erweitert. Neu im Wintersemester 2021 sind beispielsweise der englischsprachige Bachelorstudiengang Artificial Intelligence, der berufsbegleitende Masterstudiengang Digital Business Engineering, der Bachelorstudiengang Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften und der Masterstudiengang Angewandte Sportwissenschaften. Eben weil es an der THD immer mehr Studiengänge gibt, können Unentschlossene erstmals ab dem Wintersemester 2021 in einem Orientierungsstudium verschiedene Fächer und auch das Studieren im Allgemeinen ausprobieren. In ein bis zwei Semestern haben junge Studieninteressierte die Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge hineinzuschnuppern. Voraussetzungen für das Orientierungsstudium an der THD sind eine Hochschulzugangsberechtigung wie zum Beispiel das Abitur und ein Motivationsschreiben. Bewerben können sich Interessierte über das Bewerberportal der THD. Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, persönlich an den Campus zu kommen, bietet die Hochschule ein breites Online-Angebot, um über die Studiengänge und das Campusleben in Deggendorf zu informieren. Studieninteressierte können an Webinaren zu Studiengängen oder zur Studienfinanzierung teilnehmen. Die Zentrale Studienberatung berät zudem telefonisch, via WhatsApp oder Video-Chat zu den einzelnen Studiengängen.

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Was haben nachhaltige Entwicklung und Innovation mit Künstlicher Intelligenz gemeinsam: Prof. Dr. Javier Valdes. Er ist der neue Experte für BigGeoData und Spatial AI an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Prof. Valdes generiert Anwendungen für eine nachhaltige Entwicklung durch den Einsatz von BigGeoData. Was sich kompliziert anhört ist eigentlich ganz einfach: Durch Sammeln und Auswerten von Geodaten, also digitalen geografischen Daten, trägt Prof. Valdes zu Nachhaltigkeit bei. Da das Fachgebiet nicht immer geläufig ist, erklärt er es gerne anhand eines Beispiels. Durch das Sammeln von großen Datenmengen kann Valdes Rückschlüsse auf den Stromverbrauch und die Energieversorgung ziehen und Prognosen abgeben, wie die Nachfrage zu einem gewissen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein wird und wie der Energiebedarf bestmöglich gedeckt werden kann.

Dass moderne Technologie richtig genutzt die Bedürfnisse der Menschen und der Ökosysteme in denen wir leben gleichermaßen bedienen kann ist für Prof. Valdes einer der Gründe, die ihn in seiner Forschung antreiben. Ein großer Pluspunkt ist es außerdem, dass persönliche und berufliche Interessen in seinem Fachgebiet zusammenfließen. An der THD schätzt er besonders die Freiheit und Unterstützung bei der Entwicklung von Forschungsprojekten sowie den engen Kontakt zu den Studierenden, der an der THD über den Austausch in Seminaren und Vorlesungen hinaus geht. Eine besondere Bereicherung ist für ihn dabei die Beteiligung Studierender an Forschungsvorhaben in Form von Praktika oder Abschlussarbeiten. Seine Hauptaufgabe sieht Valdes daher auch darin, den Studierenden nicht nur die Theorie zu vermitteln, sondern sie auch mit der Forschungspraxis vertraut zu machen. Er sieht sich gerne als Vermittler, der die Arbeit der Studierenden auf eine zugängliche Art und Weise auf das lenkt, was sie interessiert, ohne dabei die wissenschaftliche Rigorosität aus den Augen zu verlieren.

An der Fakultät für Angewandte Informatik möchte er sich gerne an der Entwicklung der Fakultät beteiligen und neue Projekte für Studierende einführen, die mit der Nutzung von BigData zu tun haben. Besonders die Sichtbarkeit des Campus und der Arbeitsgruppe als spezialisiertes Zentrum auf internationaler Ebene im Bereich der Spatial AI liegen Prof. Valdes am Herzen. Ein Augenmerk liegt daher auf der Möglichkeit gemeinsam mit Unternehmen neue Geschäftskonzepte und Technologien zu entwickeln, die auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Fortschritt basieren, sowie attraktive Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung von lokalen und internationalen Talenten zu bieten.

Internationalität spielt eine tragende Rolle im Leben des gebürtigen Spaniers.  Aufgewachsen in Madrid, orientierte er sich zum Studium ins europäische Ausland. Bevor er nach Freyung in die Forschung ging war er an Hochschulen in Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland, was ihn nachhaltig prägte. Die drei Jahre an der Universität Ferrara in Italien haben Valdes besonders beeindruckt. In einer kleinen Stadt gelegen, aber mit Professoren von großem Format, international gut vernetzt und einer starken Verbindung zur Stadt und ihren Bewohnern. Gerade die Arbeit im internationalen Umfeld haben ihm gezeigt, wie viele verschiedene Herangehensweisen es gibt und wie unterschiedliche Perspektiven, auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen, am Ende trotzdem zum Ziel führen.

Auch wenn er international viel herum gekommen ist und schon seit Jahren nicht mehr in Spanien wohnt, so hat er sich doch seinen mediterranen Charakter bewahrt. Fokussiert auf das Wesentliche bringt er viel voran, wobei sein Büro dafür manchmal im Chaos versinkt. Trotz südländischem Temperament genießt er auch die bayerische Gemütlichkeit. Nach der Arbeit entspannt er gerne mit Freunden im Biergarten. Außerdem liebt er Filme, wobei er eine Schwäche für Science Fiction hat und spielt seit seiner Jugend leidenschaftlich gerne Rugby.

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Das Deggendorfer Start-up Quimedo hat beim diesjährigen Business Plan Wettbewerb Ideenreich den 2. Platz belegt. Der von Bayern Kapital gesponserte Wettbewerb wird von BayStartUP ausgerichtet und findet in Kooperation mit dem Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) statt. Unterstützt werden innovative Gründer:innen aus Südostbayern, die sich im Unternehmensaufbau befinden. In diesem Zusammenhang hat sich auch Dr. Timo Steininger, Gründer von Quimedo, beworben und die Jury überzeugt.

Die Idee des Start-ups entstand im Jahr 2019. Und zwar soll mit der App Quimedo die Überleitung der Patienten von stationärer Behandlung in die Reha/Pflege oder von zu Hause in die Pflege digitalisiert und vereinfacht werden. Über die App tragen Gesundheitseinrichtungen freie Kapazitäten sowie mögliche Behandlungsformen ein. Innerhalb kürzester Zeit können Patienten direkt an die richtige Stelle für eine optimale Behandlung vermittelt werden. Die digitale Vernetzung stellt eine enorme Entlastung für das Pflegepersonal dar. Gegründet wurde das Start-up im Oktober 2020. Während des gesamten Prozesses der Existenzgründung unterstützten insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß sowie Prof. Dr. Christian Rester der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften das Team. Den Sitz hat Quimedo mit Gründer Dr. Timo Steininger, Mit-Geschäftsführer Stefan Klein sowie vier Mitarbeiter:innen in Deggendorf. Im ITC1 nutzen sie den Coworking Space des Gründerzentrums, wo ihnen Thomas Keller (Geschäftsführer des ITC1) als starker Partner zur Seite steht.  Ein wichtiger Faktor der App ist die Nutzerfreundlichkeit. Deshalb sollte die Plattform auch auf Herz und Nieren getestet werden. Studierende des Studiengangs Gesundheitsinformatik haben sich während der Testphase dazu bereit erklärt, die Bedienbarkeit der Quimedo-App zu überprüfen. Im Januar 2021 war es dann soweit - die App konnte live gehen. Seither hat sich bestätigt, dass die Plattform sehr gut funktioniert. Es erfolgten bereits eine Vielzahl an erfolgreichen Überleitungen von Patienten.  Für Quimedo ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein wertvoller Partner. Beim Netzwerkaufbau im ostbayerischen Raum hat sich die THD stark beteiligt. Mittlerweile laufen viele gemeinsame Projekte wie zum Beispiel KI in der Pflege. Der Gründer Dr. Timo Steininger selbst ist ab 1. April 2021 als Leiter des Praxisreferats Pflege an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften tätig. Eines der Ziele von Steininger ist es, die Wissenschaft und Quimedo langfristig zu verzahnen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat Verstärkung für die Lehre und Forschung auf dem Gebiet Bionik gefunden. Seit 1. März vertritt Dr. Kristina Wanieck die Professur mit dem Schwerpunkt „Bionik und Innovation“. 2009 hat sie begonnen, den Forschungsbereich Bionik am Technologie Campus Freyung aufzubauen und sich dabei zu einer international anerkannten Wissenschaftspersönlichkeit entwickelt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung will sie nun als Professorin in neue Projekte einbringen, die Forschung an der THD ausbauen und Studierenden das richtige Anwenderwissen vermitteln.

Bionik bedeutet, Wissen aus der Biologie zu nutzen, um praktische und oft technische Probleme zu lösen. Zu Beginn von Kristina Waniecks Tätigkeit am Technologie Campus Freyung stand die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft im Vordergrund und es wurde an einem regionalen Bionik-Netzwerk gearbeitet. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wurde bald eine Forschungslücke entdeckt und die studierte Biologin begann ihre Doktorarbeit in Kooperation mit der TU München. Während ihrer Promotion hat sie sich auf die methodische Vorgehensweise der Bionik konzentriert: „Ich wollte mit meiner Arbeit erreichen, dass die Bionik im Alltag von Unternehmen ankommt und so leicht einzusetzen ist, dass sie messbare Erfolge bewirkt.“ 2019 gehörte sie aufgrund dieses Ansatzes zu rund 25 Experten, die von der NASA nach Cleveland, Ohio eingeladen wurde. Zwei Tage arbeitete die Expertengruppe zusammen daran, der Bionik eine stärkere Bedeutung in der Anwendung zu geben. „Fast jeder, den ich in den letzten Jahren international treffen und kennenlernen durfte, trägt einen wichtigen Baustein zum Gesamtbild der Bionik bei. Insofern ist es diese Zusammenarbeit mit vielen interessanten Kollegen, die mich antreibt“, sagt Kristina Wanieck. Weitere Fachkollegen traf sie als Gastwissenschaftlerin in Frankreich und Kanada. Ebenso im Rahmen ihrer Tätigkeit im internationalen Standardisierungsverfahren für Bionik oder im VDI-Gremium zur Bionik.

Für ihre Zeit als Professorin wünscht sie sich, dass ihre Arbeit zu erfolgreichen Projekten und Publikationen führt und damit auch der Ruf der THD nach außen gestärkt wird. Die Lehre möchte sie mit viel Begeisterung und Freude angehen und den Studierenden so viel Erfahrung und Wissen wie möglich vermitteln: „Wenn ich Bionik lehre, dann sollen die Studierenden eine Zusatzqualifikation erhalten, die sie später in der Praxis anwenden können.“ Seit ihrer Initativbewerbung am Technologie Campus Freyung vor über 10 Jahren hat ein Schritt den anderen ergeben. Ihren Beruf lebt Kristina Wanieck mit Hingabe und plant, noch viele ihrer Visionen wahr werden zu lassen. Lustigen und erfüllenden Ausgleich findet die Zweifach-Mama bei ihrer Familie, außerdem beim Joggen und Yoga.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ferienprogrammes der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) durften sich bereits vor den Osterfeiertagen über eine Überraschung freuen. Sie bekamen Osterpakete per Post zugeschickt, deren Inhalt sie beim virtuellen Ferienprogramm unter Anleitung selbst zusammenbauen dürfen. Damit ist Ferienspaß auch im Online-Format vorprogrammiert.

Insgesamt haben sich 153 Kinder und Jugendliche für das Freizeitprogramm der THD angemeldet. Sie werden ihre Osterpakete mit Lego-Mindstorms, 3D-Hasen oder Calliope Platinen (eine Art Mikrocomputer für die Handtasche) in den Ferien in verschiedenen Angeboten des MINT-Teams der THD testen und dabei viel Spannendes und Neues entdecken. Egal ob es dabei um das Programmieren von Apps, Experimente mit Luft oder den 3D-Druck geht, es ist für alle Nachwuchsforscher das passende dabei.

Am gefragtesten ist die App-Programmierung, die nach nur wenigen Tagen bereits überbucht war. Ebenso war das komplette Programm nach nur drei Tagen ausgebucht. „Die Kinder wollen alles wissen. Da sind 25 Teilnehmende das Maximum. Deshalb bieten wir dieses Angebot jetzt zwei mal an.“ sagt Anna Kaiser. Sie ist im MINT-Team für die Informatik-Angebote zuständig und wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Lego-Mindstorms und Apps unter die Lupe nehmen.

Beim 3D-Druck zeigt Maja Köckeis den 7 bis 11-Jährigen, wie ein beweglicher Osterhase entsteht. Diesen haben die Kinder mit der Osterpost bereits nach Hause geschickt bekommen. Bei Tanja Zellner werden Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter mit Experimenten zu Luft begeistert. Unterstützt wird das MINT-Team dabei von Studierenden, die auf jede einzelne Frage der Kinder eingehen und sich mit dem Nachwuchs zu den einzelnen Programmpunkten in virtuellen Räumen austauschen. So steht allen Teilnehmenden die Welt der Informatik offen.

Das Ferienprogramm der THD wird vom MINT-Team der Hochschule zusammen mit dem Technologie Campus (TC) Cham und dem BayernLab Vilshofen an sieben Tagen in den Osterferien angeboten. Unterstützung bekommen die Organisatoren dabei vom Technik für Kinder e.V. (TfK) und dessem großen Netzwerk.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am Mittwoch, 14. April ab 16 Uhr ein virtuelles DigiCamp für Unternehmenslenker, Personalverantwortliche und interessierte Arbeitnehmer zum Thema „Co-Working-Space: Innovativ und flexibel arbeiten“. Anlass der Veranstaltung ist die Premiere des Co-Working-Space der THD am ITC1 in Deggendorf. Im April 2021 nimmt dieser den Betrieb auf.

Der Arbeitsplatz in der Firma vs. Homeoffice ist aktuell ein heißes Thema. „Dabei hat ein Co-Working-Space das Potential, das Beste aus beiden Welten zu vereinen,“ so Lisa Geib, Referentin für Digitalisierung, an der THD.  Co-Working ist ein integriertes und flexibles Arbeitsmodell, bei dem sich Start-ups, Freiberufler und weitere Arbeitnehmer einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Büro anmieten. Im Fokus von Co-Working-Spaces steht das Netzwerken und der Austausch von innovativen Ideen. Die Vorteile sind dabei so vielfältig wie das Konzept. Für Pendler aus dem ländlichen Raum bietet Co-Working heimatnahes Arbeiten in einer modernen Arbeitsumgebung. Besonders interessant kann dieses Arbeitskonzept für berufstätige Eltern sein. In Zeiten der Pandemie haben sich die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und zeitgleich auch von Unternehmen rasant verändert: Homeoffice, rein virtuelle Meetings plus Kinderbetreuung und Home-Schooling fordern ihren Tribut. Die THD geht mit dem Thema voran und bietet fünf kostenlose, projektgeförderte Co-Working-Arbeitsplätze am ITC1 an. 

Das virtuelle DigiCamp zeigt die Möglichkeiten eines Co-Working-Space auf. Geplant sind mehrere Kurzvorträge. Themenschwerpunkte sind die Chancen speziell für den ländlichen Raum, Co-Working Erfahrungen aus der Praxis und die Vorstellung der neuen Co-Working-Räume am ITC1. Abgerundet wird das Programm durch die gemeinsame Diskussion und einen Erfahrungsaustausch, wie Co-Working auch trotz der Corona-Pandemie gelingen kann. Informationen zum „DigiCamp Co-Working-Space“ sind auf der Webseite der THD zu finden unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung unter coworking@th-deg.de versendet. 

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Am 13. April können Schüler, Studierende und Jobsuchende bei der firstcontact, einer der größten und erfolgreichsten Firmenkontaktmessen Niederbayern’s, Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Die Messe findet von 10 Uhr bis 15 Uhr virtuell statt, was es den Besuchern ermöglicht, bequem von zu Hause aus teilzunehmen.

Obwohl die firstcontact von den Deggendorfer Stadthallen auf eine Onlineplattform ausweichen muss, bietet sie den Besuchern wieder unzählige und einmalige Karrieremöglichkeiten. Insgesamt sind 110 Unternehmen an Bord und präsentieren sich den virtuellen Besuchern in gewohnt professionellem Umfeld. Das neue Format bietet auch neue Möglichkeiten: Mit einer Kennenlern-App können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aussteller bereits vor der eigentlichen Messe kennenlernen. Neu ist auch, dass Aussteller und Besucher bereits im Vorfeld in Kontakt treten und sich für den Messetag verabreden können.

Die firstcontact richtet sich besonders an Studierende, die  auf der Suche nach Stellen für ein Praktikum oder ihre Bachelor- oder Masterarbeit sind, sowie alle angehenden Absolventen. Aber auch Schülerinnen und Schüler sowie Jobsuchende sind herzlich zur firstcontact am 13. April eingeladen. Informationen zur Teilnahme finden Sie unter: https://www.firstcontact-deggendorf.de/

Organisiert wird die Messe von dem studentischen Verein First Contact e.V. in Kooperation mit dem Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die firstcontact findet jährlich im Frühjahr statt und lockt regelmäßig knapp 200 Unternehmen und ca. 2.000 Besucher nach Deggendorf.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt den ersten englischsprachigen technischen Bachelorstudiengang in Deggendorf: Artificial Intelligence. Schon ab Oktober 2021 sollen Studieninteressierte Künstliche Intelligenz (KI) auf Englisch studieren können.

Seit dem Jahr 2019 gibt es einen der weltweit ersten Bachelorstudiengänge „Künstliche Intelligenz“ an der THD. Künstliche Intelligenz ermöglicht es, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren und wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nahezu jede Branche verändern. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach KI-Expertinnen und -Experten auf dem Arbeitsmarkt. Der zukünftige Studiengangskoordinator Prof. Dr. Patrick Glauner beschreibt KI als den nächsten Schritt der industriellen Revolution. Dies bedeute exzellente Berufsperspektiven für die Studierenden. Dem und der fortschreitenden Internationalisierung des deutschen Arbeitsmarkts will die Hochschule mit dem neuen Studiengang Rechnung tragen. Vor allem in Europa, deutschlandweit und regional hofft die Hochschule, weitere junge Menschen für ein KI-Studium in Deggendorf zu interessieren. Sowohl Vorlesungen als auch Prüfungen werden auf Englisch gehalten. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, an den ersten beiden Semestern sowohl von Deggendorf, als auch rein virtuell teilnehmen zu können. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Zukunftsorientierung und Internationalität gehören zu den Markenzeichen der TH Deggendorf. Mit ihrem künftigen Angebot eines englischsprachigen Studiengangs „Artificial Intelligence“ beweist sie das einmal mehr. Schließlich ist Künstliche Intelligenz weltweit die Schlüsseltechnologie für vielfältige neue Entwicklungen.“ Der Studiengang bietet über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung vermitteln. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz. Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Ein Highlight des Studiums ist das für das fünfte Semester vorgesehene Praxissemester, in welchem die Studierenden ihre Kenntnisse in Unternehmen praktisch einsetzen und dadurch vertiefen. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die passende Bausteine enthalten sind. Ausländische Studierende erlernen während des Studiums zudem die für ein erfolgreiches Berufsleben notwendigen Grundlagen der deutschen Sprache. Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ain-b-en. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab Donnerstag, 15. April möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Professor Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat wieder offiziell drei Vizepräsidenten. Prof.-Dr. Ing. Andreas Grzemba, Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Waldemar Berg vertreten für die kommenden drei Jahre Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber bei offiziellen Terminen und unterstützen ihn bei der Umsetzung hochschulpolitischer Zielsetzungen und in der Entwicklung der Hochschule.

Bei der Wahl am 25. März wurden Andreas Grzemba und Horst Kunhardt bereits zum dritten Mal, Waldemar Berg zum zweiten Mal für das Amt des Vizepräsidenten vom Hochschulrat gewählt. Der Hochschulrat setzt sich neben gewählten Mitgliedern des Senats aus zehn Personen aus Wissenschaft, Kultur und insbesondere aus Wirtschaft und beruflicher Praxis, die nicht der Hochschule angehören, zusammen. Andreas Grzemba ist zuständig für den Bereich Forschung und Wissenstransfer, Horst Kunhardt kümmert sich um den Bereich Gesundheit und leitet den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen und Waldemar Berg ist als Vizepräsident verantwortlich für den Bereich Studium und Studienangelegenheiten.

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Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Bauingenieurwesen: Diese Bereiche profitieren künftig vom Know-how des neu an die Technische Hochschule Deggendorf (THD) berufenen Professor Dr. Roland Platz. Als Experte für Bewegungsdynamik und Konstruktion bringt er sein Wissen in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen ein.

In seinem Fachgebiet widmet Platz sich sicherheitsrelevanten Faktoren in der Ingenieurwissenschaft. Dabei geht es vor allem um die Zusammenhänge zwischen Belastung und Belastbarkeit, Beanspruchung und Beanspruchbarkeit sowie Schwingungsanregung und Schwingungsantwort. Neben der Forschung liegt der Fokus von Platz besonders darauf, praktische anwendungsorientierte Lösungen dafür zu finden. 

Dass er weiß wovon er spricht zeigt sowohl der eineinhalbjährige Forschungsaufenthalt an der Pennsylvania State University in den USA, als auch seine Tätigkeit als Leiter der Gruppe „Systemzuverlässigkeit Future Mobility“ am Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF). Der mit seiner Hilfe maßgeblich geprägte und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Sonderforschungsbereich SFB 805 „Beherrschung von Unsicherheit in lasttragenden Systemen des Maschinenbaus“ stellt nicht nur einen beruflichen Meilenstein dar, sondern prägte das Berufsleben von Prof. Platz nachhaltig. Mit dieser Tätigkeit gingen weitere Forschungsarbeiten und die Vernetzung zu anderen nationalen und internationalen Gruppen der angewandten Ingenieurwissenschaft einher.

Der Aspekt der Forschung ist für Prof. Platz und seine Arbeit besonders wichtig. Er entschied sich gerade deshalb für die THD, die überdurchschnittlich viel in Forschung investiert und ihm ein Umfeld bietet, in dem er seine anwendungsorientierten Forschungsthemen weiterentwickeln und gewinnbringend in die Lehre einfließen lassen kann. Auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden, Industriepartnern,Verbänden, Forschungsverbunden und –kooperationen freut er sich besonders. Für ihn ist es wichtig zusammen an einem Strang in die gleiche Richtung zu ziehen, um an der THD viel bewegen zu können. Kooperation und Authentizität stehen dabei an erster Stelle, auch gegenüber den Studierenden.

Als authentisch, direkt und selbstreflektierend beschreibt Platz sich und setzt lieber selbst die Segel neu als den Kurs vom Wind bestimmen zu lassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Vollblutingenieur sich als Mitglied in der Society of Experimental Mechanics (SEM), als Leiter von Symposien bei der internationalen Conference and Exposition on Structural Dynamics (IMAC) und als Gutachter internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften wie dem Journal of Sound and Vibration, dem Journal of Mechanical Systems and Signal Processing und anderen engagiert.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) entwickelt zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“. Dabei handelt es sich um einen CLASSIC vhb-Kurs, welcher über die virtuelle hochschule bayern (vhb) buchbar ist und ab dem Wintersemester 2021/22 zur Verfügung stehen wird. Der Kurs gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer gesellschaftlichen Transformation zu Nachhaltigkeit.

Die Entwicklung des CLASSIC vhb-Kurses läuft derzeit auf Hochtouren. Kürzlich stimmte das Verbundteam einen letzten Zwischenstand mit der vhb-Projektleiterin ab. Seitdem entstanden weitere Kursinhalte, Aufgaben und Beispielvideos. Der Moodle-basierte Kurs wartet mit einem eigenen, CSS-basiertem Design und zahlreichen interaktiven H5P-Elementen auf.

Projektleiter Prof. Dr. Robert Feicht sieht in dem neuen Angebot eine große Chance: „Gesellschaftlich stehen wir vor der Herausforderung, globale Problemstellungen wie den Klimawandel und einen Verlust der Artenvielfalt zu lösen. Darauf möchten wir unsere Studierenden vorbereiten und entsprechende Kenntnisse vermitteln. Der vhb-Kurs ermöglicht uns, wichtiges Wissen zu Nachhaltigkeitsthemen in die Breite zu tragen und unsere Studierenden zu Multiplikatoren auszubilden.“

In deutscher und englischer Sprache vermitteln die Professoren Robert Feicht (THD), Christoph Lindenberger (OTH), Frank Ebinger (THN) und Raimund Brotsack (THD) grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden sowie Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik, Nachhaltigkeitspolitik und Raumplanung. Die Stoffkreisläufe der Erde und die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten werden thematisiert. Vor dem Hintergrund des Klimawandels lernen Studierende aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Als CLASSIC vhb-Kurs mit 4 Semesterwochenstunden (SWS) ist der Selbstlernkurs zu Nachhaltigkeit über die vhb buchbar und kann von vhb-Trägerhochschulen kostenfrei in ihre Studiengänge integriert werden. Der Kurs besteht aus vier weitestgehend voneinander unabhängigen Blöcken (je 1 SWS), so dass sich auch ein 2-SWS-Fach speisen lässt.

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Das Host Family Programme der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geht zum Sommersemester in die nächste Runde. Aufgrund von Corona dieses Jahr virtuell. Dafür werden derzeit in Deggendorf, Cham, Pfarrkirchen und Umgebung Interessierte gesucht, die gerne mit Studierenden in Austausch treten und ihnen Einblicke in die bayerische Kultur gewähren.

Das Host Family Programme ermöglicht es ausländischen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und trägt so zu Integration und Austausch bei. Nicht nur in Deggendorf, sondern gerade auch an den beiden internationalen Studienstandorten Cham und Pfarrkirchen ist das Host Family Programme für den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen unverzichtbar.  Der Ablauf des Programms ist dabei ganz einfach: Gasteltern treffen sich zwanglos und beliebig oft mit den Studierenden. Aufgrund der aktuellen Lage erst mal virtuell. Den Studierenden wird dadurch ermöglicht, Kontakte mit Einheimischen zu knüpfen, einen Einblick in die hiesige Lebensart zu bekommen und die bayerische Kultur kennenzulernen. Das kann auch ein Treffen auf Kaffee und Kuchen oder ein gemeinsamer Ausflug in die Umgebung sein, je nachdem was unter den derzeitigen Regelungen möglich ist.

Auch für die Gastfamilien bietet das Host Family Programme viele Vorteile. Alle Studierenden sprechen Englisch, viele können aber auch sehr gut Deutsch. Das bietet die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert.

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen stehen Andrea Ebertseder für Pfarrkirchen (andrea.ebertseder@th-deg.de) und Marion Löfflmann für Deggendorf und Cham (marion.loefflmann@th-deg.de) vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD per Mail zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der THD, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. In Deggendorf umfasst das Netzwerk Menschen unterschiedlichster Nationen, Religionen und Kulturen und besteht derzeit aus über 80 Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamilien und zehn Studierenden.

 

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Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt nach wie vor fest im Griff. Nichtdestotrotz ist das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bemüht, seine internationalen Beziehungen und insbesondere den internationalen Studierendenaustausch aufrecht zu erhalten. Am Mittwoch, 3. März wurden an der THD 50 internationale Austauschstudierende aus 25 verschiedenen Ländern weltweit begrüßt – dieses Mal erstmalig mit einem komplett virtuellen Orientierungsprogramm.

Während knapp die Hälfte der Austauschstudierenden vom Heimatland aus online in das Sommersemester startet, werden 25 Gaststudierende aus weniger stark vom Coronavirus betroffenen Ländern, wie zum Beispiel Südkorea, ein Auslandssemester vor Ort in Deggendorf oder Pfarrkirchen verbringen. Da fast alle aus dem Ausland einreisenden Studierenden als Sicherheitsmaßnahme neben der Vorlage eines negativen Coronatests mindestens fünf Tage in Quarantäne verbringen müssen, wurde vom International Office ein – natürlich kontaktloser – Einkaufsservice organisiert. Um die Studierenden gleich nach ihrer Ankunft mit dem Nötigsten zu versorgen, wurden darüber hinaus von den studentischen Hilfskräften des International Office kleine Begrüßungspakete in den Wohnheimen der Studierenden verteilt. Diese beinhalten neben den wichtigsten Grundnahrungsmitteln auch Second-Hand Geschirr und Kochutensilien, die vorab für die Studierenden gesammelt wurden. 

Dass die internationalen Gaststudierenden trotz des fehlenden persönlichen Kontaktes Anschluss in Deggendorf und an der Hochschule finden, soll durch das eineinhalb-wöchige virtuelle Orientierungsprogramm des International Office ermöglicht werden. Über Videokonferenzsysteme sollen die Studierenden nicht nur die verschiedenen Einrichtungen der Hochschule, wie beispielsweise die Bibliothek, kennenlernen, sondern es wird auch ein buntes Rahmenprogramm, organisiert von den Internationalen Tutoren der Hochschule sowie dem studentischen Verein ESN Deggendorf, angeboten. Dieses bietet spannende und abwechslungsreiche virtuelle Veranstaltungen und Aktivitäten wie einen Bayerischen Abend, ein Escape-Room-Spiel oder verschiedene Teambuilding-Maßnahmen, die es den Studierenden erleichtern sollen, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Studierenden trotz der Corona-bedingten Umstände ein möglichst herzliches Willkommen zu bereiten und zu zeigen, dass Internationalität an der THD auch in Zeiten wie diesen gelebt wird.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am 24. März ab 16 Uhr das nächste DigiCamp. Die Veranstaltungsreihe rund um Digitalisierung greift dieses Mal das Thema „Virtual Reality am Bau – 3D, BIM & more“ auf und richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Ingenieurbüros, interessierte Unternehmen und Hochschulangehörige. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer wirken die Fakultäten Bau- und Umweltingenieurwesen und Elektro- und Medientechnik an der Veranstaltung mit.

Die Digitalisierung in Unternehmen der Baubranche beschert Betrieben eine ganze Reihe an Vorteilen. Im Bauwesen besitzt vor allem die Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) ein außerordentlich großes Potential. Während Architekten früher noch am klassischen Reißbrett arbeiteten, nutzen die meisten heute moderne CAD-Systeme für die Erstellung ihrer Entwürfe am Computer. Pläne dieser Art können nicht nur Behörden und Gutachtern leichter vorgelegt werden, sondern ermöglichen zudem Anwendungen im Bereich der Virtual Reality. Diese Vorteile kann sich die Baubranche zu eigen machen, wenn es darum geht, beispielsweise den Bauherren die fertigen Objekte vorab zu zeigen und so gemeinsam zu planen und auch Missverständnissen vorzubeugen. Mithilfe von Virtual Reality und computererzeugten 3D-Bildern ist es Bauherren so schon vor Baubeginn möglich, durch ihr eigenes Haus zu gehen, als stünden sie direkt im Raum. Das virtuelle DigiCamp zeigt die Möglichkeiten auf, die Virtual Reality am Bau bringen kann. Geplant sind eine Live-Demonstration von aktuellen 3D- Projekten der THD im „Labor für neue Formen der Realität“, geleitet durch Prof. Dr. Stephan Windischmann, mehrere Kurzvorträge von namhaften Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft und auch eine virtuelle Podiumsdiskussion zum Meinungsaustausch ist geplant. Es wird ausführlich auf die technischen Möglichkeiten auf Bau- und auf Medienseite eingegangen.

Das vollständige Programm mit Vorstellung der Beteiligten und das Anmeldeformular zur Veranstaltung sind auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung per E-Mail zugesandt.

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Daheim bleiben - und das, obwohl doch aktuell am liebsten alle endlich wieder aus dem Haus wollen. Was aber passiert, wenn aufgrund von Alter oder Pflegebedürftigkeit das Leben im eigenen Zuhause immer eingeschränkter wird? Das Projekt DeinHaus 4.0 erforscht, wie digitale Technik und Sensorik unterstützen kann trotz dieser Schwierigkeiten ein selbstbestimmtes und sicheres Leben daheim zu ermöglichen. Für das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderte Projekt werden jetzt 100 Testhaushalte gesucht.

Ab Sommer 2021 sollen für rund 12 Monate bis zu 100 freiwillige Testhaushalte kostenlos mit digitaler Technik ausgestattet werden. Dafür sucht DeinHaus 4.0 Menschen ab 65 Jahren, die alleine oder mit einer pflegenden Person wohnen. Das Projektteam will erforschen, welche digitalen Hilfsmittel von Senioren am besten akzeptiert werden und wie diese Sensorik nachhaltig die Lebenssituation älterer Menschen sowie von Personen mit beginnendem Pflegebedarf verbessert. Dafür wird ein Set von kleinen, aber wirkungsvollen Sensoren verbaut. Ein richtiger Umbau ist natürlich nicht erforderlich. Auch Benutzerfreundlichkeit, Ethik und Datenschutz spielen eine große Rolle im Projekt DeinHaus 4.0. Kann die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im Alter gesteigert und ein längeres Leben zuhause realisiert werden? Die an der Studie teilnehmenden Personen können einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage leisten. Die wichtigsten Informationen zur bevorstehenden Studie des Projektes gab es live am 10.März 2021 bei der virtuellen Veranstaltung „daheim sein – daheim bleiben“. Neben Vorträgen zum Thema Künstliche Intelligenz und Ethik gab es einen exklusiven Einblick in das Technik-Set für die Studien-Haushalte. Außerdem beantworteten die Projektleiter Prof. Dr. Kunhardt, Prof. Dr. Rester und Prof. Dr. Dorner alle Fragen rund um das Projekt. Für alle, die nicht live dabei sein konnten, ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung unter www.deinhaus4-0.de/daheimsein zum Nachschauen verfügbar.

Bei Interesse am Projekt DeinHaus 4.0 und der bevorstehenden Studie wenden sich Interessierte per E-Mail an deinhaus4.0@th-deg.de oder rufen unter 0991 3615-615 an.

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Fast auf den Tag genau 24 Jahre war Prof. Dr. Dr. Heribert Popp Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Berufen wurde er am 15. März 1997, mit einer besonderen Ehrung wurde er jetzt am 10. März 2021 offiziell verabschiedet. Als Professor für Mathematik, Wirtschaftsinformatik, Wissensmanagement und Künstliche Intelligenz hat der heute 67-Jährige an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften in den Schwerpunkten E-Business, Informationsmanagement/Wissensmanagement und Wirtschaftsinformatik unterrichtet.

„Sie haben die Lehre an der Hochschule und die Hochschule an sich in den vergangenen 20 Jahren mit am meisten geprägt“, dankte Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Zum Andenken an diese Zeit und als Ehrung überreichte er eine Ehrenurkunde, eine Medaille und eine Taschenuhr mit eingraviertem THD-Logo. „Die Fächer, die Sie unterrichten, sind keine leichte Kost. Trotzdem haben Sie es immer geschafft, die Studierenden dafür zu begeistern“, lobte Prof. Dr. Jürgen Sikorski. Als Vorreiter und Experte auf den Gebieten virtuelle Lehre, Blended Learning und berufsbegleitende Weiterbildung kann Heribert Popp auf einige Höhepunkte seiner Karriere zurückblicken.

Den Vorteil virtueller Lehre hat Heribert Popp früh für sich erkannt. 1998 begann er, digitale Lehrmaterialien in seinem Unterricht einzusetzen. Um die virtuelle Lehre an der THD weiter zu verbreiten und ihr ein stärkeres Standbein zu verschaffen, baute er von 2006 bis 2015 das Kompetenzzentrum E-Learning an der TH Deggendorf auf und leitete es. Erfahrungen in virtueller Lehre hatte er bis dahin auch an der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) gesammelt, an deren Aufbau er sich ab 2000 beteiligte. Die vhb fördert und unterstützt als Verbundeinrichtung mit 31 Hochschulen die Entwicklung digitaler Vorlesungen in Bayern und setzt sich für eine hochschulübergreifende Nutzung ein. Bis heute ist der vhb-Kurs Mathematik I von Heribert Popp einer der meistbesuchten Kurse. Ebenfalls im Jahr 2000 installierte er den ersten Weiterbildungsstudiengang Bayerns, der sich außerdem durch einen hohen Anteil virtueller Lehre (Blended Learning) auszeichnete: den Bachelor Wirtschaftsinformatik. Mit dem Bildungskanal BR-Alpha initiierte er Fernsehvorlesungen für den Studiengang. Insgesamt entstanden dabei 320 Sendungen. 2002 brachte die THD so die ersten Absolventen Deutschlands hervor, die mindestens 50 Prozent ihrer Vorlesungen mit digitalen Materialien absolviert hatten. Dass sich Blended Learning und Künstliche Intelligenz gut verknüpfen lassen, erkannte Heribert Popp 2014. Er entwickelte das erste Konzepte eines Frühwarnsystems für gefährdete Studierende. In der Entwicklung und Ausführung des neu eingeführten Studiengangs Künstliche Intelligenz fand er kurz vor dem Ruhestand noch ein weiteres großes Projekt. „Im September werden wir dann die ersten KI-Absolventen deutschlandweit verabschieden“, erzählt Heribert Popp stolz.

Wer sich so lange als Professor engagiert hat, der hört aber nicht einfach auf. Im kommenden Sommersemester übernimmt Heribert Popp elf Semesterwochenstunden und bleibt seinen Kollegen und Studierenden erhalten. Die neu gewonnene Freizeit will er mit seiner zweiten Leidenschaft verbringen: dem Radfahren.

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Zusammen mit vier weiteren Partnerinstitutionen hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) gegründet. Das Konsortium ist eine Initiative unter dem Dach der International Society for Telemedicine and eHealth (ISfTeH) und versteht sich als globale Plattform zur Förderung der digitalen Gesundheit sowie der Ausbildung im Bereich der Telemedizin.

CONEDIG hat sich zum Ziel gesetzt, «a la carte» Schulungskurse im Bereich der digitalen Gesundheit zu entwickeln und einen Evaluierungs- und Akkreditierungsrahmen für Studiengänge der digitalen Gesundheit zu schaffen. Darüber hinaus werden modulare Studiengänge zu verschiedenen Themen der digitalen Gesundheit entwickelt. Das schließt auch die Konzeption von Leitlinien und Empfehlungen für die internationale Praxis in der Branche ein. Das Konsortium geht darüber hinaus auf die Gesundheitsbedürfnisse jedes Landes separat ein und widmet sich internationaler Forschung und Zusammenarbeit. Ziel ist es, CONEDIG zu einer globalen Plattform auszubauen, auf der sich Akademiker und Gesundheitsexperten zu Inhalten, Expertise oder Personalien in Wissenschaft und Forschung austauschen können.

Mit den vier weiteren Gründungsmitglieder des CONEDIG, der Universidade do Estado do Rio de Janeiro (Brasilien), Université de Bordeaux (Frankreich), Universität der Völkerfreundschaft Russlands (Russische Föderation) und der Universität KwaZulu Natal (Südafrika) sind beinahe alle Kontinente in dem Konsortium vertreten.

Erstmals vorgestellt wurde CONEDIG im Rahmen des vom ECRI durchgeführten internationalen wissenschaftlichem Symposium DigiHealthDay-2020 im November letzten Jahres. Anlässlich dieser Veranstaltung lud Prof. Georgi Chaltikyan die Mitbegründer des Konsortiums ein, CONEDIG in einer gemeinsamen Session zu präsentieren.

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Daniel Fuchs ist Gründer des Start-ups threesixty-drones. Seine Geschäftsidee basiert auf einer speziell konstruierten Drohne für 360-Grad Videoaufnahmen. Knapp ein Jahr nachdem er seine Innovation an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vorgestellt hat, ist der 21-Jährige selbstständiger Unternehmer und bietet das Erstellen von Werbevideos mittels Drohne als Dienstleistung an. Das an der Hochschule noch recht neue Förderprogramm „Kickstart Inkubator“ hat ihm auf dem Weg dorthin geholfen.

Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen können sich für das Programm Kickstart Inkubator bewerben. Für Daniel Fuchs einer der entscheidendsten Faktoren, da er so den Bau des ersten Prototyps der Drohne und einen Teil seiner Ausrüstung finanzieren konnte. Für ihn besonders wichtig war eine kostenlose Patentberatung, die er über das Kickstart Inkubator Programm wahrnehmen konnte. Denn die Drohne kann 360-Grad Videomaterialien aufnehmen, ohne dass sie dabei selbst im Video sichtbar ist. Solche Aufnahmen waren aufgrund der Größe und Trägheit mit anderen 360-Grad Drohnen bisher nicht möglich und machen das Projekt einzigartig. Beim Flug mit der Drohne entstehen so realitätsnahe virtuelle Rundgänge durch Gebäude. Auch kann sie problemlos über sensible Orte in die Nähe von Menschen fliegen. Somit kann man beispielsweise bei Indoor Sportevents hautnah und mit höchster Wendigkeit sowie Schnelligkeit an den Athleten vorbeifliegen oder bei Tanzveranstaltungen zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen.

Während der 6-monatigen Förderphase konnte Daniel Fuchs laufend auf ausgewählte Experten der THD und das Start-up Campus Team zurückgreifen und sich mit anderen Gründerteams austauschen. Auch den ein oder anderen Drohnenabsturz hat er überstanden. Und sogar eine Firmenpartnerin gefunden. Gemeinsam bearbeiten sie nun die ersten Aufträge. Kontakt zu Daniel Fuchs kann man über seinen Instagram-Kanal aufnehmen oder per E-Mail: mail@threesixty-drones.com

Über das Inkubator Programm

Der Kickstart Inkubator ist ein neu geschaffenes Programm für alle Gründer von morgen. Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen können sich für das Programm bewerben. Nach erfolgreichem Vorstellen der Idee geht es zunächst darum, das Geschäftsmodell zu entwickeln und das Gründerteam aufzubauen. Ausgewählte Experten der THD und das Startup Campus Team stehen den jungen Gründer:innen als Coaches und Mentoren zur Seite. Der kostenlose Zugang zu den Räumlichkeiten des StartupLab schafft eine kreative Arbeitsumgebung und ermöglicht den Austausch mit anderen Gründerteams. Mit bis zu 7.500 Euro Fördermitteln pro Team steht dem Bau des ersten Prototyps nichts mehr im Weg. Nach Abschluss des Inkubator Programms sind die Teams bestens gerüstet für die anstehende Start-up Gründung und bereit für nachfolgende Förderungen wie dem EXIST Gründerstipendium. Mehr Infos zum Thema Gründen gibt es hier: https://www.th-deg.de/existenzgruendung 

 

 

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Neu an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist seit dem 1. März Prof. Dr. Christian Mandl. Der frisch berufene Professor möchte den Studienschwerpunkt Beschaffung & Logistik neu ausrichten und einen stärkeren Fokus auf die Themen Digitalisierung, Data Analytics bzw. Datenanalyse sowie Künstliche Intelligenz (KI) legen. Außerdem hat Mandl es sich zum Ziel gesetzt, das Potential von KI und Data Analytics in den betrieblichen Bereichen Einkauf, Produktionsplanung und Logistik zu erforschen. In dieser Richtung sollen Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen in der Region auf- und ausgebaut werden.

„Die zukunftsorientierte Ausrichtung der THD mit dem kommenden Zentrum für Digitalisierungstechnologien passt hervorragend zu meinem Forschungsschwerpunkt der datengetriebenen Analyse und Optimierung betriebliche Prozesse“, erklärt der gebürtige Osterhofener. Ein wesentlicher Punkt für ihn, von der Unternehmensberatung McKinsey an die Hochschule zu wechseln. Mandls Forschung bewegt sich an den Schnittstellen von Betriebswirtschaft, Mathematik und Informatik. „Ich beschäftige mich insbesondere mit der Entwicklung mathematischer Modelle und KI zur effektiven Steuerung betrieblicher Beschaffungs-, Logistik- und Lagerhaltungsprozesse unter Risikoaspekten“, so der Professor. Relevant seien diese Modelle vor allem für Unternehmen, deren Rohstoffpreise oder Kundennachfrage stark schwanken. Mandl hat an der TU München studiert und promoviert. Während seiner Promotion nutzte er die Gelegenheit zu einem wissenschaftlichen Gastaufenthalt an der Cornell Universität, einer der acht Ivy League Eliteuniversitäten in den USA. Später schloss Mandl sich McKinsey als Unternehmensberater an. Dort hat er weltweit Klienten aus der Automobil-, Chemie- und Konsumgüterindustrie bei der digitalen Transformation von Beschaffungs- und Logistikprozessen beraten.

Den Studierenden möchte Prof. Mandl Grundlagen sowie aktuelle Entwicklungen praxisnah näherbringen. Industrie 4.0, Digitalisierung, Data Analytics und Big Data sind hier wichtige Schlagworte. Auf Interdisziplinarität legt der neue THD-Professor großen Wert und will die Verbindung der Wirtschaftswissenschaften zu anderen Disziplinen wie der Informatik oder auch der Psychologie herausstellen. Auch jungen Gründerinnen und Gründern am Start-up Campus der THD steht Mandl gerne mit Rat und Tat zur Seite. Persönliche Erfahrung dafür bringt der Wirtschaftswissenschaftler von seinem eigenen Logistik-Start-Up prelytico mit.

Seine Freizeit verbringt der 33-Jährige, der sich als besonnen und zielstrebig beschreibt, am liebesten beim Sport und in der Natur. Darüber hinaus zählt das Reisen zu seiner Leidenschaft.

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Am 11. März findet der 8. Tag der Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Wie schon im vergangenen Jahr auch diesmal virtuell. Start ist um 13 Uhr. Die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr mit der Ehrung der drei besten Poster und des besten Vortrages.

Wer sich für die angewandte Forschung der THD interessiert, kann für zweieinhalb Stunden einen digitalen Blick über den Zaun werfen. Egal ob Wirtschaft, Industrie, Gesellschaft oder gerne auch zukünftige Studierende, alle sind eingeladen, am Tag der Forschung teilzunehmen. Unkompliziert vom Büro oder von zu Hause aus. Insgesamt werden elf Forschungsthemen vorgestellt. Aus den Bereichen Nachhaltiges Wirtschaften, Innovative Werkstoffe und Energie, Intelligente Mobilität, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft sowie Innovative Arbeitswelt und Gesundes Leben. Jeweils in drei kurzen Minuten. Schließlich geht es beim Tag der Forschung weniger darum, in die Tiefe der jeweiligen wissenschaftlichen Thematik einzusteigen, als vielmehr die Basis für einen wechselseitigen und gerne auch interdisziplinären Dialog zu schaffen. Das gleiche gilt für die Posterausstellung. Die Plakate sind so gestaltet, dass man auf einen Blick erfasst, worum es geht. So ist es möglich, sehr niederschwellig in ein Gespräch mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der THD einzusteigen. Die drei besten Poster werden ausgezeichnet. Die Trophäe für den ersten Platz wurde wie in den Vorjahren von der Designklasse an der Glasfachschule Zwiesel entworfen und in der eigenen Manufaktur der Bildungseinrichtung hergestellt.

Die Anmeldung zum Tag der Forschung ist bis zum 10. März über die Website der THD möglich: www.th-deg.de/tdf-2021. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am 14. März ab 16 Uhr ein virtuelles DigiCamp für alle Unternehmenslenker, Personalverantwortlichen und interessierten Arbeitnehmer zum Thema „Co-Working-Space: Innovativ und flexibel arbeiten“. Anlass der Veranstaltung ist die Premiere des Co-Working-Space der THD am ITC1 in Deggendorf. Im März 2021 nimmt dieser den Betrieb auf.

Der Arbeitsplatz in der Firma vs. Homeoffice ist aktuell ein heißes Thema. „Dabei hat ein Co-Working-Space das Potential, das Beste aus beiden Welten zu vereinen,“ so Lisa Geib, Referentin für Digitalisierung, an der THD.  Co-Working ist ein integriertes und flexibles Arbeitsmodell, bei dem sich Start-ups, Freiberufler und weitere Arbeitnehmer einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Büro anmieten. Im Fokus von Co-Working-Spaces steht das Netzwerken und der Austausch von innovativen Ideen. Die Vorteile sind dabei genauso vielfältig wie das Konzept. Für Pendler aus dem ländlichen Raum bietet Co-Working heimatnahes Arbeiten in einer modernen Arbeitsumgebung. Besonders interessant kann dieses Arbeitskonzept auch für berufstätige Eltern sein. In Zeiten der Pandemie haben sich die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und zeitgleich auch von Unternehmen rasant verändert: Homeoffice, rein virtuelle Meetings plus Kinderbetreuung und Home-Schooling fordern ihren Tribut. Die THD geht mit dem Thema voran und bietet ab dem 1. März fünf kostenlose, projektgeförderte Co-Working-Arbeitsplätze am ITC1 an. 

Das virtuelle DigiCamp zeigt die Möglichkeiten eines Co-Working-Space auf. Geplant sind mehrere Kurzvorträge. Themenschwerpunkte sind die Chancen speziell für den ländlichen Raum, Co-Working Erfahrungen aus der Praxis und die Vorstellung der neuen Co-Working-Räume am ITC1. Das Programm zur Veranstaltung „DigiCamp Co-Working-Space“ ist auf der Homepage der THD zu finden unter www.th-deg.de/veranstaltungen .  Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung unter coworking@th-deg.de versendet. 

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Ein kleiner Sprung über die Straße, aber ein erster großer Sprung für das neue Zentrum für Digitalisierungstechnologien. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bezieht knapp 1.300 Quadratmeter im DEGG‘S. Bereits am 9. Februar wurden die Mietflächen in der ersten und zweiten Etage des DEGG’S offiziell an die Fakultät Angewandte Informatik und an die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) übergeben.

Im Sommer 2018 war von der bayerischen Staatsregierung ein Zentrum für Dititalisierungstechnologien an der THD beschlossen worden. Für rund 1.000 neue Studierende und mit entsprechendem Lehrpersonal. Aber wohin mit all den Menschen? Freie Büros, Labore und Kapazitäten für Lehrveranstaltungen sind am Hauptcampus der THD schon jetzt rar. Trotz des großen Neubaukomplexes an der Donau. Die THD wächst wie geplant weiter und irgendwo müssen sie alle hin, die Studierenden, die Lehrkräfte und die Forschenden. „Mit dem DEGG‘S haben wir einen hervorragenden Partner für unsere Ausbaupläne gewinnen können“, ist sich THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sicher. Auch wenn die Hochschule räumlich natürlich weiter dezentralisiert werde. Aber das DEGG‘S sei ja in unmittelbarer Reichweite des Campus. „Und“, so Sperber, „wir schlagen symbolisch die Brücke in die Stadt. Lehre und Forschung, insbesondere an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften, gehört schließlich nicht in den Elfenbeinturm.“ Die Assimilation von Wissenschaft in der Gesellschaft sei durchaus gewünscht. Dies geschehe eben auch dadurch, indem man Tür an Tür lebt und arbeitet. Die noch relativ junge Fakultät Angewandte Informatik mit Studiengängen für Künstliche Intelligenz, Cyber Security oder Quanten Computing wird zukünftig im DEGG‘S unterwegs sein. Die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften ist mit den Sportwissenschaften ebenfalls DEGG’S zu Hause. Schon seit dem Herbst 2014.

Auch Sabine Zimmerer von der Kintyre Management GmbH ist mit der langfristigen Partnerschaft hoch zufrieden. Die Managerin freut sich, dass das DEGG‘S jetzt in so großem Umfang die Hochschule beheimatet. Am Umbau der ehemaligen Praxisflächen im DEGG’S waren zudem mit Architekt Albert Emberger vom Büro EIS-Plan sowie den Unternehmen  baierl + demmelhuber Innenausbau GmbH, Freise Elektrotechnik und GEIGER Gebäudemanagement & Technik GmbH vor allem Firmen aus der Niederbayern beteiligt. „Auch das ist uns wichtig“, erklärt Zimmerer. Die nunmehr frisch umgebauten Teilflächen seien genau das, was von der THD gesucht wurde. Ein perfekter Match für beide Partner. Die Laufzeit des Mietverhältnisses geht über zehn Jahre. Das Wachstum der THD kann weitergehen.

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Das Deggendorfer Bau- und Umweltsymposium ist eine Veranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für das Bauwesen. Aktuelle Themen, die die Branche bewegen, werden hier praxisnah besprochen. Fachleute bekommen eine Plattform, sich untereinander und mit den Experten der Hochschule auszutauschen. Am Freitag, 12. März findet das nächste Bau- und Umweltsymposium mit dem Schwerpunktthema „Baumanagement“ statt.

Die diesjährigen Referenten stammen allesamt aus den Reihen der THD: Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth analysiert „Herausforderungen und Schwachstellen aus der Baupraxis“. Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer stellt „Zukunftsfähige Strategien für Bauunternehmen“ vor. Prof. Dr. jur. Günther Schalk wirft einen Blick auf „Gestörte Bauabläufe und Anspruchsdurchsetzung vor Gericht“. Ein für die Praxis ebenfalls sehr drängendes Problem stellen die Masterabsolventen Dominik Bielmeier und Michael Fischer vor. In ihrem Vortrag geht es um neue Methoden zur Erstellung von Brandschutzkonzepten, die sie am Beispiel eines Industriebaus erläutern. Prof. Kurt Häberl wird die Problematik der bauaufsichtlichen Zulassungen aufgreifen. In seinem Referat beleuchtet er an praktischen Beispielen die Innovationssicherung. Den Vortragsreigen beschließt Masterabsolvent Michael Orthuber. In seiner Präsentation geht es um „Technologie und Wirtschaftlichkeit von Carbonbeton“.

„Wir haben im Baubereich sehr starke Kompetenzen und wollen sie auf diesem Weg der Baupraxis zur Verfügung stellen“, erklärt Dekanin der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger. Das ausführliche Programm sowie ein Anmeldeformular sind im Internet unter www.th-deg.de/veranstaltungen zu finden.

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Neue Start-ups aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) lassen nicht lange auf sich warten: Die Hochschule betreut derzeit das Start-up „Vourus“. Ein Unternehmen, das im Bereich IT-Sicherheit Fuß fassen will. Insbesondere Firmen, die sensible Daten verarbeiten, können vom Angebot des Start-ups profitieren.

Die Gründer hinter Vourus sind Nicolai Roider und Sebastian Schreiner. Bereits als Jugendliche haben sie zusammen an verschiedensten Projekten im technischen Bereich gearbeitet. Sehr schnell erkannten sie die zunehmende Relevanz der Datensicherheit und beschlossen, gemeinsam ein Unternehmen aufzubauen. Nicolai Roider als studierter Betriebswirt im kaufmännischen Bereich und Sebastian Schreiner als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung im technischen Bereich. An der THD haben sie mit einem Gründerstipendium die Chance, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung sowie Prof. Dr. Thomas Geiß als Mentor.

Die Idee der Vourus-Gründer ist, den Austausch und Transfer von Daten sicherer zu machen. Dafür haben sie ein Verschlüsselungssystem entwickelt, das höchstmögliche Sicherheit bieten soll. Es sorgt dafür, dass ausschließlich befugte Personen auf sensible Daten zugreifen können. Es erkennt sofort, ob sich Dateien nach dem Versand im Originalzustand befinden oder verändert wurden. Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen ist, dass den Nutzern im Nachhinein Entschlüsselungsrechte entzogen werden können. Erste Partner-Verträge mit Softwareherstellern konnten die jungen Gründer bereits schließen. Das Start-up plant daher die Ressourcen zu erweitern, vor allem durch Mitarbeiter im Bereich Entwicklung und Vertrieb. 

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Im Februar wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Mitglied beim Sicherheitsnetzwerk München e.V. Grund dafür ist nicht allein die Informationssicherheit. Es geht auch um Vernetzung, Gestaltung und maximale Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft.

„Datensicherheit ist heutzutage eine unverzichtbare Größe, um Institutionen wie auch Unternehmen gegen die unzähligen digitalen Bedrohungen zu schützen“, so Prof. Dr. Helena Liebelt, IT-Leiterin an der THD. „Es geht jedoch um mehr“, ergänzt Liebelt. Cyber Security bedeute Wettbewerbsfähigkeit. Aber um in einer digitalen Zukunft erfolgreich bestehen zu können, seien Vernetzung und Kooperation weitere wichtige Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung.

Zahlreiche namhafte Unternehmen wie etwa Airbus, Audi, Intel, Siemens oder Huawei sind Mitglieder des Sicherheitsnetzwerks München. Aber auch Lehr- und Forschungseinrichtungen. Zum Beispiel die TU München, die Universität der Bundeswehr und das Fraunhofer AISEC. „Für uns ist das eine wunderbare Gelegenheit, um einerseits die wissenschaftliche Entwicklung, andererseits aber auch den aktuellsten Stand der industriellen Technik im Blick zu haben“, sagt Professorin Liebelt. Gemeinsam mit wichtigen Industriegrößen und anderen herausragenden Forschungseinrichtungen wolle die THD die Weiterentwicklung im Bereich Cyber Security aktiv mitgestalten. Nicht zuletzt entsteht ja in Vilshofen gerade ein neuer Technologie Campus zu diesem Thema. Als besonderes Privileg der Mitgliedschaft im Münchener Sicherheitsnetzwerk nennt Liebelt die Möglichkeit, an der alljährlichen Munich Cyber Security Conference“ (MCSC) teilnehmen zu dürfen, die stets einen Tag vor der Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet: „Das ist ein echter Fixtermin der Cyber Security-Branche.“ Die THD wird zukünftig dabei sein.

Weitere Informationen: https://it-security-munich.net/

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Ein Grund, warum noch nicht mehr Unternehmen voll auf Elektromobilität umgestiegen sind bzw. keine Ladestationen anbieten, ist die Sorge vor erheblichen Mehrkosten, was den Stromverbrauch angeht. Unternehmen haben in der Regel eine vertraglich vereinbarte Jahreshöchstlast. Wird diese überschritten, können abhängig von der Firmengröße Aufpreise bis zu mehreren hunderttausend Euro auf die unvorhergesehene Lastspitze die Folge sein. Mit dem Park- und Lademanagement-System „SmiLE“ gibt es dafür bald eine Lösung. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) entwickeln das System.

Prof. Dr. Andreas Berl ist projektverantwortlich und kennt die Brisanz des Themas. Das Problem für die Unternehmen sei das unkontrollierte Laden. Die gefürchteten Mehrkosten, verursacht durch Lastspitzen des Stromverbrauchs, seien hier schnell erreicht. Von einer Lastspitze spricht man, wenn die durchschnittlich bezogene Energieleistung in einem Intervall von 15 Minuten über dem mit dem Stromanbieter vertraglich vereinbarten Maximum liegt. Die Gründe, warum eine Lastspitze entsteht, sind vielfältig. Laut Prof. Berl sei dies der Fall, wenn Ladevorgänge unmittelbar mit maximaler Leistung begonnen und Akkus unnötig „voll" geladen werden. Wenn Ladevorgänge ungeplant geschehen, ohne Abfrage der nächsten Nutzung des Fahrzeugs. Oder wenn die Ladevorgänge nicht mit dem restlichen Energiesystem des Unternehmens (z. B. Lastmanagement) abgestimmt sind.

Um die angesprochenen Problematiken zu beheben, entwickelt die Forschungsgruppe rund um Prof. Berl das Park- und Lademanagement SmiLE. Ziel sei, mehr Unternehmen zur E-Mobilität zu bringen. Das System ist mit dem im Unternehmen vorhandenen Energiesystem verbunden. Außerdem ermöglicht SmiLE das Reservieren einer Park- bzw. Lademöglichkeit, so dass die E-Fahrzeuge entsprechend der Reservierungsangaben geladen werden. Zudem kann eine unternehmenseigene Fahrzeugflotte in das Lademanagement integriert werden. Mithilfe von KI-gestützten Prognoseverfahren können die Ladevorgänge so geplant werden, dass keine teuren Lastspitzen entstehen. Hierfür werden von der THD Algorithmen zur optimalen Ladeplanung und Vorhersagemodelle entwickelt und implementiert. Die Ladeplanung soll zusätzlich nach den unternehmerischen Zielen optimiert werden. Beispiele hierfür sind die maximale Nutzung von erneuerbaren Energien, die Verlängerung der Lebensdauer der Fahrzeugbatterien und der stationären Energiespeicher oder die Minimierung der Ladekosten.

Zur Identifikation der jeweiligen Anforderungen sind die jahrelangen Erfahrungen der E-WALD GmbH, einem der größten deutschen Ladeinfrastrukturbetreiber, und der eeMobility GmbH, die deutschlandweit Ladeinfrastruktur für Unternehmen betreibt, von großer Bedeutung. Die nahtlose Kommunikation zwischen den jeweiligen Systemkomponenten und im speziellen die Verbindung zwischen dem SmiLE System und den Ladestationen ist im Projekt der Schwerpunkt der eeMobility GmbH. Gefördert wird das Projekt SmiLE (Nr. AZ-1405-19) von der Bayerischen Forschungsstiftung. Das Projekt hat im Mai 2020 begonnen und endet 2023.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) unterhält seit 2012 eine Partnerschaft mit der Universität Politehnica Bukarest in Rumänien. Die Partnerschaft entstand über Erasmus+, ein Programm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport. THD-Mitarbeiterin Monica Ciolacu hat nun die erste kooperative Promotion mit der Universität Politehnica Bucharest und der THD abgeschlossen.

Ihre Dissertation „An adaptive framework for computer based learning technology“ befasst sich mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Lehre. Adaptives und personalisiertes Lernen soll die Leistung von Studierenden fördern. Außerdem sollen Dozenten von Routinearbeiten entlastet werden. Ihre Doktorarbeit verteidigte sie vor  Prof. Dr. h.c. Ing Paul Svasta (UPB), Prof. Dr. Cezar Ionescu (THD), Prof. Dr. h.c. Ing. Dan Stoichescu (UPB) und Prof. Dr. Ing. Alexandru Serbanescu (Militärtechnische Akademie Bukarest). Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben bereits auf mehreren Konferenzen für Aufmerksamkeit gesorgt. Im April geht es virtuell zur nächsten Konferenz: die Global Engineering Education Conference, organisiert von der FH Kärnten und der FH Technikum Wien. Thema ist „Women in Engineering“.

Promovierende und Promotionsinteressierte werden am Graduiertenzentrum der THD beraten und unterstützt. Das International Office berät zu den Möglichkeiten des Erasmus+ Programms, welches neben Studien- und Praktikaaufenthalten für Studierende auch Promotionen oder die Moblität von Hochschulpersonal ermöglicht.

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Die Informatiker der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommen Verstärkung. Zum Sommersemester 2021 übernimmt Dr. Phillipp Torkler die Professur für Bioinformatik und Datenanalyse an der THD. Als Mitglied der jüngsten Fakultät der Hochschule wird er im Studiengang „Life Science Informatics“ unterrichten. Beruflich war er bisher in der Entwicklung von molekulardiagnostischen Tests für personalisierte Therapien von Krebs und anderen schweren Krankheiten tätig.

Phillipp Torkler könnte man durch und durch als Bioinformatiker bezeichnen. Vom Bachelorstudium bis zum Doktortitel war seine akademische Ausbildung auf dieses Fachgebiet ausgerichtet. Er erklärt, ein Ziel der Bioinformatik sei es, Methoden und Software zur Analyse und Verwaltung von hochdimensionalen, biologischen Daten zu entwickeln, um diese überhaupt nutzen zu können. Biomarker lassen sich beispielsweise zur Früherkennung von Krebs einsetzen. Er selbst forschte für ein junges US Start-up an einem Früherkennungstest für Prostata-Krebs, mit Erfolg. Ein großer Biotechnologiekonzern wurde auf das Start-up aufmerksam und übernahm es im Sommer 2018.

Der nächste Schritt für Phillipp Torkler ist nun die Professur in Deggendorf. Neugier und die Überzeugung, dass Forschung und Entwicklung das Leben besser machen, treiben ihn an. Für die THD habe er sich entscheiden, weil sie als stetig wachsende Hochschule sukzessiv den Aufbau attraktiver und moderner Studienfelder vorantreibt und einen wesentlichen Impulsgeber für die gesamte Region darstellt. An der THD bietet sich die spannende Herausforderung, den noch jungen Studiengang „Life Science Informatics“ in einem frühen Stadium mitgestalten zu dürfen und so im Team den Grundstein für die Fachrichtungen Bioinformatik und Datenanalyse im Bereich Life Science und Biotechnologie zu legen.

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Etwa elf Prozent der rund 8.000 Studierenden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) absolvieren ihr Studium derzeit zusammen mit einem Unternehmen – Tendenz weiter steigend. Und das nicht ohne Grund: Die beiden dualen Studienmodelle, Verbundstudium oder Studium mit vertiefter Praxis, stellen die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis dar. Am Donnerstag, 25. Februar von 15 bis 17 Uhr lädt die Deggendorfer Hochschule ihre dualen Kooperationspartner und alle interessierten Unternehmen zum Informationsaustausch im Rahmen eines virtuellen Netzwerktreffens.

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Nachwuchskräfte zu generieren. Die dualen Möglichkeiten stellen einen optimalen Einstieg dar, junge Fachkräfte ans Unternehmen zu binden, weiß Stefanie Möginger vom Career Service der THD. Möginger und ihre Kollegen werden im Rahmen des Netzwerktreffens über Aktuelles zum dualen Studium berichten. Neue Interessenten erfahren, wie ein Verbundstudium oder ein Studium mit vertiefter Praxis abläuft, welche Voraussetzungen von Seiten des Unternehmens zu erfüllen sind und wie das duale Studium am besten organisiert wird. Die einzelnen Fakultäten stellen sich und ihre Lehrinhalte vor. Sebastian Speidel von hochschule dual, dem bayerischen Dachverband für duales Studium, gibt Praxis- und Recruiting-Tipps. Möginger weiß um die Bedeutung des Netzwerktreffens: „Die enge Verzahnung der Hochschule mit ihren Partnern ist ausschlaggebend für den Erfolg – auf beiden Seiten. Beim Netzwerktreffen haben die Kooperationspartner die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Vertretern der einzelnen Studiengänge zu treten. Wichtiges Ziel ist es, bestehende Lehrinhalte an der Hochschule und Aufgabengebiete im Unternehmen bestmöglich zu verknüpfen.“ Das Netzwerktreffen richtet sich an Ausbildungsleiter, Mentoren und zuständige Mitarbeiter für das duale Studium in den Unternehmen sowie an alle interessierten Unternehmen. Für die Teilnahme wird um Anmeldung unter dual@th-deg.de gebeten. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.th-deg.de/dual.

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Am Donnerstag, 04. Februar bekam der European Campus Rottal-Inn (ECRI) Zuwachs auf dem Campusgelände. Ein außer Betrieb gesetzter Omnibus macht seinen letzten und finalen Stopp am ECRI. Hier wird er künftig als Treffpunkt und Reallabor eingesetzt werden.

Das Ecology and Economy Laboratory, kurz EcoLab, des ECRI setzt sich im Rahmen des Projekts EcoHome damit auseinander, wie der Omnibus künftig für Studierende und Hochschulangehörige bestmöglich genutzt werden kann. Dazu werden unter Einbezug von Campusangehörigen sowie Vertretern des Landkreises Rottal-Inn und der Stadt Pfarrkirchen Konzepte für die Nutzung des Busses erarbeitet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Feicht hat sich das Team das Ziel gesetzt, den Bus zu einem Treffpunkt mit LivingLab-Charakter für den ECRI umzugestalten.

Derzeit läuft die Entwicklung des Konzepts für den EcoHome-Bus auf Hochtouren. Wie genau der Bus final aussehen wird, entscheidet sich im Laufe der nächsten Monate. Fest steht, dass der Bus neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Campus allen Studierenden zur Verfügung stehen soll. Der Meetingpoint soll auch als LivingLab –eine Art „Reallabor“- ausgestaltet und dann beispielsweise für Seminare oder Schulungen eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet sich die künftige Nutzung des Busses im Rahmen von Konferenzen oder Campusfesten an.

Von Seiten des EcoLabs betreuen der Laborleiter Prof. Dr. Robert Feicht, die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jennifer Huber und die Laboringenieurin Anna Marquardt das neue Projekt. Hierbei erhalten sie tatkräftige Unterstützung von der Stadt Pfarrkirchen und dem Landratsamt Rottal-Inn. Geplant ist, das Projekt bis Mitte nächsten Jahres abzuschließen.

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In der vorlesungsfreien Zeit finden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) Intensivsprachkurse für alle statt. Auch externe Interessierte können hier ihre Sprachkenntnisse vertiefen oder eine ganz neue Sprache erlernen. Freie Plätze für die einwöchigen Kurse sind noch verfügbar. Beginn des Unterrichts ist am 2. März.

Die THD bietet für viele Sprachen Einsteiger- und Vertiefungskurse an: Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Business oder Technical English. Innerhalb einer Woche können die Teilnehmer je nach vorhandenen Kenntnissen Sprachniveaus von A1 bis C1 erreichen. Der Unterricht findet virtuell statt, ergänzt durch Selbstlernphasen der Teilnehmer. Alle Kurse beginnen am 2. März und enden am 9. März mit einer abschließenden Prüfung. Das dazwischen liegende Wochenende ist unterrichtsfrei. Mit dem Bestehen der Prüfung erhalten die Kursteilnehmer ein Zertifikat über das abgeleistete Sprachniveau. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmer 120 Euro. Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist über das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

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Für Studierende und Personalverantwortliche sind Jobmessen wichtige Termine, um sich auf der Suche nach Jobs bzw. Nachwuchskräften zu vernetzen. In Niederbayern gilt die „firstcontact“ als eine der größten und erfolgreichsten Firmenkontaktmessen. Damit 2021 die Karrierechancen auch trotz Corona steigen, findet die „firstcontact“ im April erstmalig virtuell statt. Unternehmen können sich noch bis Ende Januar einen Standplatz sichern. Organisator der Messe ist der studentische Verein First Contact e.V in Kooperation mit dem Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Gewohnt professionell möchte der Verein der THD die Messe präsentieren. Das Organisations-Team sieht jetzt die Gelegenheit, auch Unternehmen, die bisher nicht nach Deggendorf kommen konnten, für eine Teilnahme zu begeistern. Die virtuelle Version soll dem Original daher in nichts nachstehen. Eine Messe-Software sowie eine Kennenlern-App unterstützen dabei. Neu ist, dass für Aussteller und Besucher bereits im Vorfeld die Möglichkeit besteht, in Kontakt zu treten. Für den Messetag können sie sich dann verabreden.

Die „firstcontact“ 2021 findet am 13. April online statt. Sie richtet sich an alle Studierenden, insbesondere wenn sie auf der Suche nach Stellen für ein Praktikum oder ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit sind, sowie alle angehenden Absolventen. Unternehmen, die die jungen Talente kennenlernen und fördern möchten, können sich bis 15. Februar 2021 per E-Mail info@firstcontact-ev.de an den Verein wenden, um einen Stand zu reservieren.

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Wer bereits mit dem Studium begonnen hat, weiß dennoch nicht immer, welcher spätere Berufsalltag ihn oder sie erwartet. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Studierende des Studiengangs International Management hatten am Samstag, 16. Januar die Chance mit fünf Personen aus der Wirtschaft zu sprechen. Mit dem Titel Praxistag International Management ging es vor allem um den Weg in eine internationale Karriere und natürlich, was das Berufsleben ausmacht. Prof. Dr. Adrian Hubel hatte den Tag für die Studierenden organisiert und plant zukünftig eine jährliche Wiederholung.

Marietta Holweger, Recruiter Otto Group ,beantwortete die zahlreichen Fragen der Studierenden zum Thema Lebenslauf und Bewerbungsgespräche. Eine wichtige Empfehlung war beispielsweise, die im Rahmen der Praktika konkret übernommenen Aufgaben klar zu beschreiben. Außerdem sei es vor allem wichtig, im Bewerbungsgespräch ehrlich und authentisch zu sein. 

Steffen Kaiser, Chief Financial Officer Kässbohrer Geländefahrzeug AG, konnte als Vorstand eines sehr bekannten Unternehmens detaillierten Einblick in die Karrierechancen in der Industrie geben. Er empfahl den Studierenden sich klare und realistische Ziele zu setzen und sicherzustellen, diese zu erreichen. Und nach dem Motto „Underpromise but Overdeliver“ zu handeln. 

Andrea Becke, Senior Manager Accenture, gab wichtige Einblicke in die Vorteile der Arbeit als Consultant und konnte den Studierenden die Angst vor einer teilweise nicht optimalen Work-Life-Balance nehmen. Einige Studierende gaben direkt nach dem sehr motivierenden Vortrag und dem tollen Überblick in die spannende Welt der Unternehmensberatung bereits das Feedback, nun einen Karrierestart in der Branche in Betracht zu ziehen.

Sylvio Eichhorst, Head of Global Finance & Procurement KWS Group, war 18 Jahre als Wirtschafsprüfer bei KPMG tätig und dabei sowohl in Deutschland als auch in den USA aktiv. Er gab einen umfangreichen und sehr kompetenten Einblick in die Welt der „Big 4“ Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Da er zudem über mehr als sechs Jahre Erfahrung in hohen Managementpositionen in der Industrie verfügt, konnte er auch sehr wichtige Hinweise zu der Frage geben, welche Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende in unterschiedlichen Unternehmensbereichen bestehen.

Elodie Brinck, Supply Chain Management Coca-Cola HBC, gab als ehemalige International Management-Studentin, die noch relativ am Anfang einer erfolgreichen Karriere steht, eine Übersicht über ihre Praktika und ihren bisherigen Werdegang. Vor allem gab sie auch eine hervorragende Übersicht zu den Themen Praktikumsbewerbung und die Welt der Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei großen Konzernen. 

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Stefanie Beck ist Geschäftsführerin bei der Unternehmensberatung Fuhrmann Leadership in Karlsruhe. Berufsbegleitend macht sie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihren Bachelor in Künstlicher Intelligenz (KI). Zusammen mit den Kommilitonen Johannes Artmeier, Lucas Fobian und Andreas Neuhierl hat Beck nun eine KI entwickelt, die in einem Videostream in Echtzeit erkennt, ob eine Person Maske trägt oder nicht. Das Forschungsfeld, in dem Beck arbeitet, steht hoch im Kurs. Es nennt sich „Computer Vision“.

Ihr Projekt fassen die THD-Studierenden wie folgt zusammen: „Nicht nur in pandemischen Situationen sind Gesichtsmasken notwendig, sondern vor allem im beruflichen Alltag. Zum Beispiel in der Industrie oder Medizin. Mit unserer Anwendung wird sichergestellt, dass beim Eintritt in einen geschützten Raum die vorgeschriebene Maske getragen wird.“ Solche Projektarbeiten bieten Studierenden an der THD die Möglichkeit, ihr Wissen an praxisrelevanten Beispielen umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen im Bereich der KI sind bei Unternehmen heiß begehrt. Ganz besonders gilt dies für das Feld des „Bildverstehens“, wie die „Computer Vision“ auch bezeichnet wird. Es ermöglicht Computern, automatisiert Zusammenhänge in Bildern und Videos zu erkennen und passende Schlussfolgerungen zu ziehen. Weitere Beispiele solcher Anwendungen sind optische Inspektionen in Fertigungsprozessen, Objekterkennung in autonomen Fahrzeugen oder Smartphone Apps, die Gesichter in Fotos erkennen.

Seit Oktober 2020 bietet die THD den neuen Kurs „Computer Vision“ an und bereitet so ihre Studierenden auf eine entsprechende Berufslaufbahn vor. „Unser Kurs bietet im ersten Drittel eine intensive Einführung in die wichtigsten und vor allem praxisrelevanten Grundlagen des Fachgebiets“, so Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner. Der KI-Experte erklärt außerdem, wie sich die THD von anderen regionalen und überregionalen Kursangeboten abgrenzt: „Ich habe geschaut, welche Kursinhalte internationale Top-Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford oder das Imperial College London lehren.“ Ähnliche Inhalte hat Glauner in den THD-Kurs integriert. Auf gleichem Niveau und verständlich aufbereitet. „Auch an den Spitzeninstituten wird am Ende nur mit Wasser gekocht“, so der THD-Professor, der selbst Alumnus des Imperial College London ist.

Reine Theoretiker seien auf dem Arbeitsmarkt allerdings kaum gefragt. Es gehe um Expertise in der praktischen Umsetzung von Bildverstehen-Anwendungen. Deshalb setzen die Studierenden im Rest des Semesters in Gruppen selbstgewählte Projekte um und wenden erworbenes Wissen konkret an. „Es sind sehr umfangreiche und hochqualitative Ergebnisse entstanden, die klar zeigen, wie hervorragend unsere Studierenden im internationalen Vergleich aufgestellt sind“, berichtet Prof. Glauner stolz.

Neben den Resultaten von Beck verweist Glauner auf ein weiteres Beispiel. Die Kursteilnehmer Patrick Gawron und Achot Terterian haben zusammen einen Münzzähler entwickelt. Dieser rechnet anhand eines Handyfotos den Betrag in der Geldbörse oder im soeben ausgeräumten Sparschwein zusammen. „Dabei haben wir gelernt, wie man Münzen und andere Objekte aus Fotos segmentieren und mittels eines neuronalen Netzes erkennen kann“, berichten Gawron und Terterian.

Die THD bietet seit zwei Jahren den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Der erste Jahrgang wird im Sommer 2021 sein Studium abschließen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an der THD ab März 2021 auch wieder im Rahmen des Frühstudiums ausgewählte KI-Vorlesungen belegen und Hochschulluft schnuppern. Bei Fragen zu Themen rund um Bildverstehen, KI und den Studiengang ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 erreichbar.

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Zum Jahresbeginn informierte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gemeinsam mit der IHK Niederbayern traditionell über die im neuen Jahr in Kraft tretenden Steueränderungen. Aufgrund der Pandemie wurde die Veranstaltung für Mitgliedsunternehmen der IHK Niederbayern und Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft erstmals digital durchgeführt. Mit über 170 Teilnehmer:innen wurde dabei zugleich ein Rekord aufgestellt, berichtet Prof. Dr. Ralf Alefs, Professor für Steuerrecht: „Dass das digitale Format sofort großen Anklang gefunden hat, freut uns besonders. Damit konnte auch in diesen besonderen Zeiten die Kooperation zwischen der THD und IHK sehr erfolgreich weitergeführt werden.“ 

Im Mittelpunkt der Steueränderungen standen die steuerlichen Folgen der Corona-Pandemie. Patrick Lerbs, Steuerberater der Kanzlei Dr. Kittl und Partner, informierte über die vielen neuen Einzelregelungen. So wurde die steuerliche Förderung des Home-Office, die steuerliche Behandlung des Corona-Bonus für Krankenhausmitarbeiter und Pflegekräfte, die temporäre Umsatzsteuersenkung und viele weitere coronabedingte Steueränderungen besprochen. Zudem waren die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme wie die verschiedenen Überbrückungshilfen inklusive der aktuellen November- und Dezemberhilfen für die Wirtschaft ein wichtiger Themenbereich. Ein weiterer Schwerpunkt waren unter anderem steuerliche Begünstigungen im Rahmen der Elektromobilität, um den Durchbruch für Elektrofahrzeuge zu unterstützen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt mit Prof. Dr. Tobias M. Nickel einen renommierten Professor aus der Wirtschaft. In seinem Fachgebiet „Organisationspsychologie und Diagnostik“ setzt er sich mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Psychologie in der Wirtschaft auseinander. Von Personalauswahl, über Marketing, Vertrieb, Strategie, bis zu Kommunikation und Veränderung. Dabei stehen das Erleben und Verhalten von Menschen in Organisationen im Fokus.

Prof. Nickel weiß welch wichtige Rolle die Psychologie in der Wirtschaft spielt. Nach der Promotion an der Universität Regensburg arbeitete er in einigen Unternehmen, die sich der psychologischen Unternehmensberatung widmen, bevor er zu BMW kam. Dort war er nach dem International Trainee Programme Leiter in verschiedenen Bereichen, wie der Technologie, Nachhaltigkeits- und Motorsportkommunikation, dem globalen Recruiting und der Marketingkommunikation. Anschließend konnte er sein Know-how aus der Psychologie als Leiter Marketing und Kommunikation bei der DRÄXLMAIER Group einbringen.

An der THD spricht ihn die Kombination aus Internationalität und Bodenständigkeit besonders an. Das und seine Neugier, haben dazu beigetragen den beruflichen Schritt an die THD zu wagen. Den Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben sieht Prof. Nickel darin, all die kleinen guten Entscheidungen zu sehen, die letztenendes zum Erfolg beitragen. Dabei geht es ihm nicht um einen äußeren Erfolg, sondern um den inneren. Also um das Wissen darum, dass man alles gegeben hat.

Natürlich haben die Theorien von Sigmund Freud Prof. Nickel beeinflußt, aber neben dem berühmten Psychologen, haben ihn auf seinem Berufsweg viele seiner Vorgesetzten geprägt. Von Norbert Reithofer, Hendrik von Kuenheim bis Fritz Dräxlmaier, um nur einige zu nennen. Neben diesen Persönlichkeiten hat vor allem die Trennung von BMW und Rover, bei der Prof. Nickel hautnah die Veränderung von Organisation und Kultur miterleben und gestalten durfte, sein Berufsleben geprägt. Daher weiß er aus eigener Erfahrung um die positiven Effekte, die durch Psychologie in der Wirtschaft erzielt werden können. Sein Ziel an der THD ist es daher perspektivisch auch mit Forschungsprojekten zur Wirtschaftspsychologie aktiv zu werden.

Für seine Studierenden hat er immer ein offenes Ohr. In den Vorlesungen setzt er auf eine Kombination von Theorie und gelebter Praxis. Er kombiniert das Bekannte mit dem Neuen zu dem Überraschenden. Außerhalb des Hörsaals zieht es Prof. Nickel raus in die Natur und zu seiner Familie, wenn er nicht gerade der Renovierung seines Bauernhofs oder dem Restaurieren von Motorrädern nachgeht.

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Seit August 2020 verfolgen vier Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vision, mit ihrem Start-up „SEPP“ einen Gemüseroboter für Hobbygärtner zu entwickeln. „SEPP“ wird durch ein EXIST-Gründerstipendium der Bundesregierung gefördert und vom Team des Start-up Campus der THD betreut. Erster Meilenstein war am 15. Dezember 2020 die Zwischenpräsentation vor dem Gründernetzwerk von „SEPP“. Das Team präsentierte Ergebnisse der Businessplanerstellung sowie den aktuellen Entwicklungsstand der angehenden Unternehmensgründung.

Das Team um Andreas Stockinger - Martin Seidl, Martin Leitl und Sandra Eichenseher - konnte in den letzten Monaten dank der zur Verfügung gestellten Fördermittel einen ersten Prototyp realisieren. Die Vision des Startups ist ein Gemüseroboter für Smart Efficient Plant Production („SEPP“). Für Hobbygärtner soll durch die Automatisierung des Gemüsebeets der Anbau von Gemüse im heimischen Garten erleichtert werden. Somit können auch diejenigen, die bisher nur wenig Zeit für Gartenarbeit hatten, die Vorzüge der Selbstversorgung mit Gemüse genießen. Unterstützt wurden sie hierbei durch ihren Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD. Bis zur anstehenden Gartenbausaison 2021 möchte das Team in der Lage sein, einen funktionstüchtigen Roboter zu bauen. Die automatisierte Bewässerung und das Unkrautjäten sollen dann zum ersten Mal im Freien möglich sein. Die jungen Gründer planen mit einem Markteintritt im Frühjahr 2022.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet Lehrerinnen und Lehrern zwei spannende Online-Seminare an. Am 20. Januar besteht die Möglichkeit, sich über Studienvoraussetzungen und –bedingungen im allgemeinen, aber auch über das Angebot der THD im speziellen zu informieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Studiensystem der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Am 3. Februar widmet sich ein weiteres Seminar den dualen Studienmöglichkeiten sowie dem MINT-Bereich und die Angebote der THD auf diesem Feld. Die Seminare werden via MS-Teams veranstaltet, das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

20. Januar ab 16:00 Uhr. Zugang unter:

Online-Information für Lehrkäfte: Studien- und Berufsorientierung an THD

03. Februar ab 16:00 Uhr. Zugang unter:

THD und Schule - Kooperationsmöglichkeiten im MINT-Bereich

 

Über 20.000 Studiengänge stehen Schülerinnen und Schülern aktuell in Deutschland offen. Hier kann die Wahl schnell zur Qual werden. Die meisten jungen Menschen mit einer Fachhochschul-, einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife streben ein Studium an und noch nie waren so viele Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Erfolgreiche Studien- und Berufsorientierung ist das Ergebnis aus dem Zusammenwirken Vieler. Es setzt Offenheit und Kommunikation voraus und ist eine echte Gemeinschaftsaufgabe. Auch die THD legt größten Wert auf den direkten Austausch mit den Schulen. Der Unterstützung und Information von jungen Menschen in den Schulen kommt große Bedeutung zu. Denn Studien- und Berufsorientierung bedeuten letztlich ein wichtiges Stück Lebensplanung.

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Fachspezifisches Ingenieurwissen kombiniert mit digitalen Komponenten und Management-Knowhow ist unschlagbar in der heutigen Arbeitswelt. Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler denken in dynamischen Prozessen und sind deshalb für Top-Positionen sehr gefragt. Genau hier setzt das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an und hat einen neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Ingenieurwissenschaften ins Leben gerufen. Digital Business Engineering soll im September 2021 das erste Mal starten. Am 19. Januar um 18:00 Uhr können sich Interessenten im Rahmen eines Online-Infoabends informieren.

Frank Thelen, europäischer Seriengründer, Tech-Investor und TV-Persönlichkeit, besonders bekannt durch die Sendung „die Höhle der Löwen“, äußert sich zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang an der THD wie folgt: „Unsere Zukunft ist digital. Wir werden in den nächsten Jahren viele neue Geschäftsmodelle sehen, die auf digitalen Lösungen basieren. Wer sich frühzeitig mit den Möglichkeiten befasst, dem werden in diesem Bereich viele große Chancen geboten.“

Die Besonderheit an diesem Masterstudiengang ist die individuelle Schwerpunktsetzung durch fachspezifische Module und die drei Kompetenzfelder „Innovation & Engineering“, „Digitalisierung & Informationstechnik“ sowie „Management & Betriebswirtschaft“. Für Absolventen öffnen sich dadurch eine Vielzahl von Einsatzbereichen in Unternehmen. Weiterbildungsreferentin Corina Welsch fasst zusammen: „Die Inhalte sowie der Aufbau des Masters Digital Business Engineering sind darauf ausgerichtet, hochqualifizierte und motivierte Absolventen hervorzubringen, die nicht nur Ingenieurkompetenzen aufweisen, sondern diese auch mit wirtschaftlichem, unternehmerischem und IT-basiertem Fachwissen vereinen können.“ Künftiger Studiengangleiter und Dozent im Masterstudiengang Prof. Dr. Peter Firsching ergänzt: „Im Vordergrund stehen ingenieurwissenschaftlichen Methoden kombiniert mit dem Know-How für IT-basierte Wertschöpfungsprozesse sowie das technische und strategische Know-How für die umfassende Informatisierung von Unternehmen. Ausgewählte Inhalte sind beispielsweise der Einsatz moderner IT-Lösungen, Technologieentwicklung, das Zusammenwirken von Mensch und Maschine sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz.“

Der Master Digital Business Engineering startet im September 2021 das erste Mal. Die Kombination von Beruf und Studium ermöglicht dabei eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. „Im berufsbegleitenden Studium sind die Studierenden angehalten, eigene Praxisprojekte und Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag in die Vorlesungen mit einzubringen. Das im Studium erworbene Wissen soll im Unternehmen direkt umgesetzt werden“, erklärt Welsch weiter. Auch die Dozenten sind erfahrende Praktiker und Spezialisten auf ihren Gebieten.

Zulassungsberechtigt sind alle Bewerber mit einem Erststudium aus den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik. Interessierte können sich am Dienstag, 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr beim Online-Infoabend informieren. Den Zugangslink und weitere Informationen zum Master Digital Business Engineering erhalten sie per E-Mail bei Corina Welsch: corina.welsch@th-deg.de.