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Studierende der Studiengänge Industrial Engineering und Energy Systems Engineering des European Campus Rottal-Inn (ECRI) erarbeiteten in Projektarbeiten Konzepte zur nachhaltigeren Energieversorgung der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Die Ergebnisse stellten sie nun der Thermenleitung vor.

Das Bäderdreieck mit seinen Thermen ist für die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Durch die derzeitige Erdgasknappheit wird die Reduktion des Energieverbrauchs und der Einsatz von alternativen Energieträgern für die angrenzenden Thermen immer wichtiger. Im Rahmen eines Studierendenprojektes suchte Prof. Dr. Matthias Huber zusammen mit den ECRI-Studierenden nach Lösungen. Dazu führten sie Simulationen des Energieverbrauchs durch und untersuchten, welchen Effekt die im Sinne der Nachhaltigkeit nötige Reduktion des Gasverbrauches insgesamt hat. Dabei kamen auch Kombinationen mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Strom aus Photovoltaik zum Zuge. Anhand der Simulationen und dem Testen verschiedener Varianten konnten die Studierenden verschiedene Ideen zur Reduktion des Energieverbrauchs gewinnen.

Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten stellten die Studierenden nach einem Rundgang mit Blick hinter die Kulissen der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach der Thermenleitung vor. Die Konzepte wurden zusammen diskutiert und auf Umsetzbarkeit geprüft.

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Ab dem 15. März geht der Lehrgang »Kommunales Mobilitätsmanagement« in seine zweite Runde. Gemeinden, Städte und Landkreise sollen so auf entsprechende individuelle Herausforderungen vorbereitet werden. Entwickelt wurde das Format vom Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Lehrgangsleiter ist Mobilitätsprofi und THD-Professor Johannes Klühspies.

Egal ob Fahrrad, Auto, Stadtbahn, Bus oder Zug – unsere Mobilität befindet sich in einem Umbruch. Sie wird vielfältiger, individueller und umweltbewusster. Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Und zwar nicht nur in urbanen Ballungsräumen, sondern auch in kleinen und mittelgroßen Gemeinden im ländlichen Raum. Standardisierte Mobilitätskonzepte, die eins zu eins übertragen werden können, gibt es dabei nicht. Sollen Lösungen nachhaltig und wirksam sein, müssen sie vielmehr individuell auf die jeweilige Region zugeschnitten werden. Mobilitätsbedürfnisse sind vor Ort mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, mit den Gremien und auch mit den dort lebenden Menschen geschickt auszuhandeln. Nicht zu vergessen benachbarte Gemeinden, denn es gilt zusätzlich über den kommunalen Tellerrand hinauszublicken.

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, bedarf es eines tiefen Verständnisses von Planung, Organisation, Umsetzung und Beeinflussung des Verkehrs. Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Mobilitätswende und welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Auch für kleine Kommunen? Wie gestalten sich zukünftige Mobilitätstrends, wie entwickelt man eigene, passgenaue Lösungen und was kann man von Anderen lernen? All dies behandelt und beinhaltet der Lehrgang »Kommunales Mobilitätsmanagement« in seinen beiden Modulen. Das Format richtet sich nicht nur an Mitarbeiter von Kommunen und Landratsämtern oder Wirtschaftsreferentinnen, sondern grundsätzlich an alle Akteure, die sich für eine Zukunft mit innovativer Mobilität fit machen wollen.

Das Grundlagenmodul kann über die VHB (Virtuelle Hochschule Bayern) vom 15. März bis zum 15. Juli selbstständig bearbeitet werden, ist also komplett online und wird mit einer Seminararbeit abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss wiederum ist Grundlage für das Präsenzmodul, welches am 28. und 29. September in Amberg stattfinden wird. Eine unverbindliche Infoveranstaltung zum Kurs findet am Freitag, 10. Februar, um 10.30 Uhr via ZOOM statt. Weitere Informationen sowie den Link zur Infoveranstaltung gibt es unter mobilitaet@zv-kvs.de sowie telefonisch unter 09621 - 7 69 16-14. 

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Prof. Dr. Georgi Chaltikyan vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) war im Dezember 2022 auf der ersten zentralasiatischen Regionaltagung über Telemedizin in Tashkent, Usbekistan eingeladen, um zu einem Telemedizinprogramm in Zentralasien beizutragen.

Die Veranstaltung bestand aus zwei Tagen mit umfangreichen Workshops, an denen Gesundheits- und Technologiespezialisten aus ganz Asien teilnahmen. Ziel war es, einen kooperativen Rahmen sowohl zwischen den zentralasiatischen Ländern als auch mit den europäischen Partnern zu schaffen, um ein grenzüberschreitendes Telemedizinnetz in Zentralasien zu entwickeln und umzusetzen. Prof. Dr. Georgi Chaltikyan wurde vom Robert-Koch-Institut und dem WHO-Regionalbüro als ausgewiesener internationaler Telemedizinexperte eingeladen, um zur Analyse der bestehenden Situation beizutragen und den Fahrplan für diesen Rahmen zu entwickeln.

Während der ersten zentralasiatischen Regionaltagung zur Telemedizin stellten die Teilnehmenden ihre vielfältigen Erfahrungen vor, tauschten Ideen aus und entwickelten einen vorläufigen Fahrplan für das Projekt eines regionalen Telemedizinnetzwerkes. Sie analysierten verschiedene Aspekte eines solchen großen Telemedizinprogramms, darunter Bedarf und Anforderungen, Kapazitätsaufbau und Ausbildung, technische Aspekte und Interoperabilität sowie Vorschriften und rechtliche Anforderungen. Zur Ausarbeitung des Rahmens fanden Podiumsdiskussionen statt, und die Teilnehmer konnten sich vier verschiedenen Diskussionsgruppen anschließen. Prof. Chaltikyan nahm nicht nur an einer Podiumsdiskussion teil, sondern leitete auch die Aktivitäten in der Arbeitsgruppe zum Kapazitätsaufbau und zur digitalen Gesundheitsausbildung. Am Ende der Veranstaltung verabschiedeten und unterzeichneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam eine Verpflichtungserklärung zur Entwicklung der Telemedizin und der digitalen Gesundheit in den zentralasiatischen Staaten. Es wird erwartet, dass in den nächsten Jahren ähnliche Aktivitäten stattfinden werden, um ein funktionierendes und nachhaltiges regionales Telemedizinprogramm zu etablieren. Diese Erfahrungen können dann auch in anderen Regionen der Welt veröffentlicht werden.

An der ersten zentralasiatischen Regionaltagung zur Telemedizin nahmen rund 100 Fachleute aus den Bereichen Gesundheitswesen und Technologie, aus den fünf zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, sowie aus dem Iran, teil. Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ), der wichtigsten deutschen Entwicklungsagentur, dem Robert-Koch-Institut und der Charité - Universitätsmedizin Berlin gemeinsam organisiert. Die lokalen Organisatoren waren das Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan und das Department of Management of Advanced Medical Technologies in Usbekistan. Weitere wichtige Akteure waren das WHO-Regionalbüro für Europa und das Norwegische Zentrum für eHealth-Forschung an der Universität Tromsø.

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Möglichst lange Zeit eigenständig, selbstbestimmt und sicher in der eigenen Häuslichkeit zu wohnen, ist fast allen Menschen von großer Bedeutung. Die Senioren-Union Rottal-Inn besuchte zu diesem Thema am 16. Januar die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der THD für den Bereich Gesundheit, präsentierte den Teilnehmenden das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderte Projekt „DeinHaus 4.0“. Dieses erforscht technisch-digital gestützte Lösungen, die im Wohnumfeld unterstützen. Bei einer Führung durch das Musterhaus des Projektes erhielten die ca. 50 Besucherinnen und Besucher zunächst in Osterhofen einen Einblick in die professionelle Fertigung von Gebäuden.

Nach einem Weißwurstfrühstück und einer kurzen Fahrt nach Deggendorf, folgte schließlich eine Führung durch die Labore am Campus der THD und ein Vortrag von Prof. Kunhardt über die Hochschule und zur Entwicklung der Studiengänge. Derzeit verzeichnen die Studienstandorte Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham bereits 8.500 Studierende, aufgeteilt in knapp 80 verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge. Die THD zählt damit zu der am schnellsten wachsenden Hochschule Bayerns. Abgerundet wurde der Tag schließlich im Bayerischen Hof in Osterhofen.

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Erster Neuzugang 2023 an der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurswesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist Prof. Dr. Helge Thiess. Der 53-Jährige ist ein ausgewiesener Fachmann für die Fertigungstechnologie optischer Präzisionsflächen. Thiess will seine Expertise zukünftig nicht nur in der Lehre an der Fakultät, sondern vor allem auch wissenschaftlich im Optiklabor am Campus Deggendorf sowie am Technologie Campus Optik in Teisnach einbringen.

„Optische Präzisionsflächen“, so der neue THD-Professor, „können mit fast unvorstellbar genauer Formtreue hergestellt werden“. So sind beispielsweise Ultrapräzisionsspiegel wie sie in der Lithographie für die Herstellung von Computerchips eingesetzt werden Meisterwerke der Optik. Würde man sie auf die Größe Deutschlands skalieren, wäre die höchste Unebenheit gerade einmal ein zehntel Millimeter hoch. Die benötigten Oberflächentechnologien, namentlich Glätt- und Zerspanungsverfahren, Technologien der strahlgestützten Materialbearbeitung sowie die zugehörigen Messverfahren seien ohne zahlreiche Disziplinen der Ingenieurs- und Naturwissenschaft nicht denkbar. „Dazu zählen insbesondere der Maschinenbau, die Regelungstechnik und die Physik. In der Optiktechnologie können naturwissenschaftlich-technische Ergebnisse an der Grenze des technisch Machbaren angewendet werden“, berichtet Thiess, dem die große Begeisterung für sein Thema sofort anzumerken ist. Die erreichbare Genauigkeit der Formtreue und Positionierung von optischen Ultrapräzisionskomponenten sei faszinierend: „Würde ein Laserstrahl über einen Spiegel umgelenkt und auf den Mond gerichtet, könnte man damit einen Golfball auf der Mondoberfläche treffen.“

Thiess, der ursprünglich aus Hamburg stammt, hat an der dortigen Universität Physik studiert und anschließend im Fach Festkörperphysik an der Universität Wien sowie am europäischen Synchrotron ESRF in Grenoble seinen Doktor gemacht. Nach der Promotion hat er zwölf Monate am „Japan Synchrotron Radiation Research Institute“ (JASRI) gearbeitet und seine Karriere danach bei der Carl Zeiss SMT GmbH in Oberkochen als Wissenschaftler bzw. Gruppen- und Abteilungsleiter fortgesetzt. Was den Mann aus der Industrie an die Hochschule in Deggendorf lockt? „Die THD ist bekannt für ihre einschlägige Expertise im Feld der Präzisionsfertigung und verfügt über tolle Labore, die absolut State-of-the-Art ausgestattet sind“, sagt Thiess. Außerdem freue er sich auf das Hochschulumfeld als solches – mit den wissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden. Und auch, dass Professor Thiess sich selbst als „neugierig, pragmatisch und umsetzungsorientiert“ beschreibt, passt ganz wunderbar zur speziellen DNA der Deggendorfer Hochschule und ihren Technologie Campi.

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Seit zwei Jahren reden alle über die Pandemie. Aber wie kommuniziert man diese oder andere gesundheitsbezogene Themen eigentlich richtig? Dieser Frage gingen Studierende aus aller Welt in der Global Public Health Winterschool am European Campus Rottal-Inn (ECRI) von 10. bis 17. Januar nach.

Zu der Winterschool, welche im Rahmen des Studienganges Global Public Health (GPH) angeboten wurde, waren etwa 30 Studierende aus der ganzen Welt nach Pfarrkirchen angereist und nochmal die gleiche Anzahl schaltete sich die Woche über virtuell dazu. Die Veranstaltung stand ganz unter dem Motto der Kommunikation, welche ein integraler Teil der Arbeit einer jeden Gesundheitsbehörde ist. Fokus lag dabei unter anderem auf interkultureller Kommunikation und wie diese durch Gesundheitskampagnen stattfindet, wissenschaftlicher Kommunikation sowie Ansprache von politischen Akteuren. Aber auch das Thema Soziale Medien in der Gesundheitskommunikation stand auf dem Programm. Die Organisatorin der Winterschool und Leiterin des Masterstudienganges GPH, Prof. Dr. Sabine Dittrich, hatte sich dazu namhafte Verstärkung geholt. Mit Dr. Charlotte Hammer von der Universität Camebridge in England und Edgar Gonzales von der International Federation of the Red Cross and Red Crescent Societies aus der Schweiz, trugen internationale Experten zu einer gelungenen Woche bei.

Zusätzlich dazu besuchten die Studierenden zusammen mit Prof. Dittrich das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim. Dort lernten sie von lokalen Epidemiologen und Mikrobiologen mehr über das Deutsche Meldesystem für Infektionskrankeiten. Da die Winterschool unter dem Motto der Kommunikation von gesundheitsrelevanten Themen stand, gingen die Experten des LGL auf lokale Gesundheitsthemen ein und wie diese mit der Bevölkerung und dem Fachpublikum kommuniziert wurden.

Außerhalb der Lehrveranstaltungen bot sich den Studierenden genügend Programm, um die Gegend und die niederbayrische Kultur kennenzulernen. Bei einem Ausflug nach Passau, einem gemeinsamen Bowlingabend und einer bayerischen Brotzeit tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dem Motto der Winterschool getreu, lebhaft aus. Eines der Highlights bildete das gemeinsame Abendessen im Restaurant der Stadthalle, welches durch die großzügige finanzielle Unterstützung des ECRI Fördervereins, des Landkreises Rottal-Inn sowie der Stadt Pfarrkirchen ermöglicht wurde.

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Wenn’s gut schmeckt, ist die Qualität gut? Beileibe nicht, erklärt THD-Dozent Norbert Sosnowsky. Er lädt alle neugierigen Kinder ab acht Jahren zur ersten Kinderuni der THD im neuen Jahr ein. Am Freitag, 27. Januar um 17 Uhr geht er mit seinen Gästen der Frage nach, was Qualität genau ist. Am Beispiel von Gummibärchen, die scheinbar ähnlich aussehen und schmecken, erklärt Sosnowsky, wie unterschiedlich die Güte tatsächlich ist. Dabei ist Qualität überaus wichtig für Firmen, wenn sie ihre Kundschaft begeistern wollen. Der THD-Dozent zeigt, was nötig ist, um gute Produkte herzustellen. Und dass dies immer möglich ist.

Die Kinderuni der THD wird vom MINT-Team der Hochschule organisiert. Die Veranstaltung findet im Raum B.004 am Campus der THD statt und dauert etwa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Fleißige Besucherinnen und Besucher können Stempel für ihren Kinderuni-Pass sammeln. Erwachsene Begleitpersonen sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung in den hinteren Reihen des Hörsaals zu folgen. Parkmöglichkeiten bestehen in der für diesen Zeitraum geöffneten Tiefgarage der THD am Ende der Edlmairstraße.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat das Jahr mit einer zweitägigen internationalen Konferenz begonnen. Drei namhafte Referenten und neun Expertenfirmen aus der Industrie folgten am 11. und 12. Januar der Einladung von Dr. Helena Liebelt, Professorin der Fakultät Angewandte Informatik. Beim Zukunftsthema »High Performance Computing (HPC) und Quantencomputing« teilten sie ihre Erfahrungen mit rund 70 Teilnehmenden. Der Clou an dieser Konferenz: Die Firmen hatten ihre Präsentationen im Verlauf des Wintersemesters gemeinsam mit Studierenden der Hochschule erarbeitet.

Die Quantentechnologie in Verbindung mit dem hochperformanten Rechnen, wie es in der Fachsprache heißt, ist ein richtungsweisender Innovationstreiber der Industrie. Speziell im Maschinenbau sowie der Chemie- und Gesundheitsbranche spielen diese eine immer wichtigere Rolle. Die Inhalte des HPC-Symposiums, das im Deggendorfer Stadthotel in Präsenz und parallel online stattfand, waren breit gefächert. Sie umfassten die Darstellung innovativer Rechenzentren, CPU-Technologien, Anforderungen an Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen oder bei komplexen Kundenproblemstellungen, das Errechnen präziser Wettervorhersagen oder die Architektur einer Kühlung für Rechenzentren.

„Alle Studierenden“, erklärt Liebelt, „haben eng mit den renommierten HPC/QC-Experten zusammengearbeitet und den direkten Austausch als Chance zum Vernetzen genutzt. Nicht nur auf inhaltlicher, sondern natürlich auch auf beruflicher Ebene“. Letzteres sei ein wertvoller Nebeneffekt, den die jungen Leute sehr begrüßen würden, wie die THD-Professorin berichtet.

Krönender Abschluss der Konferenz war die Live-Zuschaltung von Prof. Dr. Anne Matsuura in den Vereinigten Staaten, um die beiden Gewinner der weltweit ersten Intel-Quantum-Computing-Challenge bekannt zu geben.

Das Deggendorfer HPC-Symposium fand heuer zum zweiten Mal statt. Da die Quantentechnologie ein sehr weites Feld ist und auch in Zukunft viele Neuerungen und Innovationen für die Teilnehmenden und Studierenden zu erwarten sind, soll die Reihe fortgesetzt werden. Auch waren sich alle Beteiligten einig, dass dieses Symposium eine gelungene Plattform ist, um Studierende zu motivieren, näher an die Praxis heranzuführen und als zukünftige Mitarbeiter zu akquirieren.

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Studierende des Masterstudienganges Healthy and Sustainable Buildings (HSB) des European Campus Rottal-Inn (ECRI) besuchten das Pichlmayr Senioren-Zentrum Pfarrkirchen. Dort lernten sie, welche Herausforderungen das Wohnen im Alter mit sich bringt und wie diese bei ihrer Arbeit als Experten für gesundes und nachhaltiges Bauen einfließen.

Die Gruppe um Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Laar erkundete bei der Exkursion die zu diesem Zeitpunkt noch leeren Räumlichkeiten des Pichlmayr Senioren-Zentrum Pfarrkirchen. Die Studierenden wurden von Mitarbeitenden der Firma SH Projekte, welche das Seniorenzentrum planten, durch das Haus geführt. Augenmerk lag dabei besonders auf den baulichen Anforderungen, welche das Alter der Bewohner mit sich bringt, und wie die Studierenden diese künftig in ihre Arbeit einfließen lassen können. Als Experten für gesundes und nachhaltiges Bauen werden die Studierenden im Masterstudiengang HSB unter anderem hinsichtlich der Bewohnerinnen und Bewohner und welche Anforderungen diese an die Gebäude haben, ausgebildet. Der Besuch im Pichlmayr Senioren-Zentrum Pfarrkirchen war daher für die Studierenden eine wichtige Erfahrung. Da bauliche Maßnahmen auch im Echtbetrieb gut funktionieren müssen, war die Einrichtungsleitung bei dem Besuch ebenfalls dabei und beantwortete den Studierenden Fragen rund um den Pflegebetrieb der Einrichtung.

Das Seniorenwohnheim wurde erst kürzlich fertiggestellt und beherrbergt seit Ende November die ersten Bewohner. Da die HSB-Studierenden die Einrichtung kurz vor Bezug besichtigen konnten, war der Blick hinter die Kulissen und in alle Bereiche des Zentrums überhaupt möglich.

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Von der BMW Welt in München über ein Museum in New York City bis zu einer Hotelanlage in Taiwan finden sich medientechnische Installationen, die Björn Seeger für namhafte Agenturen technisch konzipiert hat. National wie international ist der Medientechnik-Ingenieur damit betraut, Designentwürfe zum Leben zu erwecken. Seit vier Monaten ist er Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Er verstärkt den Fachbereich Medientechnik, wo er seine 20-jährige Berufserfahrung in die praxisnahe Lehre einbringt.

Björn Seeger hat 1999 in Hamburg sein Studium zum Diplom-Ingenieur in Medienbetriebstechnik abgeschlossen. 2002 entschied er sich für die Selbstständigkeit. Seither sind innovative Lösungen für Medientechnik und Sonderbauten in Kommunikationsräumen und interaktiven Erlebnis-Ausstellungen seine Expertise, wie zum Beispiel in der BMW Welt oder bei adidas in Herzogenaurach. Die kinetische Skulptur „Dancing Particles“ im Eingangsbereich einer Hotelanlage in Kaohsiung (Taiwan) bringt Björn Seeger als Beispiel seiner Arbeit für die Berliner Agentur ART+COM Studios. 168 glänzende Metallkugeln bewegen sich in einer anmutigen Choreografie scheinbar schwebend über einem Wasserbecken und erzeugen immer wieder neue dreidimensionale Figuren.

Um ein solches Projekt erfolgreich durchzuführen, ist ein hoher Entwicklungsaufwand, eine sorgsame technische Planung und Koordination von zahlreichen Gewerken erforderlich. Darunter Architekten, Konzepter, Mediengestalter, Softwareentwickler, Exponatebauer, Baufirmen und Unternehmen der technischen Gebäudeausrüstung. Neben den fachlichen sind soziale Kompetenzen in der Zusammenarbeit besonders wichtig. Diese unterrichtet der gebürtige Wuppertaler nun in seinen Lehrveranstaltungen an der THD. Die Lehre wolle er mit praktischen Einblicken verknüpfen, um die Vielschichtigkeit der Medientechnik zu verdeutlichen: „Das positive Feedback der Studierenden nach einer Exkursion im November ins neu eröffnete "Zukunftsmuseum" in Nürnberg bestärkt mich in diesem Ansatz.“ Nach dem gelungenen Start freut sich Björn Seeger jetzt auf den weiteren Austausch mit Studierenden und auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Außerhalb der Hochschule engagiert er sich im Branchenverband für audiovisuelle Technik. Die Organisation AVIXA ist Veranstalter der europäischen Leitmesse für Medientechnik in Festinstallationen. Privat ist er am liebsten mit seiner Familie am, im oder auf dem Wasser unterwegs.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bietet auch dieses Jahr im Rahmen der Erwachsenen-Uni wieder Vorlesungen für interessierte Erwachsene an. Den Auftakt macht das Thema Logik und Argumentation am Donnerstag, 19. Januar.

Im täglichen Leben sind Verhandlungen und Logik ein großer Teil des menschlichen Miteinanders und der Kommunikation. Nicht nur bei großen Verhandlungen, beispielweise um einen neuen Vertrag, sind diese Techniken wertvoll, sondern auch, wenn man im Supermarkt einen Nachlass auf die nicht mehr ganz frische Banane erwirken will. Die nächtliche Verhandlung um das Fernsehprogramm ist ebenfalls effektiver, wenn man auf Logik zurückgreifen kann. Die Beispiele für den Einsatz von Logik und Argumentation im Alltag sind ebenso zahlreich wie vielseitig.

In der Vorlesung „Logik und Argumentation im Alltag“ wird Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether am 19. Januar um 17 Uhr auf Anwendungsbereiche und Möglichkeiten des Themas eingehen. Die Erwachsenen-Uni findet am ECRI in Pfarrkirchen in Raum EC.B 0.10 statt. Eine Voranmeldung oder Vorkenntnisse sind nicht nötig. Nach der Vorlesung ist genügend Zeit für den Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Prof. Dr. Cummings-Koether. Ausführliche Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter www.th-deg.de/erwachsenenuni.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Masterstudiengang entwickelt, bei dem die Elektromobilität im Fokus steht. Im Jahr 2022 hat die Elektromobilität in der deutschen Automobilindustrie merklich an Fahrt aufgenommen. Sie ist der Schlüssel für eine klimafreundliche Mobilität. Damit der Wandel zur E-Mobilität endgültig gelingt, gibt es noch einiges zu tun. Die passenden Ingenieurinnen und Ingenieure bildet die Hochschule ab dem Sommersemester 2023 aus.

Schwerpunktthemen des Masters sind der Aufbau und die Funktion der Antriebssysteme sowie die Ladestruktur und die Energiekomponenten Batterie und Brennstoffzelle. Ein hoher Anteil an praktischen Unterrichtseinheiten war den Machern wichtig. Für noch mehr Praxisbezug hat Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Frank Denk sogar den studentischen Verein „Fast Forest“ ins Boot geholt. Studierende aller Fachrichtungen kommen dort zusammen, um Rennfahrzeuge zu entwickeln und zu realisieren. Je nach persönlichen Interessen stehen den Studierenden des Masters Elektromobilität zwei Vertiefungsrichtungen zur Wahl. Das Studium ist für Absolventinnen und Absolventen mit einem Bachelor der Fachrichtung Elektrotechnik, Informationstechnik oder verwandter Fachrichtungen empfohlen. Bewerbungsschluss für das Sommersemester ist der 15. Januar. Alle Informationen sind auf der Webseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/em-m

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Das Neue Jahr startet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) mit einer spannenden Vorlesung für alle Nachwuchsforschenden. Am Freitag, 13. Januar ab 17 Uhr dreht sich in der Kinderuni alles um Innovationen und wie diese entstehen.

Alle Menschen haben gute Ideen. Manche haben besonders gute und entwickeln etwas komplett Neues. Die wissenschaftliche Erkenntnis oder die technische Neuerung allein reichen aber nicht aus. Damit diese Ideen allen Menschen zu Gute kommen, müssen daraus Produkte oder Dienstleistungen entwickelt und diese verbreitet werden. Wie der Prozess vom Gedankenblitz zum Produkt im Regal oder Onlineshop funktioniert, beleuchtet Prof. Dr. Dominik Böhler in seiner Kinderuni-Vorlesung „Innovationen – Wie entsteht Neues und wer macht das eigentlich?“

Die Vorlesung findet am 13. Januar um 17 Uhr am ECRI in Raum EC 0.13-0.16 statt und richtet sich an alle Nachwuchsforschenden ab acht Jahren. Sie dauert circa eine Stunde und kann ohne Voranmeldung besucht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen beim Besuch der Vorlesung einen Kinderuni-Ausweis und dürfen sich nach fünf besuchten Vorlesungen über eine Medaille freuen. Weitere Infos zur Kinderuni gibt es im Internet unter www.th-deg.de/kinderuni.

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Prof. Dr. Michael Laar, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und das Referat Digitale Lehre bestreiten am 18. Januar ab 18 Uhr im Glashaus das letzte DigiCamp der Reihe „Nachhaltigkeit im Dialog“. Gastredner ist Hans von Storch, bekannter deutscher Klimaforscher und Meteorologe. Er wird über das Thema „Menschgemachter Klimawandel und die Optionen des Umgangs damit“ sprechen.

Von Storch war bis 2015 als Professor am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg und Leiter des „Instituts für Küstenforschung“ am Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung in Geesthacht tätig. Der renommierte Wissenschaftler hat keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel real und weit überwiegend auf menschliche Emissionen von Treibhausgasen zurückzuführen ist. Gleichzeitig stellt von Storch klar, dass der Klimawandel nicht mehr vermieden kann – begrenzt jedoch schon: „Die Gesellschaften dieser Welt sind herausgefordert, für eine regionale Anpassung an nicht vermiedene Klimaänderungen zu sorgen“. Die Devise lautet demnach nicht nur die Beendigung aller Netto-Emissionen, gefolgt von deutlichen, jahrzehntelangen negativen Emissionen, sondern auch Anpassung.

Von Storch betont die Notwendigkeit globaler Anstrengungen, mit denen man dem Klimawandel entgegenwirken müsse. Als wirksamste Methode erachtet er dabei die Entwicklung klimaneutraler und wirtschaftlich günstiger Technik. Hans von Storch wird in seinem Vortrag eine Übersicht geben, welche Möglichkeiten wir haben, um dem Klimawandel die Stirn zu bieten.

THD-Professor Laar wird nach dem Gastvortrag eine offene Diskussionsrunde mit Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und gerne auch mit weiteren interessierten Menschen aus der Region moderieren. Auf den gemeinsamen Austausch freut er sich: „Das Ziel unserer DigiCamps ist es, wissenschaftlich fundiert zu informieren und einen Raum für Dialog und Austausch zu schaffen. Wir wollen Fragen beantworten, die aktuell jeden Einzelnen von uns bewegen und möglicherweise schon unmittelbar betreffen“, so Laar.

Die Veranstaltung im Glashaus kann auch virtuell besucht werden. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung können per E-Mail (digicamp@th-deg.de) eingeholt werden.

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Der MedTech World Summit 2022 fand dieses Jahr in Malta statt. Als Vertreter des European Campus Rottal-Inn (ECRI) nahm Prof. Dr. Georgi Chaltikyan an der Veranstaltung in Malta teil. Darüber hinaus war er als Redner und Moderator geladen und legte während des Events den Grundstein für eine mögliche Kooperation mit der Universität Malta.

Prof. Dr. Georgi Chaltikyan - der Koordinator des Masterstudiengangs Digital Health am ECRI - wurde eingeladen zwei Podiumsdiskussionen mit angesehenen Experten und Vordenkern zu leiten und zu moderieren. Die Podiumsdiskussion am ersten Tag der MedTech trug den Titel "Diversity, Equity and Inclusion in Data" und untersuchte die Risiken von Voreingenommenheit und unethischer Datennutzung sowie die notwendigen Ansätze zur Gewährleistung einer gerechten und ethischen Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Das zweite Panel am folgenden Tag mit dem Titel "The AI Clinician" (Der KI-Kliniker) bot wertvolle Einblicke in die Zukunft der Anwendungen von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen, die Hürden und Grenzen ihres Einsatzes und ihr Potenzial für die Umgestaltung der Gesundheitspraxis. Beide Podiumsdiskussionen stießen auf großes Interesse bei der Zuhörerschaft und ernteten viel Beifall.

Zwischen den informativen Sitzungen traf sich Prof. Dr. Georgi Chaltikyan mit einer Reihe von Fachkollegen und schuf eine gute Grundlage für eine vielversprechende Zusammenarbeit zwischen dem ECRI und wichtigen Akteuren im Bereich Digital Health. Er führte insbesondere ein ausführliches Gespräch mit seinen Kollegen von der Universität Malta, die im vergangenen Jahr ebenfalls einen Masterstudiengang in Digital Healt eingeführt hat. Die Wissenschaftler beider Institutionen beschlossen, mögliche Aspekte der Zusammenarbeit auszuloten, um gemeinsam die Ausbildung im Bereich Digital Health in Europa und weltweit voranzutreiben.

Der „Malta MedTech World Summit - Connecting the Future of Healthcare“ konzentriert sich auf die führenden Innovationen im Bereich der aufstrebenden Technologien, die das europäische medizinische Ökosystem revolutionieren. Mit fast 3.000 Teilnehmenden, Hunderten von Ausstellern und Dutzenden von hochkarätigen Expertinnen und Experten bot das Forum einen spannenden Einblick in den aktuellen Stand und die Zukunft der digitalen Gesundheit in Europa und weltweit.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) arbeiten künftig zusammen, um die Forschung und Praxisentwicklung in der Pflege- und Gesundheitsversorgung in Bayern voranzutreiben. Das haben LfP-Leiter Achim Uhl und Prof. Dr. Sperber, Präsident der THD, am 21. Dezember mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.

Durch den demografisch-epidemiologischen Wandel steigt der Bedarf an pflegerischen Leistungen in allen Settings und auf allen Ebenen der Pflege- und Gesundheitsversorgung. Die THD setzt sich für eine sektorenübergreifende Versorgung in Bayern ein, um den notwendigen strukturellen Wandel nachhaltig voranzutreiben. In diesem Zuge wurde die Kooperation mit dem LfP fixiert.

„Wir müssen jetzt zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die generalistische Pflegeausbildung schaffen – die Etablierung verschiedener Berufsfelder, beispielsweise das Berufsfeld der Schulgesundheitspflege oder der Einsatz von Pflegefachkompetenz im betrieblichen Gesundheitsmanagement, wird noch von großer Bedeutung sein“, erklärte Achim Uhl, Leiter des LfP, bei Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Innovative Arbeitswelt und gesundes Leben gehören zu den Forschungsschwerpunkten der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) an der THD. Mit der Kooperation wollen THD und LfP gemeinsam ihre jeweiligen Kompetenzen verbinden, um die Zusammenarbeit in Forschung und Praxisentwicklung in der Pflege- und Gesundheitsversorgung zu intensivieren. Laut THD-Präsident Sperber sei oberstes Ziel, einen Nursing-Studiengang für internationale Studierende auf den Weg zu bringen. „Durch die Partnerschaft mit dem LfP können wir das Thema Akademisierung, Internationalisierung sowie die Handlungsfeldentwicklung in der Pflege weiter vorantreiben“, so Sperber.

„Wir sind die internationalste Hochschule Bayerns, das Interesse von Studierenden aus dem Ausland ist da. Wir brauchen lediglich ein Konzept, wie diese Studierenden unser deutschsprachiges Studium erfolgreich abschließen können“, betonte Kunhardt, Vizepräsident der THD für den Bereich Gesundheit.

„Pflegefachpersonal aus dem Ausland zu gewinnen, ist ein wesentlicher Baustein, um den akuten Pflegemangel zu begegnen und wird angesichts des demographischen Wandels noch wichtiger. Wir sind daher gerne bereit, uns bei der Konzeptentwicklung miteinzubringen“, bestätigte Uhl.

Als gemeinsame Aktivitäten und Maßnahmen im Rahmen der Kooperation werden, neben der Weiterentwicklung der Rolle von Pflegefachpersonen und der Integration internationaler Pflegender in das deutsche Pflegesystem, der Ausbau von ambulant genutzten digitalen Unterstützungssystemen oder die Netzwerkarbeit zur Etablierung des Berufsbilds „Community Health Nurse“ ins Auge gefasst.

Die Zusammenarbeit zwischen THD und LfP soll vom fachlichen Austausch und der Durchführung gemeinsamer Fachtage über Forschungsaktivitäten bis hin zur Vernetzung mit Praxiseinsatzorten bzw. Netzwerkbildung im Allgemeinen reichen. Kooperiert wird auch in der Lehre: Angedacht ist, dass LfP-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter Lehrveranstaltungen an der THD übernehmen oder Bachelor- und Masterarbeiten betreuen.

Abschließend erhielt Uhl einen Einblick in das THD-Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0 – Länger Leben Zuhause“. Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert und erforscht technisch-digital gestützte Lösungen, die im Wohnumfeld unterstützen und stellt diese in Mustereinrichtungen der Öffentlichkeit vor. Ob bei Pflegebedürftigkeit, Krankheit oder Prävention der selbigen – DeinHaus 4.0 beschäftigt sich mit Möglichkeiten, die richtigen Hilfsmittel sinnvoll und situationsgerecht einzusetzen. Eine Führung durch das Musterhaus in Osterhofen rundete den Besuch des LfP an der THD ab.

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Auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Pfarrkirchen (GymPan) wartete ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Sie besuchten am 20. Dezember den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen und durften, wie normale Studierende, an den englischsprachigen Vorlesungen teilnehmen.

Die Gymnasiasten der Klassen 11 und 12 wurden am ECRI von Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether begrüßt, die zusammen mit der GymPan-Lehrerin Kerstin Hofstett, durch den Tag führte. Die Schülerinnen und Schüler nahmen insgesamt an vier Vorlesungen aus verschiedenen Fachbereichen teil. Jede Vorlesung dauerte in etwa 30 Minuten und wurde mit einer anschließenden Diskussion abgerundet. Dass diese wie die Vorlesungen auf Englisch geführt wurden, war für die teilnehmenden Gymnasiasten keine Hürde, sondern eine willkommene Abwechslung.

Der Besuch des Campus stand unter dem Hauptthema der Interkulturalität. Daher wurde dieser Aspekt im Anschluss an die besuchten Vorlesungen von allen Teilnehmenden eingehend diskutiert. Spannend war dabei besonders die Frage, wie die verschiedenen Themen der Vorlesungen interkulturelle Interkation oder auch Komplikationen auslösen können und wie man auf diese aufmerksam werden kann. Diese wurde von den Gymnasiasten lebhaft diskutiert.

Die Kooperation zwischen dem ECRI und dem GymPan, welche Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an Vorlesungen teilnehmen lässt, wurde von Prof. Dr. Cummings-Koehter und Kerstin Hofstett ins Leben gerufen und soll nun jedes Semester durchgeführt werden.

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„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ Mit diesem Zitat Mahatma Gandhis eröffnete Achim Uhl, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Pflege, am 14. Dezember den 5. Pflegefachtag an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Thema war „Community Health Nursing“ (CHN) und die Implementierung dieses Konzeptes in unser Gesundheitswesen.

Das Thema ist aktuell sehr präsent und so war der Fachtag der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) bestens besucht. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Online-Gelegenheit, sieben Expertinnen und Experten zu hören und wichtige Fragen zum Thema CHN einzubringen. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung durch Studierende des Studiengangs Pflege Dual.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung prognostiziert bis 2050 einen Anstieg der Pflegebedürftigen um zwei Millionen. Die Folge: Das Gesundheitssystem wird an seine Grenzen kommen. Viele Betroffene, aber auch Angehörige, sind beispielsweise nach einer Klinikentlassung oder mit einer chronischen Erkrankung überfordert und wünschen sich konkrete und dauerhafte Beratung und Begleitung. Bund, Ländern und Pflegebranche muss es gelingen, dem Problem des enormen Personalmangels entgegenzuwirken und innovative, multiprofessionelle und überregional vernetzte Versorgungsstrukturen zu etablieren. Uhl berichtete, dass „speziell das Berufsbild des CHN einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leistet.“

Was ist Community Health Nursing? Kernaufgaben sind die Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention, die Koordination und Begleitung während eines Krankheitsverlaufes, unabhängig von Alter und Lebenslage. Durch die Begleitung einer CHN kann einem erneuten Krankenhausaufenthalt entgegengewirkt werden. Außerdem sind Community Health Nurses in einem übergeordneten Rahmen tätig, der beispielsweise die Verbesserung der kommunalen Gesundheitsversorgung, der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und das gesundheitspolitische Engagement einschließt. CHN wird jetzt auch in Deutschland eingeführt und soll nachhaltig verankert werden.  Auf internationaler Ebene ist dies ein bereits seit mehreren Jahren etabliertes Fachgebiet der professionellen Pflege.

Edith Dürr, Generaloberin und Vorsitzende der Schwesternschaft München vom BRK e. V., berichtete über den politischen Hintergrund der Heilkundeübertragung bzw. der Handlungsfreiheiten einer Community Health Nurse. Die Corona-Pandemie hat deutlich vor Augen geführt, welchen Mehrwert eine funktionierende Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung hat. Kritisch ist außerdem der zunehmende Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten in manchen Regionen Deutschlands. Die Einführung des neuen Berufsbilds und zugleich die professionelle Pflege durch erweiterte heilkundliche Aufgaben aufzuwerten, ist demnach ein wichtiger Baustein zur Lösung dieser gravierenden Probleme.  

Prof. Dr. Bernd Reuschenbach stellte beim Pflegefachtag mögliche Bildungsoptionen vor. Er leitet an der katholischen Stiftungshochschule München den Studiengang Community Health Nursing. Reuschenbach: „Es liegt in unserer Verantwortung als Hochschule, dass wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Wir haben eine veränderte Versorgungslandschaft, an die die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Pflegefachkräfte angepasst werden müssen.“ In Deutschland gebe es schon vereinzelt Gesundheitskioske, die Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in seinen Konzepten fordere. Zudem seien weitere Einsatzfelder der CHN auch in den von der Robert-Bosch-Stiftung vorangetriebenen patientenorientierten Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung (PORT-Zentren) verortet. Die Implementierung des Konzeptes setze allerdings rechtlich-politische Rahmenbedingungen voraus, die jetzt geschaffen werden müssten.

Dr. David Rester, Leiter des Modellprojektes „ALIA – Agil Leben im Alter“ der Lars und Christian Engel Stiftung, berichtete über die Gemeinde Weiherhammer und deren sozialraumorientierte Hilfe und Pflege in Bezugnahme zur CHN. Lösungsansätze zur Sicherung der Lebensqualität im Alter müssen neu gedacht werden, insbesondere im ländlichen Raum. „Genau diesen Ansatz realisiert das Projekt ALIA“, sagt Rester. „Ein zentraler Baustein der sorgenden Gemeinde in Weiherhammer ist dabei die Bebauung des ALIA-Areals mit 14.000 Quadratmetern, um Hilfe und Pflege für ein Wohnen bis ans Lebensende vor Ort zu ermöglichen.“

Dr. Christine Aumer und Elisa Johannsdottir, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der THD, stellten im Anschluss konkrete Ansätze zu Implementierung und Aufgabenbereiche der Community Health Nurse vor. „Uns ist es ein großes Anliegen, jetzt ins Tun zu kommen“, so Aumer. Nicht zuletzt die Aussagen von Befragten machten deutlich, wie wichtig und wertvoll die Implementierung von CHN in die Praxis wirklich ist. „Diese wünschen sich eine bedarfsgerechte Behandlungskontinuität, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu leben oder einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort“, erklärt Aumer. „Besonders wichtig ist, dass Doppelstrukturen vermieden werden. CHN soll keine Konkurrenz sein oder andere Berufsgruppen ersetzen“ so Johannsdottir. Ziel ist stattdessen, die Lücken, die derzeit in der Gesundheitsversorgung bestehen, durch interprofessionelle Zusammenarbeit und eine bedarfsgerechte Koordination der Versorgungsstrukturen, sowie eine ganzheitliche Beratung und Begleitung zu schließen.

Prof. Dr. Christian Rester, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften beendete den Fachtag mit einem Appell: „Wir müssen nun in die Eigenständigkeit, dazu braucht es politische Klarheit.“ Den Vertreter des Landesamtes, Uhl, forderte Rester auf, seine Macht als politischer Akteur zu nutzen. Dass die Pioniere einen langen Atem brauchen, da macht sich der THD-Professor keine Illusionen. Aber: „Wir sind zuversichtlich!“

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Die dieses Jahr zum dritten Mal stattfindende DigiHealthDay-Reihe (DHD) verzeichnete insgesamt 1.000 Anmeldungen aus 100 Nationen auf der ganzen Welt und brachte mehr als 400 Personen vor Ort und online zusammen. Darunter zehn Keynote Speaker, prominente Würdenträger, Expertinnen und Experten, Studierende und Digital-Health-Enthusiasten. Der DHD-2022 übertraf damit alle bisherigen Veranstaltungen am European Campus Rottal-Inn (ECRI), einer Fakultät der Technischen Hoschhule Deggendorf (THD).

Das internationale wissenschaftliche Symposium begann mit einer inspirierenden Eröffnungssitzung mit Grußworten vom Bayerischen Staatsminister für Gesudheit und Pflege, Klaus Holetschek, Pfarrkirchen’s Bürgermeister, Wolfgang Beißmann, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Scientific Chair des DHD, THD-Vizepräsident und Campusleiter des ECRI, Prof. Dr. Dipak Kalra, eingeladener International Chair des DHD, Dr. Ryan Dos Santos, Beauftragter für digitale Gesundheit des WHO-Europabüro, und Prof. Dr. Yunkap Kwankam, geschäftsführender Direktor der Internationalen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (ISfTeH).

Der DHD-2022 umfasste zwei Plenarsitzungen sowie drei Parallelsitzungen und fand seinen Höhepunkt in der bereichernden und erhellenden Podiumsdiskussion. Die Diskussion mit dem Titel "DigiHealth-AI Quo Vadis: How to Make Healthcare AI Safe, Efficient, Ethical, Explainable, and Accountable?" wurde von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, dem Hauptorganisator des DHD-2022, moderiert. Die lebhafte, interaktive und anregende Diskussionsrunde stieß bei allen Teilnehmenden auf großes Interesse und bildete einen logischen Abschluss dessen, was die Organisatoren als "360-Grad-Immersive-Digital-Health-Erfahrung" bezeichnen. Sie gab einen Aublick auf die nächste Ausgabe des Symposiums, den DigiHealthDay-2023, der traditionell am zweiten Freitag im November nächsten Jahres stattfindet.

Das Highlight des diesjährigen DHD war der persönliche Besuch vor Ort von fünf Referenten aus drei Kontinenten, darunter renommierte globale Führungskräfte und Akademiker aus dem Bereich Digital Health wie Prof. Dr. Rajendra Pratap Gupta aus Indien, Dr. Anne Snowdon aus Kanada und Prof. Dr. Martin Gerdes aus Norwegen. Die Gelegenheit, mehrere der weltweit führenden Expertinnen und Experten persönlich zu treffen, von ihnen zu lernen, mit ihnen innerhalb und außerhalb der Konferenzräume zu interagieren und sogar künftige gemeinsame Projekte zu planen, wurde von den Teilnehmenden vor Ort und insbesondere von den Studierenden und jungen Fachkräften im Bereich Digital Health des ECRI sehr geschätzt. Für viele von ihnen war es immerhin der erste Kontakt mit der Global Digital Health Community. Die Redner und Gäste wiederum lobten die junge, vielfältige, lebendige und dynamische DigiHealth-Familie in Pfarrkirchen in den höchsten Tönen und bezeichneten sie einhellig als eine der engagiertesten, attraktivsten, inspirierendsten und dynamischsten Gemeinschaften künftiger Digital-Health-Führungskräfte, die sie je getroffen haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser turbulenten Zeit war der Besuch einer Delegation der Partneruniversität in der Ukraine, der Nationalen Gesundheitsuniversität in Kiew, unter der Leitung von Prof. Dr. Ozar Mintser, einem der Pioniere der medizinischen Informatik in Osteuropa, die den weiten Weg aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Pfarrkirchen auf sich genommen hat, um einen Beitrag zum DHD-2022 zu leisten.

Beim feierlichen Empfang der Teilnehmenden und Gäste im Rahmen des „DigiHEalthEvening“ fand der DHD-2022 einen würdigen Ausklang. Die Abendveranstaltung bot den Menschen vor Ort ein Ambiente zum Netzwerken, Genießen und Feiern. Bei Getränken, Snacks und Musik wurden die Auszeichnungen des Tages verliehen und es warteten weitere Überaschungen auf die Besucher. Die positive Stimmung, die vom DHD ausging, hallt auch noch Wochen nach der Veranstaltung nach, wie die überwältigend positiven Rückmeldungen und Erfahrungsberichte zeigen, die die Organisatoren immer noch erhalten.

Der DHD-2022 wurde freundlicherweise von den Sponsoren SHL Telemedizin GmbH, dem Premier Sponsor, und der ITD GmbH unterstützt. Die folgenden Partner trugen ebenfalls zu dieser großartigen Veranstaltung bei: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), Deutsche Gesellschaft für Digitale Medizin (DGDM), Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed), Bayerische TelemedAllianz (BTA), Armenian Association of Digital Health (AADH), Landkreis Rottal-Inn und Stadt Pfarrkirchen. Als Partneruniversitäten freut sich der DHD, die Russisch-Armenische Universität (RAU), die Universität der Völkerfreundschaft Russlands (RUDN) und die Shupyk Nationale Gesundheitsuniversität der Ukraine (Shupyk NHU of Ukraine) an seiner Seite gehabt zu haben. DigitalHealthNews.eu war als Medienpartner des DHD an der Großveranstaltung beteiligt. Der Munich Digital Health Summit unterstützte den DHD-2022 als Partnerveranstaltung. Als Publikationspartner hat der DHD-2022 hat das Journal of Applied Interdisciplinary Research (JAIR) und das Ukrainian Journal of Medical Informatics and Engineering.

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Am 15. Dezember trafen sich an der Universität Passau Professorinnen und Professoren mehrerer bayerischer Universitäten und Hochschulen, die über eine langjährige Expertise im Themenfeld der Digitalen Sicherheit verfügen, um ihre Vernetzung zu einem gemeinsamen bayernweiten „Forschungsnetzwerk für Digitale Sicherheit“ zu bekunden.

 

Mit der Hightech Agenda Bayern stellt der Freistaat erfolgreich die Weichen für eine zukunftsorientierte Forschungs- und Technologielandschaft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Digitalisierung. Mit zusätzlichen Mitteln werden den Wissenschaftseinrichtungen Möglichkeiten eröffnet, sich im internationalen Kontext führend an der Forschung zu Zukunftstechnik und digitaler Gesellschaft zu beteiligen.

Eine weiterhin erfolgreiche Digitalisierung ist allerdings eng an die digitale Sicherheit gebunden: Je mehr Staat, Gesellschaft und Wirtschaft auf digitalisierte Prozesse aufbauen, desto abhängiger werden wir von deren sicherer Realisierung. Gleichzeitig wird die Bedrohungslage immer besorgniserregender. Die Konsequenzen – etwa Cyberangriffe mit Ransomware oder Attacken gegen kritische Infrastrukturen – sind bereits heute deutlich sichtbar.

„Die gestiegene Bedrohungslage erfordert einen Ausbau der Forschung und intensivierte Zusammenarbeit im Bereich der Digitalen Sicherheit, um die modernen und komplexen IT-Systeme und Infrastrukturen adäquat und schnell abzusichern“ sagt Prof. Dr. Joachim Posegga, Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit an der Uni Passau. In Bayern existieren bereits Netzwerkstrukturen mit starkem Fokus auf der Wirtschaft (wie der Regensburger IT-Sicherheitscluster, das Münchener Sicherheitsnetzwerk, die Themenplattform Cybersecurity im Rahmen von Bayern Innovativ, das HITS IS, oder das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation), mit starkem Fokus auf der öffentlichen Verwaltung und Verteidigung (wie CODE an der Bundeswehruniversität München) oder auf anwendungsorientierter Forschung (wie das Fraunhofer AISEC). „Was bisher fehlte, war eine bayernweite Vernetzung der wissenschaftlichen Akteure im Bereich der digitalen Sicherheit“, erklärt Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, Sprecher des Passauer Institutes für Digitale Sicherheit PIDS.

Das „Bayerische Forschungsnetzwerk Digitale Sicherheit“ soll auf zwei Ebenen vernetzen:

  • Auf der ersten Ebene vernetzen sich bayerische Spitzenforscherinnen und -forscher der Universitäten Bamberg (Prof. Dr. Dominik Herrmann), Bayreuth (Prof. Dr. Torsten Eymann), Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Felix Freiling), Passau (Prof. Dr. Joachim Posegga, Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser), Regensburg (Prof. Dr. Juliane Kraemer, Prof. Dr. Guenther Pernul), München (TUM, Prof. Dr. Claudia Eckert), Würzburg (Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dmitrienko, Prof. Dr.-Ing. Samuel Kounev) sowie der TH Deggendorf (Prof. Dr. Martin Schramm). Allesamt verfügen bereits über große Expertise in Digitaler Sicherheit. Weitere Partner aus Wissenschaft und Forschung sind dabei herzlich willkommen.
  • Auf der zweiten Ebene wollen die Einrichtungen der in Passau zusammengekommenen Netzwerkpartner an den eigenen Standorten innerhalb des Forschungsnetzwerkes eigene regionale Hubs ausbauen oder aufbauen, um weitere Partner aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft aus der jeweiligen Region in das Netzwerk einzubinden. Die Universität Passau und die TH Deggendorf planen einen solchen regionalen Hub zu formen, zusammen mit zukünftigen weiteren außer-universitären Partnern aus der Region.

Das Netzwerk soll der vereinfachten Etablierung von weiteren Kooperationsprojekten und dem niederschwelligen und wiederkehrenden Austausch von Forschenden und Anwendern dienen, sowie die Aus- und Weiterbildung von Expertinnen für digitale Sicherheit fördern.

„Das Netzwerk stellt sich als Anlaufstelle für forschungsnahe Beratung von Behörden, Wirtschaft, und Zivilgesellschaft im Bereich Digitale Sicherheit auf und hilft durch Wissens- und Technologietransfer bei der Umsetzung von Weiterbildungsangeboten und Start-Ups in ganz Bayern“, erläutert Dr. Henrich C. Pöhls, Projektleiter des IT-Sicherheitszentrums an der Universität Passau. Das zukünftige Forschungsnetzwerk bringt die Stärken der Netzwerkpartner im Bereich IT-Sicherheits-Forschung bayernweit koordiniert zusammen und stärkt deren Wirkung in die einzelnen Regionen hinein. So kann das verteilte Forschungsnetzwerk für Digitale Sicherheit Synergien heben. Der Ausbau existierender exzellenter Forschungsleistung im Bereich Digitale Sicherheit wird gestärkt und gleichzeitig ein gesteigerter Transfer des Know-hows in ganz Bayern gefördert. Für die Etablierung des Netzwerkes sollen vorhandene Ressourcen der Netzwerkpartner synergetisch gebündelt sowie neue Ressourcen aktiviert werden. Zudem wollen die Netzwerkpartner den Freistaat für eine zusätzliche nachhaltige Grundfinanzierung gewinnen und stehen mit diesem hierzu im Gespräch.

Die Spitzenforschenden bekräftigten in Passau nochmals, dass eine solche Vernetzung essenziell ist, um schnell und adäquat auf Bedrohungslagen reagieren zu können. Durch wissenschaftliche Fortschritte und durch mehr hervorragend ausgebildete Fachkräfte wird auch weiterhin erfolgreiche digitale Zukunft Bayerns gesichert.

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Vom 5. bis 7. Dezember war die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Gastgeber für Vertreterinnen und Vertreter von Technischen Fachschulen aus Tschechien, Österreich und der Slowakei sowie der Pädagogischen Hochschule Linz. Sie besuchten die Hochschule im Rahmen eines EU-Projekts zum Thema berufliche Bildung.

Seit Frühjahr 2021 ist die THD in dieses Erasmus+ Projekt involviert. Der Austausch der Teilnehmer musste wegen Corona immer wieder verschoben werden und schließlich fand das Auftakt-Treffen an der Technischen Fachschule Haslach statt. Gefolgt von einem Besuch der Europäischen Union in Brüssel, einer Visite an der Pädagogischen Hochschule Linz und der Skola Technicka in Bratislava. In Deggendorf konnten die Direktorinnen und Lehrkräfte aus den Nachbarländern nun mehr über das Studieren an der THD erfahren. Sie besichtigten Labore und hatten Zeit, die Angebote für Schulen selbst auszuprobieren. Abgeschlossen wird das Projekt mit einem Besuch in Budweis und Tabor. Ulrike Sauckel, Leiterin der Studienorientierung ist sich sicher: „Das Netzwerk wird dieses Projekt überdauern und der Austausch wird bestehen bleiben, besonders, da die Direktorinnen nun eine sehr genaue Idee haben, wo ihre Schülerinnen und Schüler später einmal studieren können.“

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind können sich ab sofort an die Babysitterbörse des European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen, und Eltern, die einen Babysitter suchen. Der Familienservice der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse familienservice@th-deg.de wenden oder telefonisch unter 0991/3615-526 bei Anita Reither melden.

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Ab 1. Januar 2023 erlaubt das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz Hochschulen, sich an Startups zu beteiligen. Diese Neuerung in Aussicht, hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erfolgreich für das Projekt „IP-Transfer 3.0“ beworben. Es beschäftigt sich damit, wie Hochschulen nicht finanziell, sondern wissensbasiert an Startups beteiligt sein können. Schon ab Anfang 2023 soll ein solches Modell an der THD eingeführt werden.

Mit der Teilnahme am Projekt „IP-Transfer 3.0“ unterstützt die THD nachdrücklich ihre Strategie, Ausgründungen und Wissenstransfer zu fördern. IP steht für Intellectual Property bzw. geistiges Eigentum. Die TU Darmstadt hat im Frühjahr 2022 erstmals Patente gegen Anteile an einem Startup getauscht und damit neue Akzente gesetzt. Alle 17 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Forschungsverbünde, die jetzt an dem Projekt teilnehmen, sind interessiert neue Wege im Wissenstransfer zu beschreiten, indem sie schnell, effizient und rechtssicher wissensbasierte Ausgründungen hervorbringen. Gemeinsam sollen dafür Modelle entwickelt, ausprobiert und implementiert werden, erklärt Alexander Böckl vom Zentrum für Gründungsförderung/Startup Campus der THD: „Wir werden sicher vom Erfahrungsaustausch in diesem Netzwerk profitieren, um unseren eigenen THD-Weg zu finden.“ Wichtig sei dabei, die Erfahrungen anderer Hochschulen mit den bayerischen Landesgesetzen und Vorgaben in Einklang zu bringen. Der Startup Campus steht dafür mit den Fachabteilungen der Hochschule eng in Verbindung.

Die Agentur SPRIND startete die Initiative für das Projekt, um neue Impulse für den Transfer von IP in wissensbasierte Ausgründungen zu setzen. Den Auftakt dazu bildete die Veröffentlichung eines Positionspapiers Ende April 2022. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft ist in diesem Pilotprojekt Umsetzungspartner und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung für das begleitende Monitoring und die Evaluation zuständig. Unterstützt wird die Initiative auch von Start-up Niedersachsen durch verschiedene Veranstaltungsformate. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurden folgende Einrichtungen zur Beteiligung am Projekt eingeladen:

  • Technische Universität Dortmund (NRW; Exzellenz Start-up Center)
  • Ruhr-Universität Bochum (NRW; Exzellenz Start-up Center)
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (NRW)
  • Forschungszentrum Jülich (NRW)
  • Bergische Universität Wuppertal (NRW)
  • Fachhochschule Aachen (NRW)
  • Technische Universität München (Bayern)
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Bayern)
  • Universität der Bundeswehr München (Bayern)
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Bayern)
  • Technische Hochschule Deggendorf (Bayern)
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Baden-Württemberg)
  • Verbundantrag: AI Centre & ELLIS (Universität Tübingen & MPI für Intelligente Systeme, Baden-Württemberg)
  • Technische Universität Darmstadt (Hessen)
  • HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Niedersachsen)
  • Verbundantrag: Quantum Valley Lower Saxony (Technische Universität Braunschweig, Leibniz Universität Hannover und Physikalisch-Technische Bundesanstalt)
  • Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf (Sachsen)
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Dr. Jens Ebbecke ist neuer Professor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der 49-jährige ist Experte für optische Mess- und Sensortechnik und wechselt von der Industrie in die Lehre und Forschung. Seit Oktober ist er an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik sowie am Technologie Campus Teisnach tätig. Die ersten zwei Monate an der THD waren spannend, sagt Jens Ebbecke. Die Hilfsbereitschaft der THDler habe ihn sehr beeindruckt.

Promoviert hat der gebürtige Niedersachse in Experimentalphysik an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Nach einem Aufenthalt als Gastwissenschaftler am Cavendish-Laboratorium, dem Institut für Physik an der englischen Elite-Universität Cambridge, folgte die Habilitation in Experimentalphysik an der Universität Augsburg. Zuletzt war Jens Ebbecke bei Osram Opto Semiconductors in Regensburg tätig. Für das in der Halbleiterindustrie führende Unternehmen hat er kleinste optoelektronische Bauelemente und optische Komponenten entwickelt und optimiert. Seine Erfolgsbilanz: 49 Patentanmeldungen, von denen 15 bereits akzeptiert wurden. Optische Sensoren und Komponenten in Verbindung mit neuen Materialien will der Physiker auch an der THD entwickeln: „Dafür ist die Hochschule exzellent ausgestattet.“ Studierenden will er mit Empathie und motiviert begegnen. Jens Ebbecke ist überzeugt: „Jeder kann viel bewegen, wenn sie oder er es versucht.“

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Am 30. November fand das Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) in Deggendorf statt. Nach rein virtuellen Treffen in den letzten zwei Jahren, war es für IT-Expertinnen und -Experten aus dem ostbayerischen Raum wieder möglich, sich persönlich zu vernetzen. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge zum Thema „Strategisches IT-Management“. Die Veranstaltung wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH) und Dr. Stephan Scheuerer (THD) organisiert.

Den ersten Vortrag hielten Christian Lautenschlager und Thomas Busl von der Witt-Gruppe. Sie diskutieren unter anderem am Beispiel eines Rechnungsarchivs das Für und Wider einer Datenspeicherung über das Internet. Es folgte Florian Mertl von der BMW Group. In seiner Verantwortung für die IT-Gesamtarchitektur gab er einen Einblick, nach welchen Prinzipien der Konzern die strategische Gestaltung der IT-Architektur verfolgt.

Andreas Meinzer und Magdalena Pfisterer vertraten die Knorr-Bremse Services GmbH und referierten zum Thema „Strategisches Demand Management“. Darin verdeutlichten sie, wie sie die IT als technologischen Partner aller Unternehmensbereiche etablieren konnten und Bedarfe zielgerichtet in IT-Projekte überführen können. Zum Ende der Vortragsreihe übernahm Christian Moschitz von Infineon Technologies AG mit einem Vortrag zur Zusammenarbeit von Softwareentwicklung und IT-Betrieb.

Im Nachgang an die Vorträge gab es die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Aus den Vorträgen und Fragen konnten die anwesenden Vertreter der Industrie Impulse für das eigene Handeln gewinnen. Studierende konnten einen Einblick in aktuelle Praxisthemen und direkte Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern erhalten. Für 2023 ist eine Fortführung der Veranstaltungsreihe geplant.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bot Schülerinnen und Schülern der Berufsschule Pfarrkirchen erstmals Einblick in die Labore und Studiengänge am Campus. Bei dem Besuch lernten die angehenden Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen neue Technologien und deren Anwendungen kennen und nahmen viel Wissen für ihre künftige Arbeit mit.

Insgesamt kamen 66 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Pfarrkirchen an den ECRI. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Johann Zeilberger, Aylin Gonnert und Stefanie Plöchl. Nach der Begrüßung durch den Dekan des ECRI, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, bekamen die Schülerinnen und Schüler in kurzen Vorträgen Einblicke in die Möglichkeiten der Studienorientierung am Campus sowie den neuen Studiengang Building Products and Processes. Für die angehenden Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen wichtige Informationen, da sie so bei ihrer späteren Tätigkeit eine umfassende Beratung was Orientierung, Weiterbildung oder auch Duales Studium angeht, anbieten können.

Anschließend wurden sie in drei Gruppen aufgeteilt, welche sich bei den Aktivitäten am Campus abwechselten. Von da an standen die Schülerinnen und Schüler vor der Herausforderung der englischen Sprache, welche am ECRI in allen Vorlesungen und den Laboren verwendet wird. Die Station im DigiHealth & Smart Tourism Lab machte den meisten Eindruck auf die Teilnehmenden. Dort lernten sie verschiedene digitale Technologien kennen. Die Schülerinnen und Schüler durften eine Vielzahl an iHealth Devices wie beispielsweise das iHealth Air-Pulsoximeter, iHealth View zur Messung des Blutdrucks und Puls oder iHealth Feel zur Überwachung des Blutspiegels, ausprobieren. Am meisten Eindruck machte das Eye Tracking, mit dessen Hilfe die Emotionen von Menschen gelesen werden können. Richtig eingesetzt kann diese Technologie für die angehenden Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen in ihrer späteren Tätigkeit überaus hilfreich sein. Wie der Schüler Marc Luco schildert, könnte damit herausgefunden werden, worauf Vorgesetzte in Bewerbungsgesprächen achten, welche Eindrücke den Unterschied machen oder ob Reaktionen je nach Alter oder Geschlecht der Bewerber unterschiedlich ausfallen. Er ist sich sicher, das Eye Tracking wird seinen Berufsalltag in ein paar Jahren erweitern.

Im EEE-Lab, dem Labor für Elektro- und Energietechnik, durften die Schülerinnen und Schüler selbst Lötversuche an Platinen durchführen. Außerdem stellten ihnen die Laboringenieure das Model einer Wärmepumpe vor und erklärten die Funktionsweise des laboreigenen 3D-Druckers.

Der ECRI-Student Hashem Alshawabkeh zeigte den angehenden Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Campustour wichtige Einrichtungen vor Ort, wie die Mensa und die Bibliothek. In Vorlesungen wie Scientific Writing, Standards of Green Buildings oder Engineering Maths bekamen sie einen Eindruck vom Lehrbetrieb am ECRI und im Healthy and Sustainable Buildings, dem HSB-Lab, schnupperten sie in den Bereich Nachhaltigkeit, eine Säule des ECRI, hinein. Während der Tour konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen direkt an den Studenten richten und sich so auf Augenhöhe austauschen.

Neben einem Überblick über die Angebote und Möglichkeiten des ECRI, den Laboren und Einrichtungen am Campus, profitierten die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Pfarrkirchen vor allem von den Technologien und deren vielfältigen Anwendungen, welche sie bei ihrem Besuch kennenlernten und im Berufsleben später nutzen werden.

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Am 23. November besuchten Schülerinnen und Schüler der Realschule Pfarrkirchen (RS-PAN) den European Campus Rottal-Inn (ECRI) für ein Lötpraktikum. Die dort erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten kommen künftig in der Veranstaltungs-AG der RS-PAN zum Einsatz.

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem ECRI und der RS-PAN, im Speziellen der Veranstaltungs-AG der Schule, besuchten neun Schülerinnen und Schüler den Campus, um dort ein Lötpraktikum zu absolvieren. Die Teilnehmenden der AG hatten zuvor eine Technikeinführung durch Prof. Dr. Sascha Kreiskott bekommen. Dort hatten sie gelernt, einen Lautsprecher zu zerlegen und die Einzelteile auf Funktion zu prüfen, bevor sie alle Komponenten wieder zusammenfügten. Dort hatten sie gelernt, wie man vermeintlich defekte Geräte, die daher aussortiert worden waren, systematisch auf ihre Funktion überprüfen kann. Dabei stellte sich heraus, dass ein Lautsprecher einfach nur inkorrekt eingestellt war und daher sehr stark rauschte. Auch das Überprüfen von Kabeln, welche in der AG zum Einsatz kommen, hatten die Schülerinnen und Schüler von Prof. Kreiskott gelernt.

Im anschließenden Lötpraktikum am ECRI wurden die Mitglieder der Veranstaltungs-AG in die Feinheiten des Lötens eingeführt. Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler künftig die in der AG eingesetzten Kabel und Technik durch Löten selbst reparieren können. So können diese weiterhin verwendet werden und müssen nicht neu besorgt werden. Die Löt-Skills der Schülerinnen und Schüler kommen direkt der Umwelt zugute. Bevor es an die Kabel geht, durften die Teilnehmenden sich am Löten eines „Wonkey Wire“, dem in Deutschland als heißer Draht bekannten Geschicklichkeitsspiel, versuchen.

Das Lötpraktikum unter Leitung von Prof. Dr. Sascha Kreiskott und der Lehrerin Stefanie Kolb fand im EEE-Lab, dem Labor für Elektro- und Energietechnik, am ECRI statt. Unterstützt wurden sie dabei von Laboringenieurin Carola Ebner und Stefan Hofbauer. Die verwendeten Lötsätze wurden von dem Verein TfK - Technik für Kinder e.V. zur Verfügung gestellt.

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Die Alumni-Referentinnen und Referenten der bayerischen Hochschulen trafen sich am Mittwoch, 30. November in Deggendorf. Die Regionalgruppe Bayern des Verbands „alumni-clubs.net“ tauschte sich an der Technischen Hochschule aus. Wohin entwickelt sich die Alumni-Arbeit, wie knüpft man an die Corona-Zeit an und welche Unterstützer gibt es außerhalb der Hochschule?

Rund 20 Alumni-Referentinnen und Referenten nahmen vor Ort und online teil. Die scheidende Regionalgruppensprecherin Ulrike Sauckel war an diesem Tag Gastgeberin. Prof. Waldemar Berg betonte die Wichtigkeit der Absolventinnen und Absolventen für die Hochschule und die hohe Bedeutung der Alumni-Arbeit. In den Gesprächen wurde deutlich, dass sich die Erwartungen an die Alumni-Arbeit stark verändert haben und dies auch weiterhin tun werden. Ein agiles Alumni-Management müsse dem entgegenstehen. Notwendig sei auch das Aufzeigen der Benefits der Alumni-Arbeit. Diese müssen einer neuen Generation ebenso Rechnung tragen, wie neuen Hochschulstrategien und einem veränderten Arbeitsverständnis und -anspruch. Von einem starken Alumni-Netzwerk profitieren Absolventinnen und Absolventen, Studierende und Hochschulen gleichermaßen. Ein weiteres großes Thema war daher Lobbyarbeit und die nachhaltige Verstetigung der Alumni-Arbeit an allen bayerischen Hochschulen. Alumni sind Markenbotschafter der Hochschule, die Schnittstelle zur Wirtschaft und Testimonials der einzelnen Studiengänge. Diese Aspekte müssten deutlich herausgearbeitet werden. Das Vernetzen unter den Hochschulen sei dabei von unschätzbarem Wert. Denn es sei noch lange nicht selbstverständlich, dass an Hochschulen in Alumni-Arbeit investiert wird.

Für Ulrike Sauckel (Technische Hochschule Deggendorf) war es das letzte Treffen als Regionalsprecherin. Sie wird ihren Posten nach acht Jahren zum 31. Dezember niederlegen. Ebenso Sandra Schmitt & Imke Zottnick-Linster (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) nach vier Jahren im Amt. Ab 1. Januar 2023 werden Stephanie Borghoff (Universität der Bundeswehr München) und Anna-Maria Köstler (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) als Sprecherinnen der Regionalgruppe Bayern agieren. Das nächste Treffen der Regionalgruppe Bayern des Verbands „alumni-clubs.net“ findet im März 2023 an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf statt.

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Prof. Dr. Michael Laar, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und das Referat Digitale Lehre bestreiten am 14. Dezember ab 18 Uhr das nächste DigiCamp der Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit im Dialog“. Der Abend wird sich um die Themen Energieerzeugung und Energieeffizienz drehen.

„Grünes Gas - Alternative für eine nachhaltige Energieerzeugung“: Prof. Dr. Raimund Brotsack, Studiengangleiter des Bachelorstudienganges „Industrial Engineering“, möchte in seinem Vortrag zeigen, warum Grüne Gase (Wasserstoff und erneuerbares Erdgas) eine essenzielle Säule künftiger Energiesysteme darstellen. Vorgestellt werden unter anderem die Prozessrouten für die Erzeugung von Grünen Gasen.

Um die „Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im IT-Betrieb“ geht bei Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheitswissenschaften und Experte auf dem Lehrgebiet Betrieblicher Anwendungssysteme. Kunhardt wird berichten, wie man große Data Center aufbaut, richtig steuert und agiert. Vor allem in Bezug auf den steigenden Energiebedarf. Diskutiert wird außerdem, welchen Einfluss die Wahl der Programmierumgebung auf den Energieverbrauch von Software hat und welche Lösungen es für die Verringerung des Energiebedarfs durch veränderte Nutzung geben könnte.

Abschließend wird Michael Laar eine offene Diskussionsrunde mit Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und gerne auch mit weiteren interessierten Menschen aus der Region moderieren. Laar freut sich auf den Austausch: „Das Ziel unserer DigiCamps ist es, wissenschaftlich fundiert zu informieren und einen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Wir wollen Fragen beantworten, die aktuell jeden einzelnen von uns bewegen.“

Die Veranstaltung findet an der THD im Glashaus statt, kann aber auch virtuell besucht werden. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung können per E-Mail (digicamp@th-deg.de) eingeholt werden.

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Seit Oktober belegen 25 Studierende erstmals den Bachelorstudiengang „Management von Inklusion und Teilhabe“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Allesamt kommen aus der Heilerziehungspflege und haben sich für den bayernweit einzigartigen Studiengang entschieden. Neben der Pflegewissenschaft, der Bewegungswissenschaft und dem Physician Assistant, ist die Einführung des Studiengangs ein weiterer Meilenstein in der Akademisierung der Gesundheitsberufe.

Studentin Stefanie Sporer begründet ihre Entscheidung für den Studiengang: „Ich bin der Meinung, dass das Bundesteilhabegesetz in der Gesellschaft noch präsenter gemacht werden muss.“ Für alle befragten Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs „Management von Inklusion und Teilhabe“, ist es das große Ziel, nach dem Abschluss neueste Erkenntnisse in ihren Einrichtungen in die Tat umzusetzen, um ihrem Berufsstand einen neuen, wissenschaftlich fundierten Anschub in eine zukunftsweisende Richtung zu geben. Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit, in ihren Bereichen in die nächste Leistungsstufe aufzusteigen, in den Fachdienst zu wechseln oder etwa in anderen kommunalen und sozialen Einrichtungen, beispielsweise Beratungsstellen, zu arbeiten. Zudem stehen für eine weiterführende akademische Laufbahn, mit anschließendem Masterstudiengang, alle Türen offen. Sie alle haben die Vision einer Gesellschaft, an der wirklich alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können.

Mit der Planung des neuen Studiengangs „Management von Inklusion und Teilhabe“ hatte Prof. Dr. Christian Rester an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften bereits vor fünf Jahren begonnen. Denn als das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab 2017 in Etappen eingeführt wurde, standen die Einrichtungen der Behindertenhilfe zumeist vor dem Problem der Umsetzung dieses Gesetzes. Da Heilerziehungspfleger direkt mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, kam die Idee – angeregt durch Leiter von Fachschulen für Heilerziehungspflege – einen Studiengang ins Leben zu rufen, der sich auf Inklusion und Teilhabe konzentriert und damit eine Lücke im Versorgungssystem schließt.

Zielgruppe dieser Fachrichtung sind in erster Linie Heilerziehungspfleger, die eine Hochschulzulassung haben und an einer Fachschule für Heilerziehungspflege ihre Ausbildung absolvieren, oder bereits fertig ausgebildete Heilerziehungspfleger und Erzieher. Zudem können sich Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die mindestens über drei Jahre Berufserfahrung verfügen, für dieses Studium einschreiben.

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„Ich wollte schon immer in die öffentliche Verwaltung“, erzählt Nathalie Fiener und ergänzt: „Schon mein Großvater und mein Vater waren leitende Beamte, ich hatte also gute Vorbilder. Deshalb habe ich mich nach meinem Sozialmanagement-Bachelorstudium entschlossen, in einem Landratsamt anzufangen. Ich arbeite gerne mit Gesetzestexten und möchte etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun. Dazu hat man in einer Behörde wie einem Landratsamt viele Möglichkeiten.“

Die Sachbearbeiterin aus dem Ostallgäu ist eine von 11 Teilnehmer:innen, die zum Wintersemester 2022/2023 ihr Studium Master Public Management aufgenommen haben. Parallel zur beruflichen Tätigkeit bilden sich hier am Wochenende Verwaltungsmitarbeiter:innen mit abgeschlossenem Erststudium weiter. Organisiert wird das Programm vom Akademischen Zentrum für Weiterbildung der TH Deggendorf, welches heuer 20jähriges Jubiläum feiert. Geboten wird ein spezielles Zeitkonzept aus Präsenz- und Onlinevorlesungen und dadurch lassen sich Beruf und Weiterbildung optimal vereinbaren während der 4semstrigen Studienzeit.

Seit 2010 haben sich Verteter:innen verschiedenster Einsatzbereiche wie Kommunalverwaltungen, Landratsämtern, Landesämtern, Ministerien, Gerichten, der Polizei, Berufsgenossenschaften, Jobcentern oder Bezirksregierungen hier weitergebildet.

Starke Kooperationen sind seit jeher Teil der THD-Erfolgsstrategie. Auch im Bereich des Master Public Management haben sich die Deggendorfer inhaltlich gut vernetzt und führen das Programm gemeinsam mit der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Hof durch. Auf der Agenda stehen Themen wie öffentliche Betriebswirtschaftslehre zur strategischen und operativen Steuerung einer zukunftsfähigen Verwaltung, Finanzmanagement, Controlling, Beteiligungsmanagement, Standortmarketing, Entbürokratisierung, europäische Einflussfaktoren, Organisation und Mitarbeiterführung. Über allem steht das Ziel, Verwaltungsteams in Zeiten knapper Kassen und begrenzter personeller Ressourcen noch besser aufzustellen für die immer komplexer werdenden Herausforderungen der öffentlichen Hand nach dem Motto „Gestalten statt verwalten“. Dabei steht der Blick in die Praxis immer im Fokus. Erst kürzlich fuhr die neue Studiengruppe zum BayernLab Wunsiedel, einem „Schaufenster“ für digitale Innovation und neueste Technik zu Anfassen und Testen.

In Zeiten des Fachkräftemangels sind Weiterbildungsprogramme wie dieses auch für Dienstherren ein Weg, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, insbesondere was Nachwuchskräfte betrifft. Ambitionierte junge Mitarbeiter:innen können so gezielt für spezielle Aufgabenbereiche wie Digitalisierung, interkommunale Zusammenarbeit oder strategisch bedeutende Sonderprojekte (Energiewende) aufgebaut werden. Gleichzeitig bietet der Master die Option, Verwaltungsquereinsteiger zu qualifizieren. So sieht es auch Nathalie Fiener: „Dieser Master eröffnet mir die Chance, meine bisherigen beruflichen Erfahrungen mit einem exzellenten fachlichen Fundament zu untermauern.“ Gute Unterstützung erhält die Studierende dabei von ihrem Arbeitgeber.

Im Januar 2023 startet eine Reihe von Online-Infoabenden zum Studium. Infos: julia.dullinger@th-deg.de.

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Am 26. November hielt Patentanwältin Dr. Anna K. Heide von RUHR-IP Patentanwälte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einen Gastvortrag zur Patentierung von Erfindungen mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI). Heide ist promovierte Biotechnologin, die ihre Mandanten international bei der Patentierung von Erfindungen im Bereich der Bio- und Lebenswissenschaften sowie Biopharmazie vertritt.

„Auch in diesem Bereich wird KI mittlerweile umfangreich für die automatisierte Entscheidungsfindung eingesetzt“, so Heide. Die Patentierung von Erfindungen mit KI-Bezug sei jedoch komplex, da KI-Verfahren alleine nicht patentierbar seien. Auch das Europäische Patentamt in München habe jüngst auf den Vormarsch von KI bei Patentanmeldungen reagiert. Der dortige Ansatz zur Patentierbarkeit von Erfindungen, die KI nutzen, sei konkretisiert und der sich entwicklenden Rechtsprechung angepasst worden.

Die THD-Studierenden freuten sich über die interessanten Einblicke in ein Thema, zu dem es aktuell nur sehr wenige Experten auf dem Markt gibt. Aufmerksam auf die Deggendorfer Hochschule wurde Heide durch Prof. Dr. Patrick Glauner, mit dem sie jüngst im Springer-Verlag ein Buch zu innovativen Gesundheitstechnologien veröffentlichte. Glauner lud die Expertin daher zu einem Gastvortrag in seine Vorlesung zu „KI-Innovationsmanagement“ ein. „In unserer Vorlesung betrachten wir die sich beim kommerziellen Einsatz von KI ergebenden technischen, betriebswirtschaftlichten und auch rechtlichen Herausforderungen“, berichtet Glauner. So baue die THD eine Brücke zwischen der auf Technik fokussierten Lehre und dem Wissens- bzw. Technologietransfer. Die KI-Studierenden an der THD sollen mit diesem Ansatz auf eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft vorbereitet werden. Stolz betont Glauner: „Die Ziele und Inhalte dieser Vorlesung sind weltweit einmalig!“ Andere Universitäten und Hochschulen, auch die bekanntesten, beispielsweise aus den USA oder Großbritannien, hätten dieses Thema seines Wissens bisher noch nicht in ihre Lehre integriert. Glauner hingegen biete diese Vorlesung mittlerweile schon seit mehr als zwei Jahren an.

Bei Fragen zum gewinnbringenden Einsatz von KI in Unternehmen steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Studierende des Kompetenzfeldes Hospitality Management (Studiengang Tourismusmanagement) besuchten mit ihrer Professorin Dr. Suzanne Lachmann das Hotel “Scotty + Paul” in Deggendorf. Hier konnten die Studierenden live erfahren, wie ein konsequentes “Rebranding” in der Hotellerie funktioniert. Denn dieses Hotel hat sich sozusagen neu erfunden: Vom Markennamen, über das Hotelkonzept bis hin zu den Details der Inneneinrichtung. Hoteldirektorin Marta Gonzalez und die Deggendorfer Lehrbeauftragte Theresa Troglauer (zugleich Absolventin des Studiengangs Tourismusmanagement) gaben eine Hotelführung mit anschließender Fragestunde. Dabei wurden wertvolle Einblicke in den Hotelbetrieb gegeben und das gesamte Rebranding-Konzept mit den Studierenden geteilt.

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Am 24. November wurden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Weichen für die Zeit nach Präsident Prof. Dr. Peter Sperber gestellt. Der Hochschulrat hat jetzt Professor Waldemar Berg, aktuell Vize-Präsident für Studium und Studierendenangelegenheiten, zum neuen Präsidenten der THD gewählt. Seine Amtszeit wird am 15. März 2024 beginnen.

Obwohl Sperber die Hochschule noch rund 16 Monate führen wird, wurde bereits in diesem Jahr das Verfahren zur Auswahl der Nachfolge eingeleitet und durchgeführt. Was vielleicht etwas ungewöhnlich klingt, ist es nicht. Dazu Birgit Augustin, Kanzlerin der Hochschule Deggendorf: „Wir wollten schon im Vorfeld unbedingt sicherstellen, dass der Nachfolgerin bzw. dem Nachfolger auch bei längeren Kündigungsfristen ein pünktlicher Amtsantritt möglich ist. Außerdem ging es uns darum, ausreichend Einarbeitungszeit zu gewährleisten.“

Mit Berg hat es nun ein interner Bewerber an die Spitze geschafft. Der ist nach einem langen Auswahltag gelöst und glücklich: „Ich freue mich natürlich, ein so verantwortungsvolles Amt zu übernehmen und bedanke mich beim Wahlgremium für das in mich gesetzte Vertrauen.“ Auch Noch-Präsident Sperber war mit dem Ausgang der Wahl sehr zufrieden: „Waldemar Berg und ich arbeiten schon viele Jahre zusammen. Ich denke, es war eine gute Wahl für die THD, denn die Kontinuität unserer Arbeit ist so gesichert.“ Und dass diese Arbeit in den letzten Jahren offensichtlich eine hervorragende war, das bestätigten tatsächlich auch alle anderen Bewerberinnen und Bewerber in ihren eigenen Präsentationen.

Insgesamt waren drei Kandidatinnen und drei Kandidaten ins Rennen gegangen. Sie alle hatten 20 Minuten Zeit, um sich und ihre Ideen zur Deggendorfer Hochschule ab 2024 vorzustellen. Im Anschluss mussten sie sich tiefergehenden Fragen des Hochschulrats stellen. Am Ende des Tages hatte dann der Hochschulrat, bestehend aus den zehn gewählten Mitgliedern des Senats und zehn weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft, das Wort. Die Abstimmung erfolgte in geheimer Wahl mit amtlichen Stimmzetteln. Berg, der gleich im ersten Wahlgang als Gewinner bestätigt wurde und seine Wahl noch direkt im Sitzungssaal annahm, wird nun gemäß dem bayerischen Hochschulgesetz Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zur Bestellung als zukünftiger Präsident der THD vorgeschlagen.

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Erneut erfolgreich bei der bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende waren die Basketballer der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). In Rosenheim erkämpften und erspielten sie sich am 16. November den heißumkämpften Pokal.

In der Gruppenphase konnten sich die Spieler der THD zunächst gegen das Team der Universität der Bundeswehr München, anschließend gegen die Hochschule Freising und zuletzt gegen die Basketballer der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit deutlichen Siegen durchsetzen. Im Halbfinale und Finale ging es dann nacheinander gegen die beiden Teams der Hochschule Rosenheim. Die Deggendorfer Basketballer behielten die Nerven und holten schließlich souverän den Titel.

Im Kader der Deggendorfer Hochschule standen diesmal Louis Keber (ASV Cham), Tizian Podlech, Jakob Kern, Ahmed Abdaal, Julian Hölzl, Ting Jung Ho, Tristan Cameron Hamala, Fabian Vogel, Mohammadreza Shooshtari, Samy Peker, Hugo Soler Gil und Jonathan Kern.

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MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und ist zu einem festen Begriff in der Bildung und Berufslandschaft geworden. Neben Schulen widmen sich immer mehr Vereine und andere Initiativen dem Ziel, junge Menschen mit MINT-Themen vertraut zu machen - wie der Verein Technik für Kinder e.V., der Kreisjugendring Deggendorf und die Museen der Stadt Deggendorf. Sie haben am 22. November am ersten Teil einer Workshopreihe der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) teilgenommen, um ihre MINT-Angebote zu verbessern.

Als besonders wichtig wurde von den THD-Mitarbeiterinnen Andrea Stelzl und Manuela Krawagna-Nöbauer hervorgehoben, einen neuen Blickwinkel auf die eigenen Projekte zu gewinnen. Während der Workshops erhalten die Teilnehmenden dazu die praktische Anleitung. Zum Beispiel für ein Analysetool, dass zur Selbstreflektion eingesetzt werden kann. Ergänzend kommen Online-Materialien und verschiedene Handreichungen als Hilfestellungen hinzu. Außerdem werden alle Teilnehmenden der Workshopreihe in ein bundesweites MINT-Qualitätsnetzwerk eingebunden und durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch gefördert und unterstützt. „Der Blick durch die „Qualitätsbrille“ lohne sich laut Manuela Krawagna-Nöbauer: „Man findet immer wieder Stellschrauben, an denen Optimierungsmöglichkeiten sichtbar werden.“ Auch das MINT-Team der THD evaluiert regelmäßig die eigenen Workshops und stellt damit sicher, dass die Angebote den Bedarf der Zielgruppen passgenau abdecken und hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Andrea Stelzl, Manuela Krawagna-Nöbauer und Anna Kaiser aus dem MINT-Team der TH Deggendorf wurden 2020 im Rahmen der bundesweiten MINT-Qualitätsoffensive von der Körber-Stiftung zu MINT-Qualitätskoordinatorinnen ausgebildet. Das Ziel ist, dieses Wissen in die eigene Region zu tragen. Dafür stellt der Verein Nationales MINT Forum e.V. einen Orientierungsrahmen zu Verfügung, an dem die drei Mitarbeiterinnen des MINT-Teams als beratende Expertinnen mitgearbeitet haben. Im November 2022 starteten sie mit der Neuauflage des Orientierungsrahmens die zweite Workshopreihe für Initiativen aus der Region.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Der abendliche Hörsaal mit deutlich mehr als 100 Teilnehmenden aus Startups, Studierenden, Politikvertretern und regionalen Unternehmen war gesteckt voll, leckerer Cappucino davor und Pizza für alle am Schluss. Dazwischen ein Feuerwerk an großartigen Ideen junger Gründerinnen und Gründer. Der 7. Gründungstag des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), des ITC1 Deggendorf und der Hans Lindner Stiftung, der am 16. November auf dem Campus der THD stattfand, war ein Erfolg, wie man ihn sich nur wünschen kann. Ein Abend, den man nicht so schnell vergisst.

Eingerahmt von einem Inpulsvortrag des bekannten Münchener Startups »happybrush« und einer kleinen Podiumsdiskussion mit den Local Heroes von »TI4F«, pitchten und battleten sich insgesamt sechs Startups um die Gunst des neugierigen Publikums. Alle Geschäftsideen mussten in maximal drei Minuten erklärt werden. Nicht so einfach, bei den teils komplexen und abgefahrenen Themen. Die vielen Fragen aus dem Publikum spiegelten nicht nur das große Interesse, sondern auch den mächtigen Eindruck, den alle Pitches hinterlassen hatten.

Das Team »wherehouse« präsentierte eine Handy-App, mit der sich auch kleine Unternehmen mit nur wenigen Klicks einen schnellen Überblick über ihren Lagerbestand an C-Teilen, also kleinen Dingen, wie etwa Schrauben oder Dübel, verschaffen können. »Plant my Trip« zeigte dann wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Wege zum und vom Arbeitsplatz optimiert sowie Kosten für die Belegschaft reduziert und CO2 eingespart werden können. Einige Nummern größer war es bei »SHT«, die schon sehr erfolgreich an einer Erntemaschine für Nutzhanf tüfteln. Bei diesem Projekt zeigte sich auch, welche Optionen der ländliche Raum bietet und was sich im urbanen Umfeld nur schwerlich entwicklen könnte. »Career Captain«, die späteren Gewinner dieser Challenge beim Gründungstag, erklärten ihren digitalen Nachbau von Arbeitsplätzen, sodass Interessierte sich schon während ihrer Bewerbung ein exaktes Bild machen können, was sie in ihrem späteren Job erwarten wird. Um die Sortierung von Legoteilen kümmert sich »reBricker«. Und wer kennt sie nicht die Unmengen einzelner Legoteile aus zahlreichen Baukästen, die im Keller oder auf dem Dachboden herumliegen. Die KI-basierte Sortiermaschine von »reBricker« erkennt jedes einzelne Teil und sortiert diese am Ende wieder zurück in ihre ursprünglichen Sets. Und natürlich durfte auch das Thema Gaming nicht fehlen. Hier war »5 Finger Games« am Start, welche mit »Knights of Cathena« ein Taktik-Spiel auf Blockchain-Basis entwickeln.

Der Gründungstag zeigte neben tollen Unternehmensideen vor allem auch die Stärke des dazugehörigen Netzwerks in und um Deggendorf. Denn neben dem Startup Campus direkt an der THD gibt es ja auch das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) im ITC1 Deggendorf sowie die Hans-Lindner-Stiftung. Zusammen mit den zum Teil bereits in den Studiengängen verankerten Gründungsgaktivitäten der Hochschule bilden sie ein ideales Ökosystem für junge Menschen, die ihren Traum vom eigenen Unternehmen Wirklichkeit werden lassen wollen. Hier kann man Dinge und sich selbst in einem geschützen Raum ausprobieren. Motto: Einfach mal machen!

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Am 24. November findet erstmals das Innovationsforum BITZ OPEN am Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) in Oberschneiding statt. Es soll der Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe werden, die regelmäßig Einblicke in die Welt des Silicon Valley und dessen erfolgreicher Gründungskultur geben wird.

Prof. Peter Schmieder, Direktor und Gründer des BITZ sowie der „Silicon Valley School“ der Technischen Hochschule Deggendorf, will die erste Veranstaltung der spannenden Geschichte des Silicon Valley widmen. Denn es ist die Erfolgsgeschichte eines strukturschwachen Gebiets. Schaut man sich laut Schmieder Palo Alto und das Silicon Valley in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts an, zeigen sich viele Analogien zur Gäuboden-Region, zu Niederbayern und der Oberpfalz: „Das heutige Silicon Valley war in den 1950er Jahren als Santa Clara Valley ein hoffnungslos strukturschwaches Gebiet. Es gilt zu verstehen, wie es wurde, was es heute ist und was wir daraus lernen.“

Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Zeit für Fragen und Gespräche mit dem Team des BITZ Oberschneiding. Weitere Informationen findet man unter: www.th-deg.de/bitz . Zukünftig findet das Innovationsforum immer am vierten Donnerstag jedes ungeraden Monats statt. Weiter geht es demnach am 26. Januar 2023. Dann wird Prof. Dr. Veronika Fetzer zum Thema „INVEST READINESS - Zentrale Kennzahlen aus Investorensicht für die Seed- und Wachstumsfinanzierung“ sprechen.

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Die UNICUM Stiftung hat die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Professor des Jahres“ bekannt gegeben. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) darf stolz verkünden, dass Prof. Dr. Helena Liebelt in der Kategorie „Ingenieurwissenschaften/Informatik“ den zweiten Platz gewonnen hat. Prof. Dr. Liebelt ist Leiterin des IT-Zentrums und für die Studiengänge HPC & Quantum Computing und Data Centre Management verantworlich. Der erste Platz ging an Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer von der Hochschule Osnabrück und der dritte Platz an Prof. Dr. Jens Liebehenschel,  Frankfurt University of Applied Sciences.

"Professor des Jahres" zeichnet Professorinnen und Professoren aus, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen und als Wegbereiter für die Karrieren fungieren. Deutschlandweit werden nicht die Vorlesungen, sondern das gesamte Engagement der Kandidat/innen/en gewürdigt. Durch die coronabedingte Schließung der Hochschulen sind große Barrieren zwischen Lehrenden und Lernenden, Arbeitgebern und Berufseinsteigern entstanden. Sprechstunden, Praktika, Jobmessen, Erfahrungsaustausch - all das konnte höchstens virtuell stattfinden.

Liebelt hat es verstanden, diese Pandemie als besondere Herausforderung anzunehmen und für ihre Studierenden erreichbar zu bleiben. Sven Kufner, 2. Vorstand des Studentischen Konvents an der THD, äußert sich wie folgt: „Frau Liebelt unterstützt uns Studierende in jeglicher Hinsicht. Neben praxisnahen Präsentationen zu aktuellen Themen wie High Performance Computing gewinnt sie regelmäßig Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Forschung, die uns Themen rund um die Informatik aus den verschiedensten Blickwinkeln näherbringen.“ Die IT-Professorin engagiere sich außerdem bezüglich der beruflichen Entwicklung ihrer Studierenden. So vermittle sie interessante Unternehmenspraktika, unterstütze bei der Wahl der Themen für Bachelorarbeiten und setze sich außerdem über das normale Maß hinaus für eine Anstellung nach dem Studium ein.

„Zu diesem Kreis zu gehören, ist für mich eine wirklich große Ehre“, erklärt Liebelt angetan. Dies sei aber auch eine Auszeichnung für die gesamte THD. „An der Hochschule wurde nichts unversucht gelassen, in der Krise digitale Lösungen für ein Optimum an guter Lehre zu finden“, so die IT-Professorin weiter. Der Gestaltungsrahmen sei groß gewesen, Expertise und Kreativität der Professorinnen und Professoren hatten freie Bahn. Nun gelte es das beste an den beiden Welten, analog und digital, weiter zusammenzuführen, auszubauen und zu optimieren.

Auch Masterstudent Yaknan Gambo schätzt seine Professorin: „Ich habe selten eine Lehr- oder Führungskraft getroffen, die andere mit so viel Spaß und Leidenschaft fachlich unterstützt“. Liebelt besitze aus seiner Sicht die seltene Gabe, das Beste aus den Studierenden herauszuholen und sie zum Erfolg zu tragen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Rektors der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ulrich Radtke, ermittelt.

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Auch im Alter in den eigenen vier Wänden leben, wünschen sich die meisten Menschen. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Bayern zu Hause, meist von Angehörigen, versorgt. Was für Letztere allerdings oft eine hohe Belastung bedeutet. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) will pflegende Angehörige ab November mit einer kostenlosen Vortragsreihe unterstützen und informieren.

Welche Rechte und Pflichten haben pflegende Angehörige? Welche Hilfen und Unterstützung gibt es? Die Vortragsreihe der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften gibt Antworten auf Fragen rund um das Thema Pflege.

Die Termine und Themen der Vortragsreihe sind:

  • Montag, 28.11.2022 Pflegebedürftigkeit & rechtliche Rahmenbedingungen
  • Donnerstag, 02.02.2023 Demenz im häuslichen Umfeld
  • Dienstag, 25.04.2023 Die gesetzliche Betreuung
  • Donnerstag, 29.06.2023 Palliativpflege zuhause

Beginn ist jeweils um 13.00 Uhr. Eine Anmeldung ist unter Angabe des/der Wunschtermins/-termine über folgende E-Mail-Adresse möglich: familienservice@th-deg.de

Ansprechpartner zur Vortragsreihe ist Daniel Schümann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften.

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Für Daniel Schäffer war es eine echte Auszeichnung. Im Rahmen eines JSPS-Stipendiums durfte der Doktorand des Technologie Campus (TC) Teisnach Sensorik von August bis Oktober mehr als zwei Monate lang am »Nara Institute of Science and Technology« in Japan wissenschaftlich arbeiten. Der Grund: Schäffer beschäftigt sich schon seit längerem mit miniaturisierten optischen Bauteilen und Sensoren. Genau diese Expertise war bei seinem fernöstlichen Aufenthalt gefragt. In der Hirnforschung.

Optische Hirnimplantate können genutzt werden, um unser Gehirn besser zu verstehen. Zum Beispiel bei Suchtverhalten und der damit einhergehenden Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. Geforscht wird dabei an Mäusen. „Diese sind gentechnisch so verändert, dass aktive Hirnareale hell aufleuchten“, erklärt Schäffer. „Je höher der Dopamingehalt an der jeweiligen Stelle, desto stärker die Leuchtkraft.“ Um diese Lichteffekte exakt messen zu können, seien extrem kleine Bildsensoren nötig. Genau die Spezialität des jungen Nachwuchswissenschaftlers aus Teisnach. Mittels sogenannter Photolithographie stellte er im japanischen »Photonic Device Science Laboratory« mikroskopisch kleine Optiken her und formte diese ab, um sie anschließend erfolgreich zu testen.

„Ich habe dabei auch einige mir bislang unbekannte Kniffe kennengelernt“, berichtet Schäffer, der sowohl von seinen Kollegen am TC Teisnach Sensorik bzw. der Technischen Hochschule Deggendorf, als auch von Seiten seines japanischen Professors Jun Ohta große Unterstützung erhielt. Diese neuen Fertigkeiten würden ihm nun auch im heimatlichen Labor sehr weiterhelfen. Umgekehrt seien die japanischen Kollegen begeistert gewesen, als Schäffer die eigene, erstklassige Ausstattung des Teisnacher Campus vorgestellt habe. Ein Gegenbesuch im Bayerischen Wald sei ins Auge gefasst. „Besonders unser neuer Nano3D-Drucker und die Möglichkeit zur Abscheidung von Hightech-Materialien mittels »Pulsed Laser Deposition« haben starkes Interesse geweckt“. Daniel Schäffer ist sich deshalb ganz sicher: „Es wird ein Wiedersehen mit Japan geben!“

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Das Deutschlandstipendium ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das Förderprogramm mit den meisten Stipendiaten und Stipendiatinnen. 87 Studierende werden in der aktuellen Runde von 40 Förderern unterstützt. Insgesamt wurden 150.000 Euro an die Studierenden ausgeschüttet. Neben dem finanziellen Bonus geht es beim Deutschlandstipendium um die Beziehungen, die sich zwischen talentierten Studierenden und ihren Förderern ergeben. Im Oktober - zur Halbzeit des Stipendiums – organisierte das Team des Career Service daher einen Netzwerk-Abend an der Hochschule.

THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber eröffnete das Treffen im Glashaus. Der anschließende Vortrag "New Work - Neue Arbeitswelt - Herausforderungen und Chancen für Unternehmen und Studierende" von Richard Riegel, der bei der BayWa München tätig ist, traf auf großes Interesse. Der Abend endete mit angeregten Gesprächen zwischen den Förderern und den Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Die nächste Runde des Deutschlandstipendiums startet im April 2023. Studierende können sich vom 15. Dezember 2022 bis 15. Februar 2023 dafür bewerben. Das Stipendium wird zur Hälfte von Unternehmen oder privaten Mittelgebern bezahlt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgestockt. Interessenten aus der Wirtschaft, die Studierende mit einem Deutschlandstipendium fördern möchten, können sich immer per E-Mail an stipendium@th-deg.de wenden.

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Das Thema Quantum-Computing gehört erst seit 2021 zum Lehrportfolio der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Dennoch hat es die THD in dieser kurzen Zeit geschafft, ihre Forschung auf die globale Bühne zu bringen. Die aktuelle Ausgabe des »Bavarian Quantum Computing eXchange« (BQCX) am 9. November wurde komplett der innovativen Forschung an der THD gewidmet.

„Wir sind mit Global Playern auf dem Gebiet des Quantum Computing auf Augenhöhe“, findet Prof. Dr. Helena Liebelt, die an der Hochschule für Quantum-Computing zuständige Professorin. Beim BQCX handele es sich ein Format des Leibniz Rechenzentrums aus dem Herzen des Munich Quantum Valley. Hier finde einmal im Monat ein Austausch zwischen Forschung und Industrie zum Fortschritt in den Quantum-Computerwissenschaften statt. Diesmal teilten die THD-Professoren Dr. Rui Li, Dr. Peter Faber und eben Dr. Helena Liebelt die Bühne mit einer Reihe von Deggendorfer Nachwuchswissenschaftlern, um über aktuelle Ergebnisse in Quantum AI, Simulationen und Quantum Fluid Dynamic zu sprechen. Mehr darüber können Interessierte hier erfahren: https://www.quantum.lrz.de/bqcx.

Auch auf europäischer Bühne war die THD mit ihren Ergebnissen Ende Oktober vertreten. Nämlich bei der internationalen Konferenz ACAT (Advanced Computing and Analysis Techniques in Physics Research) des renommierten CERN. Liebelt gab dort in ihrem Impulsvortrag einen Überblick, welchen Weg die Quantum-Technologie bislang zurückgelegt hat und wo sie heute steht. Ein besonderes Augenmerk legte sie in ihrer Präsentation auf die Entwicklung junger Talente. „Talente ausbilden, das ist genau das, was wir an der THD machen“, erklärt die Deggendorfer IT-Expertin begeistert. „Rund die Hälfte der Leute, die aktuell noch in Deggendorf den Master »High Performance Computing« studieren, sind bereits vergeben und das ist schon ein starkes Signal.“ Die Vorträge der THD-Delegation haben wiederum zu neuen Kontakten und Anfragen für weitere Keynotes geführt, auch auf internationaler Ebene.

Weitere internationale Vorträge von Professorin Liebelt sind Mitte November auf der weltweit größten Konferenz für High Performace Computing, Networking, Storage und Analyse geplant, der SC22 in Dallas (USA). All dies zeige, „dass die Forschung aus dem Bayerischen Wald eine Führungsrolle einnimmt, und dass auch der Deggendorfer Studiengang für High Performance- und Quantum-Computing (HP/CP) international Beachtung findet“, so Liebelt.

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Mit höchster Professionalität konnten vier Studierende des Studiengangs International Management der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beim ersten Business Case Wettbewerb von Continental Regensburg überzeugen. Das Team bearbeitete in zwei Tagen eine von Continental vorgegebene reale Fallstudie. Verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit sollten dabei besonders berücksichtigt werden.

Beim abschließenden Pitch entschieden die Studierenden aus Deggendorf den Wettbewerb für sich. Sowohl aufgrund der fachlichen Inhalte wie auch der beeindruckenden Präsentation setzten sie sich klar gegen die Mitbewerber der anderen Hochschulen durch. Prof. Dr. Adrian Hubel freut sich über die hohe Anerkennung für die erbrachte Leitung: „In den Gesprächen nach dem Wettbewerb haben Mitarbeiter des Continental Managements gegenüber mir und den Teammitgliedern gesagt, dass die von uns erarbeitete Präsentation die Qualität hatte, die sie sonst von professionellen und teuren Strategieberatungen gewohnt sind. Das erfüllt uns mit großem Stolz.“ Das Analysieren unternehmerischer Entscheidungen und das Aufbereiten professioneller Präsentationen lernen die Studierenden unter anderem im Unterricht von Professor Hubel. Ein Vorteil des THD-Teams war sicherlich, dass alle Teammitglieder bereits Erfahrungen in namhaften Unternehmensberatungen gesammelt haben.

Neben der THD nahmen Studierende der OTH Amberg-Weiden, FAU Erlangen-Nürnberg, TH Ingolstadt, Universität Passau und OTH Regensburg am Wettbewerb teil. Den zweiten Platz belegten Studierende der FAU Erlangen-Nürnberg, auf dem dritten Platz landete das Team der TH Ingolstadt. Die drei überzeugendsten Kurzpräsentationen wurden jeweils mit einem Preisgeld belohnt. Alle Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit an einem Online-Bewerbertraining von Continental teilzunehmen.

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Paul Bickhoff hat den Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft erhalten. Er wurde für seine Masterarbeit an der Technischen Hochschule Deggendorf geehrt. Der Fürstenzeller wurde am Donnerstag (10. November) zusammen mit 32 weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bayerischer Hochschulen und Universitäten mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht die Bayernwerk AG (Bayernwerk) zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Preisverleihung hat im Rahmen eines Festakts mit rund 250 Gästen in den Münchener Eisbach Studios stattgefunden. Mehrere regionale Fernsehsender haben das 100-minütige Programm mit verschiedenen Show-Acts live übertragen. Moderatorin Nina Sonnenberg führte durch den Abend. Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, betonte, wie wichtig es sei, sich die Leistung der Wissenschaft bewusst zu machen: „Die Menschen in Wissenschaft und Forschung leisten unverzichtbare Beiträge für das tägliche Leben und die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Der Kulturpreis Bayern ist immer auch ein Zeichen großen Respekts vor besonderen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bayerischen Hochschullandschaft.“ Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Wissenschaft und Forschung sind die Schlüssel, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Mit der Hightech Agenda investieren wir in ein attraktives und breit aufgestelltes Ökosystem aus Spitzenforschungseinrichtungen und innovativem Unternehmertum. Der wissenschaftliche und kreative Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger ist beeindruckend! Hier zeigt sich: In Bayern ist der Boden für Wissenschaft und Forschung äußerst fruchtbar!“

Mit der Tonspur die Menschen berühren

Paul Bickhoff wurde für seine Masterarbeit im Bereich Medientechnik und -produktion geehrt. Die Tonebene eines Films zu gestalten erfordert Kenntnisse in unterschiedlichen Tongewerken. Verschiedene Elemente wie Sprache, Geräusche, Soundeffekte und Filmmusik gilt es in einem kreativen Prozess zu erschaffen und passend aufeinander abzustimmen. Das setzt eine Vielzahl kreativer Entscheidungen voraus. Für den zehnminütigen Animationsfilm „Sweet Revenge“ von drei Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf entschied sich Paul Bickhoff dafür, eine eigene Filmmusik zu komponieren – zusätzlich zu Sprach- und Geräuschaufnahmen und den Soundeffekten. „Im Mittelpunkt solcher Entscheidungen steht immer die visuelle Ebene und die Dramaturgie des Films, worauf der Ton eine starke Wirkung hat“, sagt Paul Bickhoff und ergänzt: „Filmton wirkt im Verborgenen und berührt die Menschen unterbewusst und emotional.“ Durch seine Mehrkanal-Mischung erreicht Paul Bickhoff, dass die Zuschauer regelrecht ins Filmgeschehen eintauchen. Technisches Verständnis und Leidenschaft für Film und Ton finden in dieser Arbeit zusammen.

Opernsängerin Golda Schultz ist Sonderpreisträgerin

Am selben Abend hat das Bayernwerk auch den Kulturpreis Bayern in der Sparte Kunst verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Countertenor Valer Sabadus, die Band Sportfreunde Stiller, der Fotograf Olaf Unverzart, die Künstlerin und Lyrikerin Augusta Laar sowie die Schauspielerin Lucy Wilke. Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, überreichte den diesjährigen Sonderpreis an die Opernsängerin Golda Schultz. Die Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Kunst werden von einer Fachjury ausgewählt, während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ihrer jeweiligen Hochschule, Universität oder Kunsthochschule benannt werden. Die Preise in der Sparte Kunst und der Sonderpreis sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der Wissenschaftspreis mit jeweils 2.000 Euro. Alle Preisträger erhalten außerdem die vom Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer entworfene Bronzestatue „Gedankenblitz“.

Lange Tradition

Seit 2005 verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Bayerischen Kulturpreis. Die Tradition geht aber noch länger zurück, denn 1959 wurde erstmals der Kulturpreis Ostbayern verliehen. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie nachträglich sehen unter www.bayernwerk-live-de/kulturpreis-bayern. Dort sind auch die Steckbriefe aller Wissenschaftspreisträgerinnen und -preisträger zu finden.

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Stühle, Tische, Klettertürme – klar, Holz ist das Baumaterial schlechthin. Für ein Lagerfeuer brauchen wir es als Brennmaterial, es kann Häuser dämmen und ist Grundstoff für die Papierherstellung, sogar Zahnpasta und Kaugummi kommen nicht ohne Holz aus. Die Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) macht unseren alltäglichen Rohstoff zum Thema. Alle Interessierten ab acht Jahren sind herzlich eingeladen, am 18. November um 17 Uhr zusammen mit Alexander Schulze von C.A.R.M.E.N. e.V. Straubing dem Thema Holz auf den Grund zu gehen.

Ein Blick auf den Wald darf dabei nicht fehlen. Neben Bau- und Brennmaterial versorgt er uns mit sauberer Luft und Sauerstoff. Doch wie sieht der Wald von morgen aus? Welche Baumarten sollten dort wachsen? Was müssen Försterinnen und Förster bedenken, wenn sie unseren Wald für die Zukunft rüsten wollen? Spannenden Fragen, die Schulze und sein junges Publikum in der etwa einstündigen Veranstaltung gemeinsam erörtern. Die Kinderuni der THD findet am Campus in Deggendorf, Raum B.004 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Begleitpersonen dürfen gerne in den hinteren Reihen des Hörsaals Platz nehmen. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen im Parkhaus der THD zur Verfügung, weitere Informationen unter www.th-deg.de/kinderuni.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet ein großes Portfolio verschiedenster Kurse und Workshops für Schulen. Jetzt gibt es dafür ein eigenes Schülerlabor an der Hochschule. Im Oktober eröffnete THD-Vizepräsident Prof. Waldemar Berg zusammen mit Deggendorfs stellvertretendem Landrat Josef Färber die neuen Räumlichkeiten.

Über die Neueröffnung freuen sich Andrea Stelzl und ihr Team der MINT-Abteilung besonders. Sie nutzen das neue Schülerlabor zusammen mit dem eLearning-Center der THD. „Für uns sind die neuen Räumlichkeiten wirklich ein großer Gewinn“, zeigt sich Stelzl begeistert. Sie und ihr Team bieten verschiedenste Kurse und Workshops zu MINT-Themen für Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Oft besuchen sie dafür direkt die Schulen. „Wir freuen uns aber immer sehr, wenn wir die Schulen bei uns an der THD begrüßen dürfen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein entsprechender Ausflug ein Mehrwert“, ergänzt Stelzl. Mit dem neuen Schülerlabor werde es deutlich leichter, Workshops an der THD anzubieten. „Jetzt können wir zeitlich flexibel den Anfragen nachkommen, wir haben unseren eigenen Raum dafür“, erklärt Stelzl. Sie lädt alle Lehrkräfte und Verantwortlichen ein, gerne initiativ anzufragen und sich über die Angebote zu erkundigen. Den Anfang im neuen Schülerlabor machten Schülerinnen der Gisela-Realschule Passau, die anlässlich der Eröffnung im Rahmen der CodeWeek nach Deggendorf gekommen waren. Im neuen Labor konnten sie Erfahrungen im Bereich Programmierung sammeln. Darüber hinaus bot der Startup Campus an diesem Tag den Besucherinnen einen Workshop zum Thema „360˚ Virtual Reality“, im E-Technik-Labor konnten die Mädchen beim Löten Hand anlegen.

Weitere Informationen zum neuen Schülerlabor an der THD, den verschiedenen Workshops für Schulen und Ansprechpartner zu den Themen unter www.th-deg.de/schule.

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Vom 19. bis 21. Oktober fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Herbsttagung der BundesDekaneKonferenz für Wirtschaftswissenschaften statt. Das Thema „Lehre zwischen Digitalisierung und Persönlichkeitsentwicklung – Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten zunehmender Digitalisierung“ lockte Hochschul-Dekane aus ganz Deutschland nach Deggendorf.

Die anwesenden Dekaninnen und Dekane leiten an ihren Hochschulen den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich und hatten das Ziel, neue Impulse zur Weiterentwicklung ihrer Studiengänge mitzunehmen. Begrüßt wurden sie im Alten Rathaussaal durch Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, den Vorstandsvorsitzenden der BundesDekaneKonferenz, Prof. Dr. Joachim Winkler sowie den Gastgeber und Dekan der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der THD, Prof. Dr. Jürgen Sikorski.

Dreitägiges Fachprogramm

Wie sehen Arbeiten und Lernen in der Welt von morgen aus? Was bedeutet der Strukturwandel in der Arbeitswelt für die Inhalte eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums? Das dreitägige Programm beantwortete diese und weitere Fragen. Gestaltet wurde das Fachprogramm von Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragten der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der THD. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops ging es um die Auswirkungen der digitalen Transformation im Beruf, um Digitalisierungskompetenzen in der Lehre, um das Zusammenspiel von Präsenzlehre und virtueller Lehre sowie um die Weiterentwicklung von Lehrinhalten. Einig war man sich insbesondere, dass die sich zunehmend verändernde Arbeitswelt nicht nur neue Digitalisierungs-Inhalte wie Blockchain, Künstliche Intelligenz oder Data Analytics als wichtige Bestandteile in der Ausbildung erfordert, sondern auch persönliche Kompetenzen wie Selbstmotivation, Agilität, Kooperations- und Konfliktfähigkeit. Am letzten Tag der BundesDekaneKonferenz stand ein Besuch des Technologiecampus in Grafenau auf dem Programm, um dort die vielfältigen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Digitalisierung kennenzulernen. 

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Mit dem Programm „BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ wurden vom Freistaat Bayern drei Jahre lang Projekte aus 14 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gefördert, darunter die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Ziel war es, junge Menschen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern und bei einem Studium in MINT-Fächern zu unterstützen. Zum Abschluss fand Mitte Oktober an der TH Nürnberg das finale Projekttreffen mit allen Beteiligten und Förderern statt. Partner der Initiative waren die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

THD-Vizepräsident Waldemar Berg, Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Abteilung der Deggendorfer Hochschule und MINT-Mitarbeiterin Angelika Hable vertraten die THD in Nürnberg. Dank der Förderperiode konnte das MINT-Team der THD zahlreiche Angebote durchführen, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und junge Menschen für MINT begeistern. Durch Maßnahmen wie Workshops für Schülerinnen und Schüler an Schulen und an der THD, TastING – Ingenieursein probieren, Frühstudium, Orientierungsstudium, Technikferien, Kinderuni und vielem mehr erreichte die MINT-Abteilung in diesen drei Jahren über 4.000 junge Menschen. „Wir werden an den Schulen gebraucht“, sind sich Stelzl und Hable sicher. „Lehrkräfte nutzen unsere Angebote sehr gerne und rege, da es den Schulunterricht aufwertet und bereichert.“ Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, an der Stelzl als Vertreterin der TH Deggendorf und Managerin der MINT-Region Niederbayern teilnahm, waren sich alle Beteiligten einig: Unterstützung, Förderung und Vernetzung sind weiterhin enorm wichtig, um junge Menschen und vor allem auch junge Mädchen für MINT-Themen und MINT-Berufe zu begeistern.

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Am 11. November findet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum dritten Mal der DigiHealthDay (DHD) statt. Das wissenschaftliche Symposium bringt international bekannte Expertinnen und Experten, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit einen Tag lang zusammen, um sich über das Thema Digitale Gesundheit auszutauschen. Anmeldungen zu der kostenlosen Veranstaltungen sind noch möglich.

Dieses Jahr dreht sich beim DHD-2022 alles rund um die Themen KI-Forschung, Ethik und Regulierung im Bereich der Digitalen Gesundheit. In den einzelnen Panels werden diese Aspekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Vormittags werden in Keynote-Reden Themen wie die Modellierung, Entwicklung und Umsetzung von transformierten Gesundheitsökosystemen, digitale Gesundheitstechnologien oder digitale Gesundheitsinnovationen inklusive Fortschritten, Rückschlägen und Aussichten behandelt. In parallelen Sitzungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend zwischen einem Panel zur Europäischen Föderation für Medizinische Informatik (EFMI), der Studierenden-Session oder dem wissenschaftlichen Panel wählen.

Nach der gemeinsamen Mittagspause gehen die Expertinnen und Experten in verschiedenen Impulsvorträgen unter anderem auf den ersten regionalen WHO-Aktionsplan für digitale Gesundheit in Europa, welcher vom europäischen Regionalbüro der WHO vorgestellt wird, ein. Weitere Vorträge drehen sich um die Rolle der digitalen Transformation bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems oder um Gesundheitsdaten als Schlüssel für eine zukunftsorientierte, datengestütze Versorgung. Abschließend gehen Redner aus Kanada, Indien, Norwegen, Österreich und Deutschland der Frage „DigiHealth-AI Quo Vadis: Wie kann man KI sicher, effizient, ethisch vertretbar, erklärbar und rechenschaftspflichtig machen?“ nach.

Die Teilnahme am DHD-2022 ist kostenlos. Dieser findet nicht nur vor Ort am ECRI in Pfarrkirchen statt, sondern kann auch virtuell über Zoom besucht werden. Für eine Teilnahme vor Ort reicht eine Mail mit dem Betreff „ONSITE“ an info.digihealth@th-deg.de aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung und aktuelle Updates finden Interessierte auf der Website https://th-deg.de/digihealthday.

Der DHD-2022 wird von SHL Telemedizin als Premier Sponsor sowie iTD als Sponsor unterstützt. Weitere Partner der Veranstaltung sind das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), die International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG), die International Medical Informatics Association (IMIA), die European Federation for Medical Informatics(EFMI), die Deutsche Gesellschaft für Digitale Medizin e.V. (DGDM), die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed), die Bayerische TelemedAllianz. (BTA), die Armenian Association of Digital Health (AADH), die Stadt Pfarrkirchen, die Russisch-Armenische Universität (RAU), die People's Friendship University of Russia (RUDN), die National Healthcare University of Ukraine (NHU), DigitalHealthNews. eu (Medienpartner) und Munich Digital Health Summit (Partnerveranstaltung).

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Trotz einiger Absagen schrieb das stark dezimierte Mixed-Volleyballteam der TH Deggendorf bei den diesjährigen Titelkämpfen in der Rosenheimer Gabor-Halle seine Erfolgsgeschichte fort. Der Seriensieger gewann nämlich erneut den Bayerischen Hochschulpokal, also die bayerische Hochschulmeisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende.

Auf dem Weg zum inzwischen siebten Titelgewinn auf Landesebene in Folge besiegte das THD-Team in der Gruppenphase zuerst ihre „Angstgegner“ von der Bundeswehr-Universität München mit 25:17, 26:24 und anschließend die Vertretungen der Hochschule Ansbach (25:9, 25:11) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (25:17, 25:12).

Im Halbfinale schaltete das THD-Team um ihren Spielführer Maximilian Anzinger die Mannschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit 25:17 und 25:15 aus und zog damit ohne Satzverlust in das Endspiel gegen die Auswahl der School of Life Sciences der Technischen Universität München mit Sitz in Freising-Weihenstephan ein. Auch in diesem Vergleich behielt die   mit bestechender Frauenpower und ausgezeichnetem Teamspirit auftretende Deggendorfer Mannschaft mit 9:15 und 4:15 (die Platzierungsspiele wurden nur auf 15 Punkte gespielt) souverän die Oberhand.

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Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Kompetenzen Hörverstehen und Leseverstehen ab. Die THD bietet hier am 9. Dezember ab 10 Uhr den nächsten Prüfungstermin an, auch für externe Kandidatinnen und Kandidaten.

Als Welt- und Handelssprache ist Englisch nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. In vielen Berufen ist es bereits zur Einstellungsvoraussetzung geworden. Auch das Angebot an englischsprachigen Studiengängen im In- und Ausland wächst im Zuge der Globalisierung immer weiter. Wer sich also demnächst bei einem internationalen Arbeitgeber oder für ein englischsprachiges Studium bewerben möchte, kann vom TOEIC (Test of English for International Communication) profitieren. TOEIC gilt als weltweit anerkanntes Englischzertifikat, dem Hochschulen wie große Konzerne und Unternehmen vertrauen, um die berufsbezogenen Englischkenntnisse ihrer Bewerber und Mitarbeiterinnen fair und valide zu bewerten.

Absolviert wird der zweistündige Multiple-Choice-Test am Computer. Alle Teilnehmenden werden anhand des erreichten Punktestandes exakt in ihr persönliches Sprachniveau eingeordnet und erhalten in jedem Fall ein Ergebnis – ein Nichtbestehen ist nicht möglich.

Für den TOEIC Listening & Reading Test Online am 9. Dezember ist vorab eine Teilnahme am Probetermin verpflichtend. Dieser findet betreits am 25. November um 13 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bis 11. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro (inklusive Ergebnisbericht) bzw. 150 Euro (inklusive Zertifikat).

Nähere Informationen unter: www.th-deg.de/de/studierende/toeic

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Seit ca. 3.500 vor Christus gibt es bereits von Menschen gemachtes Glas. Auch heute noch ist dieser nachhaltige Werkstoff in all seinen Varianten nicht wegzudenken. Die Vereinten Nationen haben daher das Jahr 2022 zum „Internationalen Jahr des Glases“ ausgerufen. Zu diesem Anlass zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) am 8. November um 18 Uhr den Dokumentarfilm „Glas im Wandel der Zeit“.

Der Film zeigt die Geschichte des Werkstoffes von der Antike bis zur Neuzeit auf. Dafür spürte das Filmteam der Gesellschaft für grenzenlose Kultur und Geschichte für Bayern, Böhmen und Österreich (GfgKG) dem Glas an rund 30 Orten im Bayerischen Wald und Böhmerwald nach. „Glas im Wandel“ der Zeit erzählt von Glas als natürlichem Vorkommen, wie es nach Böhmen, in die Oberpfalz und den Bayerischen – und Böhmerwald kam und befasst sich mit Innovationen aus der Krise, Strukturwandel und Renaissance der Glasherstellung. Dafür drehte das Filmteam um GfgKG-Geschäftsführer Heinrich Vierlinger, Regisseur Günther Rauch und Kameramann Josef Sinzinger unter anderem im Technologie Anwenderzentrum (TAZ) Spiegelau, einem Technologie Campus der THD. Weitere Drehorte waren unter anderem die Glasfachschule Zwiesel, die Firma Joschka in Bodenmais, die Kristallglasmanufaktur Theresiental, das Glasmuseum und die Glashütte Eisch in Frauenau, die Glashütte Lamberts in Waldsassen sowie die Moserglas in Karolvy Vary. Garniert und aufgelockert wird die Dokumentation durch zahlreiche Spielszenen mit Schauspielern und Laiendarstellern.

Die THD zeigt den Film „Glas im Wandel der Zeit“ am 8. November um 18 Uhr in Raum B004 am Deggendorfer Campus. Der Eintritt ist frei, um eine Spende an das Filmteam von der Gesellschaft für grenzenlose Kultur und Geschichte für Bayern, Böhmen und Österreich (GfgKG) wird gebeten. Der Film wurde vom deutsch-tschechischen Zukunftsfond gefördert.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat am 25. Oktober zum siebten Mal das „Römer-Stipendium“ vergeben. Pro Stipendiat oder Stipendiatin ist es mit 4.800 Euro dotiert. Es richtet sich an Studierende, die sich durch ihre berufliche Erfahrung oder Meisterprüfung für ein ingenieurwissenschaftliches Studium qualifiziert haben. Denn für sie ist die Veränderung aus dem Beruf zu einem Vollzeitstudium finanziell ein besonders großer Schritt. Die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau möchte hier unterstützen. Zwei Studierende haben die Jury heuer überzeugt.

Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der THD sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Genau wie Marie Tittmann und Dennis Marxt, die im Oktober ihr Studium begonnen haben und jetzt Stipendiaten der J.C. Römer-Stiftung sind. Mit ihrem Profil überzeugten sie die Stiftungskommission im Sinne von Joachim Christian Römer. Ein monatlicher Zuschuss von 200 Euro für die ersten vier Semester ist ihnen nun sicher. So können sie ihrem Studienalltag noch intensiver nachgehen.

Seit 2015 profitierten insgesamt 15 Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

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Erstes „Meet the Teams“ am 13. Oktober in Oberschneiding. Prof. Peter Schmieder, Gründer und Leiter des Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) stellte bei dieser Gelegenheit die Arbeit des Innovationscampus vor, und gab Einblicke in die Schwerpunkte der einzelnen Professoren und Mentoren im diesjährigen Silicon Valley Program (SVP). Eingeladen hatte der Vorstand des Fördervereins „ENGAGEMENT. FÖRDERN. ERFOLG. UMSETZEN“ (EF.EU).

Die Mitglieder des Fördervereins hatten exklusiv die Möglichkeit, die Gründenden im SVP der Technischen Hochschule Deggendorf kennenzulernen. Diese sogenannten Venture Teams kooperieren seit dem Programmstart im Juli intensiv mit nationalen wie auch internationalen Mentoren und Prof. Dr. Veronika Fetzer als Instruktorin. Ziel des Programms ist es, innovative Produkte so auf den Markt zu bringen, dass sie attraktiv für Investoren sind und gleichzeitig regionale Arbeitsplätze schaffen.

Die Venture Teams präsentierten den geladenen Gästen ihr Unternehmen und ihre Produkte. Am Abend wurde dann im Rahmen des SVP-Workshops live zu den drei Mentoren Prof. Dr. Tobias Strobl, Dr. Ron Weissman sowie Geoff Baum ins Silicon Valley geschaltet. Mentor Dr. Markus Ortmann war persönlich in Oberschneiding. Es gab exklusiv die Möglichkeit, die Pitches zweier Gründerteams zu erleben. Inklusive Rückmeldungen ihrer Mentoren.

Der Vorsitzende des EF.EU Fördervereins, Christian Schambeck, zeigte sich begeistert: „Ich konnte bereits im April im Silicon Valley erleben, welche Ergebnisse die Arbeit im SVP hervorbringt. Nun konnten wir uns erneut überzeugen, wie die Teams ihre Produkte entlang der Kundenbedarfe weiterentwickeln.“ Nur so könne aus Sicht Schambecks nachhaltiger Erfolg gewährleistet werden. Der Förderverein lud abschließend zu Pizza, Bier und Gesprächen ein. Laut Prof. Peter Schmieder sind genau solche Möglichkeiten zum Netzwerken ein wesentlicher Baustein für den Erfolg. „Ich bin froh, dass wir mit unserem EF.EU insbesondere auch aus unternehmerischer Sicht solch starke Unterstützung erhalten. Dies bringt unsere Teams einen zusätzlichen Schritt in die richtige Richtung.“

Ziel von EF.EU ist in diesem Rahmen die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die aktive Vernetzung von Unternehmen, Ideengebern, Unterstützern und Professorenschaft.

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Das Startup „Career Captain“ aus Deggendorf hat bei einem bayerisch-französischen Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz ein Stipendium in fünfstelliger Höhe gewonnen – bis zu 95.000 Euro sind für die acht besten Wettbewerber jeweils vorgesehen. Nun kann das Gründerteam, das an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) betreut wird, seine Startup Idee im kommenden Jahr weiterverfolgen. Die Plattform Career Captain soll junge Menschen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Berufswahl unterstützen.

Vor allem Schülerinnen und Schüler sollen über Career Captain ihre beruflichen Interessen herausfinden und passende Unternehmen kennenlernen können. Dafür ist ein Orientierungstest zu absolvieren, der mit Hilfe Künstlicher Intelligenz passende Berufsbilder vorschlägt. Wichtig ist den Gründern ein spielerischer und zielgruppengerechter Auftritt der Plattform.

Der AI-Cup, an dem Maximilian Hau, Sebastian Hau und Maximilian Anzinger mit Career Captain teilgenommen haben, ist eine bayerisch-französische Gründungsinitiative, um die nächste Generation von KI-Entrepreneuren zu unterstützen und innovative KI-Startups in Europa hervorzubringen. Dieses Jahr hat die Universität Passau den AI-Cup ausgerichtet. In der Gruppe unternehmerischer Wettbewerber haben die drei Gründer den dritten Platz belegt. Vor zwei Jahren hat das Team begonnen an der Plattform zu arbeiten. Mit dem Startup Campus der THD als Beratungsstelle haben sie ein EXIST-Gründerstipendium erhalten, das im September ausgelaufen ist. Die Fördersumme aus dem AI-Cup ist eine wichtige Anschlussfinanzierung für das Team.

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Eine hervorragende Gesundheitsversorgung ist in Deutschland selbstverständlich. Bei Geflüchteten und Migranten ist das Thema Gesundheitsprävention nicht immer so präsent. Um die Gesundheitsförderung und Prävention bei Geflüchteten und Migranten künftig voranzutreiben, kooperiert der European Campus Rottal-Inn (ECRI) mit der Gesundheitsregion Plus Passauer Land.

Bei der Auftaktveranstaltung mit Prof. Dr. Thomas Spittler und Regina Escher vom ECRI und Dr. Heidi Brandl, Fachbereichsleitung ärtzliche und sozialpädagogische Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt Passau und der Leiterin der Gesundheitsregionplus Passauer Land, Lisa Fraunhofer, wurde der weitere Fahrplan der Kooperation ausgearbeitet. Passend zum Jahresschwerkunktthema Herzgesundheit liegt das Augenmerk auf der Bewegungsförderung zur Prävention von Herzkreislauferkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkten und Verbesserung der Herzgesundheit im Allgemeinen. Dazu starten in der Region Passauer Land drei VHS-Kurse in „leichter Sprache“ als Pilotprojekt.

Der ECRI übernimmt die wissenschaftliche Begleitung in dem Projekt. Fokus liegt dabei besonders auf der interkulturellen Kommunikation, welche in der Arbeit mit Geflüchteten und Migranten eine wichtige Rolle spielt. Um Gesundheitsthemen künftig noch zielgruppengerechter und leichter zugänglich zu machen, arbeitet der ECRI an möglichen Digitalisierungsstrategien. Ziel ist es, dadurch Geflüchtete und Migranten auf die Präventionsmaßnahmen aufmerksam zu machen, um so beispielsweise Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Ein Schlüssel dazu bildet die Förderung von Bewegungsmaßnahmen. Die Evaluierung der Ergebnisse aus dem Pilotprojekt stehen ebenfalls auf der Agenda.

Im nächsten Schritt der Kooperation wollen die Verantwortlichen des ECRI und der Gesundheitsregionplus Passauer Land einen runden Tisch ins Leben rufen. Dieser ist für November geplant und wird regionale Akteure einbeziehen, um die Gesundheitsförderung und Prävention für Geflüchtete und Migranten voranzutreiben.

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In der Woche vom 10. bis 14. Oktober fand die „Summer School Health Tour 2022“ am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen statt. Diese brachte Studierende und Lehrende von fünf Partnerhochschulen zusammen, um die Förderung internationaler Initiativen in den Bereichen Forschung und Lehre im Gesundheitstourismus voranzutreiben.

Insgesamt 25 Studierende und zehn Lehrende aus Georgien, Tschechien, Ungarn, Kroatien und der Ukraine sowie die Generalsekretärin der European Spas Association (ESPA) in Brüssel nahmen an der Summer School in Pfarrkirchen teil. Während der Woche drehte sich alles um den Gesundheitstourismus und wie Forschung und Lehre in diesem Bereich auf internationaler Ebene verknüpft werden können. Die Summer School hatte es sich zum Ziel gesetzt, Ausbildungsinstitutionen, Auszubildende und Praxisbetriebe im Landkreis Rottal-Inn zusammenzubringen. So soll in Zukunft die Ausbildung besser an die Bedürfnisse der ansässigen Gesundheitstourismusbetriebe ausgerichtet werden. Dazu fand in der Wochenmitte unter dem Titel „Science meets Industry“ eine anregende Diskussion mit Verterinnen und Vertretern zahlreicher regionaler Betriebe statt. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Anregungen mitnehmen und interessante Kontakte für künftige Projekte sowie Recruitierung knüpfen. Dieses Format soll auch über die Summer School hinaus bestehen bleiben.

Darüber hinaus stand die Kreation von Ideen für zukünftige gemeinsame Projekte und Veranstaltungen im Gesundheitstourismus für den Landkreis Rottal-Inn auf dem Programm. Um die Region besser kennenzulernen, fand am Donnerstag eine gesundheitstouristische Exkursion ins Naturium nach Ering am Inn sowie nach Bad Griesbach, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Herrn Altmannsberger und Herrn Weinzierl eine Führung durch die Therme und den Gästeservice bekamen, statt. Anschließend besuchte die Gruppe das Hotel Maximilan in Bad Griesbach. An diesem Tag konnten vielversprechende Kontakte zwischen den Studierenden und den Betrieben geknüpft werden.

Gerade der Austausch mit Partnern aus der Wirtschaft und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene während der Summer School bilden das Erfolgsrezept für die länderübergreifende Kooperation. Prof. Dr. Marcus Herntrei, Leiter des Projektes, betonte: „Dieses erste Treffen aller Partner aus sechs Ländern war ein inspirierender Austausch zum Status Quo im Gesundheitstourismus. Wir konnten wertvolle Kontakte vertiefen und haben sehr konkrete nächste Schritte vereinbart. Schon im Dezember 2022 geht es weiter mit gegenseitigen Arbeitsbesuchen sowie dem Winter-Workshop der Dozenten. Ich bin stolz darauf, dass der European Campus in Pfarrkirchen der Nährboden für dieses großartige internationale Projekt ist“.

Die „Summer School Health Tour 2022“ wurde finanziell durch den Förderverein des ECRI, der Wirtschaftsförderung Rottal-Inn sowie WEKO Pfarrkirchen unterstützt. Sie wurde im Rahmen des vier Jahre dauernden Projektes „Internationalisation in International Tourism Management /Health Tourism“ organisiert und wird aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Geleitet wird das Projekt am ECRI von Prof. Dr. Marcus Herntrei.

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Das Referat Digitale Lehre sowie die Fakultät European Campus Rottal-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) laden zur Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit im Dialog - Nachhaltigkeit in Zeiten von Energieknappheit, Inflation, Krieg und Klimawandel“ ein. An der Hochschule kümmert sich Prof. Dr. Michael Laar um das Thema Nachhaltigkeit. Er freut sich auf den Austausch mit Studierenden, Unternehmensvertreter:innen und interessierten Privatpersonen aus der Region: „Das Ziel unserer DigiCamps ist es, einen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Wir wollen Fragen beantworten, die aktuell jeden einzelnen von uns bewegen.“

Die Veranstaltungsreihe wird am 26. Oktober durch Michael Laar eröffnet. Er hält den Vortrag „Nachhaltigkeit – quo vadis? Rückblick, Stand & Ausblick in einem globalen Kontext“. Am 16. November wird Prof. Dr. Sascha Kreiskott, stellvertretender Nachhaltigkeitsbeauftragter der THD, zum Thema „Was Sie schon immer über Energiewirtschaft wissen wollten und sich nie getraut haben zu fragen“ referieren. Darauf folgt am 14. Dezember der Vortrag „Grünes Gas – Alternative für eine nachhaltige Energieerzeugung“ durch Prof. Dr. Raimund Brotsack, Studiengangsleiter des Bachelorstudienganges „Industrial Engineering“. Am 18. Januar 2023 schließt Prof. Dr. Hans von Storch, ehemaliger Leiter des Helmholtz-Instituts für Küstenforschung und Co-Autor von IPCC-Studien, mit dem Vortrag „Menschgemachter Klimawandel - Optionen des Umgangs damit“. Die ersten drei Veranstaltungen finden ab 18 Uhr in Präsenz an der THD statt. Das DigiCamp im Januar 2023 ist eine virtuelle Veranstaltung.

Zielgruppe der DigiCamps sind alle Unternehmensvertreter, Studierenden sowie die interessierte Öffentlichkeit, die an einem wissenschaftlich fundierten Austausch und Diskussion über Nachhaltigkeit interessiert sind. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können per E-Mail an sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Am 17. Oktober startete nun bereits zum 6. Mal die Zertifikatsaus- und -fortbildung zum/zur „Zertifizierten Berufsbetreuer/in - Curator de Jure“ am Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland beginnen im Bildungszentrum Oberschneiding ihre 4-semestrige Weiterbildung.

Erst im Juli konnten 35 Teilnehmende ihre Weiterbildung erfolgreich abschließen. Darunter 17 Absolvierende am Standort in Hamburg beim Institut für Innovation und Praxistransfer in der Betreuung in Hamburg (ipb). Bereits am 10. Oktober fanden sich dort 16 neue Teilnehmende für den nunmehr 4. Durchgang zusammen.

Damit kann die THD die deutschlandweite Erfolgsgeschichte fortsetzen, nachdem der Bundesgerichtshof die erfolgreich abgeschlossene Fortbildung zum „Zertifizierten Berufsbetreuer/in – Curator de Jure“ an der THD vergleichbar mit einer Ausbildung an einer Hochschule stellte.

Absolvierende sind daher nach erfolgreichem Abschluss zum Erhalt der höchsten Vergütungsstufe dem Gesetz über die Vergütung von Vormündern und Betreuern (VBVG) berechtigt.

Durch diese Qualifizierung auf Hochschulniveau werden Betreuende bestmöglich auf Ihre täglichen Herausforderungen hinsichtlich der rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung vorbereitet und somit zu einer wissenschaftlich fundierten Handlungskompetenz befähigt.

Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Aus- und Weiterbildung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Hochschulausbildung oder die Hochschulreife samt einer zweijährigen Tätigkeit als rechtlicher Betreuer.

Vizepräsident und Zertifikatsleiter und Prof. Berg zeigte sich dementsprechend stolz über nunmehr insgesamt 168 Absolvierende und aktuell Teilnehmende: „Bereits heute haben wir Kursanmeldungen für den nächsten Start 2023. Wir freuen uns auf viele weitere Durchgänge und neue dringend gebrauchte Curatorinnen und Curatoren“. 

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) beteiligt sich an der diesjährigen europaweiten CodeWeek. Dabei kommen Jugendliche, die Interesse am Programmieren haben, am Donnerstag, dem 27. Oktober, voll auf ihre Kosten.

Unter dem Titel „Programmieren mit Cozmo“ bietet der ECRI ein Programm für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren an. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, den Roboter Cozmo mit der Programmiersprache Scratch zu programmieren. Dafür sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Wichtig sind Spaß und Interesse am Programmieren, Hacken und Tüfteln. Alles andere lernen die Jugendlichen von Dimitrios Athanasopoulos, Laboringenieur und Cozmo-Experte am ECRI.

Da die Veranstaltung auf Englisch angeboten wird, sind Englischkenntnisse notwendig. Deutschsprachige Unterstützung wird aber angeboten, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mal auf Deutsch nachfragen können. Die Veranstaltung findet am 27. Oktober von 15 Uhr bis 16.30 Uhr im DigiHealth & Smart Tourism Lab im SILC am ECRI in Pfarrkirchen statt. Da die Teilnehmerzahl auf 10 Personen beschränkt ist, wird um vorherige Anmeldung per Mail an Andrea Ebertseder unter andrea.ebertseder@th-deg.de gebeten.

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„TastING – probier dich doch mal als Ingenieur:in“ geht in die nächste Runde. Das etablierte und beliebte Angebot der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) findet auch dieses Jahr wieder in den Herbstferien statt. Am 3. und 4. November sind interessierte Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe herzlich eingeladen, in die vielfältige Welt der Ingenieurberufe einzutauchen. Auf sie warten spannende Mitmach-Workshops in den Fakultäten der THD.

"TastING ist ein tolles Format für Schülerinnen und Schülern. Sie erfahren hier, wie abwechslungsreich, interessant und bunt ein MINT-Beruf sein kann und vor allem, dass es für jede und für jeden geeignet ist. Man muss sich nur trauen“, wirbt Tanja Zellner, Koordinatorin der Veranstaltung vom MINT-Team der THD, für TastING. Das Programm an den beiden Tagen besteht aus einer Vielzahl spannender Mitmach-Workshops. Neben den technisch versierten Angeboten wie dem Bau eines intelligenten Kühlschranks oder dem Erstellen von 3D-Zeichnungen gibt es auch Programmpunkte, die die Softskills der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure thematisieren. Cool und überzeugend zu präsentieren, gehört ebenso zu den gefragten Qualifikationen wie eine internationale Ausrichtung. Weiterhin bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von TastING die Möglichkeit, sich im gleichzeitig stattfindenden Schnupperstudium über alle Fakultäten und Studiengänge an der THD zu informieren. „TastING ist die einmalige Gelegenheit, die THD mit ihren Studiengängen, Laboren, Angeboten und den Campus wirklich kennen zu lernen“, weiß Zellner. Die Zahlen bestätigen den Erfolg: Über ein Viertel aller TastING-Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auf diesem Weg ihr Wunschstudium an der THD gefunden. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter www.th-deg.de/tasting.

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Am Freitag, den 21. Oktober gehört der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder den Nachwuchsforschenden. Bei der Kinderuni unter dem Titel „Das Internet – wie funktioniert das World Wide Web?“ dreht sich dieses Mal alles rund um das Internet. Beginn der Vorlesung ist um 17 Uhr.

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wie genau funktioniert es eigentlich? Dieser Frage geht Prof. Dr. Mouzhi Ge in der Kinderuni nach. Normalerweise hält er am ECRI Vorlesungen zu Data Analytics. Für die kleinen Forschenden zeigt er in seinem Vortrag altergerecht, wie das Internet funktioniert, was alles so genau dahinter steckt und wie eine Webseite aufgebaut ist. Außerdem gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Prof. Ge zusammen eine eigene Webseite und wenden so das Gelernte direkt an. Eltern, die auch wissen wollen, wie das Internet funktioniert, dürfen übrigens während der Vorlesung dabei bleiben.

Die Vorlesung der Kinderuni dauert ca. eine Stunde und kann spontan besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmen können Kinder ab ca. 8 Jahren. Diese bekommen einen Kinderuni-Studentenausweis beim Besuch der Vorlesung. Für jede Teilnahme an der Kinderuni bekommen die Nachwuchsforschenden einen Stempel. Bei fünf Besuchen dürfen sie sich über eine Kinderuni-Auszeichnung freuen.

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Ein neuer Professor für Wirtschaftsinformatik und Mathematik hat an der Technischen Hochschule Deggendorf seine Arbeit aufgenommen. Dr. Thorsten Matje verstärkt die Fakultät Angewandte Informatik. In der Hochschullandschaft ist er erfahren – er war Professor und Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Digital Business Management an der Hochschule Fresenius in Heidelberg.

Für die THD habe er sich entschieden, weil er hier Fächer unterrichte, von denen er leidenschaftlich begeistert ist. Gerade in grundlegenden Mathematik-Modulen freue er sich, diese Begeisterung für die Inhalte weiterzugeben. Geduldiges Erklären sieht er dabei als seine Stärke: „Ich gebe niemanden auf, der sich nicht selbst aufgegeben hat, und unterstütze jeden auf der Suche nach mathematischer Erleuchtung.“ Das Spannende an mathematischen und statistischen Methoden sind für den studierten Wirtschaftsmathematiker die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Fachgebieten - zum Beispiel in der Volkswirtschaftslehre. Diese spielt für ihn eine herausragende Rolle. Schließlich hat der gebürtige Rheinländer in diesem Fach an der Virginia Tech in Blacksburg, Virginia in den USA promoviert. So kommt es, dass sich Thorsten Matje mit Fragen wie beispielweise „Wie schaffen wir es, menschliche Entscheidungen und Handlungen besser zu erklären?“ beschäftigt. Vor seiner Zeit als Professor war der heute 42-Jährige als IT-Unternehmensberater tätig. In der Freizeit mag er Badminton spielen, Snowboarden und interessiert sich fürs Bierbrauen.

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Ende September besuchten fünfzehn Studierende der Universidad de Concepión Chile (UDEC) für eine Woche die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Gemeinsam mit Studierenden der THD aus dem Bereich der Energiewirtschaft nahmen sie an der GROW4Energy Startup Summer School teil. Im Fokus stand die Entwicklung gemeinsamer Ideen und der Austausch von Wissen in Themengebieten wie zum Beispiel Solar, Wind und Hydroenergie, Energie aus Biomasse und E-Mobilität. Außerdem sollte langfristig eine Zusammenarbeit zwischen der UDEC und der THD entstehen sowie der Unternehmergeist in den jeweiligen Regionen gestärkt werden.

Die Studierenden hörten in der GROW4Energy Startup Summer School Vorträge über Themen in den Bereichen Entrepreneurship, Energiewirtschaft und interkulturelle Kommunikation und nahmen an Workshops mit Fokus auf Entwicklung von Startups und Ideen teil. Außerdem gab es Podiumsdiskussionen, ein Pitch Event sowie Exkursionen zu regionalen Energieunternehmen. Organisiert und durchgeführt wurde die GROW4Energy Startup Summer School von Prof. Dr. Javier Valdes, Experte für BigGeoData und Prof. Dr. Thomas Geiß, Leiter des Startup Campus der THD.

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Mit dem Schnupperstudium richtet sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in den Herbstferien an Schülerinnen und Schüler, die sich gerade Gedanken um Beruf und Studium machen. „Studieren probieren“ ist das Motto – und das soll am 3. November auf dem Deggendorfer Campus möglich sein. Wer die THD an diesem Tag besucht, kann an Vorlesungen teilnehmen, Labore ansehen und sich beraten lassen.

Die Themenpalette ist laut Tanja Peintinger von der Zentralen Studienberatung breit: „Man kann sich beim Schnupperstudium über Vieles klar werden. Wir stellen die Studiengänge vor, sprechen über das Bewerbungsverfahren, das Duale Studium oder die Bedeutung eines Auslandssemesters.“ Außerdem seien die Messestände eine gute Anlaufstände für das persönliche Gespräch. Die Firmen Caverion, Rohde und Schwarz sowie Pfaffinger sind bei der Infomesse zum Beispiel als Ansprechpartner für ein Duales Studium da. Vor allem für Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS sowie ab der 10. Jahrgangsstufe von Gymnasien könnte das Schnupperstudium interessant sein. Sie befinden sich in der entscheidenden Phase der Berufs- und Studienorientierung. Eine Anmeldung zum Schnupperstudium ist nicht notwendig. Auch Eltern sind herzlich willkommen. Alle Infos sind online unter www.th-deg.de/schnupperstudium zu finden.

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Glas ist allgegenwärtig in unserem Alltag. Ob Fensterscheibe, Brille, Spiegel, Trinkgefäß oder die wasserfeste Touch-Oberfläche von Smartphones – es gibt wohl kaum einen Moment, in dem wir nicht offensichtlich Glas wahrnehmen und von Glasprodukten umgeben sind. Und Glas kann noch viel mehr. In der Zahnpasta zum Beispiel verstecken sich oft feinste Glaspartikel, welche die Zähne reparieren sollen. Weil Glas so bedeutend ist, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2022 zum Jahr des Glases ausgerufen. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet dazu am Freitag, 21. Oktober um 17 Uhr eine Kinderuni. Alle Neugierigen ab acht Jahren sind herzlich eingeladen. Für die Reise durch die Welt des Glases kommt Prof. Harald Zimmermann vom Technologie Anwender Zentrum Spiegelau nach Deggendorf. Das TAZ Spiegelau ist ein Forschungscampus der THD, der sich ausschließlich mit Glastechnologie befasst.

Die Kinderuni wird organisiert vom MINT-Team der THD und wird im Rahmen des Projekts BayernMINT vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Kinder und Jugendlichen können in ihrem Kinderuni-Ausweis Sticker sammeln. Dabei sein lohnt sich, wer sechs Aufkleber gesammelt hat, bekommt eine Medaille verliehen. Die Kinderuni findet am Campus Deggendorf in Raum B.004 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, weitere Informationen unter www.th-deg.de/kinderuni.

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Mit dem Abschluss der dritten Summer School am Campus Cham konnte das durch Interreg/ETZ geförderte Kooperationsprojekt »Sommer mit Industrie 4.0« der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Westböhmischen Universität Pilsen erfolgreich beendet werden. Die beiden Projektpartner wurden mit insgesamt 130.000 Euro gefördert.

Insgesamt rund 30 Studierende aus Cham und Pilsen hatten sich an den drei Veranstaltungen, die sowohl am Campus Cham als auch an der Uni in Pilsen stattfanden, beteiligt. Das Themenspektrum, das unter dem Gesamtmotto „Industrie 4.0 – Digitalisierung industrieller Prozesse“ stand, umfasste »Predicitive Maintenance« (Vorausschauende Instandhaltung), »Machine Learning« (Maschinelles Lernen), »Virtual Commissioning« (Virtuelle Inbetriebnahme), »Digital Twins« (Digitaler Zwilling) sowie »Autonomous and Collaborative Robots« (Autonome und kollaborative Robotik). Wie sich an den Bezeichnungen der Themen sehen lässt, wurden die Veranstaltungen komplett in englischer Sprache durchgeführt. „Dadurch“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Firsching vom Campus Cham, „konnte den internationalen Studierenden einerseits die Möglichkeit zum fachlichen Austausch zu ermöglicht werden, aber auch das Sammeln von Erfahrungen in Aktivitäten mit grenzüberscheitender Zusammenarbeit.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt neben der reinen Vermittlung von Fachwissen, war die soziale Interaktion der unterschiedlichen Nationen (Tschechien, Deutschland, Indien und Ukraine). Die interkulturelle Zusammenarbeit spielt heute in vielen Hochtechnologie-Projekten eine zunehmend wichtige Rolle. Deshalb stand in diesem Projekt auch die Zusammenarbeit internationaler Expertenteams mit im Vordergrund.

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Seit zwanzig Jahren ist die Technische Hochschule Deggendorf bayernweit auch im Bereich der berufsbegleitenden Weiterbildung führend. 2002 kamen die ersten Ingenieure, Informatiker und Gesundheitsspezialisten nach Deggendorf um „noch einmal die Schulbank zu drücken“. Im Programm „MBA General Management“ beschäftigten sie sich in Wochenend-Vorlesungen mit Themen wie Mitarbeiterführung, Finanzierung und Projektmanagement. Heute umfasst das Portfolio des Weiterbildungszentrums mehr als 30 Weiterbildungsstudiengänge und Hochschul-Zertifikatskurse, denn lebenslanges Lernen, parallel zum Beruf, ist gefragter denn je.

Als eine von mehreren Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr fand nun die Veranstaltung „20 Jahre Akademische Weiterbildung an der THD“ statt. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins urige Nothaft-Gewölbe nach Hengersberg, darunter zahlreiche Absolvent:innen und aktuell Studierende aus nah und fern, zum Beispiel aus Deggendorf und Umgebung, aber auch aus anderen Bundesländern wie Niedersachsen, Hessen und Brandenburg. Einer der Gäste ist Absolvent Christian Fenzl. Sein Ausbildungsweg steht exemplarisch für so viele Teilnehmer:innen, die sich im Laufe ihres Berufslebens für eine akademische Weiterbildung entscheiden. Fenzl machte zunächst eine Ausbildung am Bezirkskrankenhaus Mainkofen, danach absolvierte er das Abitur und später ein Diplomstudium. Als Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Beruf immer weiter stiegen, entschloss sich der gebürtige Deggendorfer im Jahr 2010 für ein weiteres Studium. „Das MBA-Programm war eine Bereicherung für mein Leben und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, erzählt der Niederbayer bei der Jubiläumsparty und ergänzt: „Das Besondere war für mich die sehr heterogene Teilnehmergruppe. Hier trafen Menschen aus diversen Branchen, mit unterschiedlichen Führungserfahrungen, in verschiedenen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Jahren an Berufserfahrung zusammen.“ Heute ist Christian Fenzl als Direktor für das Bezirkskrankenhaus Landshut und damit für über 530 Beschäftigte verantwortlich.

Alumni-Geschichten wie diese und viel persönlicher Austausch bestimmten die Gespräche beim Jubiläumsabend. Einen Rückblick und Ausblick auf die rasante Entwicklung der THD und ihrer Weiterbildungsprogramme gaben Vizepräsident Prof. Waldemar Berg und Corina Welsch, stellvertretende Leiterin des Zentrums für Akademische Weiterbildung. „Wir sind stolz auf 20 Jahre Wissenstransfer und Lernen mit- und voneinander. Wir sind stolz auf Sie und alle anderen unserer 5.000 Weiterbildungsabsolventinnen und -absolventen, die bewiesen haben, dass sich Weiterbildung und Beruf erfolgreich vereinbaren lassen!“, schloss Welsch ihre Rede.

Bei Live-Musik der Band „Flashback – Hits oft the 80ies“ und verblüffender Close-up-Zauberei von Magic Entertainer Marco Knott war für beste Laune bis spät in die Nacht gesorgt.

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Buntes Treiben am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD): Am Dienstag, den 4. Oktober nahmen rund 2200 Studierende ihr Studium in Deggendorf und an den Studienstandorten in Cham und Pfarrkirchen auf. Offizielle der Hochschule, der Stadt und der studentischen Einrichtungen begrüßten die Neulinge aufs Herzlichste.

Den Anfang machte Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. Er hieß alle Studierenden in der Stadt Deggendorf herzlich Willkommen und setzte auf Vorfreude: Der Christkindlmarkt in Deggendorf findet in diesem Jahr statt. Die Aussicht auf Glühwein und Plätzchen freute die Anwesenden angesichts der anfangs kühlen Temperaturen sehr. Prof. Waldemar Berg, Vize-Präsident der THD, ermutigte die angehenden Studierenden, ihr Studium ernst und die Chancen und Potentiale an der THD wahrzunehmen. Gleichzeitig sei das Studium eine in persönlicher und sozialer Hinsicht prägende Zeit. Freizeit und Freunde seien ein ebenso wichtiger Teil dieses Lebensabschnitts wie das Lernen. In Deggendorf, einer Stadt mit ausgeprägtem Nachtleben und einem überaus attraktiven Umland, bestünden für all dies die besten Voraussetzungen. Anschließend begrüßten Vertreter der verschiedenen Hochschuleinrichtungen über das Studentenwerk bis hin zu den kirchlichen Hochschulgemeinden die Neulinge in Deggendorf, jeweils in deutscher und englischer Sprache. Ein seit langem gängiges und erforderliches Prozedere an der Deggendorfer Hochschule, denn die Internationalisierungsstrategie der THD trägt weiter Früchte. Mit einem Anteil von 41 Prozent internationalen Studierenden aus 123 Ländern zählt die Technische Hochschule Deggendorf zu den internationalsten Hochschulen Bayerns. Auch der Wachstumskurs hält an. Zum Wintersemester nehmen rund 2200 Studierende ihr Studium an der THD auf. „Diese Zahl wird sich aber noch erhöhen“, weiß Pressesprecher Dr. Jörg Kunz. Es gibt noch eine Reihe offener Immatrikulationen, die erst gezählt werden, wenn die Einschreibung komplett abgeschlossen ist. „Im Gegensatz zu vielen Hochschulen, die deutlich sinkende Anfängerzahlen konstatieren müssen, wird die Zahl der Bewerbungen und Einschreibungen an der THD voraussichtlich konstant bleiben oder sogar leicht ansteigen“, ist sich Kunz sicher. Insgesamt studieren damit gut 8500 Studierende am Campus in Deggendorf sowie den Studienstandorten in Pfarrkirchen und Cham.

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Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollen künftig vermehrt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Eine zentrale Technologie ist dabei die Photovoltaik (PV), welche Strom aus Sonnenstrahlen erzeugt. Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) befasst sich im Rahmen einer Masterarbeit mit der Frage, wie Sonnenenergie in Zukunft noch effizienter genutzt werden kann.

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es bereits einige PV-Parks. Die Anlage in Gangkofen ist mit neuartigen bifacialen Modulen ausgestattet. Diese sind besonders, weil sie auch über die Rückseite Strom produzieren und somit noch effizienter sind als herkömmliche Module. Der ECRI-Student Irineu Auccappure geht in seiner Masterarbeit unter Betreuung durch Prof. Dr.-Ing. Matthias Huber der Frage nach, inwieweit bei bifacialen Modulen die Nutzung von Strahlung auf der Rückseite eine Ertragserhöhung bringt. Dafür nimmt er im PV-Park Gangkofen Faktoren wie Aufstellung und Ausrichtung der Module unter die Lupe.

Da eine realistische Messung und Evaluierung im Labor nicht möglich ist, führte Irineu Auccappure den praktischen Teil seiner Masterarbeit vor Ort im PV-Park durch. In einem Experiment deckte er die Rückseiten ausgewählter Module mit Pappe, gestützt von Holzstöcken, ab und verglich die Energieproduktion. Anhand der so gesammelten Daten lässt sich herausfinden, wie die bifacialen Module aufgestellt und ausgerichtet werden, um die Sonnenenergie bestmöglichst zu nutzen. Bei den für das Projekt benötigten Materialien handelt es sich zu hundert Prozent um recycelte Materialien.

Nachhaltigkeit ist für die Betreiber der PV-Anlage das übergeordnete Thema. So produziert der Park mit einer Gesamtleistung von 4.500kWp nicht nur Strom für durchschnittlich ca. 2.500 Haushalte, sondern wurde nach neuesten Standards durch die sunbird energy GmbH geplant und errichtet. Die Geschäftsführung des PV-Park, FinRo®, versucht im Sinne der Nachhaltigkeit bei jeder Mahd auch immer einen Grünstreifen je Reihe stehen zu lassen, damit für die Insekten genug Nahrung vorhanden ist.

Bei der Besichtigung des Versuches der Masterarbeit in dem PV-Park waren sich Prof. Huber vom ECRI, Jan Kiermeier, Geschäftsführer der sunbird energy GmbH und Harald Eder von FinRo® einig, die Kooperation zwischen dem Campus und den Betreibern der Anlage weiterzuführen und auszubauen.

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Tüfteln, hacken, programmieren: Vom 8. bis 23. Oktober finden europaweit Events rund um das Thema Digitalisierung statt. Firmen und Institutionen öffnen ihre Pforten und laden zu den unterschiedlichsten Mitmach-Aktionen ein. So auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die zusammen mit den MINT-Labs Regensburg e.V. als Regional-Hub die CodeWeek nach Bayern geholt hat.

Los geht‘s in Deggendorf am 11. Oktober. Für das MINT-Team der Hochschule und Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg gibt es an diesem Tag doppelten Grund zum Feiern: Gleichzeitig mit dem Startschuss zur CodeWeek an der THD eröffnen die Verantwortlichen auch das neue Schülerlabor der Deggendorfer Hochschule. Damit haben das MINT-Team und alle anderen Akteure der THD noch bessere Möglichkeiten, Schülergruppen an der Hochschule zu begrüßen und zu betreuen. Das Schülerlabor, das einzige Angebot dieser Art zwischen Passau und Regensburg, kommt im Rahmen der CodeWeek gleich voll zum Einsatz. Vormittags haben Schulgruppen ein spannendes Programm aus Programmieren, Schrauben und Löten in den verschiedenen Labors und Fakultäten der THD gebucht. Vom 11. bis 13. Oktober stehen nachmittags von 14 bis 16 Uhr die Türen des neuen Schülerlabors für alle Interessierten offen. Vorbeikommen und Mitmachen ist die Devise, eine Anmeldung ist nicht nötig. Mit der Plattform openrobertalab können in dieser Zeit verschiedene Platinen und Roboter programmiert werden. Mitarbeiterinnen des MINT-Team und studentische Tutorinnen und Tutoren betreuen das Labor und stehen mit Rat und Tat zu Seite. Das Labor befindet sich in Raum G.205, alle Neugierigen ab acht Jahren und junge Erwachsene sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den Angeboten der THD im Rahmen der CodeWeek unter www.th-deg.de/schule sowie zu den bayernweiten Angeboten unter www.codeweek.bayern.de.

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Die Geschichten von Geflüchteten, die vor Gewalt und Verfolgung bis nach Deggendorf geflohen sind, erzählt das preisgekrönte Videoprojekt NACHBARN. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kündigt jetzt den dritten Teil der Filmreihe an, die in Kooperation mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V. entstanden ist. Am 19. Oktober feiert der Kurzfilm Premiere im Kapuzinerstadl in Deggendorf. Marcus H. Rosenmüller, renommierter Filmregisseur und Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film München, wird den Abend moderieren.  

Den knapp 30-minütigen Film haben Studierende des Masterkurses Kurzfilm unter Leitung von Prof. Jens Schanze im Sommersemester 2022 produziert. Sie führten dafür Gespräche mit Geflüchteten aus der Ukraine, aus Syrien sowie aus Senegal und Albanien, die sie mit mehreren Kameras aufzeichneten und zu einem Portraitfilm verdichteten.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit den anwesenden Protagonisten und Filmemacher:innen statt. Regisseur Marcus H. Rosenmüller, der durch den Abend führen wird, ist durch Filme wie „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Sommer in Orange“ oder „Trautmann“ bekannt und engagiert sich selbst für die Belange von Geflüchteten, unter anderem im Rahmen des Projekts Bellevue di Monaco in München.

Der Eintritt zur Veranstaltung am 19. Oktober im Kapuzinerstadl ist frei. Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Sie findet im Rahmen der Wochen der Begegnung in Deggendorf statt. NACHBARN (2022) wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.  

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Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stiftet ab sofort eine Professur im Bereich Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Schwerpunkt dieser Professur: Digitale Prüfungsunterstützung und Datenanalyse in der Wirtschaftsprüfung. „Ich bin froh, dass wir mit dieser Professur die Fortentwicklung der Wirtschaftsprüfung, insbesondere auch der Abschlussprüfung, unterstützen“, sagt BDO-Vorständin Andrea Bruckner: „Damit können wir viel für unsere Branche und deren Digitalisierung tun, innovative Prüfungstechnik wissenschaftlich und praxisorientiert stärken“.

Sich durch endlose Aktenberge lesen, stundenlang Seite um Seite umblättern und dann Notizen mit Papier und Bleistift machen? Das war einmal! Heutzutage geht auch in der Wirtschaftsprüfung vieles digital. „Die Wirtschaftsprüfungsbranche verändert sich aktuell sehr stark – und das vor allem durch die Digitalisierung“, sagt Dr. Holger Otte, Vorstandsvorsitzender von BDO. Dank digitaler Technologien wie Datenanalysen oder Künstlicher Intelligenz sei es möglich, ganz anders zu arbeiten. „Insbesondere in der Abschlussprüfung können diese Technologien hilfreich für uns sein Deswegen sollten wir den Einsatz von digitalen Technologien in der Wirtschaftsprüfung so gut wie möglich fördern.“ 

Warum die Professur gerade in Deggendorf angesiedelt ist? „Die Technische Hochschule hat sich unter anderem im Bereich der digitalen Prüfung eine gute Reputation aufgebaut“, berichtet Dr. Otte. Zudem sei BDO schon seit mehr als 20 Jahren in stetigem Kontakt mit der Hochschule, unterstütze immer wieder einzelne Veranstaltungen im Bereich Wirtschaftsinformatik – wie beispielsweise das Deggendorfer Forum. „Diese Professur ist deswegen für uns alle ein wertvoller und folgerichtiger Schritt“, so Otte.

Auch an der THD ist die Freude über die Zusammenarbeit groß: „Diese Professur ist die Krönung unserer Kooperation mit BDO“, sagt Prof. Dr. Georg Herde aus dem Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule und ergänzt: „Mit der Professur – die vielleicht sogar schon ab dem kommenden Sommersemester besetzt werden kann – schlagen wir eine Brücke zwischen dem Audit-Bereich und der Informatik.“

„Wir sind glücklich darüber, dass BDO uns eine solche Stiftungsprofessur ermöglicht“, freut sich auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. „Wir glauben, dass wir – auch mithilfe der Professur – ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Wirtschaftsprüfungs-Branche werden und etwas in der gesamten Wirtschaftsprüfungsbranche verändern können“.

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Wie stellen sich die Menschen die Gesundheitsversorgung, Mobilität, Arbeitswelt und Energieversorgung der Zukunft vor? Welche neuen Perspektiven bietet Ostbayern? Wie können wir gemeinsam handeln? Und welche Rolle spielen die Hochschulen dabei? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der TRIOKON 2022, die im Rahmen des ostbayerischen Hochschulverbundes TRIO am 22. September an der Universität Passau stattgefunden hat.

„Progressive Provinz – Mutige Menschen und zukunftsweisende Projekte in Ostbayern“ lautete der Titel der diesjährigen Transferkonferenz TRIOKON. „Wer meint, dass ‚Progressive Provinz‘ ein Widerspruch wäre, kennt Ostbayern nicht“, ist Prof. Dr. Sauer, wissenschaftlicher Leiter des ostbayerischen Hochschulverbunds TRIO, überzeugt. So zeige auch die TRIOKON, dass sich zukunftsweisende Forschung, Innovation und Transfer keineswegs auf Städte und Ballungsräume beschränken, sondern vielmehr Begriffe sind, die auch an den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen gelebt werden. Auch Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, betonte, dass sich Ostbayern in den letzten Jahren zu einer führenden High-Tech-Region entwickelt habe. Gemeinsam mit Hans Schmidt (HWK Niederbayern-Oberpfalz), Klaus Jaschke (IHK Niederbayern) und Prof. Dr. Tomas Sauer widmete er sich auf dem Podium der Frage „Wie machen wir die Provinz progressiv?“

Der Konzertveranstalter und Kulturmanager Till Hofmann gab in seiner Keynote „Gestaltungsfreiheit aushalten“ Einblicke in die Praxis seiner Arbeit im kulturellen Bereich. Er lotete dabei die Chancen und Herausforderungen ländlicher Regionen aus und machte deutlich, wie wichtig es für die Gemeinschaft ist, gemeinsame Räume und (kulturelle) Angebote zu haben. „Die Region ist das, was wir aus ihr machen“, so Hofmann.

Die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz erhielten in vier Konferenzpanels zu den Themen „Energieversorgung der Zukunft“, „Progressive Gesundheitsversorgung“, „Mobilität im ländlichen Raum“ und „Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt“ zahlreiche Impulse aus aktuellen, praxisbezogenen Forschungsprojekten und innovativen Ansätzen aus den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen. In den sich anschließenden Diskussionsrunden stellten sich Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und diskutieren gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze.

Beim „5 Jahre TRIO Bilanzgespräch“ waren sich Prof. Dr. Ulrich Bartosch (Präsident der Universität Passau), Prof. Dr. Clemens Bulitta (Präsident der OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Susanne Leist (Vizepräsidentin der Universität Regensburg), Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Präsident der Hochschule Landshut), Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident der TH Deggendorf) und Prof. Dr. Oliver Steffens (Vizepräsident der OTH Regensburg) einig, dass eine noch größere Sichtbarkeit der Hochschulen nach außen sowie eine noch bessere Kommunikation zwischen den Hochschulen zu den zentralen Verdiensten von TRIO gehören. Auch nach dem Projektende wolle man im Netzwerk INDIGO weiter kooperieren und die geknüpften Kontakte nicht einschlafen lassen. „Auch wenn das Projekt TRIO zuende geht, Transfer und Innovation in Ostbayern gehen weiter“, ist sich auch Tomas Sauer sicher.

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Der „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)“, der dieses Jahr erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen wurde, geht 2023 in die zweite Runde. Gewinnen können Einzelpersonen, Startups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, zudem gibt es 1.000 Euro für Abschlussarbeiten als Nachwuchspreis.

„Ein wettbewerbsfähiger Maschinenbau und moderne Dienstleistungen sind Kern unseres Wohlstands“, erklärt Apotheker Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Preis erneut auszuloben. Zudem liege ihm das Thema Medizin besonders am Herzen. „Daher umfasst die aktuelle Ausschreibung auch KI-Anwendungen im Bereich Medizin“, wie Fink erklärt. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden.

Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2023. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen bzw. Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten.

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in den genannten Ländern. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz dort haben. Diese müssen allerdings eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert.

Prof. Dr. Patrick Glauner, für die Betreuung des Wissenschaftspreises seitens der THD hauptverantwortlich, freut sich über die in diesem Jahr prämierten KI-Innovationen: „Prof. Dr. Jan Schmitt von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hatte uns mit seiner langjährigen Arbeit zum produktionsnahen Einsatz von flexiblen und präzisen Robotern überzeugt“. Zuden ging der Nachwuchspreis an Sarah Riedmann und Jonas Harb von der Fachhochschule Salzburg. Beide hatten in ihrer Doppel-Masterarbeit eine innovative Leitsteuerung für Produktionssyteme mit Hilfe von »Deep Reinforcement Learning« umgesetzt.

Die Preisverleihung ist für den 11. Mai 2023 in Deggendorf geplant. Zur Jury zählt unter anderem auch der frühere bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Apotheker Anton Fink selbst.

Details zur Ausschreibung stehen unter www.th-deg.de/ki-preis zur Verfügung.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startete zu Beginn des Jahres das Projekt Health Tour, welches sich der Internationalisierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Gesundheitstourismus verschrieben hat. Um dieses Projekt voranzutreiben und eine neue Kooperation aufzubauen, besuchte eine Delegation aus Pfarrkirchen die Caucasus International University (CIU) in Tiflis, Georgien.

Im Vordergrund des Besuches stand das gegenseitige Kennenlernen, Netzwerken und Ausloten der künftigen Kooperationsmöglihckeiten gemäß den Schwerpunkten der THD in Forschung un Lehre. Begrüßt wurde die ECRI-Delegation bestehend aus Dekan Prof. Georg Christian Steckenbauer, Prof. Dr. Marcus Herntrei, Dr. Guido Kaufmann und Dr. Viachaslau Nikitsin von Vakhtang Tsivtsivadze, dem Gründer der CIU, Kakhaber Kordzaia, dem Rektor der CIU sowie dem Dekan der CIU School of Business, Giorgi Abashishvili. In kurzen Präsentationen stellte sich der ECRI mit seinem Projekt Health Tour vor und die CIU gab einen Überblick über ihre Institution. Prof. Steckenbauer und Prof. Herntrei hielten jeweils eine Vorlesung zu Themen aus dem Gesundheitstourismus für das wissenschaftliche Personal der CIU.

Im Rahmen des Projektes Health Tour findet von 10. bis 14. Oktober eine Summer School in Pfarrkirchen statt, welche auch von Vertretern der CIU besucht wird. Das Projekt wird von Prof. Dr. Marcus Herntrei vom ECRI geleitet und vereint Partner aus Tschechichen, Ungarn, der Ukraine, Belgien, Kroatien und bald auch aus Georgien. Wichtige Bestandteile des Projektes sind Begegnungen und Austausch auf internationaler Ebene, wie beispielsweise bei der im Oktober stattfindenden Summer School, oder auch durch Mobilität von Lehrpersonal und Studierenden zwischen den Partnern.

Das Projekt Health Tour wird während der Laufzeit von Januar 2022 bis Dezember 2025 umgesetzt und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) über das Programm HAW.International gefördert.  

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI)  bietet mit der Erwachsenen-Uni ein Format für bildungshungrige Erwachsene an. Am 22. September um 17 Uhr findet die nächste Vorlesung der Reihe statt. Das Thema dieses Mal lautet: Klimaschutz geht uns alle an – der ökologische Fußabdruck.

Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir wirtschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Aber hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Dieser Frage geht Prof. Josef Steretzeder in der Erwachsenen-Uni mit einem interaktiven Workshop nach. Zusammen mit den Teilnehmenden ermittelt er den persönlichen ökologischen Fußabdruck, erklärt warum weniger Abfall alleine nicht die Lösung ist und wie ein positives Menschenbild uns im Klimaschutz helfen kann.

Die Erwachsenen-Uni steht allen Interessierten offen, egal welche Vorbildung besteht. Die Vorlesung zum Klimaschutz findet im Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) am Campus in der Max-Breiherr-Straße in Pfarrkirchen statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

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Das International Maglev Board (IMB) hat in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine internationale Umfrage im Verkehrswesen zum Thema Hyperloop abgeschlossen. Die Untersuchung analysiert die Branchensicht zu Eignung und Nutzen dieser kontrovers diskutierten Hyperloop-Systeme. An der internationalen Online-Umfrage in 2021 nahmen 1036 Verkehrsexperten und -expertinnen aus 48 Ländern teil. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Umfrage liegen jetzt als Veröffentlichung vor.

Hyperloop-Systeme könnten zukünftig durch ihre geschlossenen Röhrensysteme nicht nur Waren, sondern auch Passagiere mit hoher Geschwindigkeit von einer in die nächste Stadt befördern. Wie realistisch sind solche Konzepte?

Das Ergebnis der Umfrage macht deutlich, dass die Befragten die notwendigen Infrastrukturinvestitionen und den betrieblichen Aufwand als sehr aufwändig einschätzen. Zugleich wird insgesamt der erwartbare ökonomische Nutzen von Hyperloop-Systemen kritisch gesehen. Ein hoher Ressourcenverbrauch wird für Bau und Betrieb erwartet. Bedeutende Betriebsrisiken werden zudem vor allem bei der Sicherheit im Personentransport gesehen. Als eine infrastrukturelle Barriere wird die schwierige Verknüpfbarkeit von Hyperloop-Systemen mit bereits vorhandener Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in urbanen Räumen, gesehen.

Die Hälfte der Befragten hält es trotz der Vorbehalte für sinnvoll, sich auch zukünftig zumindest theoretisch mit Hyperloop-Systemen weiter zu befassen. Eine Minderheit hält Hyperloop-Systeme auch für verkehrlich und ökonomisch sinnvoll. Besonders branchenerfahrene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich Verkehr äußern starke Bedenken zu Operabilität und Sinnhaftigkeit von Hyperloop-Systemen.

Die Veröffentlichung ist auch als Open Source Dokument erhältlich: https://www.researchgate.net/publication/361189837_Hyperloop_Ergebnisse_einer_internationalen_Umfrage_im_Verkehrswesen_Results_of_an_international_survey_in_the_transport_sector_Rezultaty_mezdunarodnogo_transportnogo_issledovania_v_transportnom_sektor

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Einen Schnupperkurs in Sachen Physik bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem neuen Physik-Schulprogramm. Klassen ab der neunten Jahrgangsstufe aller Schultypen sind herzlich eingeladen, zwei Stunden lang zu experimentieren und die Labore der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen zu erkunden. Am 10. und 11. November geht das Programm in die zweite Runde, Anmeldungen sind ab jetzt möglich.

„Unser neues Schulprogramm kommt super an“, weiß Andrea Stelzl, Leiterin des MINT-Teams der THD. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen konzipierten das Programm. Sowohl die bereits eingegangenen Anmeldungen für die nächste Runde im Herbst wie auch das Feedback aus der ersten Runde geben Stelzl recht. Insgesamt fünf physikalische Versuche waren damals für die Schülerinnen und Schüler aufgebaut. Hier durfte mit Wasser, Akkustik und Linsen getüftelt werden. Beeindruckt zeigten sich die Besucher an der THD von den Laboren der Fakultät. Sie bekamen einen Einblick in den unterirdischen Lasertunnel sowie in die Welt der optischen Maschinen und Geräte. Einen kollaborativen Roboter lernten die Klassen ebnso kennen wie das Großraumlabor 4.0 der Fakultät, in dem alle Maschinen einer modernen digitalen Fertigung zu finden sind. Zur Entfernungsmessung mittels Laser durften die Schülerinnen und Schüler sogar auf den Dachgarten. „Es ist toll, dass wir mit diesem Programm noch mehr Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern können“, freut sich Stelzl. Anmeldungen für die nächste Runde im November sind jederzeit unter mint@th-deg.de möglich, weitere Informationen unter www.th-deg.de/schule.

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Zum 1. September konnte eine weitere Professorenstelle an der Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erfolgreich besetzt werden. Prof. Dr. Thomas Buchmann, Experte für Software Engineering und modell-getriebene Softwareentwicklung verstärkt ab sofort das weiter wachsende Kollegium der THD.

Der IT-Fachmann blickt auf eine erfolgreiche akademische Karriere an der Universität Bayreuth zurück. Dem Diplom im Fach Mathematik 2002 folgten später Promotion (2010) sowie Habilitation (2017), beides in der Informatik. „Danach habe ich fünf Jahre als Akademischer Rat an der Bayereuther Uni gelehrt und geforscht“, berichtet Buchmann. Aber auch praktische Unternehmenserfahrung bringt der 45-jährige gebürtige Oberpfälzer mit nach Deggendorf. Zwischen Studium und Doktorarbeit war Buchmann bei der Desko GmbH, einem Entwickler von Hardware zum Auslesen von Dokumenten wie Ausweisen, Barcodes, Magnetstreifen- und Chipkarten, beschäftigt. Dort leitete er drei Jahre lang die Abteilung für Softwareentwicklung. Prof. Buchmann, der sich selbst als „ruhig, besonnen, aber auch zielstrebig“ beschreibt, findet besonders die Entwicklungsdynamik der THD interessant. „Das Wachstum, das die Deggendorfer Hochschule vorzuweisen hat“, so der Software-Experte, „ist schon beeindruckend.“ Das habe ihn gereitzt und da wolle er gerne mit an Bord sein, um zukünftig auch seine eigenen weitreichenden Erfahrungen in die Forschung einbringen und in der Lehre beisteuern zu können. 

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Einen Erdbebensimulator bauen und programmieren, einen Roboter zum Hindernisfahren, Tanzen und Singen bringen oder das Spiel „Drei in einer Reihe“ auf eine elektronische Schaltung löten. Darin haben sich Kinder und Jugendliche von Regen bis Osterhofen in den Sommerferien an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) probiert. Die Resonanz auf die „Technikferien“ war laut Ingenieurin Anna Kaiser von der Hochschule sehr gut. Insgesamt haben sich mehr Kinder und Jugendliche für die eintägigen Workshops angemeldet.

Einige Kurse wurden aufgrund der großen Nachfrage mehrfach angeboten. Im Vergleich zu den Vorjahren habe sich das Angebot sogar verdreifacht. Auch immer mehr Mädchen machen mit, sagt Anna Kaiser. Zusammen mit ihren Kolleginnen des MINT-Teams und Studierenden hat sie die 127 Schülerinnen und Schüler, die teilgenommen haben, betreut.
Das nächste Ferienprogramm der Hochschule steht im Herbst an. Alle Ferienprogramme werden zum Beispiel im Newsletter des Vereins Technik für Kinder und im Programmheft der Stadt Deggendorf veröffentlicht. Mit einem Blick auf www.mint-niederbayern.de ist man über das Technik-Bildungsangebot ebenfalls auf dem Laufenden.

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Beim Jahreskolloquium des Bayerischen Wissenschaftsforums – BayWISS am 15. September auf dem Campus der TH Deggendorf dreht sich diesmal alles um das Thema „Urbanität und ländliche Räume – Projekte der bayerischen Hochschulen und Universitäten“.

Wieder einmal wird das Jahreskolloquium einen Blick in die Forschung an bayerischen Universitäten und Hochschulen ermöglichen. Diesmal werden Projekte vorgestellt, die in ganz unterschiedlicher Weise an dem Ziel arbeiten „gleichwertige Lebensverhältnisse“ herzustellen. Da wird es um die Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensverhältnisse durch digitale Teilhabe gehen, die Lehren für Stadt und Land aus der Pandemie für den für Bayern so wichtigen Tourismussektor und natürlich auch zu Fragen der Landnutzung, dem Phänomen der „Zwischenstadt“ und des Flächenverbrauchs. Auch die Energiewende wird eine Rolle spielen und nicht zuletzt die Möglichkeiten, die die EU mit ihren zahlreichen Förderprogrammen zur Angleichung der Lebensverhältnisse bietet. Unsere Keynote Speech wird den Fokus auf die Hochschulen und Universitäten selbst und ihre Bedeutung für die regionale Entwicklung lenken.

Das Jahreskolloquium richtet sich an Professorinnen und Professoren, Doktorandinnen und Doktoranden, Kolleginnen und Kollegen in den elf Verbundkollegs und Arbeitsgruppen von BayWISS und darüber hinaus an alle, die die Arbeit von BayWISS begleiten und sich über den Stand der Forschung zur Entwicklung des städtischen und ländlichen Raums in Bayern informieren wollen.

Zur Anmeldung gelangen Sie über diese Seite:
https://survey.th-deg.de/index.php/317995?lang=de

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Sein Hauptinteresse gilt der Signal- und Bildverarbeitung und am liebsten bewegt der Mann sich an den Schnittstellen zwischen Medizin, Elektrotechnik und Informatik. Die Rede ist von Prof. Dr.-Ing. Markus Mayer, der ab dem 1. September an der Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten wird. Spezialgebiete des neuen Professors sind Informatik und Künstliche Intelligenz.

„Ich bin neugierig und deshalb ist die THD für mich die beste Wahl“, sagt Mayer und ergänzt direkt, dass ihn der Anspruch, in Deggendorf nicht nur forschen zu können, sondern tatsächlich forschen zu sollen, schon gereizt habe. Der 40-jährige Informatiker aus Landshut hat in Erlangen studiert und an der dortigen Friedrich Alexander Universität (FAU) auch promoviert. Er hält zusammen mit Kollegen des Lehrstuhls für Mustererkennung und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ein eigenes Patent und hat neben der Promotion für eine Vielzahl von anerkannten Fachzeitschriften und Forschungsorganisationen wissenschaftliche Arbeiten auf deren Validität geprüft. An der THD will Mayer in seinen Vorlesungen eines auf gar keinen Fall: „Theorie ohne jegliche Praxisbeispiele herunterbeten.“ Ihm sei wichtig, den Studierenden deutlich zu machen, warum Lehrinhalte für ihr späteres Leben nützlich seien. Außerdem will er durch Förderung von Kreativität auch die Resilienz der Studentinnen und Studenten stärken. „Es soll ein Spielplatz sein, der Informatikinhalte aufgreift und gleichzeitig zum eigenen Denken anregt. Ein gute Mischung von Praxis und Spiel“, wie Mayer es beschreibt.

Der Empfang an der neuen Fakultät sei sehr einladend und freundlich gewesen. Mayer freue sich aber auch auf die interdisziplinären Kontakte, denn er hoffe „an der THD viel über den Tellerrand schauen zu können“. Die besten Lehr- und Forschungsideen würden sich seiner Erfahrung nach oft aus Gesprächen mit fachfremden Kolleginnen und Kollegen ergeben. „Besonders gespannt“, so Mayer, „bin ich auf die Angewandten Gesundheitswissenschaften und die die Angewandten Naturwissenschaften.“

Neben Lehre und Forschung gilt Mayers Interesse der Musik. Er spielt Akkordeon und hat eine eigene Band. Als absoluter Neuling fällt er außerdem gerne mal vom Skateboard. „Die treffendste Beschreibung für mich“, sagt Markus Mayer deshalb, „ist nicht nur neugierig, sondern generalneugierig“.

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Im September beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Erstsemester-Studierende können mit diesem Kursangebot ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen. Anmeldungen sind jetzt noch möglich.

Die Vorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Informatik angeboten. Der Kurs „Studieren mit Erfolg“ vermittelt den angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Das komplette Kursangebot ist im Internet unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Dort können sich Studierende auch direkt online anmelden. Fragen zu den Angeboten beantwortet der Career Service per E-Mail an vorbereitungs-kurse@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-223.

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Für die Professur „Global Public Health“ konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) eine erstklassige Besetzung für sich gewinnen. Seit 1. August hat Dr. Sabine Dittrich die Stelle am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen inne. Ihre Studierenden im Masterstudiengang Global Public Health dürfen sich auf eine Dozentin mit weltweiten Erfahrungen in punkto Gesundheitswesen freuen.

Bunt und neugierig – so schlicht und einfach das Motto von Prof. Dr. Sabine Dittrich. „Von den roten Haaren bis zu meinen Geschichten aus der ganzen Welt – bunt, neugierig, dabei aber zielstrebig und mit Durchsetzungsvermögen. Das beschreibt mich wohl am besten“, sagt Dittrich über sich selbst. Ihre Neugier und harte Arbeit haben sie weit gebracht, bis nach Singapur, England, die Niederlande, Laos und die Schweiz. Nach knapp 20 Jahren im Ausland kehrt die gebürtige Augsburgerin nun nach Bayern zurück. Im Gepäck: jede Menge Erfahrungen in punkto Gesundheitswesen und Forschung. Ihr Fachgebiet bezieht sich darauf, wie Krankheitserreger erkannt, diagnostiziert und im Gesundheitssystem kommuniziert werden. Dabei haben ihre Tätigkeiten in Laos und in Genf die Mikrobiologin am meisten geprägt. In Asien forschte und praktizierte sie am größten staatlichen Krankenhaus des Landes, in Genf saß sie als Expertin am runden Tisch, um globale Gesundheitsentscheidungen mitzutragen. Sie kennt die Systeme von innen und außen. Sabine Dittrich arbeitete mit den weltweit besten Infektionsforschern zusammen, war bei der EU und dem Tropeninstitut in Berlin tätig und pflegt enge Beziehungen zur University of Oxford. Ihre Expertise, ihre Erfahrungen und ihre Netzwerke möchte sie nun an der THD einbringen. „Ich freue mich auf die Studierenden und darauf, gemeinsam mit ihnen zu erarbeiten, wie man bessere Gesundheitssysteme aufbauen kann. Es wird toll, diese nächste Generation auszubilden, um sicher zu stellen, dass alle Menschen weltweit Zugang zu guter Gesundheitsversorgung inklusive neuer Technologien haben“, so die frisch berufene Professorin. An der THD sagen ihr die Kombination aus internationaler Ausrichtung und einem pragmatischen und innovativen Umfeld zu. Ihre Studierenden dürfen von ihr praktische Beispiele und Interaktionen mit Kollegen in internationalen Organisationen sowie viele Diskussionen erwarten. Denn nur wer offen für neue Meinungen und Daten ist, kann wissenschaftlich fundierte Wege gehen, weiß Dr. Sabine Dittrich. Bis die Studierenden Anfang Oktober zurück an die Hochschule kommen, sind die neue Professorin und ihr Hund damit beschäftigt, sich einzuleben und sich an den lokalen Dialekt zu gewöhnen.

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Sein Interesse für die Informatik und langjähriges Forschen im Bereich automatisiertes Fahren haben Dr. Josef Schmid den Weg zum neuen Professor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geebnet. Ab 1. September geht es am Studienort Cham für ihn los. Geplant hatte er eine akademische Laufbahn allerdings nicht von Anfang an.

Seine Karriere startete er als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Dann holte er sein Abitur nach und studierte an der OTH Amberg-Weiden. Nach dem Masterabschluss blieb er der Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter treu und trug entscheidend zum Gelingen mehrerer nationaler und europäischer Forschungsprojekte im Bereich autonomes Fahren bei. Bald kristallisierte sich ein Thema für seine Promotion heraus, die im Sommer 2022 ihren erfolgreichen Abschluss gefunden hat. In seiner Dissertation mit dem Thema „Learning-Based Quality of Service Prediction in Cellular Vehicle Communication“ beschäftigte sich Josef Schmid mit der Netzwerkkommunikation automatisierter Fahrzeuge. Hier kann er jetzt als Professor anknüpfen: „Die Kommunikation im Automobilbereich möchte ich bei meiner Forschung weiterverfolgen, aber auch weitere Anwendungsbereiche ins Auge fassen: Dazu zählen die Vernetzung und der Datenaustausch in industriellen Anlagen genauso wie weitere Bereiche der Kommunikation.“ Dabei ist ihm sowohl der Wissenstransfer mit und für Partner aus der Wirtschaft ein großes Anliegen als auch die anwendungsorientierte Ausbildung qualifizierter Fachkräfte für die Region und darüber hinaus in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of Things, Informatik und Kommunikation.

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Am 11. November findet zum dritten Mal der DigiHealthDay (DHD) statt. Dem internationalen wissenschaftlichen Symposium gehen zwei weitere Workshops und ein Erasmus+ Blended Intensivprogramm zu Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen voraus. Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen der DHD-2022-Serie ist noch möglich. Zudem wird die Einreichungsfrist für wissenschaftliche Abstracts auf den 1. Oktober verlängert.

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet den DHD bereits zum dritten Mal, dieses Jahr als hybride Veranstaltung (vor Ort und gestreamt). Im Vorfeld des DHD-2022 am 11. November finden im Oktober zwei weitere Workshops zu relevanten Themen im Bereich Digital Health statt. Die Teilnahme an den virtuellen Workshops ist kostenlos und die Anmeldung erfolgt über die offizielle Website: https://th-deg. de/digihealthday

Vor dem DHD-2022 findet vom 7. bis 11. November ein Erasmus+ Blended Intensivprogramm statt. Das Programm mit dem Titel «Explainable and Ethical AI in Healthcare» wird von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert und wird vom ECRI, der Universität Agder (Norwegen), der Universität Aalborg (Dänemark) und der Technischen Universität Luleå (Schweden) durchgeführt. Interessierte können sich bis zum 1. Oktober per E-Mail an info.digihealth@th-deg. de unter Angabe von Name, Zugehörigkeit / Position und Studiengang (für Studierende) anmelden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Mitarbeitende können ebenfalls zum DHD-2022 beitragen, indem sie wissenschaftliche Abstracts im Bereich Digital Health beim Veranstaltungskomitee einreichen. Wissenschaftliche Beiträge werden sowohl im Journal of Applied Interdisciplinary Research (JAIR) der THD als auch im Ukrainian Journal of Medical Informatics and Engineering veröffentlicht, um die ukrainischen Kollegen auf dem Gebiet der Digital Health-Forschung zu unterstützen. Darüber hinaus besteht für Studierende die  aussergewöhnliche Möglichkeit, einen Geldpreis für ihr F&E-Projekt einschliesslich Abschlussarbeiten zu Digital Health-Themen zu gewinnen. Die Einreichungsfrist für die wissenschaftlichen Abstracts und die studentischen Arbeiten wird ebenfalls auf den 1. Oktober verlängert. Informationen zu Einreichungen und Kriterien finden Sie auf der offiziellen Website: https://th-deg. de/digihealthday

Die Hauptveranstaltung am 11. November, der DHD-2022, umfasst Plenarsitzungen, wissenschaftliche und studentische Sessions, eine EFMI-Sondersession und eine Podiumsdiskussion. Am internationalen wissenschaftlichen Symposium nehmen Prof. Dipak Kalra (UK), Prof. Bernd Blobel (Deutschland), Prof. Rajendra Gupta (Indien), Prof. Sarah Wamala Andersson (Schweden), Prof. Louise Pape-Haugaard (Dänemark), Prof. Martin Gerdes (Norwegen) und weitere weltbekannte Referentinnen und Referenten teil.

Veranstaltet wird die DHD-2022-Serie vom ECRI in Kooperation mit folgenden Sponsoren und Partnern: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Stmgp), Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), Deutsche Gesellschaft für Digitale Medizin e.V. (DGDM). ), Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), Bayerische Telemedizin-Allianz (BTA), Armenische Gesellschaft für Digitale Gesundheit (AADH), Stadt Pfarrkirchen, Russisch-Armenische Universität (RAU), Russische Universität der Völkerfreundschaft (RUDN), National Healthcare University of Ukraine (NHU) und DigitalHealthNews. eu (der Medienpartner).

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Beim Sommerfest des European Campus Rottal-Inn (ECRI) im Juli wurden beim internationalen Kuchenverkauf verschiedene Leckereien verkauft. Die Einnahmen des Kuchenverkaufs wurden nun an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. übergeben.

Es ist Tradition, dass beim ECRI Sommerfest Kuchen für den guten Zweck verkauft wird und der Erlös einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird. Dieses Jahr kamen insgesamt 385 Euro beim Kuchenverkauf zusammen. Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt stockte aus eigener Tasche auf 500 Euro auf, welche an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. gespendet wurden.

Für Josef Hofbauer, den 1. Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V., ist die Spende ein wichtiges Signal und ermöglicht dem Verein, sich für krebskranke Kinder und Dienste, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden, einzusetzen. Darüber hinaus kann mit Hilfe von Spenden auch vielen Familien geholfen werden, die sich aufgrund der Erkrankung in finanzieller Notlage befinden, beispielsweise wenn das Gehalt nicht reicht oder die Eltern aufhören zu arbeiten, um sich um ihr Kind kümmern zu können. Jede Spende, egal wie groß oder klein, wird benötigt und kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird, hebte Hofbauer bei seinem Besuch am Campus hervor. Mit Prof. Kunhardt tauschte er sich ebenfalls über die Palliativ und Hospitzsituation im Rottal und den umliegenden Landkreisen Passau und Deggendorf aus. Der Mangel an Palliativstationen und -hilfe in der Region machen die Arbeit der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. umso notwendiger.

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) beginnen im Oktober wieder zahlreiche junge Menschen ihr Studium. Viele davon kommen aus einem anderen Land und Kulturkreis. Um den kulturellen Austausch zu fördern und den Studierenden die bayerische Kultur näher zu bringen, bietet der ECRI auch dieses Semester wieder das Host Family Programme an. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart kennenzulernen. Dafür stellt die Hochschule den Kontakt zwischen Studierenden und Einheimischen her, die sich dann ungezwungen und beliebig oft treffen. Egal ob zu Kaffe und Kuchen, einem Ausflug in den Biergarten, ein Spieleabend oder gemeinsames Kochen. Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Host Family Programme keine Angst haben. Die meisten Studierenden können sehr gut Deutsch und freuen sich, ihre Sprachkenntnisse im Gespräch mit Einheimischen anzuwenden. Auch für Einheimische bietet das Host Family Programme die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert. Einen kleinen Einblick in das Programm bietet der Podcast der Hochschule, in dem Teilnehmer ihre bisherigen Erfahrungen teilen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden sich auf der Website unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615 – 8863 zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamlien und zehn Studierenden.

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Mit einer neuen Professur „Künstliche Intelligenz (KI) für Cybersicherheit“ ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Teil des Netzwerks zur KI-Forschung im Rahmen der Hightech Agenda Bayern. Zum 1. August hat Dr. Michael Heigl seine Lehr- und Forschungstätigkeit in dieser Position aufgenommen. KI-befähigte Sicherheitsmechanismen zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen sollen das Ergebnis seiner Arbeit sein.

Penetration Testing, Maschinelle Lernverfahren und Digitale Forensik nennt Heigl als seine Interessensgebiete: „Indem Cyberattacken simuliert werden, lassen sich Schwachstellen in der IT aufdecken und beheben. Außerdem können IT-Systeme trainiert werden, Cyberangriffe selbst zu erkennen. Und wenn es zu einer Cyberattacke gekommen ist, geht es an die Spurensuche, um mögliche Täter zu überführen.“ Seit seiner Bachelorarbeit beschäftigt Heigl sich mit Cybersicherheit. Schon über sechs Jahre ist er in Forschungsprojekten am Institut ProtectIT tätig, das zur THD gehört. Als Leiter der Arbeitsgruppen „Detection“ und „KI“ hat er am Aufbau des Instituts wesentlich mitgewirkt. Parallel hat er seine Promotion an der Westböhmischen Universität Pilsen abgeschlossen. Er sei ein sehr offener, interessierter und gleichzeitig ehrgeiziger Typ sagt er dabei über sich selbst.

Gründe, an der THD zu bleiben, hat der 30-Jährige viele. Heigl freue sich, als Professor weiter mit dem Team des Instituts ProtectIT zu arbeiten. Die Hochschule wachse und biete mit dem im Aufbau befindlichen Technologietransferzentrum für digitale Sicherheit am Technologie Campus Vilshofen ein perfektes Umfeld. In den beiden Cyber Security Studiengängen, die in Deggendorf angeboten werden, wird er unterrichten. Bereits am Aufbau der Studiengänge habe er mitgewirkt. Sein Engagement für die Cybersicherheit ist hier aber noch nicht zu Ende – er ist im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) aktiv, speziell an der Kooperationsplattform KI Campus Ostbayern, für die Initiative Artificial Intelligence Regensburg (AIR) sowie im Cluster Mechatronik & Automation. Wer Michael Heigl jetzt als reinen Karrieremenschen einschätzt, liegt allerdings falsch. Zeit mit seiner Familie ist dem zweifachen Familienvater sehr wichtig. Er ist aktiver Feuerwehrler, joggt und dartet sehr gerne.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) darf sich über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Der Scheck über 2.500 Euro kommt direkt den Studierenden zugute, denen ab Oktober ein Trinkwasserspender zur Verfügung stehen wird.

Martin Ruhland, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rottal-Inn, überbrachte den Scheck des Bezirksverbands der niederbayerischen Sparkassen. Bei der Übergabe an Michael Fahmüller, den 1. Vorsitzenden des Fördervereins des ECRI, waren auch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl dabei.

Das Geld der Spende fließt in einen Wasserspender am Campus, von dem die Studierenden ab dem kommenden Semester profitieren. Der Wasserspender liefert nicht nur frisches Trinkwasser, sondern zählt mit, wie viele Plastikflaschen gespart werden, indem Studierende ihre Flaschen wiederbefüllen. Mit dem Projekt wird nicht nur anschaulich dargestellt, wie wichtig es ist, auch beim Wasser auf Resourcen zu achten, sondern auch, wie gut die Wasserqualität in Deutschland ist. Für viele Studierende ist trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn so unvorstellbar, dass sie auf Wasser aus Plastikflaschen zurückgreifen. Mit einem Projekt zu Trinkwasser will die Hochschule die Studierenden für das Thema sensibilisieren. So wurden beispielsweise an den Wasserhähnen in der Hochschule bereits Schilder mit der Aufschrift „Drinking Water“ angebracht. Dank der Spende des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen, kann dieses Projekt um einen Wasserspender erweitert werden und durch den eingebauten Zähler das Ausmaß für die Umwelt deutlich gemacht und so zur Nachhaltigkeit beigetragen werden.

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Prof. Dr. Dmitry Rychkov, Wissenschaftlicher Leiter am Technologiezentrum kunststoffcampus Bayern in Weißenburg, wurde zum Mitglied des VDE Fachausschusses „Funktionswerkstoffe, Sensoren und Aktoren“ ernannt. Für Prof. Dr. Dmitry Rychkov ist es Auszeichnung und Bestätigung seiner Expertise zugleich. Denn der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) ist eine der größten Technologie-Organisationen Europas. Als einzige Organisation weltweit vereint der VDE dabei Wissenschaft, Standardisierung, Prüfung, Zertifizierung und Anwendungsberatung unter einem Dach. Das VDE Zeichen gilt seit 100 Jahren als Synonym für höchste Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz.

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Wie schaffe ich es als Landkreis Regensburg, durch Digitalisierung spürbare Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen – und wer kann mich dabei unterstützen? Mit dieser Frage beschäftigten sich acht Teams von Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen einer Semesterarbeit. Dabei arbeiteten sie gemeinsam mit Mentoren des Landratsamtes Regensburg an dessen Digitalisierungsstrategie mit. Mit sichtbarem Erfolg, denn auch andere Landkreise haben bereits Interesse an vergleichbaren Kooperationen mit der Deggendorfer Hochschule signalisiert. Der Kontakt zu diesem Projekt war ursprünglich über den ostbayerischen Hochschulverbund TRIO entstanden.

Prof. Dr. Helena Liebelt von der Fakultät Angewandte Informatik und Leiterin der Vorlesung »Projektmanagement« ist begeistert: „Für unsere Studierenden war die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Regensburg eine sehr spannende Challenge. Denn echten Kundenkontakt und die Gelegenheit, reale Projekte nachhaltig mitzugestalten, hat man im Studium eher selten.“ Die Ergebnisse der Kooperation seien ganz ausgezeichnet gewesen, was sich auch in den Nachfragen anderer Landkreise spiegele.

Die Digitalisierungsstrategie des Landkreises Regensburg hat viele Herausforderungen und ist vielschichtig. Die digitale Wirtschaftsförderung, die Einführung eines digitalen Energie- und Liegenschaftsmanagements, die Themen Chatbot und Landkreis-App, aber auch Mobilfunkausbau und natürlich IT-Sicherheit gehören laut Harald Hillebrand dazu. Der Referent von Landrätin Tanja Schweiger und Digitalierungskoordinator erklärt, „dass es natürlich ein Ziel ist, den Menschen im Landkreis das Leben leichter zu machen. Wir können Behördengänge reduzieren, analoge Strukturen aufösen und durch effektivere digitale Prozesse verbessern.“ Zweck der Kooperation mit der Deggendorfer Hochschule sei es dabei, die Digitalisierungsstrategie des Landkreises einer tiefergehenden wissenschaftlichen Betrachtung zu unterziehen. Viele Ideen sollten auf den Prüfstand und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. „Am Ende werden wir nur jene weiterverfolgen, die tatsächlich sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar sind“, versichert Hillebrand. So gab es zum Beispiel die Idee einer eigenen Landkreis-App. Aber nach der gemeinsamen Analyse von Mentoren und Studierenden blieb zuletzt die Frage: Wer bitte braucht noch eine weitere App? Die Idee sei deshalb sehr stark in Frage gestellt worden. „Das Budget dafür“, sagt der Digitalisierungkoordinator, „könnte wohl anderweitig sinnvoller eingesetzt werden, zum Beispiel beim Thema Cyber Security, das in der heutigen Zeit immer größeren Raum einnimmt.“ So konnten zusammen mit den THD-Studierenden bei vielen anderen der genannten Themen neue Impulse gesetzt werden. 

Landrätin Tanja Schweiger sieht sich außerdem durch das Feedback der THD bestätigt, dass der Landkreis bei vielen digitalen Themen eine Vorreiterrolle einnehme. Wo notwendig, werde man Kurskorrekturen vornehmen. Erfolgversprechende Wege würden konsequent weiterverfolgt und weitere Umsetzungen ins Visier genommen. Neue Impulse und positive Effekte gab es am Ende der Semesterarbeit aber nicht nur für den Landkreis Regensburg. „Auch die Studierenden haben mächtig profitiert“, weiß die IT-Professorin Liebelt. Neben der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und den Kundenerfahrungen steht auch die Option, gegebenenfalls gemeinsam begonnene Projekte fortzuführen. Zum Beispiel als Werksstudierende am Landratsamt in Regensburg. Oder in einem der anderen Landkreise, „die alle vor den gleichen großen Aufgaben stehen und ihre Performance mit Hilfe wissenschaftlichen Supports sicherlich optimieren können.“ Da ist sich Liebelt sicher und ergänzt: „Wir stehen jedenfalls bereit. Und unsere Studierenden auch.“

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Im nagelneuen Schülerlabor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurden Ende Juli die Frühstudierenden des Sommersemesters verabschiedet. Zehn Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien nahmen die Herausforderung an, Schule und Hochschule unter einen Hut zu bringen. Und meisterten sie bravourös, wie die Koordinatorinnen vom MINT-Team der THD anlässlich der feierlichen Zertifikatsvergabe betonten.

„Mein Frühstudium war für mich…“ lautete die letze Aufgabenstellung an der Hochschule für die Frühstudis. Am Smartboard des neuen Schülerlabors zeichneten sie ihre Emotionen auf. Diese waren durchweg positiv. „Die Vorlesung Regenerative Energien bei Professor Brotsack war superspannend und sehr modern. Ich habe viel Interessantes und Neues erfahren und hab richtig Lust bekommen, mit dem Thema weiterzumachen“, berichtet Leonhard Seidl vom Comenius Gymnasium Deggendorf. Für ihn war es sein erstes Frühstudiumssemester. Dagegen ist Anna Daiser vom St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich eine alte Häsin unter den Frühstudierenden. Mit fünf Semestern an der THD und das noch vor dem Schulabschluss ist sie absolute Rekordhalterin. Begonnen hatte sie vor drei Jahren mit Vorlesungen in der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften und tastete sich in den Folgesemestern in Richtung Mathematik und Informatik vor. Die beiden Fachgebiete haben sie so fasziniert, dass sie sie ab Herbst im Bachelor studieren wird.

Das Frühstudium kann von Schülerinnen und Schülern ab der zehnten Jahrgangsstufe genutzt werden, um Interessen zu vertiefen oder zu testen und den Studienalltag am Campus kennenzulernen. Nach den Sommerferien geht es in eine neue Runde – diesmal neu auch am Campus im Cham. Das Kursangebot ist schon online und kann unter www.th-deg.de/fruehstudium eingesehen werden. Das Wintersemester startet am 01. Oktober 2022. Bewerbungen sind ab jetzt bis zum Ende der ersten Schulwoche nach den Sommerferien per E-Mail an fruehstudium@th-deg.de möglich.

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Kürzlich fand am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine Veranstaltung für Unternehmensvertreter und Forschende statt, die über die Fortschritte der Drohnen- und Softwaretechnologie im Bereich der digitalen Inspektion von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken informierte. Mit über 120 Teilnehmenden und durchwegs positivem Feedback war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 

Unter dem Titel „Digital Inspection: Buildings, Structures, Drones & more“ wurde das moderne und komplexe Thema „Digitale Inspektion am Bau“ von mehreren Seiten umfangreich beleuchtet. So berichteten nach einem Grußwort der Hochschulleitung, vertreten von Prof. Dr. Horst Kunhardt, die Experten des Unternehmens STRUCINSPECT (einem Tochterunternehmen des Weltmarktführers und Herstellers von innovativen Kränen PALFINGER) von den Möglichkeiten der digitalen Bauwerksinspektion im Kontext von Bauwerksdatenmodellierung, kurz BIM, Drohnen und Software. Die Referenten stellten eindrucksvoll mit Hilfe eines praktischen Beispiels einer Autobahnunterführung dar, wie die digitale Inspektion bereits heute in der Praxis durchgeführt werden kann. 

Im Anschluss referierte Louisa Hartmann, Customer Success Expert des Münchner Unternehmens Fairfleet GmbH, über Herausforderungen und Lösungen der Gebäude- und Dachinspektion aus der Luft und stellte viele Praxisbeispiele und praktische Einsatzmöglichkeiten der Drohnentechnologie vor. 

Anschließend gab es noch eine Podiumsdiskussion, bei der neben den Referenten der beiden Impulsvorträge, auch Gründer des Deggendorfer Startups „Squadron“, welches von Studierenden der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen gegründet wurde, zu Wort kamen. Alle waren sich einig, dass der technologische Fortschritt die Prozesse der Aufnahme, der Dokumentation und der Beseitigung von Mängeln um ein Vielfaches schneller und leichter machen kann.  Zum Schluss bestand für anwesende Gäste und Referenten noch die Möglichkeit des informellen Austauschs. 

Die Anzahl von 120 Teilnehmenden an der Veranstaltung zeigt das große Interesse der Branche an der Thematik. Die Initiative zur Veranstaltung entstand durch Hubert Girschitzka, Business Development Partner von STRUCINSPECT in Bayern und Pfarrkirchens Alt-Bürgermeister Georg Riedl. 

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Einst saß er hier selbst im Hörsaal, jetzt kommt er zurück: Nach 18 Jahren Industrieerfahrung bei BMW mit Auslandseinsätzen in China und in den USA wird Dr. Matthias Górka zum 1. September 2022 Professor für „Informations- und Elektrotechnik in der Mechatronik“. Die Professur ist an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angesiedelt. Dr. Górka wird am Studienstandort Cham lehren und forschen.

Der 37jährige gebürtige Torgauer kehrt gerne nach Ostbayern zurück. Mit der Region verbindet ihn viel, beginnend mit der Berufsausbildung in Dingolfing über das Studium in Deggendorf bis hin zu seiner Arbeit in Regensburg. An der THD kann er sich seinen Forschungsschwerpunkten zu mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in den Warenströmen und der Prozessautomatisierung widmen. Der strukturierte, analytische, offene und hilfsbereite junge Professor freut sich auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, lokalen Firmen aber vor allem mit den Studierenden. Sie will er für die THD und den Studienstandort Cham begeistern. Spaß und Teamwork in spannenden Projekten möchte er ihnen ebenso bieten wie einen Einblick in die Wirtschaft und das reale Berufsleben. Und den einen Ratschlag: Ergreift euere Chancen. Vor allem ein Aufenthalt im Ausland, wie er sich für ihn als Entwickler in den USA und als Leiter des Bereichs Entwicklung Hochvoltbatterie und Hochvoltkabelbaum in China ergeben hat, kann er nur jedem ans Herz legen. Die beiden Auslandseinsätze gehören zu den Ereignissen, die sein Berufsleben und ihn am stärksten geprägt haben. Neue, spannende Kulturen kennen zu lernen, aber auch die eigene Kultur besser zu verstehen, ist eine unvergessliche Erfahrung, so Dr. Górka.

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In Niederbayern, der Oberpfalz und Oberösterreich waren Studierende des Studiengangs „Physiotherapie dual mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaft“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterwegs. Ihr Ziel: die Bedeutung von Bewegung im Alltag zeigen. Dazu besuchten sie im Sommersemester verschiedene Einrichtungen, vom Kindergarten bis zur Universität.

Die Studierenden waren in Projektgruppen eingeteilt, die Aufgabenstellung für alle die Gleiche: die Bedeutung von Bewegung im Alltag vor allem in Bezug auf Prävention und Gesundheitsförderung zeigen und Gesundheitskompetenzen diesbezüglich vermitteln. Die Studierenden der THD besuchten Vorschul- sowie Grundschulkinder wie auch Kinder in weiterführenden Schulen. Sie machten sie auf ihr Bewegungs- und Gesundheitsverhalten aufmerksam und klärten über die Bedeutung von Aktivität auf. Am Ende sollten die Kinder selbst die Fachperson ihrer Gesundheit werden. Auch Erzieherinnen und Erzieher, Lehramtsstudierende der Universität Regensburg sowie Auszubildende der Physiotherapie wurden befähigt, selbst zu Experten für Gesundheitsförderung zu werden. Nicht zuletzt gab es Interventionen in Betrieben in Deutschland und Österreich, um die Mitarbeitenden zum Nach- und Umdenken anzuregen. „Trotz derselben Zielstellung und der gemeinsam erworbenen Kenntnisse in den vorangegangenen Semestern entstanden zehn gesundheitsfördernde Projekte in ganz unterschiedlichen Settings, welche doch alle gleichermaßen einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten“, zeigt sich die betreuende Dozentin Prof. Dr. Stephanie Hecht beeindruckt. Von den meisten Einrichtungen kam der Wunsch, diese Intervention auf einer regulären Basis weiterzuführen. Gesundheitsförderung sei ein sehr wichtiges Thema für die Bevölkerung, die Verbreitung dieses Wissens sollte nachhaltig gefördert werden, waren sich alle Teilnehmenden einig.

Folgende Institutionen konnten von den Projekten profitieren: 
St. Josef Kindergarten Geiersthal, Volksschule Aigen-Schlägl, Berufsfachschule Ried im Innkreis, Grundschule Krummennaab, Grundschule St. Martin Deggendorf, Pfarrer-Reindl-Grundschule Unterdietfurt, Österreichische Bundesforste (ÖBf), Kindergarten Andrichsfurt, Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL)

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Sie sind nicht nur in Deggendorf die Ersten, sondern in ganz Deutschland: In einer Feierstunde im Alten Rathaus der Stadt verabschiedete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Ende Juni die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Künstliche Intelligenz. Sieben ehemalige Studierende freuten sich über ihre Urkunden aus den Händen von Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und KI-Professor Dr. Patrick Glauner.

Eine besondere Videobotschaft kam von dem größten deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI). Geschäftsführer Prof. Dr. Antonio Krüger ließ es sich nicht nehmen, anlässlich der ersten Ba. KI-Absolventen in Deutschland eigens Grußworte nach Deggendorf zu senden. Er appellierte: Seien Sie sich Ihrer ethischen Verantwortung bewusst und stellen Sie bei Ihren KI-Projekten den Menschen in den Mittelpunkt. Krüger betonte die Schlüsselrolle von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft und lobte die TH Deggendorf, dass sie dies schneller als andere Hochschulen erkannt habe und folgerichtig die ersten Absolventinnen und Absolventen verabschieden könne. Der Initiator und Koordinator des Studiengang Prof. Dr. Dr. Heribert Popp gratulierte seinen ehemaligen Studierenden. Er stellte heraus, dass sie mit diesem Zeugnis nicht nur in Deutschland und Europa glänzende Perspektiven hätten. Mit einem Abschluss von der THD, einer der erfolgreichsten Hochschul-Neugründungen Bayerns mit enormem Wachstum, einem überdurchschnittlichen internationalen Anteil und international erfolgreichen Rankings, müssten sie sich auch in den USA nicht verstecken, so Popp.

Künstliche Intelligenz boomt seit einigen Jahren, Fachkräfte sind Mangelware, Bund und Ländern versuchen mit erheblichen Mitteln, das Thema zu fördern. Die Technische Hochschule Deggendorf reagierte schnell und bietet seit 2019 den Bachelor-Studiengang Künstliche Intelligenz an. Zum Start des neuen Studiengangs wurden auch bereits ausgebildete Informatiker aus den verschiedenen Fachrichtungen zugelassen. Sie konnten sich die gängigen Module aus dem Informatik-Studium anrechnen lassen. Zudem arbeiteten alle Studierenden bereits in IT-Berufen, das nötige Praxissemester entfiel ebenfalls. So konnten im Oktober 2021 die ersten Studierenden nach nur zwei Jahren Studienzeit und neben dem Beruf ihr Bachelor-Studium Künstliche Intelligenz an der THD erfolgreich beenden.

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Was heutzutage in einer Minute im Internet passiert, generiert Unmengen an Daten. Diese laufen über Rechenzentren, deren Betrieb rund um die Uhr ausfallfrei sichergestellt werden muss. Dafür sind Expertinnen und Experten mit interdisziplinärem Know How gefragt und vor allem gesucht. Aktuell leidet die Branche an einem Fachkräftemangel. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kann ab Oktober mit einem Studium im Rechenzentrums-Management Abhilfe schaffen. Und bekommt dabei Unterstützung vom Verband Innovatives Rechenzentrum e.V. (VIRZ).

Das Konzept ist laut Prof. Dr. Helena Liebelt, die den neuen Studiengang „Data-Center Management – Smart Infrastructure Operation“ leitet, bundesweit neu und höchstinnovativ: „Rechenzentren sind im Hintergrund von vielen alltäglichen Situationen notwendig, aber Design, Bau und Betrieb derselben werden bisher nicht gelehrt oder nur bruchstückhaft.“ Mit dem Studiengang Data-Center Management schließt die THD diese Lücke an der Basis und bildet die gebrauchten Fachexperten aus. Der Studiengang wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verband innovative Rechenzentren konzipiert. Diese Kooperation bringt den Vorteil, dass sich ein Wissensträger der Industrie und späterer Arbeitgeber an der Wissensvermittlung und der Forschung rund um die Rechenzentren beteiligt.

Wer sich für den Studiengang interessiert, findet auf der Webseite der Hochschule weitere Informationen https://www.th-deg.de/dcm-b. Das Online-Bewerberportal der Hochschule ist unter https://www.th-deg.de/bewerbung zu finden.