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Nachhaltigkeit

AN DER TECHNISCHEN HOCHSCHULE DEGGENDORF

nachhaltigkeit an der THD

Wissenschaft trägt verantwortung

Nachhaltigkeit stellt an der Technischen Hochschule Deggendorf heute und im Zukunftsprogramm ein zentrales Thema dar. Deshalb ist es für uns essentiell, eine umfassende Strategie zu entwickeln, wie Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Hochschule integriert, von allen Hochschulangehörigen gelebt, und von dort in die Welt getragen werden kann. Wichtig ist uns dabei, die Perspektiven Ökologie, Ökonomie und Soziales gleichermaßen zu betrachten und miteinander zu verbinden.
Auf dieser Seite sind Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit gesammelt. Sie gibt einen Einblick in das aktuelle Nachhaltigkeitsengagement der Hochschule und stellt Projekte verschiedener Fachbereiche vor. Auch Anregungen zum aktiven Mitmachen finden sich auf dieser Seite. Darüber hinaus werden einige weiterführende Lesetipps vorgestellt, die sich nicht nur mit der Nachhaltigkeit an der THD befassen, sondern das Thema sowohl auf individueller als auch auf globaler Ebene beleuchten.

so engagiert sich die hochschule


 

 

Der Hauptcampus der Technischen Hochschule Deggendorf wird ausschließlich mit elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien versorgt. Darüber hinaus verfügt dieser Campus über Photovoltaikanlagen zur eigenen Stromerzeugung. Auch der Nachhaltigkeitscampus European Campus Rottal-Inn (ECRI) bezieht ausschließlich Öko-Strom.

 

 


Die Wärmeversorgung am Hauptcampus in Deggendorf erfolgt zum Teil mit Erdgas, aber auch die Erdwärme wird mittels einer Erdwärmepumpe genutzt. Darüber hinaus trägt eine Solarthermieanlage in kleinerem Umfang zur Wärmeerzeugung bei. Der Campus Pfarrkirchen (ECRI) wird neben einer Gastherme ebenfalls durch eine Luftwärmepumpe mit Wärme versorgt.

 

 

 

Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos wird an den Standorten der THD momentan weiter ausgebaut und ergänzt.  Die Grafik zeigt den momentanen Bestand an Ladesäulen an den verschiedenen Standorten der Hochschule.

 

 

 

Für die Außenbeleuchtung am Campus Deggendorf werden ausschließlich LEDs verwendet. Die Hochschule ist während der Weihnachtszeit geschlossen, was zu einem starken Rückgang des Strom- und Gasverbrauchs in dieser Zeit führt. 

Ebenfalls ist eine Verbesserung des Energie-Monitorings im Neubau und an den Standorten allgemein in Planung, um eine verbesserte Erfassung und Darstellung von Daten zu gewährleisten und dadurch weitere Optimierungen zu ermöglichen.

 


Die Technische Hochschule Deggendorf beteiligt und engagiert sich in mehreren Netzwerken und Arbeitsgruppen, sowohl hochschulintern als auch hochschulübergreifend. Dazu zählt das Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern sowie die AG Nachhaltigkeit an Hochschulen. Darüber hinaus hat sich die AG Nachhaltige Entwicklung an der TH Deggendorf etabliert.

 

nachhaltige projekte

An der Technischen Hochschule Deggendorf gibt es schon seit mehreren Jahren Aktivitäten und Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Das erste mal formal organisiert wurde dies mit der Gründung der AG Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2016. Im Jahr 2021 wurde schließlich der erste Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule bestellt, womit Nachhaltigkeit erstmals auch in der offiziellen Struktur der Hochschule verankert wurde.

 

 

Energieeffizienz und Klimaschutz an HAWs

In diesem Projekt stellt sich die THD seit Oktober 2021 gemeinsam mit acht weiteren deutschen Hochschulen den Herausforderungen der Energieeffizienz und des Klimaschutzes. Es sollen praxistaugliche Interventionsstrategien und Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung erarbeitet werden. Diese sollen sich explizit an HAWs richten, da diese derzeit stark wachsen, grundsätzlich mit knappen Ressourcen arbeiten, notwendige Modernisierungsprozesse in der Verwaltung anstehen, die Forschung einen Bedeutungszuwachs erfährt und traditionell dezidiert anwendungsorientiert ist und andererseits keine auf den Hochschultyp fokussierten Strategien vorhanden sind.

Projektleiter THD: Prof. Dr.-Ing. Michael Laar

 

 

Ziele:
In der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik ist speziell im Studiengang Umweltingenieurwesen das Thema Nachhaltigkeit bereits seit langem verankert. Über die verschiedenen Module erlangen die Studierenden die Kompetenz zu weniger Energieverbrauch in Gebäuden, Schonung natürlicher Ressourcen, mehr Nutzung von regenerativen Energien und die umweltbewusste Herstellung von Baustoffen. Dadurch tragen sie dann über ihren späteren Beruf maßgeblich zum Schutz von Mensch, Natur und Klima bei.

Zudem werden speziell im Modul Nachhaltiges Bauen 1 den Studierenden grundlegende Kenntnisse zu den ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Aspekten der Nachhaltigkeit für die systematische Umsetzung im Unternehmen, an Bauprodukten und Gebäuden vermittelt. Diese Kenntnisse können dann im Masterstudiengang weiter vertieft werden.

Projekte:
Über Bachelor- und Masterarbeiten bei oder in Zusammenarbeit mit Unternehmen werden bereits Nachhaltigkeitsprojekte unterschiedlichster Art realisiert. Beispielsweise über Bewertungssysteme für Nachhaltige Gebäude nach DGNB oder BNB, durch die Einführung von Umwelt- und Energiemanagementsystemen, die Erstellung von Ökobilanzierungen oder die Analyse und Bewertung von Produkten nach Cradle to Cradle Certified®.

 

 

Infos folgen in Kürze

 

 

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Ziele:

Auf dem sehr international ausgerichteten und englischsprachigen European Campus Rottal Inn (ECRI) Campus in Pfarrkirchen nimmt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle ein. Er fungiert dezidiert als "Nachhaltigkeitscampus", d. h. hier werden zahlreiche Ansätze getestet, um, bei Erfolg, anschließend auch an anderen Standorten implementiert zu werden.

Neben dem Masterstudiengang Healthy and Sustainable Buildings (HSB), dem Labor HSB sowie dem Nachhaltigkeitslabor gibt es eine "BikeStation" für Studierende.

An diesem Campus wird in den nächsten Jahren ein neues Campusgebäude entstehen, welches sich an der BNB-Zertifizierung orientiert.

Projekte:

 

Ausschreibungen und Preise


 


Der Bundespreis Ecodesign ist die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland. Der Wettbewerb beschränkt sich nicht auf bestimmte Produktgruppen, Branchen oder Designsparten. Mögliche Themenfelder sind beispielsweise Bau, Ernährung, Interieur, Kommunikation, Mobilität oder Mode. In der Kategorie Nachwuchs können auch Studierende sowie frische Absolventinnen und Absolventen ihr Projekt einreichen.

Weitere Informationen: 
https://www.bundespreis-ecodesign.de/de

 


Der deutsche Nachhaltigkeitspreis richtet sich an Unternehmen, Kommunen, Wissenschaftler:innen, Organisationen und zeichnet wirksame Beiträge zur Transformation aus. Dieses Jahr sind Wettbewerbe zu sechs Themen ausgelobt: Unternehmen, Design, Local Heroes, NEA 2.0, Verpackung, Architektur

Weitere Informationen:
https://www.nachhaltigkeitspreis.de/

 


Der Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis des Netzwerkes B.A.U.M. zeichnet engagierte Einzelpersonen aus. Dazu zählen "Vorbilder" und "Macher:innen" in Unternehmen und Institutionen, sowie  Journalist:innen und Wissenschaftler:innen, die sich durch ihre Veröffentlichungen bzw. ihre Forschung um den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit verdient gemacht haben.

Weitere Informationen: 
https://www.baumev.de/Auszeichnung.html

 


Der internationale Green Product Award zeichnet seit 2013 Produkte und Dienstleistungen aus, die in Sachen Nachhaltigkeit, Innovation und Design überzeugen. Der Award richtet sich an Start-ups und etablierte Unternehmen. Mit dem Green Concept Award werden Schöpfer von visionären Konzepten ausgezeichnet, die noch nicht auf dem Markt sind.
Eine Teilnahme ist auch für Studierende möglich. Die Preise werden jährlich verliehen.

Weitere Informationen:
https://www.gp-award.com/de 

 


Der Green Talents Award richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Länder und wissenschaftlicher Disziplinen für Ihre Errungenschaften und Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit. Die Bewerbungsfristen können der Webseite entnommen werden.

Weitere Informationen:
https://www.greentalents.de/index.php

 


Die Greentech Awards richten sich an unterschiedlichste Gruppen, unter anderem auch an junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren, die sich mit ihrem Einsatz langfristig um Nachhaltigkeit bemühen.

Weitere Informationen:
https://greentechfestival.com/awards/

 


Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) honoriert mit dem Bundespreis "Zu gut für die Tonne!" jedes Jahr Projekte die dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Teilnehmen kann jeder mit einem passenden Projekt. Der Einsendschluss kann der Webseite entnommen werden.

Weitere Informationen:
https://www.zugutfuerdietonne.de/unsere-aktivitaeten/der-bundespreis

 

Downloads und links


Auf dem Blog der THD posten regelmäßig verschiedene Autorinnen und Autoren zum Thema Nachhaltigkeit. Eine Serie befasst sich beispielsweise näher mit den Fortschritten, die in den letzten Jahren in Bezug auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen gemacht wurden. Vieles ist dabei durchaus überraschend. Teste dich doch mal, inwiefern du über das Weltgeschehen informiert bist!

Weitere Informationen: Nachhaltigkeit im THD Blog

 


Wie viele Erden wären nötig, wenn jeder Mensch der Erde so leben würde wie du? Wie viele Tonnen CO2 emittierst du pro Jahr? Und wie sind deine Werte im Vergleich zu anderen? Das und noch einiges mehr erfährst du mit Hilfe des interaktiven footprint calculators des Global Footprint Networks

Ökologischen Fußabdruck berechnen:
http://www.footprintcalculator.org/

Wasserfußabdruck berechnen:
https://waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/personal-water-footprint-calculator/

 


Richtige Mülltrennung ist wichtig und Grundlage für Recycling. Mülltrennung kann aber schnell kompliziert werden, weshalb du hier eine Zusammenfassung zur richtigen Mülltrennung finden kannst.

Weitere Informationen:
https://nextcloud.th-deg.de/s/BLa2i3A6WQiAibP

 


Internationale Tage bündeln Aktionen, Projekte und Ideen rund um ein Thema und machen Sie einer breiten Öffentlichkeit auf unterschiedlichste Art zugänglich. Am European Campus Rottal-Inn nutzen Hochschulangehörige thematisch passende Tage als Aufhänger um Studiengänge, Forschungsprojekte oder aktuelle Themen in verschiedenen Formaten am Campus vorzustellen. Ob Interview, Wettbewerbsaufruf oder ein kurzer Beitrag über die Social Media Kanäle - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt um Aufmerksamkeit für diesen Tag zu generieren und Informationen bereitzustellen. Über den Link findest du alle bisherigen Beiträge zu den International Days. 

Weitere Informationen: iLearn IntDayArchive

 


Die Seite bietet einen Überblick der 17 Ziele, die von den vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwickelung aufgestellt wurden. Zudem werden Initiativen vorgestellt und Vorschläge für individuelles nachhaltiges Verhalten vorgestellt.

Weitere Informationen:
https://17ziele.de/

 


Die Webseite gibt einen Überblick darüber, welchen Beitrag Bayern zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) leistet und welche Arbeitsgruppen bestehen.

Weitere Informationen:
https://www.nachhaltigkeit.bayern.de/

 


Das Reparatur-Cafe bietet mehrmals im Jahr die Möglichkeit, kaputte Elektrogeräte, Kleidung oder Möbel mit Hilfe anderer wieder nutzbar zu machen. Das ist gut für die Umwelt, man lernt etwas Neues und es macht auch noch Spaß.

Weitere Informationen:
https://www.reparatur-initiativen.de/reparatur-cafe-deggendorf

 

aktuelles

Pressefoto

Das Referat Digitale Lehre sowie die Fakultät European Campus Rottal-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) laden zur Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit im Dialog - Nachhaltigkeit in Zeiten von Energieknappheit, Inflation, Krieg und Klimawandel“ ein. An der Hochschule kümmert sich Prof. Dr. Michael Laar um das Thema Nachhaltigkeit. Er freut sich auf den Austausch mit Studierenden, Unternehmensvertreter:innen und interessierten Privatpersonen aus der Region: „Das Ziel unserer DigiCamps ist es, einen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Wir wollen Fragen beantworten, die aktuell jeden einzelnen von uns bewegen.“

Die Veranstaltungsreihe wird am 26. Oktober durch Michael Laar eröffnet. Er hält den Vortrag „Nachhaltigkeit – quo vadis? Rückblick, Stand & Ausblick in einem globalen Kontext“. Am 16. November wird Prof. Dr. Sascha Kreiskott, stellvertretender Nachhaltigkeitsbeauftragter der THD, zum Thema „Was Sie schon immer über Energiewirtschaft wissen wollten und sich nie getraut haben zu fragen“ referieren. Darauf folgt am 14. Dezember der Vortrag „Grünes Gas – Alternative für eine nachhaltige Energieerzeugung“ durch Prof. Dr. Raimund Brotsack, Studiengangsleiter des Bachelorstudienganges „Industrial Engineering“. Am 18. Januar 2023 schließt Prof. Dr. Hans von Storch, ehemaliger Leiter des Helmholtz-Instituts für Küstenforschung und Co-Autor von IPCC-Studien, mit dem Vortrag „Menschgemachter Klimawandel - Optionen des Umgangs damit“. Die ersten drei Veranstaltungen finden ab 18 Uhr in Präsenz an der THD statt. Das DigiCamp im Januar 2023 ist eine virtuelle Veranstaltung.

Zielgruppe der DigiCamps sind alle Unternehmensvertreter, Studierenden sowie die interessierte Öffentlichkeit, die an einem wissenschaftlich fundierten Austausch und Diskussion über Nachhaltigkeit interessiert sind. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können per E-Mail an sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollen künftig vermehrt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Eine zentrale Technologie ist dabei die Photovoltaik (PV), welche Strom aus Sonnenstrahlen erzeugt. Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) befasst sich im Rahmen einer Masterarbeit mit der Frage, wie Sonnenenergie in Zukunft noch effizienter genutzt werden kann.

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es bereits einige PV-Parks. Die Anlage in Gangkofen ist mit neuartigen bifacialen Modulen ausgestattet. Diese sind besonders, weil sie auch über die Rückseite Strom produzieren und somit noch effizienter sind als herkömmliche Module. Der ECRI-Student Irineu Auccappure geht in seiner Masterarbeit unter Betreuung durch Prof. Dr.-Ing. Matthias Huber der Frage nach, inwieweit bei bifacialen Modulen die Nutzung von Strahlung auf der Rückseite eine Ertragserhöhung bringt. Dafür nimmt er im PV-Park Gangkofen Faktoren wie Aufstellung und Ausrichtung der Module unter die Lupe.

Da eine realistische Messung und Evaluierung im Labor nicht möglich ist, führte Irineu Auccappure den praktischen Teil seiner Masterarbeit vor Ort im PV-Park durch. In einem Experiment deckte er die Rückseiten ausgewählter Module mit Pappe, gestützt von Holzstöcken, ab und verglich die Energieproduktion. Anhand der so gesammelten Daten lässt sich herausfinden, wie die bifacialen Module aufgestellt und ausgerichtet werden, um die Sonnenenergie bestmöglichst zu nutzen. Bei den für das Projekt benötigten Materialien handelt es sich zu hundert Prozent um recycelte Materialien.

Nachhaltigkeit ist für die Betreiber der PV-Anlage das übergeordnete Thema. So produziert der Park mit einer Gesamtleistung von 4.500kWp nicht nur Strom für durchschnittlich ca. 2.500 Haushalte, sondern wurde nach neuesten Standards durch die sunbird energy GmbH geplant und errichtet. Die Geschäftsführung des PV-Park, FinRo®, versucht im Sinne der Nachhaltigkeit bei jeder Mahd auch immer einen Grünstreifen je Reihe stehen zu lassen, damit für die Insekten genug Nahrung vorhanden ist.

Bei der Besichtigung des Versuches der Masterarbeit in dem PV-Park waren sich Prof. Huber vom ECRI, Jan Kiermeier, Geschäftsführer der sunbird energy GmbH und Harald Eder von FinRo® einig, die Kooperation zwischen dem Campus und den Betreibern der Anlage weiterzuführen und auszubauen.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI)  bietet mit der Erwachsenen-Uni ein Format für bildungshungrige Erwachsene an. Am 22. September um 17 Uhr findet die nächste Vorlesung der Reihe statt. Das Thema dieses Mal lautet: Klimaschutz geht uns alle an – der ökologische Fußabdruck.

Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir wirtschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Aber hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Dieser Frage geht Prof. Josef Steretzeder in der Erwachsenen-Uni mit einem interaktiven Workshop nach. Zusammen mit den Teilnehmenden ermittelt er den persönlichen ökologischen Fußabdruck, erklärt warum weniger Abfall alleine nicht die Lösung ist und wie ein positives Menschenbild uns im Klimaschutz helfen kann.

Die Erwachsenen-Uni steht allen Interessierten offen, egal welche Vorbildung besteht. Die Vorlesung zum Klimaschutz findet im Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) am Campus in der Max-Breiherr-Straße in Pfarrkirchen statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

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Am 15. Juli waren Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Laar auf Exkursion. Sie besuchten die Firma Schlagman Poroton und die Stadt Burghausen.

Die Gruppe startete bei der Firma Schlagman Poroton in Zeilarn. Dort lernten die Studierenden verschiedene Baumaterialien, unter anderem den weltbesten reinmineralischen hochisolierenden Ziegel, kennen. Für die Studierenden waren das Know-how und die Bandbreite an Produkten, sowie die hochmodernen Produktionsanlagen, bei Schlagman Poroton daher besonders interessant. Die Firma lud die Studierenden anschließend zum gemeinsamen Mittagessen in Marktl ein.

Danach ging es für die Gruppe weiter nach Burghausen. Dort tauchten sie auf der längsten Burg der Welt in die mittelalterliche Baukunst ein. Neben den Gebäuden der Burg besuchten die Studierenden auch das Museum mit Rennaissancegemälden der bayerischen Staatsgalerie. Dort diskutierten sie unter anderem die Entwicklung von Perspektiven in Gemälden seit der Renaissance bis heute.

Städteplanung spielt für die Studierenden des Studiengangs Healthy and Sustainable Buildings ebenfalls eine große Rolle. Deshalb erkundete die Gruppe das historische Stadtzentrum und die Grüben als Beispiel einer gut gelungenen Balance zwischen Erhalt der historischen Substanz bei gleichzeitiger moderner Nutzung. Der angrenzende Wöhrsee als innerstädtische und nachhaltige Freizeitoption stand ebenfalls auf dem Programm. Das Interesse der internationalen Studierenden lag während der Exkursion nicht nur auf den Fachthemen. Sie sogen die Informationen über die Entwicklung der bayerischen Kultur ebenfalls auf. Das Wissen über die geschichtliche Entwicklung wie auch der modernen und innovativen Baumaterialien bilden für die Studenten eine wichtige Grundlage für die zukünftige Tätigkeit in bayerischen und deutschen Unternehmen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich der Initiative „OHA!-Ostbayern handelt“ angeschlossen. Der Verein mit Sitz in Regensburg setzt sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein.

Ende Juni haben Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und der erste Vorsitzende des Vereins Eduard B. Wagner eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist die Förderung einer klimaneutralen und nachhaltigen Gesellschaft. Dabei unterstützen die Kooperationspartner unter anderem Unternehmen, die eine Vorreiter- und Vorbildfunktion in Klimaneutralität und Nachhaltigkeit einnehmen sowie Unternehmen, die sich auf den Weg hin zu nachhaltigerem Wirtschaften machen wollen.

Die THD hat 2016 die AG nachhaltige Entwicklung gegründet und damit Aktivitäten und Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit das erste Mal formal festgehalten. Im Jahr 2021 bestellte die Hochschule Prof. Dr. Michael Laar zum Nachhaltigkeitsbeauftragten und verankert das Thema offiziell in der Hochschulstruktur. Seit Oktober 2021 erarbeitet Michael Laar mit Vertretern acht deutscher Hochschulen praxistaugliche Interventionsstrategien und Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung. Diese sollen sich explizit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften richten.

In Deggendorf existieren Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Umweltingenieurwesen sowie in Pfarrkirchen am European Campus Rottal-Inn der Masterstudiengang „Nachhaltige und gesunde Gebäude“. Ferner weist der Nachhaltigkeitscampus in Pfarrkirchen ein Nachhaltigkeitslabor auf, in dem Studierende verschiedener Fachrichtungen sich mit dem komplemen Thema der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

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Angestellte des European Campus Rottal-Inn (ECRI) können Dienstfahrten ab sofort schnell und vor allem CO2-frei zurücklegen. Sechs Dienstfahrräder stehen dem Campuspersonal seit kurzem zur Verfügung. Eine Initiative, für die sich der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Michael Laar eingesetzt hat.

Es ist ein Versuch, der am Nachhaltigkeitscampus der THD in Pfarrkirchen seit Anfang Juni läuft. Bei den meisten Dienstfahrten, die vom Campus aus angetreten werden, handelt es sich um kurze Wege – meistens ins Stadtzentrum für Termine oder Transporte. Diese sind locker mit dem Fahrrad zu bewältigen und sparen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto. Mit der Anschaffung der Dienstfahrräder versucht der ECRI seiner Verantwortung zur umweltfreundliche Hochschule gerecht zu werden. Für die Fahrräder gibt es einen eigenen Unterstand und es wird sogar regelmäßig  eine Fahrradselbsthilfewerkstatt für Hochschulangehörige angeboten. Ein solches Angebot wird an einem Standort der THD zum ersten Mal gemacht. Sollte sich das Konzept als Erfolg herausstellen, wird über eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte der Hochschule nachgedacht.


kontakt


Für Fragen sowie weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung: nachhaltigkeit@th-deg.de

Nachhaltigkeitsbeauftragter: Prof. Dr. Michael Laar

Stellv. Nachhaltigkeitsbeauftragter: Prof. Dr. Sascha Kreiskott