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Herzlich Willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf! Einer Hochschule mit grenzenlosen Möglichkeiten, an der Studierende und Mitarbeiter:innen studieren, forschen, lehren und mutig Innovationen und Entwicklungen voran treiben. Entdecken Sie die THD - innovativ & lebendig.


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Fünf Studentinnen des dualen Studiengangs Physiotherapie mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) führten im Juli erfolgreich ein Projekt zur nachhaltigen Gesundheitsförderung in Schulen ab. An einer oberösterreichischen Volksschule arbeiteten sie in interaktiven Workshops mit Kindern von sechs bis zehn Jahren sowie deren Eltern und Lehrkräften.

Die österreichischen Studentinnen Sandra Bodenhofer, Eva Prenninger, Lioba Reichsöllner, Lena Schinagl und Katharina Seyfried vermittelten Effektwissen und entwickelten mit den Teilnehmenden individuell angepasste Strategien für Bewegung, Psyche, soziales Umfeld und Ernährung. Dabei wurden nach dem bio-psycho-sozialen Modell, die Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren berücksichtigt. Die ganzheitliche Herangehensweise zielt darauf ab, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu stärken und Personen in die Lage zu versetzen, gesunde Lebensgewohnheiten langfristig in ihren Alltag zu integrieren.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Viele Eltern äußerten, dass sie wertvolle Anregungen für einen gesünderen Lebensstil erhalten hätten, die sie nun gemeinsam mit ihren Kindern umsetzen werden. Studiengangsleiterin Dr. Stephanie Hecht zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Professionalität der fünf Studentinnen: „Ein sensationelles Projekt, genau wie man es sich vorstellt“.

Das Zusatzstudium Physiotherapie mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaften befähigt Therapeutinnen und Therapeuten interprofessionell zu kommunizieren und evidenzbasiert zu arbeiten. Dabei eröffnet der Bachelorabschluss zusätzliche berufliche Chancen, beispielsweise auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

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Am Freitag, 28. Juni fand an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Mitgliederversammlung des Hochschulverbund Gesundheitsberufe e. V. (HVG) und die Neuwahl des Vorstandes statt. Daran schloss eine Fachtagung für alle Interessierten zum Thema „Gesundheitsversorgung nachhaltig gestalten – Die Zukunft der Therapieberufe“ an.

Der Hochschulverbund für Gesundheitsfachberufe besteht aus Vertretenden der deutschen Hochschulen mit Studiengängen für Physio-, Ergotherapie und Logopädie und setzt sich für die Vollakademisierung der Therapieberufe ein. In diesem Jahr wurde der Vorstand des HVG neu gewählt: Nun vertreten Prof. Dr. Bernhard Borgetto (1. Vorsitzender, HAWK Hildesheim), Prof. Dr. Andrea Pfingsten (2. Vorsitzende, OTH Regensburg), Elisabeth Meyer (2. Vorsitzende, HS Gesundheit Bochum), Prof. Dr. Jutta Räbiger (erweiterter Vorstand, ASH Berlin) und Dr. Minettchen Herchenröder (erweiterter Vorstand, Physio Deutschland) den HVG.

Prof. Dr. Stephanie Hecht, Leiterin des Studiengangs Physiotherapie dual Schwerpunkt Bewegungswissenschaften an der THD, eröffnete die anschließende Fachtagung mit ihren drei Bulletpoints für Nachhaltige Therapie. Darunter sieht sie zum einen die Entwicklung eines Verständnisses von Gesundheitsförderung und Prävention, das in den Therapieberufen an vielen Stellen noch zu wenig verankert ist. Zum anderen nannte sie den Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz (2020), der verdeutlicht, wie wichtig die Förderung der Gesundheitskompetenz in der Gesellschaft ist. Als dritten Punkt führte sie das Gutachten vom Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege (2024) an, der ebenfalls die Förderung der Gesundheitskompetenz fordert, um die Lebensqualität der Menschen zu steigern und Versorgungsbedarfe zu senken.

Anschließend folgten Grußworte von Prof. Dr. Christian Rester, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, mit einer kurzen Vorstellung der Fakultät, sowie von Prof. Dr. Bernhard Borgetto, 1. Vorsitzender des HVG..

Dr. Stefan Peters, Professor an der Universität der Bundeswehr München und Ressortleiter Wissenschaft des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS), referierte in seiner Keynote zum Thema „Nachhaltige Therapie“. Dr. Stefan Peters ist Experte auf dem Gebiet der bewegungsbezogenen Versorgungsforschung und berichtete aus seinen Erfahrungen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Versorgung von psychischen Krankheiten mit Bewegungsinterventionen. Bestimmt herausstechend war die Erkenntnis, dass die Wirkung von professioneller initiierter Bewegungsförderung den weiteren Therapien von Depressionen mindestens gleichgestellt ist, jedoch ohne Nebenwirkungen auskommt.

Kern der Veranstaltung waren Workshops zur Entwicklung der Lehre in den Therapieberufen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich in drei Gruppen zu den Themen Direktzugang, Therapieprozess und Gesundheitskompetenz in der Lehre. Auf Basis der Leitfragen „Was gibt es schon?“ und „Was brauchen wir noch?“ fand eine einstündige Arbeitsphase in den Gruppen statt. Anschließend wurden die Ergebnisse dem Plenum vorgestellt und diskutiert.

Die Ergebnisse zeigten, dass zu allen Themen bereits einige Grundlagen vorhanden sind, es allerdings häufig an der Umsetzung in der Lehre und den notwendigen Strukturen dafür mangelt. So gibt es in vielen Studiengängen bereits spezifische Module, die die Studierenden auf den Direktzugang vorbereiten, allerdings fehlt in der Versorgung weiterhin der rechtliche Rahmen. Ähnlich gestaltet es sich beim Therapieprozess. Auch hier sind, je nach Profession, bereits viele Unterthemen in den Studiengängen verankert, jedoch mangelt es an Möglichkeiten zum Transfer in die Gesundheitsversorgung. Im Rahmen der Gesundheitskompetenz gibt es bereits Definitionen und Modelle, die die Grundlage für die Umsetzung in den Therapieberufen bilden können, allerdings fehlt auch hier zum Großteil die Kompetenz in den Professionen. Grundlagen für die Umsetzung von Gesundheitskompetenz-Modellen in den Therapieberufen sind unter anderem geregelte Ausbildungsstrukturen, die mit einer Vollakademisierung einhergehen, sowie Konzepte für die Regelversorgung.

Prof. Dr. Stephanie Hecht schloss nach einer angeregten Diskussion den Fachtag mit dem Verweis auf die eingangs festgehaltenen Punkte für die Entwicklung einer nachhaltigen Therapie und bedankte sich bei allen Anwesenden für die aktive Teilnahme.

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Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft arbeitet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) daran, batterieelektrische Lkw auch im Güterfernverkehr einsetzen zu können. Einen entscheidenden Schritt nach vorne stellt dabei die Technologie des Megawatt-Ladens dar. Die ersten Prototypen wurden am Freitag, 19. Juli, bei einer Veranstaltung mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am THD-Technologie Campus Plattling der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ladesäule sowie der LKW ermöglichen es erstmals, binnen der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitpause die LKW-Batterien für 4,5 Stunden Betriebszeit aufzuladen – ohne zusätzliche Wartezeiten.

Mehr als 70 Prozent aller Güter werden in Deutschland auf der Straße transportiert – und zwar hauptsächlich mit Hilfe von Diesel-betriebenen Fahrzeugen. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Umweltbilanz. 40 Prozent der gesamten Verkehrsemissionen von 148 Millionen Tonnen CO2 entfallen auf den Güterverkehr. Daher würde ein Umstieg von Diesel- auf Elektroantrieb besonders große positive Effekte bringen. An den dafür nötigen technischen und infrastrukturellen Lösungen arbeitete das Forschungskonsortium NEFTON unter der Leitung des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität München (TUM).

Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsbereichs Leistungselektronik der THD erklärt die Zielsetzung so: „Ein Schlüssel für einen erneuerbaren Schwerlastverkehr ist die Entwicklung innovativer Lade- und Versorgungslösungen, um den notwendigen Stromnetz-Ausbau zu begrenzen. In Plattling erforschen wir Lösungen, die keine zusätzlichen Stromtrassen benötigen.“ Und TUM-Professor Markus Lienkamp betont ergänzend: „Die wissenschaftlichen Fakten sprechen eine klare Sprache: Batterieelektrische LKW haben einen Wirkungsgrad von etwa 75 Prozent. Davon sind Brennstoffzellen-LKW mit nur 26 Prozent Wirkungsgrad und eFuels mit einem Wirkungsgrad von lediglich 14 Prozent meilenweit entfernt.“ Für den tatsächlichen effektiven Einsatz von Elektro-Lkw fehle allerdings noch die Infrastruktur an den Hauptverkehrsrouten. Hierfür sei die Technologie des Megawatt-Ladens ein gewaltiger Schritt nach vorne.

Für Anton Angermaier, den Geschäftsführer der AVL Software and Functions GmbH, ist klar, „dass die intelligente Integration von Batteriepuffern sowie die direkte Anbindung an regenerative Energiequellen wie Photovoltaik und Windkraft ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Ausbau der Megawatt-Ladeinfrastruktur und deren Verträglichkeit mit dem Stromnetz ist.“ Solch eine nachhaltige Lösung ermögliche nicht nur eine stabile Energieversorgung, sondern trage auch erheblich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei.

Zum Projekt selbst sagte der Vorstand für Forschung und Entwicklung der MAN Truck & Bus SE, Dr. Frederik Zohm: „Insbesondere für das Megawattladen haben wir mit NEFTON Technologien entwickelt, mit denen es gelingt, E-Lkw bei kurzen Stopps mit sehr hohen Ladeleistungen zu laden. Im Forschungsfokus standen dabei neben der Technik die Praxistauglichkeit, Kosten und Netzanschlussleistung.“ Gemeinsam mit den Projekt-Partnern habe man klar gezeigt, dass Elektro-Lkw und Megawattladen die perfekte Kombination für die umfassende Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs sei. Die Technologie sei da, nun gelte es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Markt in engem Schulterschluss von Politik, Energiewirtschaft und Fahrzeugherstellern voranzutreiben.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war bei der Veranstaltung in Plattling von dem wohl erstmals in Deutschland durchgeführten Ladevorgang mit 1.000 kW sichtlich beeindruckt und stellte in seiner Ansprache darauf ab, dass „das Forschungsprojekt zeigt, Hightech und Expertise aus Bayern gestalten die Mobilität der Zukunft. Solche Initiativen dekarbonisieren schrittweise Logistik und Güterverkehr und stärken damit auch den Standort Bayern. Ich bedanke mich deshalb bei allen, die sich erfolgreich am NEFTON-Projekt beteiligt haben. Gerade das Megawatt Charging System (MCS) beschleunigt die Ladezeiten der Lastkraftwagen massiv und ist deshalb ein Meilenstein für die Elektromobilität.“ MAN habe die Praxistauglichkeit dieser Technologie bereits unter Beweis gestellt und maßgeblich an der Standardisierung mitgewirkt. Die MCS-Technologie berücksichtige das Land Bayern auch bei seinem aktuellen Förderprogramm. „In der ersten Runden finanzieren wir damit 86 Ladepunkte für den Straßengüterverkehr, im Spätherbst soll der nächste Förderaufruf starten. Gemeinsam mit unseren Wasserstoff-Förderungen steht dieses Programm für die Technologieoffenheit der Bayerischen Staatsregierung in der Mobilität“, so Aiwanger.


 

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