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Am Dienstag, den 5. Mai, fanden sich Vertretende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie Politiker und Unternehmende aus Niederbayern im Glashaus des ITC2 ein, um der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Anton Fink Wissenschaftspreises für Künstliche Intelligenz beizuwohnen. Unter 26 Bewerbungen wurden zwei Preistragende ausgezeichnet, deren wissenschaftliche Errungenschaften gleichermaßen beeindruckend sind. Zum einen Caroline Haslebacher, die im Rahmen einer NASA-Mission ein Mapping-System für Oberflächenstrukturen des Jupitermondes Europa entwickelt hat. Zum anderen Lennart Karstensen, dessen Arbeit neue Erkenntnisse zur Automatisierung von endovaskulären Eingriffen hervorgebracht hat.

Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. Markus Mayer, Juryvorsitzender des Wissenschaftspreises, richteten auch hohe Gäste aus der Politik dankende Worte an die Preistragenden. Rainer Haselbeck, Regierungspräsident von Niederbayern, Landrat Bernd Sibler aus Deggendorf und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser lobten den verantwortungsvollen Umgang mit der modernen Technologie. Alle drei betonten, dass Künstliche Intelligenz wichtig für den Fortschritt in Niederbayern sei. Haselbeck und Sibler gingen dabei auch auf die Bedeutung der Hochschulen ein, denn diese sollen jungen Menschen die richtige Handhabung der Technologie beibringen. Oberbürgermeister Moser dankte vor allem dem Stifter des Preises, Apotheker Anton Fink, da dieser helfe, die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten.

Fink selbst erzählte von dem Hintergrund des verliehenen Preises: Nachdem er bereits eine Stiftung für einen internationalen Studierendenaustausch gegründet hatte, wollte er der Hochschule in Deggendorf etwas Gutes tun. Gleichzeitig fragte er sich, was genau KI eigentlich ist und wozu man sie verwenden kann. Aus diesen Überlegungen sei die Idee zum Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz entstanden, der nun bereits zum dritten Mal verliehen wurde. Prof. Waldemar Berg, Präsident der THD, dankte Anton Fink in diesem Rahmen für dessen langjährige und bedeutende Unterstützung.

Anschließend stellten die Preistragenden in jeweils 20 Minuten langen Vorträgen ihre Projekte vor. Den Anfang machte Dr. Caroline Haslebacher, die erklärte, wie ihr System LineaMapper mithilfe von Deep Learning die linearen Strukturen auf Bildaufnahmen des Jupitermonds Europa farblich kennzeichnet. Das KI-gestützte Programm schafft es, ein Foto innerhalb von 18 Sekunden auszuwerten und zu markieren, während Dr. Haslebacher selbst vier Stunden für diese Aufgabe bräuchte. Die eingesparte Zeit wird es bei der bevorstehenden NASA-Mission „Europa Clipper“ ermöglichen, die neugewonnenen Daten deutlich schneller zu verarbeiten.

Dr. Lennart Karstensen nutzte Künstliche Intelligenz in seiner Arbeit für den medizinischen Bereich. In virtuellen Simulationen trainiert das System eigenständig, den Draht für endovaskuläre Eingriffe durch einen Aortenbogen an sein Zeil zu führen. Das Besondere dabei: Die Blutgefäße jedes Menschen sind einzigartig, weshalb es keinen allgemeingültigen Lösungsweg gibt. Das System muss daher lernen, mit welcher Methode es sein Ziel schlussendlich erreichen kann. Die Simulation liefert vielversprechende Ergebnisse, die auch in einem haptischen 3D-Modell erreicht werden konnten. Durch solche intelligenten Assistenzsysteme wird eine bessere Versorgung von Patienten gewährleistet, da mit ihrer Hilfe beispielsweise auch weniger erfahrene Ärzte endovaskuläre Eingriffe durchführen könnten.

Prof. Dr. Markus Mayer zeigte sich erfreut über die verschiedenen Anwendungsgebiete der Künstlichen Intelligenz. „Das wissenschaftliche Feld der KI lässt mich hoffen: Viele der eingereichten Arbeiten beschäftigen sich mit der praktischen Anwendung von KI-Systemen, die menschliche Arbeit wirklich sinnvoll beschleunigen, ergänzen und unterstützen kann. Und das zumeist durch das direkte Arbeiten auf den echten Eingabe- und Zieldaten – ohne zweifelhafte Umwege über Large Language Modelle und Sprache”, so der Professor für Angewandte Informatik an der THD. Abschließend wurde der Preis von Prof. Berg an Dr. Haslebacher und Dr. Karstensen überreicht.

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Nach einem intensiven Wintertraining ist das Ruderteam der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit voller Energie in die neue Saison auf dem Wasser gestartet. Der offizielle Auftakt erfolgte im Rahmen eines viertägigen Trainingslagers in Passau, das vom 7. bis 10. April stattfand. Hier wurde das neue Team ernannt und ein erster Leistungstest absolviert.

Erster großer Härtetest

Unter der Leitung von Trainer Bernd Rose und Projektleiter Prof. Dr. Jens Martin absolvierten die Studierenden in Passau täglich zwei bis drei Trainingseinheiten. Neben Technik- und Belastungstraining im Vierer und Achter standen Athletik und Teambuilding im Fokus. Zusätzliche Impulse lieferte Gasttrainer Uwe Scholl aus Leipzig, der das Team mit seiner Expertise unterstützte.

Neues Team zeigt Stärke

Ein besonderer Höhepunkt des Trainingslagers war die offizielle Berufung von 25 Studierenden in das „Flying Eight“-Team für die Saison 2026. Die Ernennungsurkunden wurden von THD-Präsident Prof. Waldemar Berg unterzeichnet – ein bedeutender Moment, der die harte Arbeit der vergangenen Monate würdigte. Das Trainingslager endete mit einem Wettkampf: Beim International Inn-River-Race in Passau stellte sich das Team der 5,5 Kilometer langen Strecke. Mit der zehntschnellsten Zeit im Mixed-Achter unter 35 Booten gelang ein überzeugender erster Leistungsnachweis.

Hochschulmeisterschaft im Blick

Zurück in Deggendorf richtet sich der Blick nun klar nach vorn: In den kommenden zehn Wochen stehen weitere intensive Trainingseinheiten an, bevor vom 10. bis 12. Juli die Deutsche Hochschulmeisterschaft in Krefeld ausgetragen wird. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr hat das Team hier ein ambitioniertes Ziel: Auch 2026 möchten die „Flying Eight“ im Vierer und Achter um Medaillen kämpfen.

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24 Stunden lang arbeiteten Teams mit verschiedensten Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkten an digitalen Lösungen für aktuelle Herausforderungen und dringliche Zukunftsthemen. Vom 24. bis zum 25. April 2026 fand in den Räumlichkeiten der Unterreiner Forstgeräte GmbH der „Hack:Inn 2026“ statt. Im Rahmen dieses Hackathons präsentierte Andreas Weber von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mitten in der Nacht das neuartige, von Horizon Europe geförderte Projekt STORCITO in einem sogenannten „Midnight Lightning Talk“.

Die Veranstaltung brachte lokale Unternehmende, Fachkräfte und Studierende zusammen. In 30 Minuten Talk-Zeit galt es, die Vision und die Ergebnisse von STORCITO vorzustellen. Bei dem Projekt geht es im Wesentlichen um drei Kernbereiche: zum einen die Prävention von Waldbränden, indem man Strategien zum Schutz heimischer Forste implementiert. Diese sollen Waldbrandrisiken langfristig minimieren. Zum anderen entwickelt das Projekt alternative Konzepte für die ländliche Mobilität. Darüber hinaus befasst sich STORCITO mit den Potenzialen von CCUS-Technologien im ländlichen Raum. Bei diesen handelt es sich um Methoden zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff, um so dessen Freisetzung in die Atmosphäre einzugrenzen.

Die Mischung aus Forschung und praktischen Anwendungsmöglichkeiten stieß beim Publikum auf reges Interesse. Besonders der Gastgeber, die Unterreiner Forstgeräte GmbH, zeigte sich von den Inhalten beeindruckt. Wie für viele klein- und mittelständische Betriebe in ländlichen Regionen stellen Waldbrände, oder allein das Potenzial für diese, bereits eine große existenzielle und finanzielle Bedrohung dar. Wie sich die Zusammenarbeit zwischen Forschung und regionaler Wirtschaft entwickeln wird, steht derzeit noch offen. Der rege Austausch und Erfolg der Veranstaltung legen jedoch bereits den Grundstein für die kommenden Jahre: Die Teilnehmenden freuen sich jetzt schon darauf, im nächsten Jahr weitere spannende Forschungsprojekte in Julbach kennenzulernen und den einmaligen Tatendrang des jährlich stattfindenden „Hack:Inns“ erleben zu dürfen.