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Ab sofort steht unsere neue Hochschul-App myTHD zum Download bereit. 

 

Ob unterwegs, in der Vorlesung oder in der Mensa – die App bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund ums Studium und die THD und vereint zahlreiche Funktionen, die den Studienalltag einfacher und übersichtlicher gestalten: 

  • Stundenpläne  
  • Prüfungstermine und Noten 
  • Hochschul-E-Mails  
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  • Tagesaktueller Speiseplan der Mensa 
  • Praktika & Jobs über die Karrierebörse 
  • Persönlicher Kalender  
  • Newsfeed mit Neuigkeiten, Angeboten und Events der THD

 

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Im Rahmen der Digitalisierung schreitet die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) voran. Bei der kostenfreien Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informierte Expertin Bernadette Busler über das Generieren und Aufbereiten von Daten sowie drohende Gefahren.

Gut 60 neugierige Besucher im bestens gefüllten Vorlesungssaal im Laborgebäude in Pfarrkirchen zeigten: Das Thema Künstliche Intelligenz interessiert die Menschen. Alle lernten: KI erkennt Muster und errechnet aus Daten Wahrscheinlichkeiten. Im Alltag wird die neue Technologie etwa bei Suchanfragen am Computer, der Handy-Kamera oder dem Navigationssystem im Auto genutzt. „Auch das unbefugte Betreten eines Grundstücks kann KI überwachen“, nennt Referentin Busler ein weiteres Beispiel.

Halluzinieren, Vorurteile, Deep Fakes

Bei allen Möglichkeiten verursachen die energieintensiven Anwendungen auch Probleme. So kann KI durch Datenlücken oder unklare Eingaben halluzinieren. Beispiel: Ein KI-generiertes Bild zeigt eine Katze mit Hundeohren, erfindet also etwas. Busler: „Je spezieller ein Thema, desto mehr Datenlücken gibt es, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Halluzinierens.“ In diesem Fall trifft die KI Aussagen jenseits wissenschaftlicher Erkenntnisse. Rückmeldungen erhält die KI von Trainern wie Anwendern. Dadurch kann sie sich verbessern, also Wissenslücken schließen. Aus gutem Grund werden deshalb „Daten als das neue Gold“ bezeichnet.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass KI Vorurteile reproduziert. Beispiel: Ein Unternehmen, bei der KI bei Bewerbungen für eine IT-Stelle eine Vorauswahl trifft, könnte Frauen benachteiligen. Grund: Dass Männer in der Vergangenheit in diesem Bereich überrepräsentiert waren, bewertet KI aufgrund ermittelter Erfahrungswerte fälschlicherweise als normal und richtig.

Ein besonders gravierendes Problem stellen laut Referentin gezielte Manipulationen dar. Diese werden als Deep Fakes bezeichnet, etwa wenn einer bekannten Persönlichkeit falsche Aussagen in den Mund gelegt werden. „Auch das schafft ein Vertrauensproblem“, so Busler.

KI unterstützt, der Mensch entscheidet

Unterm Strich machte die Expertin klar: „KI unterstützt. Verantwortung, Würde und Fairness müssen menschliche Aufgaben bleiben.“ Busler erinnerte daran: „KI basiert nicht auf Wahrheit, sondern Wahrscheinlichkeit.“ Der getätigte Input sollte möglichst präzise sein. Der erhaltene Output muss geprüft, bewertet, reflektiert und am besten durch zwei seriöse Quellen belegt werden.

Zu guter Letzt ermunterte Bernadette Busler dazu, „unser Hirn ständig zu trainieren“. Gerade bei Schülern, die KI nutzen, ohne dabei mitzudenken, droht ihr zufolge ein Kompetenzverlust. Der abschließende Tipp der Referentin: „Teilen sie im Netz keine sensiblen persönliche Daten.“ Organisiert wurde der 75-minütige Vortrag von Andrea Ebertseder vom MINT-Team.

 

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Bei ihm dreht sich alles um Energieversorgung und Stromnetze: Zum jetzigen Sommersemester wurde Dr. Saeed Salarkheili als Professor an den European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) berufen. Er wird in Pfarrkirchen forschen und lehren.

Salarkheili ist 40 Jahre alt und kommt aus dem Iran. Er liebt es, Wissenschaft zu betreiben und Neues zu entdecken. „Im Bereich der Energiesysteme stehen wir vor zahlreichen Herausforderungen“, sagt der neue Professor und zählt die wichtigsten auf: „Zu nennen sind die alternde Infrastruktur, der zunehmende Energiebedarf, die Integration verschiedener erneuerbarer Energiequellen und die wachsende Zahl von neuen Nutzern, etwa Elektrofahrzeuge. Außerdem die Notwendigkeit, die Versorgungssicherheit zu verbessern und natürlich das Streben nach einer Senkung der CO2-Emissionen.“ Salarkheili freut sich besonders auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft sowie anderen Forschungseinrichtungen.

Smart Grids im Fokus

Am European Campus will er neue wissenschaftliche Projektgruppen einrichten, wobei der Fokus zunächst auf so genannte »Smart Grids« gerichtet sein soll. Diese intelligenten Netze können ans Gesamtnetz angeschlossen sein oder autark agieren. Im Dezentralisieren der Stromversorgung spielen sie eine zunehmend wichtige Rolle.

Lebenslanges Lernen

Den Studierenden am ECRI möchte Salarkheili vor allem den Spaß am Lernen mit auf den Weg geben. „Am lebenslangen Lernen führt ohnehin kein Weg vorbei. Mein Unterricht soll dabei so interaktiv wie möglich sein“, erklärt der neue Professor. Und: „Ich möchte den Studierenden ein aktives, kritisches Denken vermitteln, um so bessere Entscheidungen zu treffen.“

Für die TH Deggendorf mit dem European Campus entschied sich Salarkheili, weil sie aus seiner Sicht eine wegweisende, praxisorientierte Hochschule ist. Hier könne er seinen akademischen Ambitionen in einem realitätsnahen Umfeld nachgehen. Am Ende müssen sich ihm zufolge wissenschaftliche Erkenntnisse immer in Lösungen und Verbesserungen für die Menschen wiederfinden.

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Zum Beginn des Sommersemesters 2026 kommt mit Dr. Mischa Möstl ein Experte für sichere eingebettete Rechnersysteme für Echtzeitaufgaben an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Der gebürtige Oberpfälzer wird künftig an der Fakultät Angewandte Informatik im Fachgebiet „Autonome und eingebettete Systeme“ lehren und forschen, um bei Echtzeitanwendungen neben technischem Fortschritt insbesondere auch die allgemeine Sicherheit – und damit ein besseres und gesünderes Leben für uns alle – voranzutreiben.

Eingebettete Systeme sind alltägliche Dinge, die Computer oder sogar ganze Computernetze sind, aber meist nicht als solche bezeichnet werden. Sie heißen beispielsweise Auto, Smartphone, Insulinpumpe oder Drohne. Mischa Möstl ist auf den Rechnerbau selbst spezialisiert und widmet sich in seiner Arbeit der idealen Verknüpfung solcher Systeme mit Software, die dann die eigentliche Anwendung darstellt.

Geboren in Neustadt an der Waldnaab fand Mischa Möstl bereits während des Bachelor- und Masterstudiums in Braunschweig über Hilfskrafttätigkeiten den Einstieg in die Forschung im Bereich der Eingebetteten Systeme. Anschließend verbrachte er unter anderem ein halbes Jahr in Japan am Forschungs- und Entwicklungscenter von Toyota. 2021 besiegelte er dann seine Promotion: Dafür beschäftigte er sich intensiv mit technischen Sicherheitsnachweisen für Timing-Verhalten von teils auch verteilten eingebetteten Systemen. Mit dem anschließenden Einstieg bei der Volkswagen AG betreute er das Technologiefeld Schwarmdaten, das in Fahrerassistenzsystemen eingesetzt wird, und brachte diese mit in Serie und auf die Straße. Nach diesen Stationen in der Automobilbranche verschlägt es Mischa Möstl nun für seine Professur nach Niederbayern.

Für die THD hat sich Dr. Möstl ganz bewusst entschieden. Einerseits kann er hier seinen beiden Passionen, der Lehre und der Forschung, gleichermaßen nachgehen. Andererseits möchte er zur Weiterentwicklung des lösungsorientierten und forschungsstarken Umfelds der THD beitragen. Die Faszination für sein Fachgebiet beschreibt Möstl ganz einfach: „Spannend – durch stetigen Fortschritt. Herausfordernd – durch stets neu aufkommende Komplexität aufgrund des Fortschritts. Und sinnstiftend – für zuverlässige Sicherheit.“

Vorlesungen, die um die Ecke denken, und Forschung, die die großen und kleinen Computer im Alltag sicherer macht

Seine mitunter größte Stärke, die den Studierenden an der THD künftig zugutekommen wird, sei seine Geduld beim Erklären. „Sie dürfen sich auf Lehre freuen, die dazu animiert, auch mal um die Ecke zu denken“, gibt Mischa Möstl Ausblicke auf seine zukünftigen Vorlesungen an der THD.

Weiter beschreibt sich der 40-Jährige als offen für Neues. Er sucht lieber nach echten Lösungen für Probleme, als sich nur mit der Symptombekämpfung auseinanderzusetzen. Ein besonderes Augenmerk von Möstls Forschungsarbeit liegt im Bereich von KI-Beschleunigerarchitekturen für den Einsatz in funktional sicheren Systemen. Das sind Bereiche, wie etwa die Luftfahrt, die aufgrund des stringenten Sicherheitsgedankens große Herausforderungen haben, KI-Technik in ihrer Domäne nutzbar zu machen. Besonders wichtig ist ihm dabei der Blick für Teamarbeit, die es brauche, um Gutes zu bewegen. Lösungen brauchen Zeit, um einen für alle machbaren Weg zu finden. Dazu gehört für ihn auch, neue Kontakte in die Region für Forschung und Entwicklung aufzubauen.