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Ab sofort steht unsere neue Hochschul-App myTHD zum Download bereit. 

 

Ob unterwegs, in der Vorlesung oder in der Mensa – die App bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund ums Studium und die THD und vereint zahlreiche Funktionen, die den Studienalltag einfacher und übersichtlicher gestalten: 

  • Stundenpläne  
  • Prüfungstermine und Noten 
  • Hochschul-E-Mails  
  • iLearn
  • Tagesaktueller Speiseplan der Mensa 
  • Praktika & Jobs über die Karrierebörse 
  • Persönlicher Kalender  
  • Newsfeed mit Neuigkeiten, Angeboten und Events der THD

 

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Neue Initiative auf dem Arbeitsmarkt. Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen und der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kooperieren künftig enger. Mit der unterzeichneten Absichtserklärung zielt ihre Zusammenarbeit darauf ab, internationale Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen als Fachkräfte für die heimische Wirtschaft zu gewinnen und in der Region zu halten.

Reibungslos ging das Besiegeln der Zusammenarbeit bei einem Arbeitstreffen am Campus in Pfarrkirchen über die Bühne. „Zu unseren Aufgaben zählt, den Unternehmen und dem Land Nutzen zu bringen“, hob Dekan Prof. Dr. Steckenbauer hervor. Als zentraler Partner hilft ihm zufolge die Agentur für Arbeit dabei, „den ECRI-Absolventen einen optimalen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu verschaffen“. Mit dem Dekan unterzeichnete Matthias Dengler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, die Absichtserklärung. Dengler bekräftigte: „Wir freuen uns, gemeinsam innovative Wege in die Zukunft zu gehen, um ausgebildete Fachkräfte zu halten sowie für Arbeitgeber zu gewinnen und so die Region zu stärken.“

Im Rahmen des umfangreichen Vorhabens steht bereits der nächste Schritt fest: Der ECRI und der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit bauen ihre Kooperation aus. Dadurch können auf Anfrage von Unternehmen passende Hochschulabsolventen gezielt vermittelt werden. Kommen und bleiben – auf Englisch come and stay – so lautet die Devise, um nachhaltig den Bedarf an Fachkräften zu sichern.

Um internationale Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen in eine Beschäftigung zu bringen, werden zudem bereits bestehende Einrichtungen wie der Career Service oder das International Office (beide THD/ECRI) oder der Arbeitgeber-Service sowie EURES (jeweils Agentur für Arbeit) mit eingebunden. Erste konkrete Ideen wie ein regelmäßiger Career Talk wurden bereits skizziert. Ebenso sollen bestehende Initiativen wie der Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) mit dem Projekt namens Grenzkompass der THD und der FH Oberösterreich beteiligt werden.

Bei dem produktiven Besuch verschafften sich die Repräsentanten der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen auch einen Überblick über den European Campus, insbesondere über das Laborgebäude. In der Tat verfügt der ECRI mit rund 1.500 Studierenden aus etwa 100 Nationen über ein erhebliches Arbeitskräfte-Potenzial für die regionale Wirtschaft.

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Die aktuelle Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, dass immer mehr Personen ohne Abitur erfolgreich ein Studium absolvieren. Laut den jüngsten verfügbaren Daten wurde im Jahr 2024 erstmals die 10.000er Marke überschritten. Auch die Zahl der Studierenden, die sich auf dem beruflichen Weg für eine akademische Ausbildung qualifiziert haben, bleibt konstant hoch. In Bayern zählt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) dabei zu den drei nachgefragtesten Institutionen.

Prof. Waldemar Berg, Präsident der THD, lässt die Kirche trotz der wohlklingenden Botschaft im Dorf: „Dass wir in Bayern auch bei Leuten mit anderer Qualifikation als dem Abitur oder dem Fachabitur zu den beliebtesten Hochschulen zählen, freut uns natürlich sehr.“ Dennoch liege deren prozentualer Anteil an der Gesamtstudierendenzahl der THD derzeit bei unter einem Prozent. „Aber dennoch“, so Berg weiter, „in absoluten Zahlen sind das immerhin etwas mehr als 300 Studentinnen und Studenten, die auf beruflichen (Um)wegen an unsere Hochschule gefunden haben und hier erfolgreich lernen und studieren.“ Das sei beachtlich und aller Ehren wert. Auch sei dieses positive Beispiel eine Bestätigung der THD-Wachstumsstrategie. Denn die CHE-Studie zeigt, dass Studierende ohne allgemeine Hochschulreife und Fachhochschulreife große Hochschulen und insbesondere Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit mehr als 7.000 Studierenden bevorzugen.

Die Studie des CHE offenbarte außerdem, dass bei der Wahl der Studienfächer die Ingenieurwissenschaften mit 19,1 Prozent und der Bereich Gesundheitswissenschaften mit 16,6 Prozent einen großen Anteil haben. Bei beiden könne laut Präsident Berg die THD punkten. Die Studienleiterin des CHE, Sigrun Nickel, erklärt: „Gerade im Bereich Gesundheit und Pflege beobachten wir eine starke Nachfrage von Studieninteressierten ohne Abitur. In den Fächern Pflegewissenschaft/-management und in der Gesundheitspädagogik hat sich mittlerweile sogar jede bzw. jeder Vierte über den Beruf für das Studium qualifiziert und nicht über den Schulabschluss.“

Berg hoffe, dass in Zukunft deutlich mehr Menschen diese zusätzliche Karriereoption bewusst werde. Die allgemein wachsenden Zahlen deuteten bereits darauf hin, dass das Interesse kontinuierlich wächst. Auch teilt der THD-Präsident die Ansicht des CHE, dass sich „das Studium ohne Abitur inzwischen als fester Bestandteil eines durchlässigen Hochschulsystems in Deutschland etabliert hat.

INFO

Aktuell sind rund 70.000 Studierende ohne Hochschul- und Fachhochschulreife an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Das entspricht, wie auch im Vorjahr, einem Anteil von 2,4 Prozent an allen Studierenden im Bundesgebiet. Ein leichter Anstieg zeigt sich bei den beruflich qualifizierten Erstsemestern. Deren Zahl liegt aktuell bei rund 13.000 Personen, was einem Anteil von 2,7 Prozent an allen Studienanfängerinnen entspricht. Einen neuen Höchststand hat die Zahl der Bachelor- und Masterabsolventen ohne (Fach-)Abitur mit 10.270 im Jahr 2024 erreicht. Damit haben insgesamt 104.941 beruflich Qualifizierte seit der bundesweiten Einführung des Studiums ohne Abitur im Jahr 2009 einen Hochschulabschluss erworben.

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Im Rahmen der Digitalisierung schreitet die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) voran. Bei der kostenfreien Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informierte Expertin Bernadette Busler über das Generieren und Aufbereiten von Daten sowie drohende Gefahren.

Gut 60 neugierige Besucher im bestens gefüllten Vorlesungssaal im Laborgebäude in Pfarrkirchen zeigten: Das Thema Künstliche Intelligenz interessiert die Menschen. Alle lernten: KI erkennt Muster und errechnet aus Daten Wahrscheinlichkeiten. Im Alltag wird die neue Technologie etwa bei Suchanfragen am Computer, der Handy-Kamera oder dem Navigationssystem im Auto genutzt. „Auch das unbefugte Betreten eines Grundstücks kann KI überwachen“, nennt Referentin Busler ein weiteres Beispiel.

Halluzinieren, Vorurteile, Deep Fakes

Bei allen Möglichkeiten verursachen die energieintensiven Anwendungen auch Probleme. So kann KI durch Datenlücken oder unklare Eingaben halluzinieren. Beispiel: Ein KI-generiertes Bild zeigt eine Katze mit Hundeohren, erfindet also etwas. Busler: „Je spezieller ein Thema, desto mehr Datenlücken gibt es, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Halluzinierens.“ In diesem Fall trifft die KI Aussagen jenseits wissenschaftlicher Erkenntnisse. Rückmeldungen erhält die KI von Trainern wie Anwendern. Dadurch kann sie sich verbessern, also Wissenslücken schließen. Aus gutem Grund werden deshalb „Daten als das neue Gold“ bezeichnet.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass KI Vorurteile reproduziert. Beispiel: Ein Unternehmen, bei der KI bei Bewerbungen für eine IT-Stelle eine Vorauswahl trifft, könnte Frauen benachteiligen. Grund: Dass Männer in der Vergangenheit in diesem Bereich überrepräsentiert waren, bewertet KI aufgrund ermittelter Erfahrungswerte fälschlicherweise als normal und richtig.

Ein besonders gravierendes Problem stellen laut Referentin gezielte Manipulationen dar. Diese werden als Deepfakes bezeichnet, etwa wenn einer bekannten Persönlichkeit falsche Aussagen in den Mund gelegt werden. „Auch das schafft ein Vertrauensproblem“, so Busler.

KI unterstützt, der Mensch entscheidet

Unterm Strich machte die Expertin klar: „KI unterstützt. Verantwortung, Würde und Fairness müssen menschliche Aufgaben bleiben.“ Busler erinnerte daran: „KI basiert nicht auf Wahrheit, sondern Wahrscheinlichkeit.“ Der getätigte Input sollte möglichst präzise sein. Der erhaltene Output muss geprüft, bewertet, reflektiert und am besten durch zwei seriöse Quellen belegt werden.

Zu guter Letzt ermunterte Bernadette Busler dazu, „unser Hirn ständig zu trainieren“. Gerade bei Schülern, die KI nutzen, ohne dabei mitzudenken, droht ihr zufolge ein Kompetenzverlust. Der abschließende Tipp der Referentin: „Teilen sie im Netz keine sensiblen persönliche Daten.“ Organisiert wurde der 75-minütige Vortrag von Andrea Ebertseder vom MINT-Team.