Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Fakultät BIW.

Bauingenieurwesen und Umwelttechnik

"Ob Wohnungsbau, Wirtschaftsbau oder Aufträge der öffentlichen Hand – noch nie hat die Branche eine derartig breit aufgestellte Hochkonjunktur erlebt. Die Auftragseingänge erreichen Rekordzahlen. Gleichzeitig ist man bestrebt, umweltrelevante Themen wie etwa den rapiden Flächenfraß zu adressieren. Auf die Baubranche warten also viele spannende Herausforderungen. Werden Sie ein Teil davon! Mit einem unserer Studiengänge im Bauingenieurwesen (Bachelor), Umweltingenieurwesen (Bachelor) oder Bau- und Umweltingenieurwesen (Master) entscheiden Sie sich nicht nur für einen vielversprechenden Start Ihrer persönlichen Karriere. Sie entscheiden sich auch für ein Thema mit ganz viel Zukunft."

Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger (Dekanin der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik)



Labore

Die Labore der Technischen Hochschule Deggendorf bieten mit bester technischer Ausstattung die Grundlage für eine aktuelle und praxisnahe ingenieurwissenschaftliche Ausbildung.

Moderne Technologie nach Industriestandard ermöglicht es in allen Phasen des Studiums, die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Darüber hinaus bilden die Labors die Basis für zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte der THD und offerieren damit den Studierenden vielfältige Möglichkeiten für Bachelorarbeiten und Masterprojekte.

 

Ausführliche Informationen zu allen Laboren findet ihr in der InformaApp:

Funktionen & Infos

Aktuelles

Im Hinblick auf die dynamische Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 hat die Hochschulleitung beschlossen, dass u.a. auch das Deggendorfer Bau- und Umweltsymposium entfällt. Mit dieser Maßnahme wollen wir als Hochschule dazu beitragen, die Bevölkerung zu schützen.

Damit findet am Freitag den 13. März unser Bausymposium NICHT statt.

Eine Abmeldung vom Bausymposium ist nicht erforderlich.

Das Organisationsteam sucht bereits nach einem Ausweichtermin um die Veranstaltung als bald als möglich abhalten zu können
und wird Sie zeitnah über Ort und Zeit des Ausweichtermins informieren.

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

 

 

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Acht angehende Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben am Dienstag, 26. Mai ihre ersten Erkenntnisse für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Deggendorf präsentiert. Bis Anfang 2021 soll dieses entstehen. Ziel ist, anhand bisheriger Maßnahmen und neuer Analysen mögliche Handlungsfelder für eine verbesserte Klimabilanz festzulegen. 

Für die Studierenden ist die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ein Projekt über zwei Semester. Die ersten Vorarbeiten mit vielen Sitzungen per Videokonferenz sind getan. Vorgestern traf sich die Gruppe nun zum ersten Mal in diesem Semester persönlich und gleichzeitig mit Vertretern der Stadt Deggendorf. Ihre Ansprechpartner sind Renate Wasmeier, dritte Bürgermeisterin, Ulrike Watzek, Stadtbauamt, und Sandro Pfeiffer, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Eine IST-Analyse soll im nächsten Schritt die Basis des Klimaschutzkonzeptes bilden. Dafür werden sich die Studierenden mit Ulrike Watzek, die selbst an der THD studiert hat, weiter austauschen. Geplant ist auch, Kontakt zur Deggendorfer Fridays for Future Bewegung herzustellen und den Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Deggendorf in die weiteren Planungen einzubeziehen, wie Renate Wasmeier berichtet: „Das Klimaschutzkonzept soll umsetzbare Maßnahmen enthalten. An der Hochschule fühlen wir uns gut aufgehoben. Es sollen aber auch alle Interessensgruppen einbezogen werden. Wir freuen uns auf gute Ergebnisse.“ Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl begleiteten als wissenschaftliche Experten den Termin.

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Im persönlichen Gespräch mit Personalverantwortlichen konnten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am gestrigen Dienstag ihre Karrierechancen ausloten. Per Videokonferenz brachte das Team des Career Service die Beteiligten zum „Speed Recruiting 4.0“ zusammen.

Das virtuelle Event fand speziell für die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt. Studierende, die gerade ein Praktikum, eine Stelle für ihre Bachelor- oder Masterarbeit oder auch schon eine Stelle für den Berufseinstieg suchen, konnten so auch in Corona-Zeiten potentielle Arbeitgeber persönlich kennenlernen und ihre Fragen stellen. Am Speed Recruiting nahmen Vertreter der Firmen ifb Eigenschenk, MAX STREICHER, Deutsche Bahn, COPLAN, Schleich & Haberl Holding und Lindner teil. In 15-minütigem Rhythmus standen sie den Studierenden Rede und Antwort. Sogar ein virtueller Rundgang über das Gelände der ifb Eigenschenk bekamen sie geboten. Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Personaler in einer Sache einig sind: trotz der aktuellen Situation ermutigen sie die Studierenden proaktiv zu sein und ihre Bewerbungen einzureichen.

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20191217 wanderausstellung bauforumstahlbauforumstahl e. V. stellt im Januar an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik aus

17.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist Station einer Wanderausstellung, die prämierte Arbeiten zum Thema Stahl in der Architektur und im Ingenieurwesen zeigt. bauforumstahl e. V. verlieh 2018 und 2019 den Preis, Förderpreis und Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues an Hochbau- und Brückenbauprojekte. Alle Preisträger sind vom 7. bis 19. Januar an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik ausgestellt.

Darunter die Smart Factory des schwäbischen Maschinenbauunternehmens Trumpf in Chicago, die adidas Arena, ein schwebender Bürokubus in Herzogenaurach, oder Europas längste Klappbrücke, die Rethebrücke. Daneben werden auch ausgezeichnete Studierendenprojekte und die Träger des Sonderpreises des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zu sehen sein. „Vor allem für externes Fachpublikum und architekturaffine Laien ist eine Besichtigung sicher interessant“, meint Prof. Dr.-Ing. Florian Neuner, der an der TH Deggendorf Ansprechpartner für die Ausstellung ist. Die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik befindet sich im Gebäudeteil D der Hochschule, Dieter-Görlitz-Platz 1, 94469 Deggendorf. Die Exponate sind in den Fluren zwischen 6:30 Uhr und 21 Uhr frei zugängig.

bauforumstahl e.V. (BFS) ist der Spitzenverband für das Bauen mit Stahl in Deutschland. Gemeinsam mit dem Deutschen Stahlbau-Verband DStV vertritt er die Anliegen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Fachwelt, Medien und Öffentlichkeit, bietet Wissenstransfer und engagiert sich in Forschung und Normung. Übergeordnetes Ziel ist es, die Stahlbauweise unter Berücksichtigung ganzheitlicher Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Flexibilität und Nachhaltigkeit zu fördern. Zu den rund 350 Mitgliedern zählen alle namhaften deutschen Stahlbauunternehmen, Vorlieferanten und Folgegewerke, Architektur- und Ingenieurbüros sowie Hochschulen und Universitäten. Seit 1972 lobt der Verband den Preis für Architekten und Ingenieure und seit 1974 den Förderpreis des Deutschen Stahlbaues für Studierende aus. Seit 2013 gibt es den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues.

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„Können wir der Automobilindustrie das Wasser reichen ?

 - Ein branchenübergreifender Erfahrungsaustausch

Über 80 Teilnehmer kamen zum 2. DigiCamp Bau und erlebten wieder einen äußerst lehrreichen und aufschlussreichen Nachmittag ! Die Teilnehmer gaben Bestnoten! 

 

  

Prof. Wirth eröffnete das DigiCamp mit der These, dass strenggenommen keine großen Unterschiede zwischen einem Auto und einem Bauwerk bestehen. Beide haben z.B. Bodenbeläge wie Teppichboden. Dabei ist zu beachten, dass die Kunden identisch sind.

Der Familienvater, der sich heute noch ein Auto kauft, beauftragt morgen seinen Architekten mit dem Bau eines Wohnhauses. Dennoch gibt es im Kundenverhalten große Unterschiede. Beispielweise akzeptiert der Auto-Käufer die geringe Wahlmöglichkeit zwischen 2 – 3 verschiedenen Radios, beim Architekten besteht der Bauherr jedoch darauf,  ein Waschbecken seiner Wahl aussuchen zu dürfen. Daraus leitet sich das Motto des 2. DigiCamps Bau ab: Können wir von der Autoindustrie lernen?

Dr. Miltenburg von BMW startete den Reigen der externen Referenten. Er stimmte zunächst die Teilnehmer ein und erläuterte wie BMW als Global Player tickt. Die großen Herausforderungen als Premiumanbieter und die aktuellen Erwartungen hinsichtlich Elektroautos lassen sich ohne Digitalisierung nicht meistern. Dazu ist die Digitalisierung bei BMW bereits zu weit fortgeschritten. Im Gegenteil, BMW forciert weiterhin den Grad der Digitalisierung. Das Auto wird komplett im Computer geplant und somit digital „gebaut“ bis hin zur Simulation von Crashtests. Besonders bemerkenswert war die Aussage von Dr. Miltenburg, dass er gerne bereit ist, in Zukunft in einen Erfahrungsaustausch mit der Bauindustrie einzutreten! Dabei ist Dr. Miltenburg auch bereit, von der Bauindustrie zu lernen.

Herr Soppa, Leiter der Integralen Planung bei GOLDBECK, konnte den Nachweis antreten, dass auch die Bauindustrie in Sachen Digitalisierung sehr weit fortgeschritten ist. GOLDBECK ist darüber hinaus auch Marktführer im Systembau; d.h. GOLDBECK baut mit standardisierten Bauteilen ähnlich wie die Autoindustrie. So „baut“ GOLDBECK erstmal eine Industriehalle mittels verschiedener Fachmodelle im Computer digital. Herr SOPPA trat damit den Beweis an, dass es Sinn macht, das industrielle Bauen weiter zu forcieren und der Autoindustrie in Sachen Digitalisierung zu folgen!

Die Herren Gruber und Zehentmeier vom Unternehmen „Waldwasser“ in Moos stellten ihre webbasierten digitalen Steuerungssysteme für den Betrieb und die Überwachung der Wasser- und Abwasserversorgung vor. Dabei war die Liveschaltung zu einer Kläranlage in Osterhofen besonders beeindruckend. Dieser Vortrag zeigte, dass die digitalen Werkzeuge nicht nur angewendet, sondern auch selbst entwickelt werden – in Moos, dem niederbayerischen Silicon Valley!

Die Podiumsdiskussion rundete das DigiCamp ab. Dabei wurde nochmals von allen teilnehmenden Experten bestätigt, dass die Digitalisierung nicht aufzuhalten ist. Auch die Bauindustrie ist seit vielen Jahren in Sachen Digitalisierung gut unterwegs. Bei den nächsten Schritten der digitalen Weiterentwicklung macht es Sinn, über den Tellerrand hinaus zu blicken und mit der Autoindustrie in einen Erfahrungsaustausch zu treten; siehe nachfolgendes Foto der Podiumsdiskussion:

Am DigiCamp nahmen zahlreiche Studenten des 7. Semesters und des Masterstudiengangs teil. Damit wurden wir unserer Zielsetzung gerecht: In erster Linie sollten unsere Studenten von der Digitalisierungsoffensive profitieren!

Zum Abschluss des DigiCamps moderierte Prof. Metzka die digitale Einweihung unseres Waldwasserbrunnen in der Bibliothek. Mittels einer Liveschaltung in die Bibliothek weihten unsere Dekanin Frau Prof. Deininger und Herr Gruber, Werksleiter der Firma Waldwasser in Moos  unseren Brunnen ein; siehe Foto: 

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Frau Prof. Deininger fand dazu die richtigen Worte:

Der Ingenieur trinkt gerne Bier

Doch es geht auch ohne: Hier!

Waldwasser durch die Kehlen rinnt

Ein jeder dieses Nass nun trinkt

Dann geistig frisch von dannen springt

Und beste Leistungen erbringt.

Mög‘ der Brunnen immer steh‘n!

Den Spendern unser Dankeschön!

 

Dank der „weltweit erstmaligen digitalen Wassertransformation“ vom Brunnen in das Glashaus konnten sich die Teilnehmer des DigiCamps sofort von der herausragenden Wasserqualität überzeugen, ohne das Glashaus verlassen zu müssen.

 

Zum Abschluss des 2. DigiCamps galt mein besonderer Dank dem Organisationsteam  Sabrina Ebner und dem Projektteam Hausleitner Johannes, Fischer Michael, Kreuzer Raphael, Eder Florian und Dominik Bielmeier; siehe Foto:

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Keine Frage - weitere DigiCamp’s werden folgen. Digitalisierung – wir packen es an ! Der Termin wird bekanntgegeben.

Fotos: Bielmeier/THD, Gerner/THD, Wirth/THD

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Diese und andere Fragen wurden den Masterstudenten des Studiengangs Bau- und Umweltingenieurwesen bei der Exkursion zum Standort für Recycling-Baustoffe der J.W. Paul Kiesgruben in Mettenhausen und zur Wolf Entsorgung nach Straubing beantwortet.

 

Die Teilnehmer des Kurses „Recycling und Entsorgung“ konnten dabei die gesamte Kette vom Rohstoff Kies über den Recycling-Baustoff bis hin zu nicht mehr trennbaren Compound-Werkstoffen praxisnah erleben. Vor allem die Probleme bei der Aufbereitung von Kunststoffen wurden wegen der aktuell geführten Mikroplastik-Diskussion mit großem Interesse hinterfragt.

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Was aber hat nun der Altreifen damit zu tun? Schlichtweg ist er heute unverzichtbarer Rohstoff für die Zementindustrie und liefert sowohl thermische Energie zum Brennen des Zements als auch das für den Zementklinker benötigte Eisen. Die damit verbundenen Kontrollen des Umweltingenieurs sorgen somit dafür, dass der Bauingenieur nachhaltig erzeugte Baustoffe mit wiederverwerteten Materialien einsetzen kann. Begleitet wurde die Gruppe von ihren beiden Dozenten Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl und Dr. Martin Eiberweiser.

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Diese und andere Fragen wurden den Masterstudenten des Studiengangs Bau- und Umweltingenieurwesen bei der Exkursion zum Standort für Recycling-Baustoffe der J.W. Paul Kiesgruben in Mettenhausen und zur Wolf Entsorgung nach Straubing beantwortet.

 

Die Teilnehmer des Kurses „Recycling und Entsorgung“ konnten dabei die gesamte Kette vom Rohstoff Kies über den Recycling-Baustoff bis hin zu nicht mehr trennbaren Compound-Werkstoffen praxisnah erleben. Vor allem die Probleme bei der Aufbereitung von Kunststoffen wurden wegen der aktuell geführten Mikroplastik-Diskussion mit großem Interesse hinterfragt.

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Was aber hat nun der Altreifen damit zu tun? Schlichtweg ist er heute unverzichtbarer Rohstoff für die Zementindustrie und liefert sowohl thermische Energie zum Brennen des Zements als auch das für den Zementklinker benötigte Eisen. Die damit verbundenen Kontrollen des Umweltingenieurs sorgen somit dafür, dass der Bauingenieur nachhaltig erzeugte Baustoffe mit wiederverwerteten Materialien einsetzen kann. Begleitet wurde die Gruppe von ihren beiden Dozenten Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl und Dr. Martin Eiberweiser.

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Zu Beginn des Wintersemesters starteten rund 50 Studenten der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik in Begleitung der Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger,

Prof. Bernhard Peintinger, Prof. Dr.-Ing Volker Wirth und Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Dreihäupl zur diesjährigen Abschlussexkursion mit dem Ziel Prag.

 

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Die Anreise erfolgte über Waldsassen nach Neblice. Das in Passau ansässige Bauunternehmen Pfaffinger hat dort das Rohrnetz zur Trinkwassergewinnung komplett saniert und dies in einer Präsentation eindrücklich dargestellt. Ebenso eindrucksvoll war das Buffet, mit dem die Firma Pfaffinger die Studenten kulinarisch verwöhnt hat. Danach ging es weiter nach Prag, wo am Abend die direkt am Wenzelsplatz gelegenen Appartements bezogen wurden.

Am nächsten Tag führte die Reise nach Pilsen zur Berger Bohemia, der tschechischen Tochter der Berger Bau Passau. Dort wurde der Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes besichtigt, von dessen obersten Stockwerks aus man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt hatte. Ist man in Pilsen, kommt man natürlich an einem Besuch der berühmten Brauerei nicht vorbei. Auf Einladung der Berger Bohemia wurde erst das Essen im Bräustüberl, dann bei der Brauereiführung das berühmte Pilsner Urquell im Lagerkeller verkostet.

Eine Produktionsstätte in Prag hat die Hellweg Badsysteme mit Hauptsitz in Paderborn. Dort werden Bäder aus Stahlbeton hergestellt, die mit kompletter Einrichtung wie Duschkabine, Beleuchtung und Möbeln als Modul in den Rohbau einfach eingesetzt und angeschlossen werden. In Zukunft bietet die Firma Praktikumsplätze für THD-Studenten in Prag an.

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Im gemütlichen Teil der Exkursion waren die gemeinsamen Abendessen ein fester Bestandteil. Für über 50 Personen geeignete Räumlichkeiten zu finden, stellte die Organisatoren vor große Herausforderungen. Aber unsere Studenten haben diese Aufgabe sehr souverän bewältigt. Wie auch die Schulung der Professoren im „Bierpong“, was durchaus als Fortbildung der Profs gelten kann.

Alles in Allem: Wieder einmal eine rundum gelungene Abschlussexkursion welche die Siebtsemester Bau und Umwelt auf die Beine gestellt haben.

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HonorarprofessurJosef Steretzeder als Honorarprofessor berufen

15.03.2019 | THD-Pressestelle - Ab dem Sommersemester 2019 vertritt Josef Steretzeder weiter das Lehrgebiet Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energiemanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Von 2013 bis 2018 war er in dem Lehrgebiet an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik als Stiftungsprofessor unterwegs. Jetzt hat ihn die THD als Honorarprofessor berufen. In dieser Funktion wird er seine langjährige Erfahrung im Bereich Ökologisches Bauen an Studierende weitergeben.

Seine Kompetenz hat er in 31 Jahren maßgeblich bei der Lindner Group in Arnstorf aufgebaut, wo er als Prokurist den Bereich Integrierter Managementservice und den Servicebereich Green Building leitet. Die Lindner Group ist Europas führender Spezialist für Gebäudehüllen, Komplettausbau, Isoliertechnik und aller baurelevanten Dienstleistungen. Nicht nur bei der Firma Lindner engagiert sich Josef Steretzeder auf dem Gebiet des Ökologischen Bauens. Bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist er Sprecher des Bauproduktebeirats und beim Institut für Bauen und Umwelt e.V. (IBU) wirkt er im Präsidium. Prof. Steretzeder wohnt im Landkreis Rottal-Inn, Gemeinde Triftern. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie in der Natur auf dem Rad oder auf Skiern. Seine persönlichen Leidenschaften hat er unter anderem dem Jazz und Kabarett verschrieben. Als gelernter Schreiner verwirklicht er seine Leidenschaft zur Innenarchitektur gerne auch einmal selbst mit handwerklichem Geschick.

Bild (THD): Prof. Steretzeder bleibt der THD als Honorarprofessor erhalten.

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20181108 Nachlese erstes Digi Camp BauErstes DigiCamp Bau überzeugt mit Pragmatismus und neuen Netzwerken

08.11.2018 | THD-Pressestelle - Wenn auf einer Baustelle wichtige Pläne oder Maße fehlen, bedeutet das nicht nur Stress für den Bauleiter, im schlimmsten Fall verzögert sich als Konsequenz sogar die Baumaßnahme. Dass die Nutzung digitaler Angebote schon in solchen Alltagssituationen beginnen und helfen kann, demonstrierte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) beim ersten DigiCamp im Oktober, das sich an Vertreter der Baubranche richtete. Über 60 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung ins Glashaus und erlebten einen positiven Auftakt der Digitalisierungs-Offensive.

„Was wir mit diesem einfachen Beispiel zum Ausdruck bringen wollten: Digitalisierung im Bau - It is not a rocket science! Und fängt schon bei sehr einfachen Hilfsmitteln an, die nur genutzt werden müssen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth. So können fehlende Daten auf der Baustelle mithilfe von Videotelefonie und Sofortnachrichtendiensten auf Smartphones schnell und unkompliziert übermittelt werden. Problem gelöst und auf der Baustelle kann es weiter gehen. Computer im Bauwesen als Hilfsmittel für komplexere Aufgaben sind nichts Neues. Nicht zuletzt dank des Computerpioniers und Bauingenieurs, Konrad Zuse. Die neuesten Entwicklungen der IT-Welt hinsichtlich der Modellierung finden jedoch nur schleppend Einzug in die Baubranche. Die Idee dieses DigiCamps war es daher, die zur Verfügung stehenden digitalen Werkzeuge vorzustellen und dem Praxistest zu unterziehen. Besonders gut kam bei den Zuhörern an, dass die Digitalisierung sehr pragmatisch gesehen wurde und dass die Vorträge und EDV-Workshops maßgeblich durch die Studierende des siebten Semesters Bauingenieurwesen gestaltet wurden. Die Studierenden zeigten den Stand der Digitalisierung im Hochbau und Tiefbau. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, an vier EDV-Stationen unter Anleitung selbst digitale Werkzeuge auszuprobieren. Ein Höhepunkt war die fiktive Liveschaltung auf eine Baustelle. Schon kurz nach der Veranstaltung erhielt Professor Wirth nicht nur erste positive Rückmeldungen, sondern konkrete Wünsche nach weiteren Netzwerken und direkter Zusammenarbeit. Als Ergebnis des 1. DigiCamps wurden seitens der Teilnehmer weitere Aktivitäten und Pilotprojekte bereits fest vereinbart.

Bild (THD): Über 60 Teilnehmer|innen besuchten das DigiCamp mit dem Titel "Virtuelles Bauen - Erst im Computer planen und Probleme lösen, dann real in der Bauzeit und im Budget bauen!“

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BIW- und RUM- Studenten auf Abschlussexkursion in Österreich und UngarnExkurssion Oesterreich 2018

13.12.2018 | Fakultät BIW/UIW - Rund 40 Studierende folgten im Oktober der Tradition der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik und gingen im letzten Semester ihres Studiums auf eine Abschlussexkursion. Unter Begleitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger, Prof. Bernhard Peintinger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl erkundeten sie Baustellen und Objekte in Budapest und Wien.

Exkurssion Oesterreich 2018 1Das Ziel und die einzelnen Programmpunkte der Abschlussexkursion dürfen sich die Studierenden nach bestimmen Vorgaben der Fakultät jedes Jahr selbst aussuchen. „Ein Zusammenhang zum Studium muss natürlich bestehen“, sagt Professor Dreihäupl. So besuchte die Reisegruppe zum Beispiel die Müllverbrennungsanlage Spittelau im Herzen Wiens, wo das Thema thermische Verwertung von Abfällen aus dem siebten Semester Ressourcen- und Umweltmanagement aufgegriffen wurde. Am zweiten Tag in Wien besichtigte die Gruppe die Brigittenauer Brücke, eine sechsspurige Straßenbrücke über die
Donau. Die Besichtigung beinhaltete eine Führung durch den Hohlkörper der Brücke, begleitet von der Magistratsabteilung Brücken- und Grundbau der Stadt Wien. Eines der Highlights war danach ein Vortrag der Magistratsabteilung Brücken- und Grundbau. Es ging ein Projekt zur Erschließung eines neu geschaffenen Bezirks von Wien, wofür mehrere Brückenbauten notwendig sind. Brückenbau ist ein zentrales Thema im Studiengang Bauingenieurwesen und wird an der THD fachübergreifend in mehreren Semestern unterrichtet. In Budapest besuchten die Studierenden die U-Bahn-Leitstelle und verbrachten den Nachmittag an der Budapester Universität, mit der die Deggendorfer Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik eine Kooperation verbindet. THD-Absolventin Luisa Frackenpohl
durfte dort über die Energieoptimierung der ortsansässigen Kläranlagen referieren, das Thema ihrer Masterarbeit.

Bild: Bauingenieure und Ressourcen- und Umweltmanager auf Exkursion in Wien unter dem neuen Arsenal-Steg, der den 3. mit dem 10. Bezirk verbindet.

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Masterkurs besichtigt Brauerei und deren AbwasserentsorgungIMG 0586

11.01.2019 | Fakultät BIW/UIW - Der Masterkurs Industrieabwasserreinigung und Toxikologie besuchte zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl die Produktion und die Kläranlage der Graf Arco Brauerei in Adldorf.

Braumeister Peter Boos gab einen Einblick in die verschiedenen Verfahrensschritte vom  Sudhaus zur Würzebereitung über den Gärkeller und Lagerkeller zur Filtration. Auch die CIP-Anlage und dieIMG 0588 Flaschenreinigung und -abfüllung wurden besichtigt.

In der betriebseigenen Kläranlage werden die anfallenden Abwässer gepuffert, vorbelüftet und anschließend in einem SBR (Sequencing Batch Reaktor) biologisch gereinigt. Die Studenten hatten auch hier die Gelegenheit, Fragen zur den einzelnen Reinigungsschritten zu stellen.

Natürlich wurde im Anschluss an die Führung auch das Bier verkostet.

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Masterkurs besichtigt Brauerei und deren AbwasserentsorgungIMG 0586

11.01.2019 | Fakultät BIW/UIW - Der Masterkurs Industrieabwasserreinigung und Toxikologie besuchte zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl die Produktion und die Kläranlage der Graf Arco Brauerei in Adldorf.

Braumeister Peter Boos gab einen Einblick in die verschiedenen Verfahrensschritte vom  Sudhaus zur Würzebereitung über den Gärkeller und Lagerkeller zur Filtration. Auch die CIP-Anlage und dieIMG 0588 Flaschenreinigung und -abfüllung wurden besichtigt.

In der betriebseigenen Kläranlage werden die anfallenden Abwässer gepuffert, vorbelüftet und anschließend in einem SBR (Sequencing Batch Reaktor) biologisch gereinigt. Die Studenten hatten auch hier die Gelegenheit, Fragen zur den einzelnen Reinigungsschritten zu stellen.

Natürlich wurde im Anschluss an die Führung auch das Bier verkostet.

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6. Semester Umweltingenieurwesen besuchen die Kläranlage MassingIMG_20190430_145609.jpg

02.05.2019 | Fakultät BIW/UIW - Einige Studenten des 6. Semesters Umweltingenieurwesen besuchten mit ihrer Professorin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Massing. 

Im Rahmen eines studentischen Projekts wird die Kläranlage hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung untersucht, die vorhandene Bau- und Maschinentechnik wird aufgenommen, die Betriebsdaten werden ausgewertet und es werden von den Studierenden Vorschläge zur Ertüchtigung erarbeitet.

Der Klärwärter Herr Bauer führte über die Anlage und beantwortete alle Fragen.

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20181031 Prof Deininger in Sudafrika fur HomepageProfessor Andrea Deininger begleitet Bayerische Delegation nach Kapstadt

31.10.2018 | Fakultät BIW - Im Sommer den Rasen beregnen oder einfach mal schnell das Auto waschen, das ist in Deutschland keine Frage. In Kapstadt sehr wohl. Nach sehr starken Dürreperioden in den vergangenen drei Jahren gelten in der zweitgrößten Stadt Südafrikas strenge Regeln für den Wasserverbrauch. Eine Delegation Bayerischer Experten war jetzt vor Ort, um Möglichkeiten der Wasseraufbereitung und –wiederverwendung zu thematisieren. Auch Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger von der TH Deggendorf nahm an der Reise im Oktober teil.

Die rund vier Millionen Einwohner Kapstadts dürfen derzeit am Tag nur noch 80 Liter Wasser pro Kopf verbrauchen. Im Sommer waren es sogar nur 50 Liter pro Tag. Das Waschen von Autos, das Beregnen von Rasenflächen oder das Füllen von Pools ist verboten. Die Capetonians haben aufgrund der angespannten Lage ihren Wasserverbrauch in den vergangenen zwei Jahren bereits halbiert. Momentan liegt er bei etwa 60 Litern pro Kopf am Tag. Zum Vergleich: In Deutschland liegt er bei mehr als 120 Litern.
Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger war im Oktober insgesamt eine Woche in Südafrika und beschäftigte sich mit anderen Experten genau mit dieser Problematik. Auf zwei Seminaren in Stellenbosch (bei Kapstadt) und Pretoria behandelten Ingenieure und Naturwissenschaftler vor Ort verschiedene Themen zur nachhaltigen Wasserwirtschaft. Sowohl die bayerischen Gäste als auch die südafrikanischen Gastgeber diskutierten Möglichkeiten der Abwasserwiederverwendung, Trink-, Grau- und Abwasseraufbereitung und stellten die Organisationsformen ihrer Wasserwirtschaftsbehörden vor. Anschließend entwickelten sie in einem Workshop innovative Projekte im Bereich der Wasserwirtschaft. Beim Seminar in Stellenbosch war der Umweltminister der Provinz Western Cape anwesend, das Seminar in Pretoria fand in einem Innovationscenter der Stadt statt. Die Bayerische Delegation bestand neben Frau Professor Deininger aus einer Vertreterin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), einem Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie einigen Firmenvertretern. Man kam mit den südafrikanischen Kollegen schnell und unkompliziert ins Gespräch und es wurden viele Kontakte für die Zukunft geknüpft.

Bild (GIZ): Bayerische Delegation mit südafrikanischen Kooperationspartnern (Umweltminister der Provinz Western Cape 4. von links, Prof. Deininger Mitte)

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20181024 hochsprung award aquabaTrinkwasseraufbereitungsanlagen in Kenia produzieren: Studienkollegen gründen eine Firma und gewinnen beim Hochsprung Award

24.10.2018 | THD-Pressestelle - Christoph Dobler, Niclas Dehmel und Raphael Wagensonner haben Umweltingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studiert und gemeinsam die solare Trinkwasseraufbereitungsanlage aquaba entwickelt. Mit ihrer Idee reisen sie inzwischen zum Beispiel bis nach Kenia. Dort schulen sie Handwerker/innen, um in Kenia für den ostafrikanischen Markt solare Destillationsanlagen zu produzieren. Insbesondere in Afrika ist das Grundwasser versalzen, mit Fluorid oder Arsen belastet und kann so in großen Teilen des Kontinents nicht getrunken werden. Nur wenige Technologien können Salze, Fluoride und Arsen entfernen, die solare Destillationsanlage aquaba ist dazu imstande. Für ihre Idee und den starken Bezug zur Technischen Hochschule Deggendorf haben die drei Gründer jetzt den 3. Preis beim Hochsprung Award gewonnen.

Mit dem Hochsprung Award werden Gründungsprojekte ausgezeichnet, die durch eine Lehrveranstaltung an einer bayerischen Hochschule inspiriert wurden. Insgesamt 38 Bewerbungen der unterschiedlichsten Fachrichtungen aus ganz Bayern sind heuer eingereicht worden. Die ersten drei Plätze sind mit Preisen von 1.000 bis 2.500 Euro dotiert. Schon zu Beginn ihres Studiums im Jahre 2013 haben die Gründer mit Unterstützung des Deggendorfer Professors Dr.-Ing. Robert Mnich die ersten solaren Destillationsanlagen gebaut und damit den ersten Preis beim Mehrwasser Wettbewerb der Technischen Universität München belegt. Die Leiter und Professoren ihres Studiengangs haben sie weiter unterstützt, indem die Studenten zusammen mit weiteren Kommilitonen umfangreiche Studienarbeiten über dieses Thema bis hin zu den Bachelor- und Masterarbeiten verfassen konnten. Als sich Christoph, Niclas und Raphael dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen, fanden sie im THD Startup Campus eine Anlaufstelle zum Thema Unternehmensgründung an der Hochschule. Mit Beiträgen im kaufmännischen und konzeptionellen Bereich trug das Team des THD Startup Campus zum Erfolg des Projekts ebenso bei. Die Jury des Hochsprung Awards zeichnet aquaba und die Technische Hochschule Deggendorf für ihre enge Zusammenarbeit aus. Den dritten Preis nahmen Christoph Dobler und Niclas Dehmel gemeinsam mit Professor Mnich in Ingolstadt entgegen.

Über das Projekt
Um die Salze, das Fluorid und/oder das Arsen aus dem verunreinigten Grundwasser zu entfernen, muss entweder eine Umkehrosmose-, eine Elektrodialyse- oder Destillationsanlage angeschafft werden. Die Umkehrosmose ist der Marktführer in der Branche, aber sehr wartungsaufwendig und schädlich für die Umwelt, weil die Chemikalien meistens nicht entsorgt werden. Die Elektrodialyse ist ein High-Tech Verfahren, das am besten für Industrienationen geeignet ist und weniger zur dezentralen Wasserversorgung in Afrika.
Die Deggendorfer Umweltingenieure Dobler, Dehmel und Wagensonner haben aus dem ältesten Entsalzungsprozess ein serientaugliches Modul gemacht. Das verunreinigte Wasser wird zum Verdampfen und der Wasserdampf wieder zum Kondensieren gebracht. Alle Feststoffe, Bakterien und gelösten Salze, Fluorid und Arsen bleiben in der Sole zurück. Dieser Vorgang ist schon sehr lange bekannt. In der neuen Anlage wird die Sonnenenergie direkt zum Verdampfen und der Wind zum Kondensieren genutzt. In einem kompakten Modul, das nur aus einer Edelstahlwanne, einem schwarzen Stoff und einer Glasscheibe besteht, ist der Destillationsprozess verpackt.

Was mach aquaba besonders?
Anders als die Konkurrenz will aquaba, so nennen die drei Kollegen das Gründungsvorhaben, in Kenia die Module herstellen. Denn die Materialien sind nahezu überall auf der Welt vorhanden. Der Pilotkunde, Servir e. V., eine Hilfsorganisation aus Nordrhein-Westfalen, ist seit mehreren Jahren in Kenia aktiv. Für die Dörfer Pundamilia und Makuyu, die nur salziges und mit einer hohen Konzentration an Fluorid verunreinigtes Grundwasser haben, sollen die ersten solaren Destillationsanlagen gebaut werden. Die Fertigung und die Wartung sollen die Betriebe in den Dörfern selber übernehmen. aquaba schult die Betriebe und überwacht den Bau der Anlage. Das reduziert die Kosten für die Wartung und auch für den Bau. Die Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit verdoppelt sich, weil das Wissen über die Wasseraufbereitung weitergegeben wird.

Bild (TH Ingolstadt): Die Preisverleihung des Hochsprung Awards 2018 fand in Ingolstadt statt. Christoph Dobler und Niclas Dehmel nahmen gemeinsam mit Professor Mnich den Preis für den dritten Platz entgegen.

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20181011 ankündigung digi camp prof wirthMuss Deutschland das Bauen neu lernen? – Die TH Deggendorf spricht über digitale Entwicklungsschritte in der Baubranche

11.10.2018 | THD-Pressestelle - Noch im Oktober startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema Digitalisierung. In mehreren „DigiCamps“ sprechen Lehrende aus allen Fakultäten der THD bedeutsame Digitalisierungstrends in relevanten Branchen an. Das erste DigiCamp bietet die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unter Leitung von Prof. Dr. Volker Wirth an. Am 25. Oktober heißt der Titel der Veranstaltung: "Virtuelles Bauen - Erst im Computer planen und Probleme lösen, dann real in der Bauzeit und im Budget bauen!“

Die Baubranche ist seit vielen Jahren digital. CAD-gestütze Planung, Ausschreibungs-Plattformen, digitale Geländemodelle oder Maschinensteuerung im Erdbau sind nur einige Beispiele dafür. Im DigiCamp der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik kommt es den Experten der Hochschule und der Unternehmenspraxis darauf an, zu zeigen, wie Instrumente der Digitalisierung nutzbringend eingesetzt und weiterentwickelt werden können.
„Mit dem DigiCamp suchen wir gezielt Kontakt zu regionalen Unternehmen, um die Digitalisierung in der Region gemeinsam voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Vermittlung einer praxisgerechten Umsetzung der Digitalisierung in der mittelständischen Baubranche und eine Weiterentwicklung in machbaren Schritten“, sagt Volker Wirth über die Veranstaltung. Volker Wirth ist Professor für die Fachgebiete Baubetrieb, Baumanagement und Verhandlungstechnik. Einer seiner Schwerpunkt der letzten Jahre war die Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Baubranche.
Das DigiCamp „Virtuelles Bauen“ findet am 25. Oktober von 14 bis 17 Uhr im Hörsaal Glashaus statt. Anmeldungen sind online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/48 möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Das Format „Digitalisierung im Dialog“ startete am 28. September mit einer großen Auftaktveranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf. In der Folge sind aktuell bis zu acht DigiCamps der verschiedenen Fakultäten der THD geplant. Dort wird praxisnah und zusammen mit Industriepartnern über erfolgreiche Wissens- und Technologietransfers in Sachen Digitalisierung, aber auch über bedeutsame neue Trends berichtet. Im Zentrum jeder dieser Veranstaltungen: Der Dialog, der Austausch, das Gespräch mit allen beteiligten und interessierten Akteuren. Die THD versteht sich dabei nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern explizit auch als Partner der Wirtschaft – und hier insbesondere des Mittelstandes – in Ostbayern.

Bild (THD): Prof. Dr. Volker Wirth ist Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik und leitet das erste DigiCamp der THD

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ziegelmuseum2018Studierende der THD besichtigen Ziegelwerk und Ziegelmuseum

Im Rahmen des Werkstoffkundepraktikums führte das 2. Semester BIW am 12.06.18 eine Exkursion zur Fa. Schlagmann in Lanhofen und zum Ziegel- und Kalkmuseum in Flintsbach durch. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung freundlicherweise durch das Ziegel Zentrum Süd e.V.

Die Exkursion wurde geleitet von Hrn. Dipl. Ing. (FH) Michael Pröll, Technischer Geschäftsführer des Ziegel Zentrums Süd und Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf.

Nach kurzer Anreise erhielten die Studierenden zunächst im Ziegel- und Kalkmuseum einen Einblick in die historische Entwicklung der Ziegelherstellung – von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Neben der Ziegelherstellung konnte auch der frühere Abbau von Kalk und dessen Weiterverarbeitung den Studierenden anschaulich nähergebracht werden.

Nach einer kleinen Stärkung ging es mit dem Bus weiter zur Fa. Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG in Lanhofen. Hier konnten die Studierenden die moderne Produktion von Planziegeln und deren Verarbeitung live erleben. Ferner wurde ein kurzer Einblick in das Forschungs- und Entwicklungslabor gewährt, was für alle sehr interessant war. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern bei der Fa. Schlagmann, den Mitarbeiterinnen des Ziegel- und Kalkmuseums und dem Ziegel Zentrum Süd für die gelungene Exkursion.

 

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20180627 biw kartcup vilsbiburgBau- und Umweltingenieure messen sich mit Sponsoren und Professoren beim THD-Cup

Knatternde Motoren, quietschende Reifen und ein Hauch Abgase in der Luft. Die Bau- und Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstalteten am 20. Juni auf der Rennbahn in Vilsbiburg den THD-Cup im Kartfahren. Das Rennen mit Studierenden, Professoren und Sponsoren ist eine Initiative des Vereins Deggendorfer Bauingenieure e. V. Seit 2002 wird der Cup jedes Jahr durch den studentischen Verein organisiert, um angehende Ingenieure, Professoren und Firmenvertreter zusammen zu bringen.

Die Tradition um den Cup wird von Vorstandschaft zu Vorstandschaft weitergegeben. Vereinsvorsitzender Moritz Martsch studiert im zweiten Semester Bauingenieurwesen und ist von der Idee der Veranstaltung überzeugt: „Neben dem Spaß, den das Kartfahren bietet, können sich Studierende mit Professoren und potentiellen Arbeitgebern in ungezwungener Atmosphäre unterhalten." Möglich ist die Veranstaltung erst durch Spenden der teilnehmenden Professoren und Firmen geworden. Mit dabei waren heuer Firmen aus drei bayerischen Regierungsbezirken: die Firma Rädlinger aus Cham, das Ingenieurbüro Thomas Wagner aus Deggendorf und die Kanzlei Topjus aus Pfaffenhofen. Sie fuhren mit ihren Mitarbeitern und Professoren und Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik um den Titel. Auch Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger befand sich mit Prodekan Prof. Rudi Metzka unter den begeisterten Teilnehmern: „Es ist Ehrensache, soviel Engagement unserer Studierenden durch eine Teilnahme der Fakultätsleitung zu unterstützen." Die über 40 TeilnehmerInnen traten in acht Teams gegeneinander an. Am Ende des Rennens konnte sich das Team um Professor Dr.-Ing. Hans Bulicek durchsetzen und durfte sich über einen Pokal freuen. Als Abschluss der Veranstaltung trafen sie die Teilnehmer zu einem Get-together an der THD.

27. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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gruppenfoto 800Bau-und Umweltingenieure messen sich mit Sponsoren und Professoren beim THD-Cup

Knatternde Motoren, quietschende Reifen und ein Hauch Abgase in der Luft. Der THD-Cup der Bau- und Umweltingenieure  auf der Rennbahn in Vilsbiburg war mit über 40 Teilnehmern bei bestem Sonnenschein wieder ein voller Erfolg.

img 0511 800Acht Teams aus Professoren und Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf sowie Mitarbeitern der Firma Rädlinger aus Cham, des Ingenieurbüros Thomas Wagner aus Deggendorf und der Kanzlei Topjus aus Pfaffenhofen fuhren um den Titel. Am Ende konnte sich das Team um Kapitän Professor Dr.-Ing. Hans Bulicek durchsetzen und den Pokal in die Höhe stemmen. Bereits seit 2002 veranstaltet der Verein Deggendorfer Bauingenieure e. V. jedes Jahr den Ingenieure-Cup. „ Neben dem Spaß, den das Kartfahren bietet, wollen wir auch die Möglichkeit schaffen, dass sich Studierende mit Professoren und potentiellen Arbeitgebern in ungezwungener Atmosphäre unterhalten können." so Vereinsvorsitzender Moritz Marsch. Besonderer Dank gilt der Firma Rädlinger, dem Ingenieurbüro Thomas Wagner sowie den Professoren Dr.-Ing. Bulicek und Dr. jur. Langenecker, die durch ihre Spenden die Veranstaltung erst ermöglicht haben. „Es ist Ehrensache, soviel Engagement unserer Studenten durch eine Teilnahme der Fakultätsleitung zu unterstützen", so die Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger, die sich mit Prodekan Prof. Rudi Metzka unter den begeisterten Teilnehmern befand. Zum Abschluss des Tages fand dann noch eine kleine Feier an der Hochschule statt. Wer weiß, vielleicht wurde dabei schon so mancher Faden für die berufliche Zukunft gesponnen.

 

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20180507 alfred watzl strabag absolvent biwAbsolvent der THD an der Spitze der STRABAG SE

Dipl.-Ing. Alfred Watzl (47) aus Neureichenau im Bayerischen Wald war im Wintersemester 1995 Student des ersten Jahrgangs im Studiengang Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 1999 schloss er dort sein Studium ab. Jetzt wurde er vom Aufsichtsrat der STRABAG SE zum Mitglied des fünfköpfigen Vorstands für die Jahre 2019 bis 2022 ernannt.

Watzl wird das jüngste Vorstandsmitglied sein und mit dem Segment Nord + West betraut werden, das Deutschland, Polen, die Benelux-Länder, Skandinavien und den Spezialtiefbau beinhaltet. Ausschlaggebend für Watzls Wahl waren nach den Worten von Dr. Alfred Gusenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der STRABAG und ehemaliger österreichischer Bundeskanzler, neben seiner umfangreichen Bau- und Konzernerfahrung sowie seinen Erfolgen auch seine hohe Sozialkompetenz und ausgeprägten Führungsqualitäten. Bereits in seinem Praktikumssemester war Watzl bei der Firma STRABAG in Katowice, wo er 1999 auch seine berufliche Zukunft als Bauleiter begann. Nach verschiedenen Managementstationen in diesem Unternehmen – unter anderem als technischer Direktionsleiter für Hoch- und Ingenieurbau – trug er dort seit 2013 als Vorstandsmitglied die Verantwortung für die polnischen Aktivitäten des Konzerns. In seiner Zeit als Student war Watzl Semestersprecher und gründete den studentischen VDBau, den Verein Deggendorfer Bauingenieure. Den Kontakt zur THD ließ der erfolgreiche Bauingenieur auch über die Jahre nie abreißen und zeigte sich der Fakultät stets verbunden. Als Teilnehmer am 20-jährigen Jubiläum der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik betonte Watzl die Wichtigkeit einer breit angelegten, anspruchsvollen Ingenieursausbildung für die gesamte Bauindustrie.

07. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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gruppenbild griesbach 2018Im Rahmen des Projekts „Wasser“ besuchten einige Studenten des 6. Semesters Ressourcen- und Umweltmanagement zusammen mit ihrer Professorin Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Bad Griesbach. Die Führung übernahm der Klärmeister Herr Hofmann.
Die Stadt Bad Griesbach betreibt die kommunale Kläranlage zur Reinigung der Abwässer aus ihrem Gemeindegebiet (Altstadt, Therme und Karpfham). Angeschlossen sind weiterhin ein Teil der Gemeinde Rotthalmünster mit Asbach sowie der Ortsteil Poiham der Gemeinde Tettenweis.

Die Anlage wird seit 1977 als Belebungsanlage mit anaerober Schlammstabilisierung (Faulung) betrieben. Zuletzt wurde im Bescheid von 2014 eine Ausbaugröße von 27.000 EW vorgegeben. In den letzten Jahren wurden zusätzliche Ortsteile und Einzelgehöfte der Stadt Griesbach an die Kläranlage angeschlossen, womit sich die Belastung der Anlage leicht gesteigert hat. Weiterhin findet jedes Jahr Anfang September in Karpfham ein großes Volksfest statt, das zeitweise eine signifikant höhere Belastung der Kläranlage Bad Griesbach verursacht.


Im Jahr 2014 wurde die Steuerung der Kläranlage optimiert, im Jahr 2015 wurde ein neues BHKW errichtet. Im Projekt Wasser planen die Studierenden nun eine erneute Erweiterung der Kläranlage mit Bestandsaufnahme, Festlegung der neuen Bemessungswerte, verfahrenstechnische Überprüfung der Kläranlage, Dimensionierung neuer Becken und Kostenschätzung.

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Am 24.10.2017 starteten rund 30 Studenten des Umweltingenieurwesens zur Praxistagtour mit dem Bayerischen Bauindustrieverband.

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Das erste Ziel war eine Baustelle der Ferd. Tausendpfund GmbH & Co. KG Bauunternehmung in Straubing. Hier entsteht eine Wohnanlage mit Tiefgarage. Den Teilnehmern imponierte besonders die Sichtung der laufenden Arbeiten an der Tiefgaragendecke.uiw auf tour02

Das zweite Highlight des Tages: eine Großbaustelle der STRABAG Großprojekte GmbH in Niederalteich: Hier ging es um Hochwasserschutz in all seinen Facetten, u.a. auch um das Thema Bodenbeschaffenheit.

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Danach besichtigten die Studenten eine 208m lange Hängebrücke über der Donau in Passau, eine Baustelle der Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH. Hier erfuhren die Teilnehmer, welche Überraschungen bei Ertüchtigung einer älteren Brücke auftauchen können und wie lösungsorientiert man beim Bauen vorgehen muss.

Im Anschluss an diesen bauinformativen Tag folgte eine Gesprächsrunde mit Unternehmensvertretern, Professoren und Studenten. Dabei ging es um Praktika, Karrieremöglichkeiten, Erfahrungsaustausch und frühzeitige Kontaktknüpfung.

 

 

 

 

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Parviz Sadegh-Azar., Beate Hagemann, Bayer. Bauindustrieverband e.V.; Dipl.-Ing. (FH) Ewald Weber, Bezirksverbandsvorsitzender der ostbayerischen Bauindustrie; Franz Kassecker GmbH und Kassecker Stahl- und Metallbau GmbH; Prof. Dr.-Ing. Bernhard Bösl; Dipl.-Ing. (TH) Diana Schön, Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH, Dipl.-Kfm. (Univ.) Alois Bumberger, Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH; Max Simml, Ferd. Tausendpfund GmbH & Co. KG Bauunternehmung; Dipl.-Ing. (Univ.) Josef Limbrunner, STRABAG AG, Natalie Neuhof, STRABAG Großprojekte GmbH, Patricia Kaufmann, STRABAG Großprojekte GmbH

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20171211 exkursion zaw fakultät biwStudierende der THD auf Exkursion beim ZAW Donau-Wald

Eine international besetzte Studierendengruppe des Masterstudiengangs Bau- und Umweltingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), hat sich im Rahmen einer Betriebsbesichtigung auf der Deponie des ZAW Donau-Wald in Außernzell mit den vielseitigen Anforderungen bei Planung, Bau, Betrieb und Rekultivierung einer Deponie vertraut gemacht.

Die Exkursion wurde geleitet von Dr. Martin Eiberweiser, Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf, und dem Abteilungsleiter Technik beim ZAW Donau-Wald, Christian Pietruska. Auf dem 36 Hektar großen Deponiegelände des ZAW in Außernzell erlebten die Besucher alle „Lebenszyklen“ der seit 1977 betriebenen Entsorgungsanlage, darunter die laufenden Erweiterungsarbeiten mit Einbau einer mehrschichtigen Basisabdichtung. Im aktuellen Verfüllbereich der Deponie wurden die rechtlich zugelassenen Abfallarten und die spezifischen Anforderungen bei der Annahme und beim Einbau der Abfälle thematisiert. Vorgestellt wurden auch der bereits rekultivierte Altbereich der Deponie und der technische Aufbau der mehrschichtigen Oberflächenabdichtung. Sichtlich beeindruckt waren die angehenden Ingenieure beim Abstieg in den 400 Meter langen Kontrollstollen unterhalb der Deponiebasis. Hier laufen die Deponiesickerwasserleitungen zusammen und werden der deponieeigenen Kläranlage mit moderner Abwasser-Reinigungstechnik zugeführt. Weitere Stationen waren die Gasverwertungsanlage der Deponie mit Gasleitungen, Gasbrunnen und Blockheizkraftwerk zur Gewinnung von Strom und Fernwärme sowie die rund 1,4 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage am Südhang des Deponiegeländes mit einer Leistung von zwei Megawatt.
Nach vorangegangenen Besichtigungen von Gebäuderückbaumaßnahmen und getrennter Erfassung der Abfälle, einer Aufbereitungsanlage für Recyclingbaustoffe und einem Verfüllbetrieb für Bodenaushub und Bauschutt, erschloss sich mit dem Besuch der Deponie Außernzell für die Studierenden der gesamte Bereich der Kreislaufwirtschaft entsprechend der gesetzlichen Vorgaben: Bauabfälle vermeiden, Wiederverwenden, hochwertig verwerten oder schadlos und ordnungsgemäß beseitigen.

11. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171211 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietStudienreise der beiden Universitäten Budweis und Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte unter Leitung von Tobias Bauer und Vilem Dostal eine kostenlose Studienreise für die Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf angeboten werden.

Die Reise begann mit dem Besuch des Stadtmarketings Weiden, gefolgt von einer interessanten Stadtführung. Anschließend ging es nach einem kurzen Mittagssnack zum Automobilzulieferer Grammer in Tachov, wo nach einer Unternehmenspräsentation über die Zukunft des Sitzherstellers diskutiert wurde. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Brauereibesichtigung der Brauerei Chodovar, eine kleine Verköstigung des Bieres war natürlich inklusive. Tags darauf wurde die Reitschule des Schlosses Tachov sowie das Haus der Natur Český les besichtigt. Weitere interessante Programmpunkte der Studienreise waren die Teilnahme am Studientag „Zeitalter der Roboter“ an der OTH Regensburg, die Besichtigung der Walhalla sowie zum Abschluss der Besuch des Weihnachtsmarktes in Guteneck.
Die knapp 50 teilnehmenden Studierenden stammen aus folgenden Studiengängen: Bau- sowie Umweltingenieurwesen, International Management, Technische Physik, Medientechnik sowie Betriebswirtschaft. Besonders interessant fanden die Studierenden, „dass sich im Grenzgebiet so viel bewegt“ und waren von den Jobaussichten überrascht, die sich im bayerisch-tschechischen Raum bieten.

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Projekt Gebäudetechnik II Fakultät BIW

Im Rahmen des Faches Gebäudetechnik II aus dem Masterstudiengang Bau- und Umweltingenieurwesen erarbeiteten Markus Hollweck und Luisa Frackenpohl in Kooperation mit unserem Lehrbeauftragten Matthias Obermeier vom Ingenieurbüro Nigl & Mader ein Konzept zur Auslegung einer Photovoltaikanlage für die Kläranlage Neukirchen vor dem Wald. Dieses stellen die Studierende Donnerstag, den 16.11.2017 in der Gemeinderatsitzung vor. Einen ausführlichen Artikel zu der Vorstellung finden Sie in der lokalen Presse.

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20170913 neuer professor sadegh azarGeowissenschaftler neu an der THD

Die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt einen neuen Hochschullehrer. Dr.-Ing. Parviz Sadegh Azar wird dort zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 die Professur für Geotechnik übernehmen.

Der gebürtige Eschweiler ist in Teheran/Iran aufgewachsen und hat dort auch sein Bachelor- und Masterstudium im Studiengang Bauingenieurwesen abgeschlossen. Zurück in Deutschland war er zunächst ab 2001 an der RWTH Aachen als wissenschaftlicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Geotechnik tätig. In seiner mit Auszeichnung abgeschlossenen Promotion beschäftigte er sich mit der Erschütterungsreduktion durch injizierte Isolierkörper im Boden. Von einem Ingenieurbüro für Geotechnik, Wasser und Umwelt in Bochum wechselte er anschließend zur E.ON, wo er als Team- und Projektleiter in diversen Projekten von erneuerbaren Energien bis hin zu konventionellen Kraftwerken des Konzerns eingebunden war. Aufgrund der Erweiterung seines Aufgabenfeldes bei E.ON entschied sich Parviz Sadegh Azar berufsbegleitend ein zusätzliches Executive MBA-Studium an der renommierten European School of Management and Technology (ESMT) zu beginnen, welches er dann auch 2014 erfolgreich abschließen konnte.
Während seiner Zeit bei E.ON hat er einige Forschungsaktivitäten mit dem Schwerpunkt Boden-Bauwerk-Interkation initiiert und durchgeführt. Diese will er natürlich an der THD weiterführen und durch weitere Themen erweitern. Lehrerfahrung konnte der Familienvater einer kleinen Tochter auch schon sammeln. Hat er doch im Rahmen eines Lehrauftrages bereits Vorlesungen im Fach Geotechnik und Bodenmechanik an der Hochschule des Mittelstands am Standort Köln gehalten.
Wie es sich für einen Geowissenschaftler gehört, verbringt Parviz Sadegh Azar seine Freizeit gerne in der Natur - beim Wandern und Skifahren.

13. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170516 jubiläum fakultät biwHochqualifizierte Ausbildung in familiärem Umfeld

Die Hochschulfamilie feiert einen runden Geburtstag: Seit mehr als 20 Jahren bildet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Bauingenieure aus. In zwei zu Seminarräumen umfunktionierten Zimmern des neuen Rathauses in Deggendorf hatte die Ausbildung für Bauingenieurwesen im Herbst 1995 ihren Lehrbetrieb aufgenommen. 1997 wurde sie zu einem eigenständigen Fachbereich. Rund 1.200 hochqualifizierte Bau- und Umweltingenieurinnen und -ingenieure hat die THD inzwischen hervorgebracht. Anfangs als regionale Fachhochschule an den Start gegangen, hat die Fakultät in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine ganze Reihe namhafter Ingenieure hervorgebracht. Ein Vertreter des ersten Absolventenjahrgangs beispielsweise ist heute Chef der kompletten polnischen Niederlassung eines großen Baukonzerns, andere wurden Professoren an verschiedenen Hochschulen. „Das war damals eine richtige Pionierarbeit“, erinnert sich Prof. Dr.-Ing. Hans Bulicek an den Startschuss für die Baufakultät in Deggendorf. Er war einer von damals gerade mal vier Professoren der neuen Einrichtung zusammen mit seinen Kollegen Johann Plankl, Kurt Häberl und Konrad Deffner. Bis auf Plankl sind sie alle bis heute der Fakultät treu geblieben. „Aus Überzeugung“, bekräftigt Bulicek. 88 Studierende bildeten den ersten Jahrgang. „Seit der ersten Stunde macht die Arbeit hier großen Spaß“, ist er vor allem stolz auf die familiäre Atmosphäre an der Fakultät. In kurzer Zeit hatte sich die Fakultät einen guten Namen gemacht. „Die Bauwirtschaft hat schnell bemerkt, dass auch kurz vor dem Bayerischen Wald eine hochqualifizierte Ausbildung vermittelt wird“, bekräftigen Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und ihr Stellvertreter Prof. Dr.-Ing. Florian Neuner. Sie sind zwei von insgesamt 14 Professoren der Fakultät. Unterstützung bekommen sie von 32 Lehrbeauftragten, die aus der freien Wirtschaft als Dozenten die Studenten mit unterrichten und so einen starken Bezug zur Praxis herstellen. Neun Fachkräfte von der Dekanatssekretärin bis zu Laboringenieuren, Werkmeistern und einem Bauchemiker bilden das weitere Fundament der Fakultät.
Den heutigen Campus am frisch umbenannten Dieter-Görlitz-Platz gab es vor 20 Jahren gerade einmal in den Gedanken der Planer. Die Bauingenieure waren damals noch bei den Betriebswirten untergeschlüpft. Wenige Jahre später zog der Fachbereich Bauingenieurwesen, wie die Abteilung an der Fachhochschule Deggendorf anfangs hieß, auf das Pietschgelände im Norden Deggendorfs um. „Wir hatten zu Beginn viele Gestaltungsmöglichkeiten, es gab ja keinerlei Fußstapfen, in die wir treten hätten können“, erinnert sich Prof. Dipl.-Ing. Konrad Deffner, der einzige Architekt unter den Professoren.
Eine bedeutende Umstellung erlebte die Fakultät zum Wintersemester 2007/2008. Der Diplomingenieur wich im Zuge der europäischen Harmonisierung der Hochschulausbildung dem Bachelor und dem Master. „Das führte zwar zur Aufgabe des bis dahin mit einem sehr guten Branchenimage behafteten Titels Dipl.-Ing.(FH), jedoch auf der anderen Seite zu einer weiteren Öffnung und höheren Flexibilität im Hinblick auf einen Wechsel innerhalb verschiedener europäischer Hochschulen“, erklärt Dekanin Deininger. Ein Semester später startete der neue, praxisorientierte Masterstudiengang Bau- und Projektmanagement unter der Führung von Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth. Zum Wintersemester 2008/2009 erweiterte die Fakultät ihr Studienangebot in den Umweltbereich mit dem Studiengang „Resourcen- und Umweltmanagement“.
„Unsere Studierenden bekommen eine fundierte, breit angelegte Ingenieurausbildung, die ihnen ein solides Fundament an Kernkompetenzen vermittelt mit dem sie bestens für die Herausforderungen der Berufspraxis gerüstet sind“, betont Prodekan Prof. Dr.-Ing. Florian Neuner. Entsprechend gefragt und geschätzt sind die Absolventen der Deggendorfer Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik in der Bauwirtschaft. Knapp 400 Studentinnen und Studenten – längst nicht mehr nur aus Niederbayern und der Oberpfalz – sind derzeit im Jubiläumsjahr an der Fakultät auf dem Weg zum Bau- oder Umweltingenieur.
Was hat sich in den 20 Jahren Studienbetrieb geändert? „Wir haben uns geändert“, schmunzelt Gründungsprofessor Hans Bulicek, „damals war der Altersunterschied zwischen den Studenten und uns erheblich kleiner.“ Geblieben sei aber die familiäre Atmosphäre und der Teamgedanke zwischen Lehrenden und Studierenden. Und sogar einen Doktortitel haben einige Absolventen der Fakultät inzwischen erworben unter anderem über eine enge Kooperation mit der TU München.
Eine enge Verbindung pflegt die Fakultät laut Dekanin Deininger auch mit der Bauwirtschaft. Diese wird jedes Jahr auch auf das Campusgelände eingeladen: Das Deggendorfer Bausymposium mit Fachvorträgen hat längst bundesweit einen guten Ruf und ist zugleich eine Kontaktbörse für Baufirmen und ihre künftigen Mitarbeiter. Mit einem außerordentlichen Bausymposium feierte die Fakultät jetzt auch gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Bauwirtschaft, Wissenschaft und Bildung ihren 20. Geburtstag.

16. Mai 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Termin dieses Jahr auf Mai verschoben

Seit 18 Jahren lädt die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in jedem Frühjahr zum Bausymposium ein. Zahlreich folgen Vertreter aus der Bauwirtschaft, von öffentlichen Auftraggebern, Bauingenieure, Sachverständige und Baujuristen alljährlich dem Ruf auf das Campusgelände. Heuer verschiebt sich der Termin ausnahmsweise auf Mai.

„Wir bekommen zurzeit eine ganze Reihe von besorgten Nachfragen, ob denn das Bausymposium ausfalle“, berichtet Professor Andrea Deininger als Dekanin der Bau- und Umweltfakultät über das Interesse aus der Bauwirtschaft an der Veranstaltung der Hochschule. Sie kann aber alle Interessenten beruhigen. „Es gibt natürlich auch dieses Jahr unser Bausymposium“, verspricht sie. Es werde allerdings ausnahmsweise in etwas abgewandelter Form und zu einem ungewohnten Termin stattfinden. Der Grund dafür liegt laut Professor Deininger an einem runden Geburtstag der Fakultät. Seit inzwischen 20 Jahren gibt es heuer die Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik. Aus diesem Anlass wird die Hochschule für 19. Mai zu einem Festakt mit kombiniertem Bausymposium einladen.

02. Februar 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20161123 würzburg 1Aufzug oder Seilbahn? - Bauingenieur-Studierende der THD präsentieren neun Projektvarianten für Würzburger Festung Marienberg

Schon in den 80er-Jahren gab es in Würzburg Überlegungen, die Besucher mit einem Aufzug zur Festung Marienberg zu befördern. Wird in Kürze das Mainfränkische Museum in das Fränkische Landesmuseum umgewandelt, ist mit größeren Touristenströmen zu rechnen. Die Stadt Würzburg zeigte daher in einer Ausstellung Ideen für einen möglichen Aufzug oder eine Bahn hoch zur Festung Marienberg. Dazu wurden im Foyer des Ratssaales im Rathaus unter anderem neun Pläne präsentiert, die von Studenten der TH Deggendorf im Studiengang Bauingenieurwesen entwickelt wurden.

Auf Anregung des Staatlichen Bauamtes Würzburg entwickelten Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf im Studiengang Bauingenieurwesen Pläne zur barrierefreien Erschließung der Festung mittels eines Aufzugs. Dies geschah in Abstimmung mit der Verwaltung der Bayerischen Schlösser, Gärten und Seen als Eigentümerin der Festung Marienberg. In Angriff genommen wurde das Projekt bereits im Studienjahr 2013/14 im Rahmen des von den Professoren Konrad Deffner und Florian Neuner betreuten Projektstudiums der Vertiefungsrichtung "Konstruktiver Ingenieurbau". Daraus entstanden auf Basis der Pläne des Staatlichen Bauamts Planungen mit verschiedenen Aufzugsformen von vertikal, horizontal, schräg bis schienengeführt. Diese Pläne konnten in der Ausstellung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Ebenso zeigten die Deggendorfer Studierenden eine Auswahl von Beispielen von Standseil-, Luftseil-, Hängebahnen, Schrägaufzügen, aber auch unkonventionellen Lösungen wie Open-Air-Rolltreppen.

Die Vor- und Nachteile

Eine Aufzugslösung hätte Vorteile: die barrierefreie Erschließung der hoch über Würzburg gelegenen Festung mit Museum, eine schnelle und umweltfreundliche Verbindung und nicht zuletzt einen einzigartigen Blick über die Domstadt und damit eine weitere touristische Attraktion. Den Vorteilen stehen auch Nachteile gegenüber. Der Wunsch nach einem Aufzug würde viele Fragen beantworten müssen: die Höhe der Kosten, wer würde diese Bahn finanzieren, wie ließe sich eine Talstation in der räumlichen Enge im Burkarder Viertel unterbringen, wo sollte ein Parkplatz für die Nutzer des Aufzugs entstehen. Gegner einer Aufzugslösung argumentieren daher für eine verbesserte Anbindung des Shuttle-Bus-Netzes auf den Marienberg.
So konnten die Projektergebnisse der TH Deggendorf letztendlich einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Diskussion in Würzburg leisten und dienen als Grundlage für die weiteren Planungen.

23. November 2016 | THD-Pressestelle (CM) Textquelle: Stadt Würzburg

 

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ifat2016 2Rund 138.000 Fachbesucher aus mehr als 170 Ländern kamen von 30. Mai bis 3. Juni 2016 zur IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall-, und Rohstoffwirtschaft,  nach München. Aussteller aus 59 Ländern stellten auf einer Gesamtfläche von 230 000 m² Innovationen aus Umwelttechnologiebereichen vor… und wir waren mit dabei!

Auf unserem Gemeinschaftsstand RESEARCH & EDUCATION stellten Studierende unserer Fakultät fünf Tage lang unsere Studiengänge vor und informierten sehr kompetent die interessierten Messebesucher.

Das waren zum einen nicht nur junge, sondern auch ältere Menschen, die sich direkt über das Studium und die sich anschließenden beruflichen Möglichkeiten informieren wollten; zum anderen aber auch Personen aus Unternehmen, die gezielt nach Absolventen, Praktikanten oder Projekten mit unserer Fakultät fragten.

Es war eine beeindruckende Veranstaltung. Vielen Dank an alle Beteiligten.

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img 7725Auch dieses Jahr fand am 08.06.2016 der alljährliche Kartcup des Vereins Deggendorfer Bauingenieure (VdBau) mit großem Erfolg statt.

Nach sorgfältiger Planung, verschickten Einladungen und etlichen Zusagen ging es um 13.15 Uhr vor der Bibliothek der Hochschule los. Die Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis war bei der etwa einstündigen Fahrt nach Vilsbiburg bereits deutlich spürbar. Während der Busfahrt wurden per Losverfahren 11Teams ausgelost, welche durch ein 12. Team der Firma Rädlinger ergänzt wurden. Dies führte zu gerecht verteilten Teams und Chancengleichheit.

Um 14:30 Uhr  erreichten ca. 50 Bauingenieur- & Ressourcen- und Umweltmanagement-Studierende die Kartbahn in Vilsbiburg, wo sie schon vom Team des Sponsors „Josef Rädlinger“ , sowie Professor  Bulicek erwartet wurden. Die insgesamt 12 Teams fingen um 15 Uhr mit dem Qualifying an. In dieser Übungsphase hatte jedes Teammitglied die Möglichkeit sich an das Kart, das Tempo und die Bahn zu gewöhnen.

Das herrliche Wetter ließ eine Nutzung der teils überdachten, teils im Freien liegenden Bahn zu, was den Spaßfaktor nochmals erhöhte. Nachdem das Übungsrennen abgeschlossen war, startete das eigentliche Rennen. Riskante Überholmanöver, zahlreiche Pannen und spannende Duelle gestalteten einen aufregenden Nachmittag.img 7820

Nach dem Rennen fand auf dem halleneigenen Siegerpodest die feierliche Siegerehrung statt. Mit Gratulation der Platzierten und Überreichung des Wanderpokals  wurden die Sieger herzlich gefeiert. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit den Sponsoren ging es um 19 Uhr wieder in Richtung Deggendorf.  Das anschließende Grillfest an der Technischen Hochschule mit allen Teilnehmern und Professoren  ließ den Abend schön ausklingen.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren Ingenieurbüro Thomas Wagner und die Rädlinger Unternehmensgruppe, die diesen umwerfenden Nachmittag ermöglicht haben, ebenso den Professoren und  auch den Studierenden.

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Anfang Oktober fuhren die RUM’ler und BIW’ler des siebten Semesters mit Begleitung der Dekanin Prof. Deininger und den Professoren Peintinger, und Metzka auf Abschlussexkursion über die Stationen Dorfen, Innsbruck und Bozen nach Venedig.

Als erster Programmpunkt stand die Baustelle Isentalautobahn A94 auf der Liste. Nach verschiedenen Vorträgen über das Projekt wurden die Arbeiten direkt vor Ort besichtigt. Anschließend fuhr die Gruppe weiter nach Innsbruck. Am nächsten Tag wurde die Baustelle des Brennerbasistunnels besichtigt. Dort hörten die Studenten einen Vortrag über die enorme Bedeutung des Tunnels für ganz Europa. Danach fuhr die Gruppe in den Tunnel und besichtigte den Vortrieb direkt vor Ort.img 6409 1

Am Nachmittag besuchten die Deggendorfer eine Kavernenkläranlage im Pustertal. Der Leiter der Anlage erklärte die Funktionsweise der mechanisch biologischen Kläranlage und deren Aufbau in den drei Kavernen und führte die Gruppe anschließend durch das Innere der Kavernen.

Der dritte Tag begann mit einem Film über das Kavernenkraftwerk der Eisackwerke. Die beiden Besitzer und Betreiber der Anlage erörterten beim Gang durch den knapp 1km langen Tunnel, der zum Kraftwerk führte, die vielen Hürden und Risiken bei der Bauausführung. Im Kraftwerk selbst konnte man sich ein Bild über die Dimensionen der Turbinen zur Stromgewinnung machen. Der Nachmittag stand dann jedem zur freien Verfügung in Bozen und endete mit einem gemeinsamen Abendessen in einem lokalen Restaurant.

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Am Freitag fuhren die Deggendorfer Studierenden mit ihren Professoren mit unserem Bus nach Mestre und stiegen in einen Zug nach Venedig. zum Institut ISMAR-CNR und es wurde in einem anschaulichen Vortrag erörtert, welche Folgen der Klimawandel auf die Lagune von Venedig und das Hochwasserschutzkonzept MOSES hat. Über die vier mitgebrachten Bierkästen aus Bayern freuten sich die Mitarbeiter des Instituts sehr.ismar

Der letzte Tag in Venedig stand jedem zur freien Verfügung. Manch einer verbrachte den Tag mit Sightseeing durch die ganze Stadt, andere genossen einen Cappuccino in einer der wunderschönen Bars oder verbrachten den Tag am Meer. Die Abschlussfahrt klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus.

Die Studenten bedanken sich bei Dekanin Prof. Deininger, Prof. Peintinger und Prof. Metzka für das Organisieren der verschiedenen Besichtigungen.

 

 

 

 

 

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Die bauma in München beansprucht seit Jahren den Titel als größte Fachmesse der Welt

20160504 deggendorfer bauingenieure auf der bauma messe

Nicht ohne Grund: Die weltgrößte Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeugen und Baugeräten belegt auch in diesem Jahr wieder das gesamte Gelände der Messe München - immerhin rund 605.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Auch in diesem Jahr war die bauma wieder komplett ausgebucht. Weit über 3.000 Aussteller warteten zwischen dem 11. und 17. April 2016 darauf, Fachbesuchern aus mehr als 200 Nationen ihre aktuellen Produktinnovationen präsentieren zu können.

 

Auch der Verein Deggendorfer Bauingenieure besuchte am Freitag, den 15.04.2016 die Baumaschinenmesse in München. Mit einem Bus der Firma Hansbauer machten sich 35 Studenten gegen 7.30 Uhr von der TH Deggendorf nach München auf. Nach einer kleinen Stärkung ging es für die Studenten in kleinen Gruppen auf das riesige Messegelände.

Die Ausstellungsbereiche wurden von den Bauingenieur- und Ressourcen- &Umweltmanagementstudenten mit großem Interesse besichtigt. Speziell durften sich die Studierenden um 14.30 Uhr über eine exklusive Führung über den Ausstellungsstand des Baumaschinenherstellers Liebherr freuen. Die Exponate von Liebherr wurden mit Faszination über die Dimensionen der Geräte bestaunt. Auf 14 000 m² Ausstellungsfläche wurden zahlreiche Produktneuheiten und Weiterentwicklungen aus allen Bereichen des Baumaschinen- und Miningprogramms präsentieren. Hierbei wurde auch über Einstiegsmöglichkeiten beim Familienunternehmen informiert.

Nach einem informationsreichen, aber auch anstrengenden Tag ging es gegen 17:30 Uhr zurück nach Deggendorf.

Der VD Bau möchte sich auch an dieser Stelle bei den Sponsoren Liebherr-International Deutschland GmbH, Berger Bau GmbH, Wirtgen Group Holding GmbH, Bauer Umwelt GmbH und nicht zuletzt bei der TH Deggendorf Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik für die hilfreiche Unterstützung bedanken.

 

 

 

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ifat2016Die Studenten des 6. Semesters RUM besuchten zusammen mit ihren Professoren Prof. Dr. Dreihäupl und Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Weltleitmesse für Umwelttechnik IFAT in München. An diversen Ständen ließen sie sich die neuesten Technologien und Erkenntnisse im Abwasser- und Abfallbereich zeigen und knüpften Kontakte für die spätere berufliche Laufbahn.

 

Natürlich schauten die Studenten auch am eigenen Stand der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der THD vorbei (siehe eigener Bericht).

 

 

 

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20160311 bausymposium„Frühjahrstreffen“ der Bauwirtschaft
Technische Hochschule Deggendorf lädt zum 17. Deggendorfer Bausymposium ein

Die Bauwirtschaft hat dank Projekten wie dem Flughafen Berlin-Brandenburg, Stuttgart 21 und der Elbphilharmonie keinen allzu guten Ruf. Zu Unrecht, sind Dr. jur. Günther Schalk und Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth von der Technischen Hochschule Deggendorf überzeugt. Sie laden mit der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik alle Bauschaffenden vom Bauingenieur und Bauunternehmer über Vertreter von Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Auftraggebern bis hin zu Sachverständige und Baujuristen zum 17. Deggendorfer Bausymposium ein. Es findet am Freitag, den 11. März 2016 an der THD statt.

„Der Mittelstand wird zu Unrecht für Fehler bei Großprojekten mit in Sippenhaft genommen, für die er überhaupt nichts kann“, beklagen die Herren Dr. Schalk und Professor Dr.-Ing. Wirth. Sie organisieren für die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf, die Akademie für Baumanagement (akabau) und den Verein Deggendorfer Bauingenieure (VDBau e.V.) das Bausymposium.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Hörsaal „Günther-Karl-Forum“ an der Edlmairstraße steht dabei laut Dekanin, Frau Professorin Dr.-Ing. Andrea Deininger in mehrfacher Hinsicht der Dialog. Zum einen bestehe eine willkommene Gelegenheit zum „so wichtigen interdisziplinären Austausch zwischen Bautechnik und Baurecht“, wie Deininger betont. Zum anderen ist das Deggendorfer Bausymposium traditionell eine Kontaktbörse für Studierende und Bauunternehmen. „Diesen Effekt sollte man in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, qualifizierte Nachwuchskräfte für Baufirmen zu finden, nicht unterschätzen“, ergänzt die Dekanin.

Den Vortragsblock eröffnet nach der Einführung durch Herrn Hochschulpräsidenten Professor Dr. Peter Sperber, traditionell ein Absolvent der Fakultät: Herr M. Eng. Bastian Kulzer startet mit einem interessanten Referat über das landwirtschaftliche Kernwegenetz, das insbesondere in ländlichen Breiten wie in Niederbayern eine bedeutende Rolle spielt.
Herr Professor Dr. jur. Bastian Fuchs und Herr Dipl.-Ing. Gerd Haugwitz klären über ein neues Phänomen auf, das neu ist in der VOB/C und enorme Sprengkraft für die Baupraxis hat: Es geht um die „Homogenbereiche“, die die bisherigen „Bodenklassen“ abgelöst haben.
Über die Klärschlammbehandlung mit hydrothermaler Karbonisierung als Perspektive für die kommunale Klärschlammentsorgung wird Frau Professorin Dr.-Ing. Andrea Deininger, Dekanin der Fakultät, referieren. Nicht nur Umwelttechniker, sondern vor allem Vertreter von Städten, Gemeinden und Kommunalunternehmen können sich über eine interessante Perspektive zum Problem der Klärschlammentsorgung informieren.
Unter dem Titel „Unten durch und dran vorbei mit 500.000 m³ Beton“ wird Herr Dipl.-Ing. Manfred Reiter eine der derzeit größten deutschen Bahnbaustellen vorstellen. Im Rahmen der Neubaustrecke Hanau-Nantenbach entstehen derzeit mehrere Tunnels und Bahntrassen für die Umfahrung des alten Schwarzkopftunnels.
Was tun, wenn der Staatsanwalt auf die Baustelle kommt? Selbst ein rechtschaffener Bauunternehmer kann unvermittelt und schneller als ihm lieb ist, mit dem Strafrecht in Konflikt kommen.
Die Herren Dr. jur. Florian Englert und Dr. jur. Günther Schalk, beide Rechtsanwälte und Lehrbeauftragte an der Fakultät, werden durchaus überraschende Fälle vorstellen und Tipps für die Praxis geben.
Herr Dipl.-Ing. Martin Hierl schließlich berichtet über Neues aus dem Brückenbau – nämlich über die intelligente Segmentbrücke als innovativer Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad.

Neben den Vorträgen steht eben auch der Austausch im Mittelpunkt. „Das Deggendorfer Bausymposium ist traditionell das große Frühjahrstreffen der Baufirmen, Auftraggeber und Studenten“, erklären die beiden Organisatoren Dr. Schalk und Prof. Dr.-Ing. Wirth. Information und Anmeldung im Internet oder unter der Faxnummer 0991/3615-499. Der Kostenbeitrag inklusive Pausenverpflegung beträgt 95,-- Euro.

22.02.2016 | THD-Pressestelle (CM, Text Prof. Wirth)
Bildquelle: staatl. Baumt Passau

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20160114 napoleonAngehende Bauingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf stellten dem „Zukunftsausschuss“ die Konstruktionen vor

(Bericht der Passauer Neue Presse vom 14.1.2015, Text und Bild Franz Gilg)

Der „Napoleonturm“ auf dem Schellenberg ist zu zehn Prozent Realität geworden. Dies zumindest glaubt Benno Fischer als Sprecher des „Zukunftsausschusses“ des Tourismusverbandes Unterer Inn (TVUI), denn ein erster großer Schritt ist getan: Fünf Modelle stehen ab jetzt zur Auswahl.

Erstellt wurden die Konstruktionspläne zwar nicht von ausgewiesenen Fachleuten, aber immerhin handelt es sich um eine Art „Facharbeit“, ein großes Projekt der Fakultät Bauwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf. Elf angehende Bauingenieure unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Florian Neuner haben in kleinen Gruppen sogenannte Entwurfsstudien erstellt, die sie nun erstmals öffentlich präsentierten. Dazu versammelten sich im Rathaus-Saal neben der Arbeitsgruppe auch der Zukunftsausschuss, die Presse sowie die Bürgermeister Klaus Schmid (Simbach), Willibald Galleitner (Stubenberg), Johann Wagmann (Ering) und Elmar Buchbauer (Julbach). Mit dabei war auch Elke Pflug, die Geschäftsführerin der STS-Gesellschaft Simbach-Braunau.

Keine Lichtung für die Sichtung

Zur Vorgeschichte: Im vergangenen Jahr hatte sich der Zukunftsausschuss des TVUI gegründet, um das Wander- und
Erholungsgebiet Schellenberg mit neuen Attraktionen aufzuwerten. Zentraler Punkt dabei ist die Errichtung eines Aussichtsturmes. Das Dilemma dort oben ist seit Jahren bekannt: Die höchste Erhebung zwischen dem Bayerischen Wald und Oberbayern würde einen fantastischen Panoramablick gestatten, wären da nicht die vielen Bäume. Zwar existiert ein „Aussichts-Schwammerl“ des Freizeit-Zweckverbands, aber dieser ist inzwischen komplett zugewachsen – und derWaldbesitzer nicht bereit, dagegen etwas zu unternehmen. Bemühungen, einen richtigen Turm, gemauert aus Steinen, am Schellenberg zu errichten, gab es vor etwa 100 Jahren durch den Alpenverein. Inzwischen gilt so ein Projekt als nicht finanzierbar. Ein solider Turm würde mehrere 100 000 Euro kosten. Immerhin stand dort zur Zeit von Kaiser Napoleon, ab dem Jahr 1801, ein Signal- und Vermessungsturm. Acht Jahre später haben ihn österreichische Soldaten zerstört. Ein daraufhin errichteter neuer Vermessungsturm wurde nach zehn Jahren Opfer eines Sturms. Weitere Bauwerke hielten ebenfalls nur kurzzeitig. Um keine teuren Gutachter und Ingenieure bezahlen zu müssen, hatte der Zukunftsausschuss Kontakt zur TH aufgenommen und es geschafft, dass sich die jungen Leute im letzten Jahr ihres Bachelor-Studiums intensiv und unentgeltlich mit dem Thema „Napoleonturm“ auseinandersetzten. Sie erkundeten die Örtlichkeiten, erhielten Vorgeben und Rahmenbedingungen und durften ansonsten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Man sollte zwar den Werkstoff Holz verwenden, doch sehen alle Entwürfe eine Tragekonstruktion aus (verzinktem) Stahl vor, um dem Brandschutz und der Statik Rechnung zu tragen.
Die Türme sollten 40 Meter hoch sein, damit man auf alle Fälle über die Baumgrenze hinaus kommt. Der maximale Kostenrahmen lag bei etwa 700 000 Euro.Zudem wurde eine Gestaltung der näheren Umgebung des Turmes gewünscht, die in allen fünf Varianten eher schlicht ausfiel. Standort ist der höchste Punkt des Schellenberges (552 Meter) zwischen dem Gasthaus und der Kapelle.

Eintrittspreise oder freiwillige Spenden?

Eine Frage ist noch ungeklärt:
Soll man vom Turmbesteiger Eintritt verlangen oder genügt eine Box für freiwillige Spenden? Nach Ansicht der Arbeitsgruppe kommt durch Spenden oft mehr Geld herein, als durch reguläre Preise – und man braucht kein Personal oder eine zusätzliche Zugangs-Technik. Nun aber zu den fünf Vorschlägen, die allesamt mit staunenden Gesichtern aufgenommen wurden – was auch an der zum Teil animierten Präsentation lag.

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Turm 1 nennt sich „Concavus“ und beeindruckt durch seine gekrümmte Form.Verwendet wird feuerverzinkter Stahl und Lärchenholz. Grundfläche ist ein gleichschenkliges Dreieck. Es gibt vier Podeste zum Verweilen, wobei man von den unteren drei aus vermutlich nicht viel sieht. Die Aussichtsplattform ist nicht überdacht. Die futuristische Konstruktion hat auch ihren Preis, denn mit Mehrwertsteuer käme man auf Gesamtkosten von 720 000 Euro.

Turm 2 heißt „Napoleon“, weil seine Überdachung dem typischen Napoleon-Hut gleicht. Ansonsten wirkt dieses Modell eher schlicht und hat teilweise eine Holzverkleidung. Die Treppe wurde mit einer Breite von 1,10 Metern eher schmal gewählt. Es gibt nur Treppen-Zwischenpodeste. Die Treppe liegt im letzten Drittel des Turmes außen, womit die typische Handhaltung Napoleons angedeutet wird. (Kosten: 680 000 Euro).

Turm 3, „Korsika“, wurde nach dem Geburtsort Napoleons benannt. Diese Konstruktion verbreitert sich nach oben zu. Sie besteht aus sechs silberfarbenen Außenstützen (Stahl mit Duplexbeschichtung), die von kupferfarbenen, spiralförmigen Windaussteifungen begleitet werden. Es gibt zwei Zwischenebenen und eine große Aussichtsplattform. Das Modell wirkt sehr modern, ist mit knapp 800 000 Euro aber auch das teuerste.

Turm 4 heißt schlicht „Turris Spekulatoria“ (lat.: Aussichtsturm) und wurde bewusst als kostengünstigste Lösung (unter 400 000 Euro) konzipiert. Er ist ein reiner Funktionsbau, der sich auf das Wesentliche – die Aussicht – beschränkt. Immerhin bietet er eine Art Sonnensegel als Überdachung.

Turm 5 versetzt den Besteiger in der Aussichtsplattform in ein „Vogelnest“,während der untere Teil ebenfalls eine einfache Konstruktion aus Stützen und Verstrebungen ist. Das „Nest“ wäre vom Tal aus ein echter Hingucker, während die Gesamtkosten „nur“ bei gut 500 000 Euro liegen würden.

Die Gäste der Präsentation zeigten sich beeindruckt. Auf die im Anschluss geplante Diskussion wurde verzichtet, da man erst einmal die Pläne auf sich wirken lassen will, bevor es um die Klärung von Detailfragen geht.

Leser-Voting: Was ist Ihr Favorit?

Liebe Leser aus Simbach und Umgebung, Ihre Meinung ist uns wichtig: Welcher der fünf Türme gefällt Ihnen am besten? Stimmen Sie ab im Internet unter www.pnp.de/turm oder schicken Sie uns eine Mail (red.simbach@pnp.de) mit der Nummer des Modells und vielleicht einer kleinen Begründung.

14.01.2015 | THD-Pressestelle (CM)

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Studenten besuchen Kläranlage Sankt Wolfgang

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Im Rahmen des Projekts „Wasser“ besuchten einige Studenten des 6. Semesters Ressourcen- und Umweltmanagement zusammen mit ihrer Professorin Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Sankt Wolfgang.

 

Die Gemeinde Sankt Wolfgang betreibt eine Kläranlage mit aerober Schlammstabilisierung zur Reinigung der kommunalen Abwässer mit einer Ausbaugröße von 3.800 EW. Aufgrund neu anzuschließender Gebiete und einer damit verbundenen Erhöhung des Abwasseranfalls plant die Gemeinde eine Sanierung und Erweiterung der Kläranlage auf möglichst 6.000 EW unter Berücksichtigung neuer Technologien sowie Weiterverwendung der bestehenden Becken.

Die Führung über die Kläranlage übernahm der Klärwärter Herr Haas, der Bürgermeister Herr Gaigl begleitete die Gruppe.

Das ankommende Abwasser wird auf der Kläranlage zunächst mittels Rechen und Sandfang mechanisch gereinigt und anschließend einer biologischen Abwasserreinigung im Belebungs- und Nachklärbecken unterzogen. Der anfallende Klärschlamm wird zwischengespeichert und extern entsorgt.

Im Projekt Wasser planen die Studierenden nun eine Erweiterung der Kläranlage mit Bestandsaufnahme, Festlegung der neuen Bemessungswerte, verfahrenstechnische Überprüfung der Kläranlage, Dimensionierung neuer Becken und Kostenschätzung.

 

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20150702-aussernzellGE-Studenten auf Exkursion auf der Deponie in Außernzell

Studenten des internationalen Studienganges „General Engineering" fuhren unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl von der Fakultät BIW + UT auf Exkursion zur Mülldeponie des ZAW Donau-Wald.

In den Kursen „Contaminated Sites" und „Industrial Wastewater Treatment" werden Themen wie Grundwasserschutz oder Sickerwasserbehandlung gelehrt. Beide Inhalte finden sich in der drittgrößten Deponie Bayerns in Außernzell wieder. Nach kurzer Einführung ging es hinab in den Kontrollstollen unter ca. 40 m Müll und unterhalb die Basisabdichtung. Dort erfolgt die Sammlung des Sickerwassers in großen Leitungen. Anschließend wanderte die Gruppe zu Fuß bergauf bis zur Aussichtsplattform, von welcher der bayerische Wald, aber auch die Gasbrunnen zur Erfassung der Deponiegase zu sehen waren.

20150702-aussernzell2Die Gase werden im eigenen Kraftwerk mit hochdrehenden Gasmotoren zur Stromerzeugung verbrannt. Den Abschluss bildete die Besichtigung der Kläranlage zur Behandlung der Sickerwässer mit den unterschiedlichen Behandlungsbecken und der energieintensiven Ozonisierungseinheit.

 

 

02.07.2015 | THD - K.H. Dreihäupl

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GE-Studenten auf Exkursion auf der Deponie in Außernzellauerbach1

 

In der Projektgruppe „Umwelt“ des Studiengangs Umweltingenieurwesen planten die Studenten unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl die Erweiterung eines Granit-Steinbruchs.

 

Dieser Steinbruch mit einer Fördermenge bis zu 500.000 Tonnen pro Jahr soll erweitert und modernisiert werden. Das stellt bei einem Zeitraum von ca. 50 Jahren einen gewaltigen Natureingriff dar, der durchdacht werden muss. Zunächst wurde die Anlage von der Gruppe vermessen, um ein 3-D-Geländemodell zu erstellen.

Anhand dieses Modells wurden dann Themen aus den Bereichen Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement bearbeitet. Die Systematik der Aufbereitungsanlage wurde geprüft und der Energieverbrauch eines Muldenkippers wurde dem eines Förderbandes gegenübergestellt. Viele Überlegungen galten dem Thema Einleitung von Grubenwasser in Gewässer. Möglichkeiten zur Schwingungsdämpfung bei Sprengungen zum Schutze der umliegenden Ansiedlungen und Anwohner wurden berechnet.

Nach Fertigstellung des Berichts fand die letzte Projektbesprechung in sehr gemütlicher Atmosphäre statt.auerbach2


 

 

 

 

02.07.2015 | THD - K.H. Dreihäupl

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20150603-kart-cupDer alljährliche Kartcup des VDBau war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg!

Nachdem die 47 Teilnehmer in Teams aufgeteilt wurden, starteten alle hochmotiviert ins Rennen. Als Sieger des gesamten Rennens ging Wolfgang Orth (BIW, 4. Semester) hervor.

Siegerteam wurde das Team „Blaue Rennsau“ mit Roland Zellhuber, Tobias Fürstberger, Phillip Ihm und Sebastian Bruckmeier. Das anschließende Grillfest an der Hochschule mit allen Teilnehmern und Professoren anlässlich des 15-Jährigen Jubiläums ließ den Abend schön ausklingen.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren Rädlinger Unternehmensgruppe und Ingenieurbüro Thomas Wagner!!

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20150404-rum Am 04.04.2015 besuchten die Studenten der TH Deggendorf im Rahmen des Projekts Ressourcenmanagement eine „Power to Gas“ – Demonstratiosanlage der Thüga Gruppe in Frankfurt am Main. Zusammen mit Professor Dr. Brotsack wurden die Studenten durch die Forschungs- und Versuchsanlage geführt. Dabei wurde das Konzept der Umwandlung von Strom zu speicherfähigem Wasserstoff mittels Elektrolyse und die an anschließende Einspeisung des Gases in das Erdgasnetz praxisnah erläutert und fachspezifische Fragen umfassend beantwortet.

Im Anschluss daran konnten sich die Deggendorfer „Ressourcen und Umweltmanagement“- Studenten (RUM) bei einer Führung durch die Produktionshallen für PEM Elektrolyseure der Siemens AG in Erlangen noch die Funktionsweise eines Elektrolyseurs, welcher für die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff benötigt wird, erklären lassen. Hierbei wurde der Aufbau und der Elektrolyseprozess anhand eines sich vor Ort befindenden Exemplars erklärt und zahlreiche Fragen beantwortet.“

 

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Im Rahmen des Projekts "Wasser" besuchten einige Studenten des 6. Semesters RUM zusammen mit Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Haag und anschließend das Milchwerk Jäger. Das Milchwerk leitet sein Abwasser auf die kommunale Kläranlage Haag und ist somit Hauptlieferant von Schmutzfrachten.

Die Studenten haben in ihrem Projekt die Aufgabe, die Kläranlage verfahrenstechnisch zu berechnen und Varianten zur Ertüchtigung zu untersuchen. Dabei muss auch die Möglichkeit einer Vorbehandlung des Molkereiabwassers in Betracht gezogen werden.

Empfangen wurde die Gruppe von der Bürgermeisterin des Marktes Haag, Elisabeth Schätz, Herrn Jahna, dem Leiter der Kläranlage und Herrn Dipl.-Ing. Happatsch vom betreuenden Ingenieurbüro. Im Milchwerk Jäger bekamen die Studenten einen Eindruck von der Mozzarellaproduktion und durften frischen Mozzarella probieren. Herr Hartinger vom Milchwerk Jäger leitete die fachkundige Führung dort. Besichtigt wurden neben den verschiedenen Produktionsschritten auch die Energieanlagen der Molkerei.

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In der ersten Semesterwoche starteten 32 Studenten des siebten Semesters der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unter Begleitung der Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger, Prof. Dipl.-Ing. Bernhard Peintinger und Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Dreihäupl zu einer Exkursion nach Budapest.

 

Die ersten Eindrücke der Stadt konnten die Studenten bei einer geführten Stadtrundfahrt sammeln. An der technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Universität wurden sie anschließend von Professor Patziger, Professor für Siedlungswasserwirtschaft, begrüßt und durch die Labore geführt.

 

Am dritten Exkursionstag besuchte die Gruppe die Kläranlage in Nordpest. Diese ist auf 1,2 Mio. Einwohnerwerte ausgelegt und kann somit einen Großteil des Abwassers der Stadt Budapest behandeln.

 

Lehrreich war auch die Führung durch das Kraftwerk Kelenföld mit den dazugehörigen Ausstellungsräumen. Das Gas- und Dampfkraftwerk dient seit über 100 Jahren zur Strom- und Wärmeversorgung großer Teile der ungarischen Hauptstadt.

 

Einen schönen Abschluss bot der Ausflug in den ostungarischen Ort Kisköre, wo sich Ungarns größter Stausee, mit einer Gesamtlänge von 33 Kilometern, befindet. Besonders bekannt ist die Anlage für ihre Fischtreppe, welche die längste in ganz Europa ist. Im Anschluss wurde ein besonders innovatives Hochwasserrückhaltebecken besichtigt, das im Hochwasserfall die ungarische Tiefebene schützt. Sehr beeindruckend war auch Budapest bei Nacht. Bei gemeinsamen Abendessen und Unternehmungen konnte man die Tage Revue passieren lassen und sich mit ungarischen Studenten austauschen.

 

 

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20150318-bausymposium1Freude über Zertifikat „Green Building" für den Erweiterungsbau der Hochschule Deggendorf

Nach Eröffnung des 16. Deggendorfer Bausymposiums durch den Moderator der Veranstaltung, Dr. jur. Günther Schalk, Lehrbeauftragter für Bau-,Vergabe- und Umweltrecht, war es dem Präsidenten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Peter Sperber, eine besondere Freude, im vollen Hörsaal des „Günther-Karl-Forums" unter den Ehrengästen neben Oberbürgermeister Dr. Christian Moser und dem stellvertretenden Landrat Josef Färber auch die Ehrensenatoren Oberbürgermeisterin a.D. Anna Eder, Präsident a.D. Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Günther Karl begrüßen zu können.

Das Symposium stand ganz unter dem Zeichen der Verleihung des Zertifikates „Green Building" für den Erweiterungsbau der Hochschule. Prof. Josef Steretzeder von der Fakultät Bauingenieurswesen und Umwelttechnik, der das interdisziplinäre Projekt im Wintersemester 2011/2012 mit zwölf Studenten des Studienganges Bauingenieurswesen gestartet hatte, erklärte, worum es bei diesem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude", kurz BNB, grundsätzlich geht und wie dies in Zusammenarbeit mit verschiedensten Behörden und Fachstellen an der Hochschule für den Erweiterungsbau umgesetzt werden konnte. Da es sich bei dieser Zertifizierungsmethodik noch um ein offenes Prozedere handelte, war die Möglichkeit, bei diesem Projekt aus der Praxis für die Praxis zu arbeiten optimal gegeben für das gesamte Projektteam.

Schutz von Ressourcen

Prof. Steretzeder betonte die Wichtigkeit des Bewertungssystems für die Zukunft: „Nachhaltiges Bauen dient dem Schutz von Umwelt, Ressourcen, Gesundheit, Kultur und Kapital. Aus diesen Faktoren leiten sich die klassischen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ‚Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle Aspekte' ab. Ergänzt werden diese von den technischen und prozessualen Aspekten, wie der technischen Ausrüstung, der Planung und der Bauausführung. An diesen Faktoren soll die nachhaltige Qualität eines Gebäudes gemessen werden. Eine umfassende Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden spiegelt dabei die internationalen Entwicklungen im Bereich Normung zum Nachhaltigen Bauen wider." Dipl.-Ing. Nicolas Kerz vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, Raumforschung in Berlin zollte als Überbringer des Zertifikats den Beteiligten absoluten Respekt und stellte auch klar, dass mit dem Zertifikat in Bronze nicht die Arbeit geschmälert werden sollte. Ein Erreichen des Zertifikats in Silber oder gar in Gold wäre bei diesem Projekt letztlich gar nicht möglich, weil bei der Erstvergabe für ein Pilotprojekt das Zertifikat in Bronze schon eine außerordentliche Leistung darstellt. Zudem sieht er im letztendlichen Komplettabschluss durchaus die Möglichkeit, sogar Silber zu erreichen. Mit dieser hoffnungsvollen Aussage überreichte er das Zertifikat an Prof. Dr. Peter Sperber, der sich im Namen der Hochschule bei Kerz und allen Beteiligten bedankte. Das Bausymposium beschäftigte sich dann mit Themen, die sich auch mit Nachhaltigkeit befassten.

20150318-bausymp2Bambus in Stahlbeton

Als „Eigengewächs" referierte der Bachelor-Absolvent Christoph Wunderlich über „Bambus in Stahlbeton" und berichtete über Ergebnisse seiner Bachelor-Expertisen zum Rohstoff Bambus als möglichem Ersatzbaustoff für Stahl bei der Armierung oder Bewehrung. Weil der Mensch heute schon mehr als 70 Prozent seiner Lebenszeit innerhalb von Gebäuden verbringt, sollte dabei besonders auf baubiologisch einwandfreie Materialien Wert gelegt werden. Dipl. Ing. (FH) Markus Aich referierte dazu über Anforderungen und Eigenschaften im Vortrag „Mineralische Alternative zu Wärmedämmverbund-Systemen" und zeigte Beispiele, die vor allem auch bei der energetischen Sanierung eingesetzt werden können. Unter dem Titel „Werkerfolg Green Building": „Medaille garantiert nicht kostenlos!" betrachtete dann Rechtsanwalt Dr. Stefan Hettler das Thema aus juristischer Sicht. Er berichtete aus seiner Erfahrung, was Auftraggeber und Bauunternehmen zu beachten haben, damit sich ein Green Building nicht nur ökologisch „auszahlt". Das Thema Energie bildete die Brücke zum letzten Vortrag. Eine Druckkammerschleuse als Wanderhilfe für Fische zu nutzen – diese Idee ist nicht neu; der Clou ist jedoch die energetische Nutzung einer solchen Fischschleuse. Johann Fischer, Werkleiter des Kraftwerks am Höllenstein, präsentierte das von ihm entwickelte und patentierte Verfahren – ein hervorragendes Beispiel für eine ökologisch, wirtschaftliche Innovation. Ein spannendes und informatives Bausymposium, das Deggendorf sein erstes „grünes Gebäude" bescherte, das zwar außen „schwarz", aber zertifiziert „grün" ist.

17.03.2015 | Donau-Anzeiger (kb)

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16. Deggendorfer Bausymposium mit „Green Building“-Zertifikatsübergabe

Als „Green Building“ wird ein Gebäude bezeichnet, welches unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt und gebaut wurde. Der Erweiterungsbau der Technischen Hochschule Deggendorf ist so ein „Grünes Gebäude“. Dafür gibt es nun vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, Raumforschung (BBSR) ein offizielles Zertifikat, das am 13. März im Rahmen des 16. Deggendorfer Bausymposiums feierlich überreicht wird.

 

 

Einführend berichtet Prof. Josef Steretzeder in seinem Vortrag: „Der Erweiterungsbau der THD – ein Green Building“ darüber, wie das interdisziplinäre Projekt mit Bauamt, Hochschule (Studierenden und Professoren) und Ministerium zum Zertifikat führte. Ein interessantes Modell, welches zukünftig auch bei vielen anderen Bauten Anwendung finden kann. Danach folgt im Beisein zahlreicher Ehrengäste die feierliche Übergabe des BNB-Zertifikates für den Erweiterungsbau der TH Deggendorf durch Dipl.-Ing. Niclas Kerz, dem stellvertretender Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, Raumforschung (BBSR) in Berlin.

Das anschließende Vortragsprogramm zum Deggendorfer Bausymposium 2015, das in diesem Jahr unter dem Titel „Ökologische Innovationen auf dem Bausektor“ steht, spannt wie eine Brücke einen großen Bogen über eine breite Palette von aktuellen und praxisrelevanten Bauthemen und Beispielen mit hohem ökologischem Mehrwert. Veranstalter ist die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf. Für die Organisation zeichnen sich verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth, Prof. Dr. jur. Josef Langenecker, Dr. jur. Günther Schalk und Prof. Josef Steretzeder.

Eröffnet wird das Symposium traditionell durch einen Absolventen der Hochschule. Diesmal berichtet B.Eng. Christoph Wunderlich über die Ergebnisse seiner Bachelor-Expertisen zum Rohstoff Bambus als möglichen Ersatzbaustoff für Stahl bei der Armierung bzw. Bewehrung. Welche Anforderungen zukünftig an Bundesgebäude hinsichtlich Nachhaltigkeit gestellt und wie diese bewertet werden, ist der Inhalt des Vortrages von Dipl.-Ing. Niclas Kerz vom BBSR. Unter dem Titel „Werkerfolg Green Building - Medaille garantiert nicht kostenlos!“, betrachtet dann Dr. Stefan Hettler, M.Sc. das Thema aus juristischer Sicht. Er berichtet aus seiner Erfahrung bei Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB/München, was Auftraggeber und Bauunternehmen zu beachten haben, damit sich ein Green Building nicht nur ökologisch „auszahlt“.

Weil der Mensch heute schon mehr als 70% seiner Lebenszeit innerhalb von Gebäuden verbringt, sollte dabei besonders auf baubiologisch einwandfreie Materialien Wert gelegt werden. Dipl.-Ing. (FH) Markus Aich von Schlagmann Poroton/Zeilarn referiert dazu über Anforderungen und Eigenschaften im Vortrag „Mineralischen Alternative zu Wärmedämmverbundsystemen“. Er zeigt dabei Beispiele auf, die vor allem auch bei der Energetischen Sanierung eingesetzt werden können. Das Thema Energie bildet die Brücke zum letzten Vortrag des Symposiums. Eine Druckkammerschleuse als Wanderhilfe für Fische zu nutzen – diese Idee ist nicht neu; der Clou ist jedoch die Energetische Nutzung der Fischschleuse. Johann Fischer, Werkleiter Kraftwerk am Höllenstein AG, präsentiert das von ihm entwickelte und patentierte Verfahren. Ein hervorragendes Beispiel für eine ökologisch, wirtschaftliche Innovation.

Das 16. Deggendorfer Bausymposium findet am Freitag, den 13. März von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Günther Karl Forum, Hörsaal I 108 der TH Deggendorf statt. Die Teilnahmegebühr aufgrund der Sonderveranstaltung dieses Jahr lediglich 99,- Euro inklusive Tagungsband, Stehimbiss und Pausenverpflegung. Studierende, Angehörige des öffentlichen Dienstes und Absolventen der Hochschule erhalten Ermäßigungen. Mehr Information darüber gibt es im Internet unter www.bausymposium.de. Über diese Adresse ist auch die Anmeldung möglich.

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Exkursion zur Firma Huber SE

In die Welt des „sauberen Wassers“ führte eine Exkursion des Studiengangs Umweltingenieurwesen der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik zusammen mit Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger.

 

 

Die Firma Huber SE entwickelt und verkauft Maschinen, Anlagen und Ausrüstungsteile aus Edelstahl für die kommunale und industrielle Wasser-, Abwasser- und Schlammbehandlung. Als international agierendes Unternehmen bietet HUBER seinen weltweiten Kunden effiziente und innovative Lösungen. Mit mehr als 33.000 installierten Anlagen zur Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Schlammbehandlung leistet die Firma einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser, Energie und Ressourcen.

Die Studierenden erhielten im Firmensitz in Berching interessante Vorträge zu den Themen der Siebung, Sedimentation, Flotation und Filtration. Anschließend ging es in kleinen Gruppen in die Fertigungshalle, wo die Anlagen und Ausrüstungsteile erklärt und Fragen beantwortet wurden.

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Präsentation „Bambusbeton“ an der Technischen Hochschule Deggendorf

Bambus als Betonbewehrung? Dieses innovative Thema mit der exotischen Pflanze stößt an der TH Deggendorf auf großes Interesse.

So wurden im Studiengang Umweltingenieurwesen bei Prof. Dipl. Ing. Rudolf Metzka und im Studiengang Bauingenieurwesen bei Prof. Dr.-Ing. Hans Bulicek Bachelorarbeiten zu diesem Thema ausgelobt. Die beiden Arbeiten „Werkstoffeigenschaften von Bambus bewerten Beton im Hinblick auf Schrägdächer“ und „Stand der Technik und Wissenschaft zu plattenartigen Dachtragwerken aus Bambusbeton“ werden am Donnerstag, 28. August 2014 um 15:00 Uhr in der THD, Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik (Gebäude D), Hörsaal D 114, präsentiert. Interessierte und Unternehmen aus Bau und Umwelt sind herzlich zu dieser Vorstellung mit anschließender Diskussion eingeladen.

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RUM-Studenten bearbeiten Sprengung im Steinbruch

Am 15.05.2014 war es endlich so weit. 16 Studenten und Studentinnen des Studiengangs Umweltingenieurwesen durften nach wochenlanger Planungsarbeit im Rahmen des Projektmoduls Umwelt an einer Sprengung im Steinbruch „Saunstein“ der Fa. Thiele Granit teilnehmen. Begleitet wurden sie von ihrem verantwortlichen Betreuer Professor Dr. Dreihäupl.

 

Bei der Ankunft erwartete uns die Betriebsleitung um den genauen Ablauf der Zündfolge der 63 Sprengladungen zu erläutern. Ausstaffiert mit Warnweste und Helm wanderten wir zur Granitwand. Dort wurden noch letzte Einzelheiten besprochen bevor wir Aufstellung zu einem „Abschiedsfoto“ vor der abzusprengenden Wand nahmen.

Nun ging es rasch den Berg hinauf in den eigens für uns aufgestellten Sprengbunker. Wir erhielten noch letzte Sicherheitsanweisungen als auch schon das erste Warnsignal ertönte. Im Bunker selbst konnte man nur durch kleine rechteckige Schlitze, ähnlich einer Schießscharte, das Vorgehen draußen beobachten.

Um Punkt halb drei erbebte die Erde. Vorgewarnt durch das zweite Sicherheitssignal und den Ruf des Sprengmeisters verpasste keiner das nur wenige Sekunden dauernde Ereignis. Fasziniert von Ablauf und Resultat der Sprengung fand der ereignisreiche Tag bei einer Brotzeit in der Werkskantine einen diskussionsreichen Ausklang.

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Deggendorfer Studierende tüfteln an einzigartiger Meerwasser-Entsalzungsanlage 

Im Labor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) rauchen die Köpfe, es wird getüftelt, gemessen, simuliert, geschraubt und nachjustiert. Zehn Studierende des Studiengangs Umweltingenieurwesen bzw. Maschinenbau setzen im Rahmen ihrer Projektarbeit um, woran ihr Kommilitone Raphael Wagensonner schon lange feilt: eine Anlage zur Meerwasserentsalzung. Dass der Entwurf Potential hat, steht fest. Immerhin hat Wagensonner mit seiner Idee den bedeutenden „TUM Mehr Wasser Wettbewerb 2013“ gewonnen. 

 

 

„Wasser ist ein Gut, das nicht meistbietend verkauft werden darf“, so die feste Überzeugung von Raphael Tarek Wagensonner. Sein Traum ist es, die Versorgung mit Trinkwasser für Menschen in wasserarmen, heißen Regionen der Erde zu verbessern. Dazu hat er ein relativ einfaches und auch kostengünstiges Konzept entwickelt. Dabei schwimmen die einzelnen Module, zu großen Feldern aneinandergekoppelt, auf der Meeresoberfläche. Wagensonner macht sich in seinem Aufbau den Temperaturunterschied zu Nutze. Die schwarze Oberseite der Entsalzungsanlage wird durch Sonneneinstrahlung erwärmt. So wird das Salzwasser in der oberen Kammer der Anlage aufgeheizt. Kaltes Meerwasser unter der Anlage kühlt die untere Kammer. In der oberen Kammer herrscht infolge der hohen Temperatur ein hoher Dampfdruck. In der Unteren herrscht entsprechend ein niedrigerer Dampfdruck. Die beiden Kammern werden durch eine Spezialmembran getrennt. Diese Membran hält flüssiges Salzwasser zurück, während salzfreier Wasserdampf hindurchströmen kann. Aufgrund des Dampfdruckunterschieds strömt von der warmen, oberen Kammer Wasserdampf in die kalte Kammer. Dort kondensiert er an der Edelstahlplatte zu flüssigem Trinkwasser.

Für den Bau des Teststands hat sich Wagensonner verlässliche Partner und Unterstützer gesucht. Professor Dr.-Ing. Robert Mnich, Professor für Verfahrenstechnik, betreut das Projekt von Anfang an. Er hat sich bereits zuvor mit dem Themengebiet der Trinkwasserdesinfektion auseinandergesetzt. Seit letztem Jahr verstärkt Professor Dr. Stephan Leyer, Professor für Physik, die fachliche Kompetenz. Zu seinen Themengebieten zählt die Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme. Auch die Hochschulleitung der THD befürwortet und unterstützt das Projekt, wo immer es möglich ist, ebenso die Deutsch-Jordanische Universität in Amman. Die Berghof GmbH aus Eningen stellt ihre Kompetenz beim Entwurf der Membran zur Verfügung. Die Firma Zollner AG aus Zandt greift Wagensonner und seinen Mitstreitern bei der Fertigung der Konstruktionsteile unter die Arme.

Die wichtigsten Partner an seiner Seite sind für Wagensonner im Moment die zehn Kommilitonen, mit denen er am Teststand tüftelt. Für die Studierenden ist es die Projektarbeit in ihrem jeweiligen Fach. Wenn alles weiterhin nach Plan verläuft, können Wagensonner und seine Mitstreiter die Pilotanlage in ein bis zwei Jahren vor Ort in Jordanien aufbauen und unter Realbedingungen testen. Die Deutsch-Jordanische Universität, mit der Wagensonner und die THD seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, wird das Projekt dann vor Ort unterstützen.

 

 

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Exkursion zur Weltleitmesse IFAT

Die Studierenden des 4. und 6. Semesters Ressourcen und Umweltmanagement der Technischen Hochschule Deggendorf sammelten bei der weltweit wichtigsten Messe für Umwelttechnologien (IFTA) in München. Informationen zu ressourcenbewussten Lösungen, Strategien und Innovationen.

 

Rund 125.000 Besucher aus 180 Ländern besuchten die 2.939 Aussteller aus 54 Nationen. Von besonderem Interesse waren für die Exkursionsteilnehmer aus Deggendorf die Fachthemen Abwasserableitung, Abwasserreinigung, Messtechnik und Verfahrenstechnik. Viele Fachfirmen unterstützten die Exkursion, die unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger stand.

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Abwasserfachleute tagen an der THD

Abwasserfachleute aus dem ganzen Bundesgebiet kamen auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger von der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an die THD, um das einschlägige Regelwerk der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) zur Bemessung von Kläranlagen zu überarbeiten.

 

Es handelte sich dabei um die Mitglieder des DWA-Fachausschusses KA 5, der sich insbesondere mit Absetzverfahren beschäftigt.

Einheitliche technische Regeln leisten einen wesentlichen Beitrag zum wirksamen und wirtschaftlichen Schutz der Umwelt sowie zur Qualitätssicherung in Technik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Sie haben den technischen Erkenntnissen unter Berücksichtigung der Funktionssicherheit sowie sicherheitstechnischen, hygienischen, wirtschaftlichen und ökologischen Erfordernissen zu entsprechen.

Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Vereinigung setzt sich die DWA für eine nachhaltige Wasserwirtschaft und für die Förderung von Forschung und Entwicklung ein.

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Exkursion zur Münchner Stadtentwässerung MSE

Zuerst in den Untergrund und später hoch hinauf auf die Faultürme der Kläranlage München I ging es für die 50 Studierenden des 6. Semesters Umweltingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf. Begleitet wurden sie von ihrer Professorin Dr.-Ing. Andrea Deininger und dem Leiter der Abteilung Betrieb bei der MSE, Dr.-Ing. Bernhard Böhm.

 

Erste Station der Exkursion in München war ein historische Kanalzugang vom Anfang des 19. Jahrhunderts, der am Nordfriedhof als eindrucksvolles Kanaldenkmal aus der Gründerzeit der Münchner Stadtentwässerung gelten kann und von dem Pionier der Münchner Stadtentwässerung, Max von Pettenkofer, initiiert wurde.

Bei der anschließenden Besichtigung des großen Regenüberlaufbeckens mit einem Volumen von 20.000 m³ an der Schenkendorfstraße, am Beginn der Autobahn München-Berlin, konnten die Studierenden eindrucksvoll sehen, wie das ankommende Mischwasser bei großen Regenereignissen zwischengespeichert werden kann und dann gedrosselt zur Kläranlage weitergeleitet wird.

Anschließend ging es mit dem Bus zur größeren der beiden Münchner Kläranlagen. Das Klärwerk Gut Großlappen teilt sich nämlich die Aufgabe der Abwasserreinigung mit dem zweiten Münchner Klärwerk, dem Gut Marienhof.

Dr. Böhm stellte dort in einem lebhaften und interessanten Vortrag zunächst die Münchner Stadtentwässerung vor, erläuterte dann die Kanalisation der Stadt und ging auf die Verfahrensweise der Kläranlage ein.

Zur Abwasserableitung in München dient ein Kanalnetz mit ca. 2.400 km Kanälen. Das Netz ist größtenteils als Mischsystem ausgelegt, d.h. Schmutz- und Regenwasser werden gemeinsam zur Kläranlage abgeleitet. Das ankommende Abwasser wird auf der Kläranlage dann zunächst mittels Rechen, Sandfängen und Vorklärbecken mechanisch gereinigt und anschließend einer zweistufigen biologischen Abwasserreinigung unterzogen. Der anfallende Klärschlamm wird in vier Faulbehältern ausgefault und dann verbrannt.

Die Exkursion endete mit einem ausgedehnten Gang über das weitläufige Klärwerk mit Ersteigung der Faultürme.

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Von der Wupper über die Isar an die Donau -
THD beruft Rechtsanwalt zum Honorarprofessor

Mit dem Münchener Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Prof. Dr. jur. Jochen Markus, hat die Technische Hochschule Deggendorf einen der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik schon seit vielen Jahren als Lehrbeauftragten verbundenen Fachmann für Bau- und Ingenieurvertragsrecht zum Honorarprofessor berufen.

 

Markus stammt aus dem Bergischen Land, einer Region in Nordrhein-Westfalen, deren größter Fluss die Wupper ist und deren höchste Erhebung mit 519,2 m ü. NHN immerhin rund 200 m über der Höhe von Deggendorf liegt. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Trier, Lausanne und München, wo er 1992 das 1. Juristische Staatsexamen ablegte. Nach einem Studienaufenthalt an der Columbia University in New York schloss er 1994 seine Promotion mit einer rechtsvergleichenden Arbeit über „Die Einwilligungsfähigkeit im amerikanischen Recht“ ab. Sein Referendariat, das er 1995 mit dem 2. Staatsexamen beendete, führte ihn zunächst zurück in seine Heimat, zum Landgericht Wuppertal und zum Oberlandesgericht Düsseldorf, und schließlich an die deutsche Auslandshandelskammer in Hong Kong.

Seit 1995 ist Markus als Rechtsanwalt bei Kapellmann Rechtsanwälte tätig, einer auf dem Gebiet des Bau- und Immobilienrechts deutschlandweit führenden Anwaltskanzlei mit Büros in Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Mönchengladbach und München. Nach Stationen im Kapellmann-Stammhaus in Mönchengladbach und im Berliner Büro hat er 2004 die Leitung der Münchener Kapellmann-Niederlassung übernommen. Seit dieser Zeit ist er der Technischen Hochschule Deggendorf als Gastdozent, Referent bei Veranstaltungen wie dem Deggendorfer Bausymposium und als Lehrbeauftragter für Baurecht eng verbunden.

Als Rechtsanwalt ist Markus auf das Juristische Projektmanagement großer Bauprojekte spezialisiert. Er ist Leiter des Kapellmann-Kompetenzteams „Tunnel und Verkehrswege“. Zu den von ihm beratenen Projekten gehören beispielsweise der City-Tunnel in Leipzig, der Stadtbahntunnel in Karlsruhe sowie drei der insgesamt vier innerstädtischen Tunnelbauvorhaben von Stuttgart 21, darunter das größte Einzellos, der Fildertunnel, bei dem Markus das ausführende österreichische Tunnelbaukonsortium berät.

Markus ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Bauvertragsrecht. Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Baubetriebswissenschaft - sein privates Interesse seiner Familie, der Musik und dem Skisport.

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Zum „halbrunden“ Jubiläum Paket aus Bautechnik, Baurecht und Baubetrieb

Die Zeit vergeht: Das renommierte Deggendorfer Bausymposium wird heuer 15 Jahre alt. Zum „halbrunden“ Jubiläum am Freitag, 14. März, konnten acht hochkarätige Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen werden.

 

Diese werden ebenso spannende wie informative Themen vortragen, vom Hochwasserschutz über Spezialtiefbauverfahren und den Brückenbau bis zu internationalen Bauverträgen. Eingeladen sind Vertreter aller Baufirmen, Auftraggeber, Gutachter, Juristen und alle anderen Baubeteiligten.

Zwei Grundgedanken des Symposiums haben sich laut Mitorganisator Dr. Günther Schalk bis heute nicht verändert: Die Veranstaltung richtet sich zum einen nicht an einen einseitigen Teilnehmerkreis, sondern trägt seit Jahren erfolgreich zu einem fruchtbaren Austausch von Baubeteiligten untereinander bei. Ein besonderes Augenmerk liegt auch beim Kontakt zwischen Studierenden und Praktikern. „Damit eröffnen wir zugleich eine Kontaktbörse für unsere Studierenden, die erste Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen können und umgekehrt für Arbeitgeber, um sich qualifizierten Nachwuchs sichern zu können“, so Dr. Schalk. Zum anderen habe sich das Bausymposium einer interdisziplinären Betrachtung des Bauwesens verschrieben: „Es geht nicht nur um Technik, nicht nur um Baurecht oder Baubetrieb – vielmehr werden alle Perspektiven einbezogen, um bestmögliche Lösungen für Probleme zu erarbeiten“.

„Aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland kommen seit Jahren Vertreter aus der Bauwirtschaft zum Bausymposium“, erklärt Mitorganisator Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth, „vom Bauleiter einer kleinen Baufirma bis zum Chef eines großen Baukonzerns, von staatlichen Auftraggebern über Gerichtsgutachter, Richter bis zum Bundesgerichtshof und Bauanwälte“. Vor 15 Jahren hatte Professor Dr.-Ing. Hans Bulicek die Veranstaltungsreihe an der Hochschule in Deggendorf zusammen mit Prof. Dr. Klaus Englert aus der Taufe gehoben. Fachlich betreut wird die Reihe gemeinsam von einem organisatorischen Dreigestirn aus der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf, dem Verein Deggendorfer Bauingenieure e.V. (VDBau) und der Akademie für Baumanagement an der TH Deggendorf (akabau).

Informationen und Anmeldung unter: www.bausymposium.de

Das Organisationsteam:

  • Professor Dr.-Ing. Volker Wirth
  • Dr. jur. Günther Schalk
  • Professor Dr. jur. Klaus Englert
  • Professor Dr. jur. Josef Langenecker

Das Vortragsprogramm…

…spannt beim 15. Deggendorfer Bausymposium wie eine Brücke einen großen Bogen über eine breite Palette von aktuellen und praxisrelevanten Bauthemen. Den Anfang – und auch das ist gute Tradition beim Deggendorfer Bausymposium – macht ein Absolvent der Hochschule. Herr Dipl.-Ing. (FH) Nikolaus Breitenberger trägt vor zum Thema „Naturgefahren - der Versicherer als wesentlicher Partner der Industrie“. Das Thema „Naturgefahren“ ist nicht erst seit dem Jahrhunderthochwasser im Juni 2013 im Raum Deggendorf ein bewegendes Thema. Welche Rolle Umweltaspekte in der Bauleitplanung spielen, spitzt Herr Rechtsanwalt Dr. Michael Terwiesche auf die Frage zu: „Wird der deutsche Gesetzgeber durch Europa zur Randnotiz?“ Das Thema Hochwasser und die Möglichkeiten, wie effektiver Schutz davor möglich ist, bestimmt auch den dritten Vortrag: Herr Dipl.-Ing. Stefan Jäger wird „Neue Verfahren des Spezialtiefbaus als Beitrag zum baulichen Hochwasserschutz“ darstellen. In unserem Programm geht es dann um das Wetter im Allgemeinen. Für den Bau spielt das Wetter eine bedeutende Rolle: Ist es zu kalt, kann nicht betoniert oder verputzt werden, ist es zu heiß, bedarf es unter Umständen besonderer Maßnahmen, schüttet es wie aus Kübeln, kann es schnell passieren, dass die Bauleistung im wahrsten Sinne des Wortes absäuft und der Auftraggeber unter Umständen ohne Mehrvergütung noch einmal eine Neuherstellung fordert. Herr Professor Thomas Thierau stellt in seinem Referat die Frage: „Ist der Auftraggeber für das Wetter verantwortlich? - Anspruchsgrundlagen bei Schlechtwetter“. Nach der Mittagspause stellt Herr Dr.-Ing. Michael Stockwald interessante neue technische Möglichkeiten im Planungsbereich vor: „Geodateninfrastruktur und eGovernment - Grundlage für effiziente Planung im Bauwesen“ lautet das Thema, das der Referent als Vertreter des Landesamts für Vermessung und Geoinformation aus erster Hand bestreitet. Über die „Abnahme von Architekten- und Ingenieurleistungen“ referiert Herr Rechtsanwalt Professor Dr. Burkhard Messerschmidt. Ein weiteres bautechnisches Thema erwartet unsere Teilnehmer schließlich von Herrn Dipl.-Ing., MBA Georg Kusser, der über „Vorgespannte Granitbrücken - eine neue Bauart für schlanke Brücken“ berichtet. Den Abschlussvortrag servieren wiederum zwei Juristen, die die Teilnehmer zugleich zu einem Ausflug in die große, weite Welt mitnehmen. Die Herren Rechtsanwälte Dr. jur. Bastian Fuchs und Dipl.-Jur. Andreas Höckmayr beschäftigen sich mit dem Thema „Internationale Vertragsgestaltung im Tief- und Tunnelbau - Ansätze und Problemlösung“, ehe gegen 16.30 Uhr das Bausymposium zu Ende geht.

Kurz und bündig:

15. Deggendorfer Bausymposium

Vom Hochwasserschutz über Spezialtiefbauverfahren und den Brückenbau bis zu internationalen Bauverträgen.

Freitag, 14. März 2014, ab 9.00 Uhr

Josef-Rädlinger-Hörsaal am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf

Für Vertreter aller Baufirmen, Auftraggeber, Gutachter, Juristen und alle anderen Baubeteiligten.

Informationen und Anmeldung unter: www.bausymposium.de

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Biomasseheizkraftwerk wurde 2012 gebaut – Führung über das Gelände für Hochschulstudenten

Das Biomasseheizkraftwerk von „Arco Clean Energy“ in Moos ist für Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf ein interessantes Anschauungsobjekt geworden. Am Freitag waren 45 Studenten aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Süd-Korea, Spanien, Polen, Tschechien und der Türkei vor Ort, um sich über Aufbau und Funktionsweise des Heizkraftwerkes zu informieren.

 

Die jungen Leute kamen mit Professor Raimund Brotsack von der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik mit Schwerpunkt nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie. Informiert und geführt wurden die Studenten von Ingenieur Kilian Birkeneder von der Firma Gammel Engineering, die das Heizkraftwerk im Auftrag von Arco Clean Energy geplant und gebaut hatte. Nach einem Vortrag über die Biomasse-Heiz-Technik, Wirkungsweise und Betrieb im Saal der Schlosswirtschaft führte Birkeneder die Studenten um und durch das Heizkraftwerk, beantwortete Fragen und erklärte praxisbezogen die Darstellungen seines Vortrages. In dem Arco Heizkraftwerk kommt ein von Gammel Engineering entwickeltes System zum Einsatz, das alle benötigten Energieformen liefert. Die Wärmeenergie liefert ein patentiertes System, das aus einem speziellen Holzvergaser und Brenner mit Dampf-Abhitzekessel besteht. Im Mai vergangenen Jahres hatte der Spatenstich für das Biomasse-Heizkraftwerk stattgefunden. Die Hackschnitzel kommen aus den umliegenden Wäldern. Mit der Fernwärme werden die Brauerei und die anderen gräflichen Liegenschaften sowie Gebäude der Gemeinde und private Anschlussnehmer versorgt. Die Brauerei nutzt den erzeugten Dampf, während der Strom ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist wird.

Quelle: Osterhofener Zeitung vom 10.12.12013

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Studierende begleiten Erweiterung der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen einer Projektarbeit mit Pilotcharakter begleiten Studierende der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik die Erweiterung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ziel ist es, das 45 Millionen Projekt beim Erreichen eines möglichst hohen Zertifizierungsstatus zu begleiten. Je nach Höhe des Erfüllungsgrades können dadurch Zertifikate in Bronze, Silber oder Gold erlangt werden.

 

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Die Zertifizierung erfolgt nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude“ (BNB) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). In Deutschland ist eine Zertifizierung von öffentlichen Gebäuden bisher relativ unbekannt, da das Bewertungssystem des Bundes nur empfehlend und nicht verpflichtend für die Länder ist. Dadurch bestehen noch keine gesetzlichen Vorgaben darüber, dass neugebaute Verwaltungs- und Lehrgebäude in Bezug auf ihre nachhaltige Bauweise zertifiziert werden müssen. Professor Josef Steretzeder, Projektleiter und Fachmann für ökologisches Bauen und Nachhaltigkeit, erklärt hierzu: „Mittelfristig gesehen wird jedes öffentliche Gebäude eine Mindestbewertung bestehen müssen. Aus diesem Grund möchte die Hochschule durch eine freiwillige Zertifizierung der Erweiterungsbauten eine Vorbildfunktion einnehmen und in Sachen „Green Building“ mit gutem Beispiel vorangehen“. Statt die Begleitung zur Gebäudezertifizierung komplett an eine externe Stelle zu vergeben, nutzt die THD das Potential ihrer Studierenden und bietet diesen damit einen deutlichen Mehrwert zu ihrem Studium. „Durch die Kombination aus Theorie und dem hohen Praxisbezug im Lernprozess kann so zu einem besseren Verständnis für nachhaltiges Bauen beigetragen werden“. Damit ist die THD eine der ersten Hochschulen, die ihren Studierenden Möglichkeiten bietet, die Zertifizierungsreife eines ökologisch wertvollen Gebäudes zu begleiten. Bei der Projektarbeit beschäftigen sich die Studierenden zunächst mit den Kriterien und Anforderungen des Bewertungssystems. Anschließend setzen sie sich mit den notwendigen Unterlagen und Bauplänen auseinander und besichtigen parallel dazu die angrenzende Baustelle. Dabei können sie im Baufortschritt das Gebäude auf dessen Nachhaltigkeit überprüfen, ob beispielsweise besonders emissionsarme Baustoffe verwendet wurden oder die Tageslichtausnutzung und Klimaregulierung optimal sind. Die Ergebnisse sollen anschließend ausgewertet und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge in Bezug auf die Bewertungskriterien und das Bauprojekt unterbreitet werden. Laut Professor Steretzeder haben sich im Laufe des Projekts bereits einige Studierende durch sehr gute Leistungen und Engagement herauskristallisiert. „Diese Studierenden werden gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, denn der Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit zeichnet die Bauingenieure der Zukunft aus“. Die Initiatoren hoffen, dass das Projekt im kommenden Jahr bereits erste Früchte tragen wird: „Es wäre schön, wenn bis zur Landesgartenschau, die 2014 in Deggendorf stattfindet, schon eine Aussage darüber getroffen werden kann, wie hoch der Zertifizierungsgrad sein wird“. Das Thema Nachhaltigkeit soll auch in den nächsten Jahren die Erweiterungsbauten der THD am praktischen Beispiel begleiten. Deshalb hat es sich Professor Steretzeder zur Aufgabe gemacht, durch verbesserte Kommunikation und Information mehr Professoren der Hochschule Deggendorf für dieses Projekt und das Thema Nachhaltigkeit zu gewinnen, um hier fächerübergreifend Brücken zu bauen. Dadurch soll den Studierenden die Möglichkeit geboten werden, auf diesem Gebiet umfassende Fachkenntnisse zu erhalten.

Hintergrund: Nachhaltiges Bauen dient dem Schutz von Umwelt, Ressourcen, Gesundheit, Kultur und Kapital. Aus diesen Faktoren leiten sich die klassischen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit „Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle Aspekte“ ab. Ergänzt werden diese von den technischen und prozessualen Aspekten, wie z.B. der technischen Ausrüstung, der Planung und der Bauausführung. An diesen Faktoren soll die „nachhaltige“ Qualität eines Gebäudes gemessen werden. Eine umfassende Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden spiegelt dabei die internationalen Entwicklungen im Bereich Normung zum Nachhaltigen Bauen wider.

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THD-Professor im Preisgericht eines interdisziplinären Wettbewerbs.

Prof. Dr.-Ing. Bernhard Bösl von der Technischen Hochschule Deggendorf war einer von neun Preisrichtern bei einem von der Autobahndirektion Nordbayern erstmals durchgeführten interdisziplinären Wettbewerb für den Bau einer Autobahn-Rastanlage.

 

Ferner waren im Preisgericht u.a. der Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau der Obersten Baubehörde in München, Dipl.-Ing. Karl Wiebel und der Präsident der Autobahndirektion Nordbayern Dipl.-Ing. Reinhard Pirner vertreten. Die Präsidentin des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, Dipl.-Ing. Andrea Gebhard, leitete das Gremium.

Die Autobahn-Rastanlage wird an der Bundesautobahn A 73 Suhl – Lichtenfels nahe der Ortschaft Drossenhausen entstehen und den Namen „Lange Berge“ erhalten. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2016 in Betrieb geplant.

Aufgrund der starken Verkehrszunahme, insbesondere beim Schwerverkehr, besitzt der Bau neuer Rastanlagen an Autobahnen höchste Priorität. Allerdings gibt es bei der Realisierung derartiger Anlagen häufig Widerstände bei der Bevölkerung vor Ort. Mit der Durchführung eines Interdisziplinären Wettbewerbs können optimierte Lösungen erarbeitet werden, die sowohl gestalterischen und umweltrelevanten wie auch verkehrlichen Gesichtspunkten gerecht werden.

15 Planungsgemeinschaften waren für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen. Die Entwürfe der beiden Siegerteams überzeugten mit einer voll funktionsfähigen und verkehrssicheren Verkehrsflächengestaltung und einem überzeugenden Konzept bei der Landschaftsplanung.

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Neuer Mathematik-Professor für die Ingenieurausbildung.

Der neue Professor der Technischen Hochschule Deggendorf, Dr. Peter Ullrich, wird an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik die Lehrgebiete Ingenieurmathematik und Grundlagen des Ingenieurwesens vertreten und neben seinem Einsatz im DegTrepE-Projekt zur Verbesserung der Mathematikausbildung auch in der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik lehren.

 

Der in Neustadt a.d. Waldnaab geborene Professor studierte zunächst Physik und Mathematik an der Friedrich-Alexander-Universität Er­langen-Nürnberg und an der Universität Regensburg. Nach Abschluss beider Studiengänge promovierte er an der Universität Regensburg bei Prof. Dr. Manfred Knebusch in der reinen Mathematik auf dem Gebiet der reellen algebraischen Geometrie, welche auch viele industrielle Anwendungen z.B. in der Robotik, nichtlinearen Optimierung und in der Kontroll- und Stabilitätstheorie hat. Während des Physikstudiums beschäftigte sich Dr. Ullrich mit grundlegenden Problemen der Quan­tenfeldtheorie und konnte dabei ein zentrales Problem aus den Anfängen der sog. „Quantisierung auf dem Lichtkegel“ lösen.

Nach der Promotion befasste sich Dr. Ullrich als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Duisburg mit speziellen Themen der algebraischen und arithmetischen Geometrie. Nach seinem Wechsel an die Technische Universität München hielt er im Fachbereich InformatikVorlesungen über „Grundlegende Algorithmen“, „Algorithmische Algebra“ und „Elliptische-Kurven-Krypto­systeme“ und betreute Kurse im Studiengang Informatik. Darüber hinaus beschäftigte er sich wis­senschaftlich mit Themen der Computer Algebra und des wissenschaftlichen Rechnens im Hinblick auf Anwendungen in der Industrie. Zentrales Augenmerk war dabei die Entwicklung eines effizienten Algorithmus zur „Quantorenelimination“, sowie im Zuge einer betreuten Dissertation gestellte Fra­gen zur Komplexität der Arithmetik der auf hyperelliptischen Kurven basierenden Kryptosystemen.

In den letzten Jahren war Dr. Ullrich als Lehrbeauftragter für Mathematik und als nebenberufliche Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Deggendorf tätig. Zuletzt begann er mit der Entwicklung von E-Learning-Tools zur gezielten Verbesserung der mathematischen Fähigkeiten der Studierenden. An diese Entwicklung möchte er als Professor nun anknüpfen und zudem die Erfahrungen einsetzen, die er als Lehrer für Mathematik und Physik am Auersperg-Gymnasium in Passau sammeln konnte. Als zweites Ziel hat sich Dr. Ullrich die Fortsetzung der an der TU München be­gonnenen Forschungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit der Industrie gesetzt.

Seine Freizeit verbringt Dr. Ullrich gerne mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, sowie dem Berner-Sennenhund Josef. Des Weiteren interessiert er sich für Grundlagenfragen aus den Bereichen Physik und theoretischer Informatik, ist ein begeisterter Ski-Fahrer und genießt die Natur bei ausgiebigen Spaziergängen.

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Neuer Professor befasst sich mit Nachhaltigkeit und Ökologischem Bauen.

Josef Steretzeder vertritt als neuer Professor das Lehrgebiet Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energiemanagement an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen dieser Tätigkeit möchte er u. a. seine langjährigen Erfahrungen im Bereich Ökologisches Bauen an die Studierenden weitergeben. Ferner hat er sich zum Ziel gesetzt, das Thema Nachhaltigkeit und den Auf- bzw. Ausbau der Institute und Forschungsstellen am Campus Schloss Mariakirchen der Hochschule Deggendorf koordinierend voranzutreiben.

Die Professorenstelle wird von der Hans-Lindner-Stiftung finanziert.

Nach seinem Studium der Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim begann der gebürtige Burghauser seinen beruflichen Werdegang 1988 bei der Lindner Group in Arnstorf. Die Lindner Group ist Europas führender Spezialist für die Gebäudehülle, den Komplettausbau, die Isoliertechnik und aller baurelevanten Dienstleistungen. Als Prokurist verantwortet er inzwischen dort die Bereiche Integrierter Managementservice, Kompetenzzentrum Montage und Green Building. Neben der Einführung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von Managementsystemen für Qualität, Sicherheit, Umwelt und Energie beschäftigt er sich seit mehreren Jahren verstärkt mit den Themen Nachhaltigkeit und Green Buildings.

Mit der Lehre und der Hochschule Deggendorf ist Josef Steretzeder seit mehreren Jahren über die Gründung des Campus Schloss Mariakirchen und als Lehrbeauftragter verbunden. Zudem ist er bereits seit 2005 als Referent für Integrierte Managementsysteme bei der TÜV Akademie in Regensburg tätig.

Prof. Steretzeder wohnt zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Landkreis Rottal-Inn. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und mit sportlichen Unternehmungen. Jazz, Kabarett und die Innenarchitektur, in welcher sich der gelernte Schreiner auch selbst verwirklicht, bezeichnet er als seine persönlichen Leidenschaften.

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4. Semester RUM auf Exkursion nach Bamberg.

Das 4. Semester Ressourcen und Umweltmanagement der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unternahm mit den Professoren Dr.-Ing. Andrea Deininger und Dipl. Ing. Rudi Metzka eine Exkursion nach Bamberg.

Dort wurden die Studierenden von Herrn Dipl.-Ing. Jessen vom Baureferat Bamberg empfangen. Zuerst gab es bei schönstem Wetter eine ausgedehnte Führung über die Kläranlage, wo die verschiedenen Reinigungsschritte der Abwasser- und Schlammbehandlung besichtigt wurden.

Anschließend ging es ins Baureferat, dort bekamen die Teilnehmer der Exkursion Vorträge vom Büro itwh zu den Mischwasserentlastungsanlagen der Stadt und zur Simulation von Überflutungsereignissen zu hören.

In Bamberg wurde ein Nachweisverfahren nach DWA A128 durchgeführt. Die schmutzfrachttechnische Sanierung der Kanalisation erfolgte in einem wesentlichen Anteil durch die Aktivierung von Stauraumvolumen im Kanalnetz. Die Abflüsse im Kanalnetz der Stadt Bamberg werden mittels Abflusssteuerung zu bewirtschaftet. Die Berechnungen wurden mit einem hydrodynamischen Schmutzfrachtmodell durchgeführt.

Zum Schluss ging es noch zur neu errichteten Fischtreppe Hollergraben, ein gelungenes Beispiel der Wiederherstellung der aquatischen Durchgängigkeit der Regnitz.

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Exkursion zur Demonstrationsanlage für Bioethanol aus Stroh in Straubing.

Am 08. Mai 2013 konnten die Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs Umweltingenieurwesen die Demonstrationsanlage zur Herstellung von Bioethanol aus Stroh der Fa. Clariant in Straubing besuchen.

 

In der Anlage werden lignocellulosehaltige Reststoffe aus der Landwirtschaft mit Hilfe von Enzymen in Zucker aufgespalten. In der anschließenden Vergärung mit Hefen entsteht Bioethanol, welches nach der Abtrennung von Wasser und Aufreinigung als Biokraftstoff der zweiten Generation verwendet werden kann. Die Anlage in Straubing dient dazu die Funktion der Technologie im industrienahen Maßstab zu demonstrieren und damit Investoren aus der ganzen Welt für den Einsatz der von Clariant entwickelten sunliquid® – Technologie zu gewinnen. Der so gewonnene Biokraftstoff der zweiten Generation steht nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und verfügt über eine sehr gute CO2-Bilanz.

In der Straubinger Anlage wird Stroh aus dem Gäuboden verarbeitet. Für Versuche und Testläufe können jedoch auch andere biogene Reststoffe wie z.B. Reisstroh oder Maisstroh verwendet werden. Die Rohstoffe für Testläufe stammen zum Teil aus USA oder Asien. Wir bedanken uns bei der Fa. Clariant, insbesondere bei Herrn Dr. Hortsch für die interessante Führung.

Die Studierenden waren sehr davon beeindruckt, dass in unserer Region derart innovative Technologien entwickelt werden. Nach einem Mittagessen im LOKANTA, dem Restaurant im Industriegebiet Straubing Sand kehrten alle rechtzeitig zum Beginn der Vorlesungen am Nachmittag wieder an die Hochschule Deggendorf zurück.

Die Exkursion wurde von Frau Prof. Dr.-Ing. Deininger und Herrn Dr. Brotsack organisiert und begleitet.

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Prof. Dr. Raimund Brotsack bei „trust is energy“ auf donauTV.

Seit diesem Sommersemester betreut Prof. Dr. Raimund Brotsack die Lehrgebiete Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Hochschule Deggendorf.

Am Mittwoch, den 10. April ist er ab 18.30 Uhr Studiogast in der Sendung „trust is energy“ bei donauTV, wo er über seine Erfahrungen im Bereich der regenerativen Energien und der nachwachsenden Rohstoffe berichten wird. In der Sendung „trust is energy“ präsentiert und begleitet donauTV die Entwicklung innovativer und umweltverträglicher Techniken. Die Macher setzen sich für die Nutzung erneuerbarer Energien ein, indem sie Unternehmen und Projekte aus unserer Region vorstellen, die eine Integration der erneuerbaren Energien vereinfachen und ihren umweltverträglichen Ausbau unterstützen.

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Neuer Professor für den RUM-Studiengang <>der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik.

Dr. Raimund Brotsack wird ab dem Sommersemester als neuer Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Hochschule Deggendorf die Lehrgebiete Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie betreuen und damit den weiteren Auf- und Ausbau des Studiengangs Umweltingenieurwesen unterstützen.

Er hat sich zum Ziel gesetzt, seine Erfahrungen im Bereich der regenerativen Energien und der Entwicklung neuer Technologien an die Studierenden weiterzugeben und die bestehenden Netzwerke zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die weitere Verankerung der Hochschule Deggendorf in der Region zu nutzen.

Nach seinem Studium der Chemie an der Universität Regensburg promovierte der gebürtige Bad Kötztinger im Fachbereich Ökologische Chemie an der TU München. Während dieser Zeit gründete er gemeinsam mit Studienkollegen das privatwirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen für Forschung und Entwicklung „rent a scientist“, das er als geschäftsführender Gesellschafter noch bis zum Jahr 2009 betreute.

Danach wechselte Dr. Brotsack als Clustermanager für Nachwachsende Rohstoffe zur BioCampus Straubing GmbH, wo er sich für den Aufbau des Branchenclusters engagierte. Seit 2012 ist er als Prokurist bei der B&P Energy Business KG und als Geschäftsführer bei der MicroPyros GmbH in Straubing tätig. Beide Unternehmen beschäftigen sich mit der Bereitstellung und Entwicklung von Technologien zur Erzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien.

Mit der Hochschule Deggendorf ist Dr. Brotsack seit vielen Jahren als Partner bei Entwicklungsvorhaben und auch als Lehrbeauftragter verbunden.

Der frischgebackene Professor wohnt zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von Regensburg. In seiner Freizeit bewegt er sich zusammen mit seiner Familie gerne in der Natur, fährt Motorrad oder tanzt mit seiner Frau argentinischen Tango.

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Studierende des Studiengangs Umweltingenieurwesen der Hochschule Deggendorf unternahmen zusammen mit ihrer Professorin Dr.-Ing. Andrea Deininger und Professor Dr. Raimund Brotsack eine Exkursion zu den Firmen Leonardo und Holzner nach Peißenberg, um dort neuartige Energiesysteme zu besichtigen.

Die Holzner GmbH produziert Druckbehälter und ist im Anlagenbau tätig. Sie stellt auch innovative Pufferspeicher für Ein- und Mehrfamilienhäuser her.

Ziel der Firma Leonardo Energietechnik GmbH ist es, im Bereich erneuerbarer Energien Akzente zu setzen. So verbindet das 3-Leiter-Bus-System von Leonardo das Solar-, Frischwasser-, Heizkreis- und Kesselmodul mit einem Pufferspeicher. Dieses Bussystem ermöglicht es, die Energie unmittelbar in den Verbrauchskreislauf zuzuführen und nur die Restenergie im Puffer zu speichern.

Auf der Rückfahrt nach Deggendorf besichtigten die Exkursionsteilnehmer noch das Kloster Andechs.

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15. Deggendorfer Bausymposium

Die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik lädt am 14. März 2014 zum 15. mal zum Deggendorfer Bausymposium ein.

Acht Vorträge zu den Themen Bautechnik, Baurecht und Baumanagement versprechen einen informativen Tag für alle Teilnehmer. Angefangen mit einem Vortrag über eine "Naturgefahren" über "Geodateninfrastruktur" bis "Internationale Vertragsgestaltung" kann der geneigte Zuhörer von den Erfahrungen der Referenten profitieren.

Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF)  und anmelden können Sie sich unter "Anmeldung"

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Hochwassersimulation - Hochschule Deggendorf unterstützt junge Forscher.

Simon Pernpeintner (11), David Pfeffer (11) und Tobias Bayerl (14) vom St. Gotthard Gymnasium Niederalteich stellten zusammen mit ihrer Betreuungslehrerin Susanne Morawietz in der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Hochschule Deggendorf ihr Projekt Hochwasserschutz in Auerbach vor.

Ferner informierten sie sich bei Prof. Rudolf Metzka, dem Fachmann für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der HDU, über Hochwasserschutz und Hochwassersimulation. Unterstützt wurde dieser durch seinen Mitarbeiter Heinrich Schreiner.

Mit dem open source 3-D Grafikprogramm Blender haben die drei jungen Forscher das Hochwasserrückhaltebecken des Mapferdinger Baches in Auerbach digital nachgebaut und eine Hochwassersimulation durchgeführt. Das ging anfänglich nicht ohne Schwierigkeiten ab. Diese gab es z. B., als ein DIN A0 Plan in DIN A4 Teile aufgeteilt, eingescannt und in das Programm eingelesen werden musste. Die Höheninformationen wurden dazu manuell ergänzt. Das Rückhaltebecken konnte somit räumlich dargestellt und letztendlich auch mit Wasser gefüllt werden.

Um die Simulation verfeinern zu können, waren noch ein paar Detailfragen zu klären. Prof. Metzka stand den Jungforschern diesbezüglich Rede und Antwort. So erklärte er den aufgeschlossenen Schülern anhand einer anschaulichen Präsentation u.a. den genauen Aufbau und die Funktionsweise eines Hochwasserrückhaltebeckens mittels Dammquerschnitten und Bildern des betreffenden Objektes. Details des Grundablasses mit Blende, Grobfang und spezifische Daten des Beckens wurden interessiert aufgenommen und notiert.

Heinrich Schreiner zeigte den jungen Gästen abschließend, wie mit den Programmen SMS und Hydro-as-2D eine 2D-Strömungssimulation aufgebaut, berechnet und ausgewertet wird. Die resultierenden 3D-Ansichten fanden die jungen Besucher dabei besonders interessant.

Den Wunsch der Schüler, einmal an einer Wasserbauvorlesung teilnehmen zu dürfen, wird Prof. Metzka im Sommersemester erfüllen.

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Der neue Chemie-Professor kommt aus der Region.

Zum Sommersemester 2013 wurde mit Dr. Karl-Heinz Dreihäupl ein Professor aus der Region an die Hochschule Deggendorf berufen. Er wird an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik „Technische Chemie“ lehren und den Studierenden wissenschaftliche Grundlagen aktueller Umweltprobleme vermitteln.

In Ulm a. d. Donau geboren hat Dr. Dreihäupl Chemie an der Technischen Universität München studiert und am Lehrstuhl für anorganische und analytische Chemie der TUM auf dem Gebiet Silicium- und Phosphororganische Verbindungen promoviert.

Im Zuge der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter während der Promotion gehörte die Ausbildung von Studierenden in Anfänger- und Fortgeschrittenenpraktika zu seinen Aufgaben. Es folgte ein Jahr in der Abteilung Forschung und Entwicklung eines Lebensmittelproduzenten der Unilever-Gruppe. Schließlich übernahm er 1997 die Betriebsleitung eines Unternehmens im Rohstoffbereich der Baubranche und hat sich mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Niederalteich niedergelassen.

Seit nunmehr 10 Jahren ist Dr. Dreihäupl als Gutachter im Umweltbereich tätig. Hierzu gehört vor allem die Bewertung von Schadstoffanalysen in Böden, Gewässern oder Gebäuden. Seine aus dieser Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen hat er in den letzten Jahren bereits als Lehrbeauftragter an die Studierenden der HDU weitergegeben.

In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis oder unternimmt ausgedehnte Spaziergänge mit seiner deutschen Dogge Leia.

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Abschlussexkursion RUM 2012

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Die Abschlussexkursion des 7. Semesters RUM führte in diesem Jahr nach München, Straßburg und Paris.  In München wurde die Tunnelbaustelle am Luise-Kiesselbach-Platz besichtigt und die Studenten konnten sich einen Einblick über die derzeit größte Lärmschutzmaßnahme in München verschaffen. Der Tunnelbau am Mittleren Ring Südwest verlagert den Verkehr unter die Erde und schafft dadurch Freibereiche sowie Grünflächen an der Oberfläche.

In Straßburg standen eine Stadtführung sowie ein Besuch des Europarats auf dem Programm. Im Europarat werden zwischenstaatliche, völkerrechtlich verbindliche Abkommen mit dem Ziel abgeschlossen, das gemeinsame Erbe zu bewahren und den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern. Die Studenten nahmen an einer Debatte teil und führten ein Gespräch mit einem Vertreter der SPD.

In Paris konnte die Baustelle der Philharmonie besichtigt werden. Stararchitekt Jean Nouvel hat 2007 den Architektenwettbewerb für dieses Projekt gewonnen. Die Firma Bouygues hat den Zuschlag für die Ausführung erhalten. Außerdem standen in Paris ein Stadtführung sowie der Besuch von Schloss Versailles auf dem Programm.

Die Exkursion wurde von Frau Prof. Dr.-Ing. Deininger und Herr Prof. Häberl begleitet.

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4. Forum an der Hochschule Deggendorf

Am 12.10 2012 fand unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dipl.-ISchlossfrontalng. Rudi Metzka auf dem Campus Schloss Mariakirchen das 4. foRUM zum Thema regenerative Energietechnik statt.

Die Vorträge namhafter Referenten zeigen exemplarisch und konkret auf, wie diese TechFoto2nik in Bayern eingesetzt wird und werden kann.

Mit dem stetig wachsenden Anteil erneuerbarer Energien muss das gesamte Energieversorgungssystem optimiert werden. Die Weiterentwicklung der Speichertechnologien und die neuen Anforderungen an die Stromnetze spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Dank moderner Windenergietechnik ist auch in einem Binnenland eine effiziente Nutzung des Windes möglich. Windkraftnutzung ist ein Wirtschaftsmotor, auch in Bayern. Mit Hilfe der Systemlösung „Power to Gas“ kann Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff und anschließend Methan umgewandelt und in das Erdgasnetz eingespeist werden. Die Nutzung der Wasserkraft als saubere, emissionsfreie Energie hat in Bayern bereits eine lange Tradition. Der Ausbau der Wasserkraft birgt Potenziale im Bereich regenerativer EnerIMAG0206gien.

Aus Pflanzen können biogene Rohstoffe für die Industrie erzeugt werden. Das Projekt Green Chemistry Belt verfolgt das Ziel, entlang der Donau eine große, stufenweise Bioraffinerie zu entwickeln in der biogene Rohstoffe dezentral geerntet, regional charakterisiert und zentral veredelt werden.

Bei der solaren Klimatisierung wird ein Gebäude durch Solarenergie gekühlt uIMAG0204nd die Luft entfeuchtet. Die Sommersonne, welche die Büros aufheizt, liefert so auch Energie für deren Kühlung. Die Erstellung einer Wärmelandkarte mit Ermittlung des Abwärmepotenzials und Wärmebedarfs einer Gemeinde kann ein weiterer Schritt zu einem sinnvollen Energiekonzept sein.

Alle genannten Themen sind Aspekte einer nachhaltigen Energieversorgung in Bayern. Ca. 80 interessierte Zuhörer diskutierten im Anschluss lebhaft die Vor- und Nachteile der vorgestellten Konzepte. Mit dem 4. foRUM ist der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik erneut eine erstklassige Veranstaltung zu aktuellen Themen gelungen.

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Treffen der Hochschulprofessoren SiWaWi

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Am 30.Juli fand auf Einladung von Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik ein Treffen der bayerischen Hochschulprofessoren Siedlungswasserwirtschaft statt.

Man tauschte Erfahrungen aus, besichtigte die Labore und zum Abschluss nahm die Gruppe an einer Führung zum Thema Hochwasserschutz im Schiffsmeisterhaus in Deggendorf teil.

Das nächste Treffen wird an der Hochschule Nürnberg stattfinden.

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Studierende des 6. Semesters Ressourcen und Umweltmanagement (RUM) der Hochschule Deggendorf führten im Rahmen eines Projekts zum Thema Klimaschutz eine Exkursion zur Firma Schlagmann, dem Marktführer für Ziegelherstellung in Deutschland, durch.

Jährlich werden in der Firma Schlagmann Ziegel für Wohn- und Arbeitsräume für ca. 30.000 Menschen produziert. Im Werk Lanhofen bei Tann informierten sich die Studierenden über die Möglichkeit der Energiegewinnung aus Abwärme. Begleitet wurden sie von Dipl.-Ing. (FH) Roland Struckmeier von der Firma Coplan AG, der das Projekt als Lehrbeauftragter leitet.

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Die Studierenden des sechsten Semesters „Ressourcen und Umweltmanagement“ an der HDU besuchten mit Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Metzka die Messe IFAT ENTSORGA in München.

Die IFAT ENTSORGA ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft und verzeichnet im Jahr 2012 mit insgesamt 215.000 Quadratmetern – 180.000 Quadratmeter Hallen- und 35.000 Quadratmeter Freifläche – einen neuen Rekord. Rund 2.800 Aussteller präsentieren auf der IFAT ENTSORGA Messe München ein breites Spektrum. Das Angebot der Leitmesse für Umwelttechnologie München umfasst die Bereiche Wassergewinnung, Meerwasserentsalzung, Wasser- und Abwasserbehandlung, Wasserverteilung und Kanalisation, Küsten- und Hochwasserschutz, Abfallentsorgung und Recycling, Energiegewinnung aus Abfallstoffen, Straßenreinigung, Altlastensanierung und Bodenaufbereitung, Abgas- und Abluftreinigung, Lärmminderung und Schallschutz, Mess-, Regel- und Labortechnik, sowie Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer.

Die Studierenden wurden am Stand des Fachverbands für Beton- und Stahlbetonrohre FBS empfangen und erhielten eine Einführung in die Themenbereiche Ausschreibung und Vergabe. Anschließend war Zeit für Fragen und Diskussionen.

Die Firmen Flottweg, Wilo und Huber stellten die Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung.

Peter Kaiser

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Berufsforum

findet am Donnerstag, 29.03. im 2. und 3. Block (Räume - D 113, D 114 und D 115/116 ) statt.

Die Studierenden der Fakultät sind zur Teilnahme am Berufsforum von 9.45 - 13.00 Uhr mit anschließendem Imbiss ganz herzlich eingeladen - die regulären Vorlesungen entfallen daher im 2. Und 3. Block.