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innovativ & lebendig

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innovativ und lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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aktuelles

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Der Campustag kommt bestens an. Bei der zweiten Auflage des Schnuppertags haben sich 188 junge Erwachsene der FOS/BOS Pfarrkirchen und der FOS/BOS Altötting ein Bild vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gemacht. Die wissbegierigen Gäste erhielten praktische Tipps zur Studien- und Berufswahl und versuchten sich bei Karriereschmiede-Workshops als Nachwuchs-Wissenschaftler.

Dekan Prof. Dr. Steckenbauer freute sich über die Rekordbeteiligung. Den ECRI beschrieb er als „ländlichen wie internationalen Campus mit den vier Säulen Gesundheit, Tourismus, Ingenieur- und Bauwesen, an dem in englischer Sprache gelehrt wird“. Bürgermeister Wolfgang Beißmann ermunterte dazu: „Macht euch kundig und seid neugierig.“ Beiden ging es auch darum, für den ECRI in Pfarrkirchen als internationalsten Campus in ganz Bayern zu werben.

Werdegang verläuft nicht schnurgerade

Daniel Rodriguez Perales rückte in seinem Vortrag „Interessen, Entscheidungen und Chancen“ rund um Studium und Arbeitswelt in den Mittelpunkt. Er riet dazu, „mit der eigenen Persönlichkeit den eigenen Weg zu finden“. Dieser verlaufe nicht immer geradeaus, befand der Mexikaner, der hier seinen Bachelor und seinen Master machte und nun im „Student Recruitment“ tätig ist. In einem weiteren Beitrag informierte Expertin Bernadette Busler zum Thema: „Wie menschlich wirkt KI und was bedeutet das für uns.“ Aufgrund der hohen Anzahl an Teilnehmern wurden die Vorträge in zwei weitere Hörsäle übertragen.

Workshops nach Wahl

Im nächsten Schritt nahmen die Schüler an zwei selbst gewählten von zwölf angebotenen Workshops teil. Dabei erhielten die FOS/BOS-Schüler praktische Tipps zum eigenen Werdegang sowie Einblicke ins ECRI-Studienangebot. Bei der „Cola Challenge“ versuchten die Teilnehmer, drei Sorten mit und ohne Geschmacksverstärker auseinander zu halten. Das erwies sich als schwieriger als gedacht. Weitere Angebote reichten von elektronischen wie chemischen Versuchen über Ideen zum nachhaltigen Handeln und zur interkulturellen Zusammenarbeit bis zu einem Girl´s-Day-Special.

In der Mittagspause besuchten die Schüler eine THD-Infobörse oder kamen mit der Hochschulseelsorge ins Gespräch. Die Organisation des Campustags lag in den Händen von Andrea Ebertseder vom MINT-Team, unterstützt von der Stadt Pfarrkirchen. Die Delegation der FOS/BOS Pfarrkirchen führte Bernadette Singhammer an, die der FOS/BOS Altötting Cornelia Hechberger.

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Mitte April 2026 begann das Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) mit der Mission „Leveraging Crowdsourced Data for Sustainable Tourism in the Bavarian Forest National Park” – organisiert von Dr. Sebastian Wilhelm und Prof. Dr. Florian Wahl aus der Forschungsgruppe AI4CARE am Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 26 Studierende der THD und vier weiterer HEROES-Partnerhochschulen aus ganz Europa verbrachten fünf Tage im Feriendorf Finsterau, um Konzepte für nachhaltigen Tourismus zu entwickeln. Ihre Ergebnisse stellten sie am Ende der Präsenzwoche Vertretenden der Nationalparkverwaltung und des Vereins Pro Nationalpark e. V. vor.

Neben den Studierenden der THD nahmen auch Studierende der Seinäjoki University of Applied Sciences (Finnland), der Thomas More University of Applied Sciences (Belgien), der Fontys University of Applied Sciences (Niederlande) und der Polytechnic University of Beja (Portugal) an dem HEROES-Projekt teil. Das Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) kombiniert virtuelle Vorbereitungssitzungen mit einer fünftägigen Präsenzphase im Bayerischen Wald. Ziel ist es, mithilfe von Crowdsourced Data neue Ansätze zu entwickeln, die Besucherströme besser lenken und die Natur langfristig schützen. Entwickelt wurde die Challenge in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung des Bayerischen Walds, die den Studierenden auch fundierte Einblicke in den Bereich Besuchermanagement gab. Durch diese Kooperation profitiert die Region ebenfalls von dem HEROES-Projekt und den Ideen der Studierenden.

Ein Lernlabor im Nationalpark

In fünf internationalen und interdisziplinären Gruppen erarbeiteten die Studierenden im Feriendorf Finsterau Pläne für nachhaltigen Tourismus. Mit den Methoden des Design Thinking, Ideation-Workshops und einer Exkursion mit Waldforschern des Vereins Pro Nationalpark e. V. entwickelten sie in der Präsenzwoche eigenverantwortlich verschiedene Konzepte, um den Park für Familien interessanter zu gestalten: An interaktiven Schildern können Kinder spielerisch lernen, während die Eltern sich an nahen Bänken ausruhen. Apps sollen durch ansprechende Missionen oder regelmäßige Updates zum Erkundungsstand dazu einladen, den Park gründlich zu erforschen. Auch interaktive Karten, die mit Augmented Reality und Audio-Learning verbunden sind, zählen zu den Vorschlägen der Projektteams. Für die Abschlusspräsentation setzten sie ihre Konzepte selbstständig in funktionsfähige App-Prototypen um.

Das begleitende Lehr- und Forschungspersonal der HEROES-Partnerhochschulen stand den Teams jederzeit beratend zur Seite und förderte so gezielt die Eigeninitiative und Kreativität der Teilnehmenden.

HEROES: langfristige Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Das BIP ist Teil der Zusammenarbeit des europäischen Hochschulnetzwerks HEROES, das Studierende aus verschiedenen Ländern und Disziplinen zusammenbringt. Davon profitieren die Teilnehmenden sowie die jeweilige Region gleichermaßen: Die Studierenden lernen andere Kulturen und Perspektiven kennen, verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse und sammeln Praxiserfahrungen. Die Ergebnisse des Programms werden anschließend den regionalen Partnern – in diesem Fall dem Nationalpark Bayerischer Wald, dem Verein Pro Nationalpark e. V. und der Gemeinde Mauth-Finsterau – präsentiert und können von diesen verwendet werden.

Ähnliche Projekte im Rahmen der HEROES-Allianz sind bereits in Planung. Im Herbst 2026 erhalten neue Studierende der Partnerhochschulen die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen, in interdisziplinären Teams eigenverantwortlich zu arbeiten und gewinnbringende Konzepte für die Region zu entwickeln – dann in Portugal. Auf diese Weise soll Challenge-based Learning immer stärker in den Studienalltag integriert werden, um den Studierenden auch praktische Fähigkeiten zu vermitteln.

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Die Zukunft der Medizin ist facettenreich und ohne multidisziplinäre Expertise kaum vorzustellen. Aus einer Vision für die Zukunft der Medizin wurde konkrete fachliche Weiterentwicklung. Das Institute for Medical Science and Engineering (IMSE) am Campus Hutthurm der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) setzt sich das Ziel, medizinisches Fachpersonal und Forschungseinrichtungen in Verbindung zu bringen und einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Medizin und Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen. Federführend hierfür ist Chirurg und Professor der THD, Prof. Dr. med. habil. Thiha Aung.

Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie an der gesundheitlichen Versorgung beteiligte Akteure widmen sich im IMSE der Tumorfrüherkennung, präzisere Diagnostik und personalisierte Medizin. Zudem wird die Ultraschalldiagnostik weiterentwickelt und der Einsatz von 3D-Druck genutzt, um Patientinnen und Patienten nach einer Amputation schnell und gezielt mit einer individuell gedruckten Prothese zu versorgen. Hier verbindet das Institut technologische Kompetenz mit gesellschaftlicher Verantwortung, denn eine effizientere und bessere Gesundheitsversorgung betrifft alle.

Die Stärken der Forschungsarbeit am Campus Hutthurm werden gezielt gebündelt, sichtbarer gemacht und in Zukunftsfelder überführt. Dabei wird deutlich, dass Methoden aus der Kunststofftechnik – insbesondere Simulation und präzise 3D-Modellierung – weit über industrielle Anwendungen hinausreichen. Sie eröffnen neue Möglichkeiten in der Medizin und finden sich im neu gegründeten Institute for Medical Science and Engineering (IMSE) wieder.

Die örtliche Ansiedlung des Instituts am Campus Hutthurm der THD ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit dem ebenfalls neu gegründeten Institut in Hutthurm: dem Institut für Kunststofftechnik und Simulation (IKS) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Sebastian Kölbl. Ursprünglich als For­schungsstandort für Kunststoff­technik und Materialforschung gedacht, findet nun eine Symbiose aus den zwei geschaffe­nen Instituten statt.