Der Beruf des Bachelor of Engineering (B.Eng.) der Mechatronik erstreckt sich über ein sehr breites Arbeitsfeld. Von der Konzeption, Entwicklung, und Konstruktion bis hin zur Fertigung mechatronischer Komponenten. Dabei stützt er sich nicht nur auf Erlerntes, sondern setzt Intuition, Phantasie und schöpferisches Vorstellungsvermögen ein. Die Integration mechanischer, elektronischer, informationstechnischer und gegebenenfalls optischer Systemkomponenten zu einem innovativen Produkt steht dabei im Vordergrund.

Das Arbeitsgebiet des Mechatronik-Ingenieurs wird heute besonders geprägt durch Anforderungen wie z.B. interdisziplinäres Arbeiten, Schnittstellenkompetenz, Einsatz der Simulationstechnik, EDV-Einsatz und Informationstechnik und Einsatz neuer Werkstoffe.

Die Mechatronik stellt eine relativ neue Disziplin in der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung dar. Die Mechatronikausbildung wurde in Deutschland in den 90er Jahren eingeführt, da erkannt wurde, dass immer mehr Produkte eine Synthese aus mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Komponenten darstellen. Der Mechatronik-Ingenieur weist die Schnittstellenkompetenz auf, die notwendig ist, um solche Produkte effizient zu entwickeln und wirtschaftlich zu produzieren.

Mechatronik-Ingenieure sind in folgenden Tätigkeitsfeldern zu finden:

  • Entwicklung mechatronischer Produkte
  • Modellbildung und Simulation mechatronischer
  • Systeme
  • Qualitätsmanagement
  • Produktion mechatronischer Systeme
  • Beratung, Verkauf und Schulung

Einsatzmöglichkeiten für Mechatronik-Ingenieure ergeben sich u.a. in folgenden Branchen:

  • Feinwerktechnische Maschinen und
  • Geräte
  • Automatisierungstechnik
  • Schreib- und Drucktechnik
  • Biomedizinische Technik
  • Kraftfahrzeugbau und
  • Zulieferbranchen
  • Elektroindustrie, Haushaltsgeräte
  • Wehrtechnik
  • Fertigungstechnik
  • Luft- und Raumfahrttechnik