Studieren an der THD

Innovativ & Lebendig

Maschinenbau, B.Eng.

Fakultät Maschinenbau & Mechatronik

Du konstruierst die Maschinen von Morgen

 

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Wenn Autos, Schiffe oder Flugzeuge in Zukunft effizienter werden und weniger Schadstoffe ausstoßen, dann wird dahinter Know-how von Maschinenbau-Ingenieur:innen stecken. Wenn du dich für den Beruf des Maschinenbauers interessierst, sind Verkehrsmitteln und Mobilitätskonzepte nur ein Beispiel dafür, woran du arbeiten kannst. Der Maschinenbau gehört zu den klassischen Ausbildungsbereichen der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Maschinen werden überall eingesetzt, wo es darum geht, dem Menschen mechanische Arbeit abzunehmen oder zu erleichtern. Sie erweitern die Handlungsmöglichkeiten des Menschen weit hinaus, über die Grenzen seiner Sinne und seiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Du entwickelst nicht nur neue Maschinen, sondern bist auch für deren Wartung und Betrieb zuständig. Das Spektrum reicht vom Kraftwerk bis zu winzigen Geräten in der Medizintechnik. Vor allem nutzt du dabei Kenntnisse der Physik – von Materialkunde über Mechanik und Regelungstechnik bis zur Thermodynamik. Du arbeitest in interdisziplinären Teams und kombinierst fachliches Wissen und technische Kompetenzen mit Pragmatismus, Intuition, Phantasie und schöpferisches Vorstellungsvermögen, um immer neue konkrete Aufgabenstellungen zielorientiert zu lösen.

Das Maschinenbau-Studium als duales Studium mit über 120 Partner-Unternehmen ist an der Technischen Hochschule Deggendorf recht beliebt. Eines davon ist die ZF Friedrichshafen AG. In diesem Video erfährst du wie die Kombination aus Theorie und Praxis funktioniert.


Steckbrief Maschinenbau

Studienabschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studienbeginn: Wintersemester

Studienort: Deggendorf

Unterrichtssprache: Deutsch

Zulassungsvoraussetzungen:

Gebühren: Keine Studiengebühren, nur 62 € Studentenwerksbeitrag pro Semester

Vorkenntnisse: Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern und Mathematik sind notwendig

Schwerpunkte

  • Entwicklung und Konstruktion (ENK)
  • Energietechnik/Anlagenbau (ETA)
  • Produktionstechnik (PRT)
  • Technologie der Metalle und Kunststoffe (TMK)

Weiterführender Studiengang:  Master Maschinenbau

Kontakt:

 


Berufsbild

Maschinenbau-Ingenieur:innen kommen in der Industrie Aufgaben in allen Bereichen der Forschung, Planung, Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Betrieb und Instandhaltung von Maschinen und technischen Aggregaten sowie ganzer Produktionsanlagen zu. Dir bieten sich somit eine breite Palette an Berufsfeldern an, die sogar in den Bereich der Verkehrstechnik, der physikalischen Technik, des Elektromaschinenbaus oder der Versorgungs-, Produktions- und Entsorgungstechnik reichen. Als unterstützende Disziplin dringt der Maschinenbau außerdem in alle Bereiche der Technologie und der Naturwissenschaften ein, z.B. bei der Entwicklung innovativer Produktionsverfahren für Mikrochips oder beim Aufbau der größten Teilchenbeschleuniger, womit Physikern nach den kleinsten Bausteinen der Materie forschen.

Das Spektrum der potentiellen Arbeitgeber reicht von internationalen Konzernen, über öffentlich geförderte Forschungsinstitute und etablierte mittelständische Unternehmer aus der Region, bis zu neu gegründeten Start-Ups mit einer Handvoll Mitarbeiter. Neben dem technischen Karrierepfad in der Entwicklung und angewandter Forschung übernimmst du als Maschinenbau-Ingenieur:in nicht selten Aufgaben in der Produktionsplanung, im Verkauf oder in der Betriebsführung. Auch in der Unternehmensberatung und im Öffentlichen Dienst ist ein hoher Anteil an Maschinenbau-Ingenieur:innen festzustellen. Weiterhin bieten sich freiberufliche Tätigkeiten an, zum Beispiel als Sachverständige:r. Mit Hilfe von Zusatzausbildungen kommen auch Tätigkeiten als Patentanwalt bzw. -assessor oder Wirtschaftsingenieur:in für dich in Frage.

Das Arbeitsgebiet des Maschinenbau-Ingenieurs wird heute besonders geprägt durch Anforderungen wie

  • den Einsatz neuer Werkstoffe
  • die Nutzung regenerativer Energien
  • die Nachhaltigkeit der Materialine und der Produktionsprozesse
  • die Rückwirkung technischer Innovationen auf Umwelt und Gesellschaft
  • den hohen Innovationsinhalt immer kürzer werdender Entwicklungszyklen
  • der Einsatz von EDV gestützter Werkzeuge und Simulationsmethoden
  • die Arbeit in interdisziplinären Teams
  • die Arbeit in einem internationalen Umfeld

Alumni berichten

Carmen Schnupp

2008 | Maschinenbau

Carmen Schnupp findet, dass ein Auslandssemester immer eine gute Idee ist. Die meisten Unternehmen sind inzwischen international aufgestellt und da ist es gut, wenn man bewiesen hat, dass man sich im Ausland alleine durchschlagen kann.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur habe ich zweimal studiert, beide male an der Technischen Hochschule Deggendorf. Zuerst Maschinenbau (damals noch Diplom Ingenieur) und anschließend habe ich noch berufsbegleitend den MBA gemacht. Das ließ sich gut vereinbaren, da es Blockseminare waren und man nicht jedes Wochenende vor Ort sein musste.

Ich habe mein erstes (damals gab es noch zwei) Praxissemester bei Linde in den USA gemacht, das zweite dann bei BMW in München. Dort habe ich anschließend auch meine Diplomarbeit geschrieben und bin nach einem dreijährigen Abstecher zu MAN Truck & Bus dort nochmals für drei Jahre nach München zurückgekehrt. Danach konnte ich in den Betrieb meiner Eltern in Bogen, Schnupp Hydraulik, übernehmen. Wir kommen aus der Hydraulik, dürfen für unsere Kunden inzwischen aber auch ganze Fertigungslinien und Industriepressen bauen. 160 Mitarbeiter erwirtschaften heute rund 27 Millionen € Jahresumsatz.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Meine Zeit in Deggendorf habe ich in bester Erinnerung. Mein Vater und mein Bruder haben beide in München studiert. Die Landeshauptstadt ist zwar auf den ersten Blick aufregender, aber dafür auch deutlich anonymer. In Deggendorf gab es zu meiner Zeit so gut wie jeden Tag bzw. Abend etwas zu tun, man hat dort die meisten gekannt und konnte ohne sich groß verabreden zu müssen immer viele Freunde treffen. Aus dieser Zeit habe ich auch nach wie vor viele Freundschaften.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Aus eigener Erfahrung meiner Zeit als Angestellte: wenn möglich schon während des Studiums so viele Jobs wie möglich auszuprobieren, das kann man später nicht mehr so leicht, und auch schon Kontakt zu einem möglichen Arbeitgeber knüpfen. Das hat bei mir sehr gut geklappt. So bin ich vom Praxissemester zur Diplomarbeit und zur anschließenden Anstellung weiterempfohlen worden.

Außerdem ist ein Auslandssemester eine sehr gute Idee. Die meisten Unternehmen sind inzwischen international aufgestellt und da ist es eher ein Muss als ein Bonus, wenn man fließend Englisch spricht und auch bewiesen hat, dass man sich im Ausland alleine durchschlagen kann. Dabei würde ich immer lieber ein Praxissemester im Ausland absolvieren als an eine Uni zu gehen. Das ist zwar anstrengender, aber man kommt viel besser in die Sprache rein und erhält tiefe Einblicke in die Arbeitswelt des Landes, als in der Studienumgebung mit lauter anderen Internationals, die vielleicht nicht besser sprechen als man selbst.

 

Karlheinz Stern

2005 | Maschinenbau

Karlheinz Stern erzählt wie er zusammen mit einem "verrückten" Australier die Idee entwickelte Tanks aus Carbon-Faser herstellen zu lassen.

Beruflicher Werdegang

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker bei der Fa. Streicher Maschinenbau in Deggendorf, folgte ein 10 monatiger Wehrdienst im Jagdgeschwader 74 „Mölders“ in Neuburg an der Donau. An der Aloys-Fischer-Schule in Deggendorf erwarb ich 2001 die fachgebundene Fachhochschulreife. Zum Wintersemester 2001 begann das Studium an der THD im Fachbereich Maschinenbau, das ich im Frühjahr 2005 abschloss. Während des Studiums begleitete ich eine Tätigkeit als Werksstudent bei der GFH-GmbH bei Prof. Dr. Helml, die sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Testmaschinen für Dieseleinspritzdüsen beschäftigte. Durch diese Kontakte und der Hilfe von Herrn Prof. Dr. Helml, konnte ich 2004 ein Praktikumssemester in den USA bei Delphi Automotive absolvieren.

Nach dem Studium, mein Schwerpunkt war Produktionstechnik, musste ein Tapetenwechsel her. Der Maschinenelemente II Drittversuch im 8. Semester hat mich geprägt. J Ich landete also als Vertriebsingenieur bei der Bartec GmbH in Gotteszell, die damals unter der Leitung von Prof. Dr. Fröhlich war. Nach schönen 2 Jahren und der Erkenntnis, dass Elektronik nicht meine Welt ist, wechselte ich 2007 zur Kurt Willig GmbH & Co. KG nach Straubing. Tankfahrzeuge, aus Alu, zum Anfassen, Schleifen und Schweißen. Das war eher meine Welt.

2009 übernahm ich die Vertriebsleitung bei Willig Gruppe und 2016 wurde ich zusätzlich zum Prokuristen bestellt.

Im Sommer 2010 lernte ich einen verrückten Australier kennen, der mir erzählte dass er Tanks aus Carbon-Faser herstellen kann. Er musste meine Kollegen und mich nicht lange überzeugen, so dass wir uns Gedanken darüber machten, wie wir die Sache auf die Reihe bekommen. 2014 entschlossen die Firmen gemeinsame Wege zu gehen. In 2016 wurde ein JV der beiden Firmen gegründet, die Omni Willig Carbon GmbH, deren Geschäftsführung ich zusätzlich als Aufgabe übernommen habe.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Kurz kann man das fast gar nicht erklären. Es würde Bände füllen. Die Studienzeit war sicherlich eine, wenn nicht sogar die schönste Zeit die ich hatte.

Natürlich waren da Herausforderungen, auf Neudeutsch ja „Challenges“, die man nehmen muss. Darstellende Geometrie, Thermodynamik, Strömungsmechanik, (sind das alles Nitsche-Fächer? J), etc. Auch BWL kann zum Problem werden, wenn man nicht in die Vorlesung geht. Insgesamt war das Studium aber immer spannend und vorallem fair. Wir waren 11 Leute im Schwerpunkt und hatten einen guten Zusammenhalt. Diese Kontakte ziehen teilweise immer noch. Das sehe ich auch als die Stärke der THD. Die familiäre Atmosphäre, sowie die persönliche Bindung zu den Professoren. Das macht die gute Ausbildung an der THD aus, das Miteinander.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Nutzt die Zeit jetzt Fragen zu stellen. Jetzt werden die Aufgaben noch korrigiert. Eine schlechtere Note verdirbt nicht unbedingt den Zugang zur gedacht besseren Stelle. Nehmt die Möglichkeit und fragt nach was falsch war. Im Berufsleben korrigiert nur einer, der Kunde! Ab dann kostet es aber Geld. Ihr seid dann die, die Verantwortung dafür übernehmen müsst! Arbeitgeber von heute, zumindest nicht die ich kenne, suchen nicht nach dem Notenblatt Ihre Mitarbeiter aus. Ins Team müsst ihr passen. Nur wer sich wohl fühlt kann Leistung bringen!

Das Wichtigste von allem ist: bleibt wie ihr seid und verstellt euch nicht. Ein B.Eng. auf der Visitenkarte macht noch keinen Ingenieur aus!

 

Rob C. J. van Gils

2003 | Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionstechnik

Rob C. J. van Gils: "Nutzt die Studienzeit - nicht nur um sich Wissen anzueignen - sondern auch um Freundschaften und Netzwerke zu bilden."

Beruflicher Werdegang

Grundschule in den Niederlanden, anschließend Gymnasium - jedoch dann wegen Umzug nach Österreich abgebrochen, ein Jahr Hauptschule in Österreich, dann Realschule in Simbach/Inn, Fachoberschule in Pfarrkirchen und FH Deggendorf.

Im letzten Jahr des MB-Studiums war ich als Werksstudent bei der Austria Metall AG (AMAG) tätig, ab Herbst 2002 hatte ich eine Festanstellung und meine Diplomarbeit im Rahmen eines Projekts der AMAG geschrieben. Anschließend eingestiegen als Assistent des Geschäftsführers der AMAG Casting GmbH. Zwei Jahre später dann befördert zum Produktionsleiter und aufgrund der zunehmenden GuV-Verantwortung dann 2005/2006 berufsbegleitend einen MBA der University of Louisville. Ende 2006 dann Betriebsleiter in der AMAG Extrusion GmbH - aus dieser entstand dann 2007 im Rahmen einer Unternehmensabspaltung die Hammerer Aluminium Industries GmbH.

Hier wurde ich 2008 Geschäftsführer für die Recycling- und Gießerei und verbrachte fast 2 Jahre in Rumänien um dort ein neues Werk zu errichten und hochzufahren. 2010 bei meiner Rückkehr nach Österreich dann die Berufung zum CEO der HAI Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen 2 Standorte und 260 Millionen Umsatz mit 480 Mitarbeitern. Gemeinsam mit meinem Team ist es gelungen die schwierigen Jahre nach der Wirtschaftskrise für eine strategische Neuausrichtung zu nutzen und so konnten wir bis 2017 unseren Umsatz auf 480 Millionen fast verdoppeln und die Arbeitsplätze auf 1150 sogar mehr als verdoppeln! Aktuell liefert HAI aus 6 Standorten in Österreich, Rumänien und Deutschland hochwertige Aluminiumkomponenten für die Automobilindustrie sowie alle anderen Transportsegmente und auch für zahlreiche Anwendungen aus Bau und Industrie.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Nach der Fachoberschule wollte ich unbedingt ein technisches Studium absolvieren und damals war Maschinenbau in Deggendorf gerade im Aufbau. Da sich viele meiner Schulkollegen auch in Richtung Deggendorf orientierten war die Entscheidung dann auch schnell getroffen und ich habe diese auch nie bereut. Es war damals noch fast familiär. Kontakt zu den Professoren war jederzeit möglich und sehr ungezwungen…inklusive dem einen oder anderen Bier im „Ruderhaus“. Fachlich waren (die meisten…;-) Profs gut drauf und auch bemüht die Fachthemen entsprechend rüber zu bringen…(Das Bild von Professor Nitsche, wie er sein „Bäuchlein“ in Kombination mit sämtlichen Utensilien im Raum zum Einsatz brauchte, um uns die darstellende Geometrie näher zu bringen, werde ich nie vergessen…;-).

Das Grundstudium habe ich noch durchaus „trocken“ und sehr theoretisch in Erinnerung und so war manche Vorlesung nach der einen oder anderen Studentenparty dann doch etwas mühsam…aber nach der Aufteilung in die Schwerpunkte war es dann sehr interessant und ich habe viel Wissen vermittelt bekommen, das auch heute noch sehr nützlich ist für mich.

 Im Schwerpunkt hatten wir quasi Einzelunterricht…wir waren damals in den Anfängen der heutigen THD genau 4 Studenten die den Schwerpunkt Produktionstechnik gewählt hatten! Zum verantwortlichen Professor, Joachim Helml, habe ich noch heute  Kontakt und er hat mich vor knapp zwei Jahren sogar in Rumänien besucht. Ich hoffe, der THD ist diese Nähe zu den Studenten erhalten geblieben…auch wenn es bei diesem Wachstum sicher nicht mehr so intensiv möglich sein wird…  

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Nutze die Studienzeit - nicht nur um sich Wissen anzueignen - sondern auch um Freundschaften und Netzwerke zu bilden – ich habe heute noch Kontakt zu einigen Kommilitonen und einer davon ist als Geschäftsführer in unserem rumänischen Werk tätig.

Mache unbedingt ein Auslandssemester! Die Erfahrungen die man dort macht sind ein unbezahlbarer Zugewinn! Die Herausforderung, in einem völlig neuen Umfeld in fremder Sprache „bestehen“ zu müssen, prägen und ermutigen einen, auch später Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern!

Schaffe eine gute „study-/life balance“. Die Zeit als Student ist einzigartig und im späteren Leben wird man nie wieder so viel Zeit für sich persönlich und seine Interessen in Anspruch nehmen können!

 

Magdalena Boyen

Maschinenbau

Magdalena Boyen erzählt von ihrem Studium und der Zeit bei Fast Forest wo sie auch ihren Ehemann kennenlernte.

Beruflicher Werdegang

  • Schule: St. Michaels Gymnasium Metten, Studium Maschinenbau an der THD
  • Während des Studiums als Werkstudentin / Praktikantin bei Streicher und VTA, Praktikum bei Daimler (Sindelfingen) in der Entwicklung, Auslandssemester in Schweden, schnell und unkompliziert, was definitiv die Karriere für MBler fördert! “Über den Tellerrand hinausschauen“.
  • Abschlussarbeit bei Airbus in Hamburg. Prof. Bongmba hat vermittelt (als ehemaliger Mitarbeiter), daher „Gefühl“ in der Firma, nicht nur als Mitarbeiterin sondern hervorragende Betreuung von der THD.
  • Großer Wunsch bei der Luftfahrt zu arbeiten, ging in Erfüllung. Erster Job bei der Airbus Group. (im Umfeld Product-Lifecycle-Management = interne Beratung vom kompletten Airbus-Konzern).
  • Irgendwann Entscheidung: technische Kompetenz oder mehr Richtung Management…dann kam Angebot von EY. Das war Ende 2014.
  • Innerhalb von vier Jahren vom Consultant zum Manager hochgearbeitet.
  • Fokus liegt auf PLM im closed loop-Ansatz = sämtliche Kunden aus den unterschiedlichsten Industrien, beraten von der Idee bis zum Service/Recycling (welche Daten müssen mitgegeben werden, damit es richtig entsorgt werden kann). Großer Vorteil, dass der technische Hintergrund da ist, um den gesamten Prozessablauf vorstellen zu können und im Überblick zu behalten.

 

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Am liebsten erinnere ich mich an die Zeiten bei Fast Forest zurück: die perfekte Ergänzung fürs Berufsleben: Projekt musste zum Ende gebracht werden. Und das mit Freunden. Was sie übrigens heute immer noch sind, die Arbeit im Fast Forest schweißt auf Lebenszeit zusammen. Ich habe sogar meinen Mann bei Fast Forest gefunden.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Genießt die Zeit! Netzwerkt und bleibt in Kontakt, das ist fürs ganze restliche Leben wichtig. Setzt euch Ziele, aber habt die Geduld, sie schrittweise zu verwirklichen.

Gerne stehe ich mit Rat und Tat zur Verfügung, die Kontaktdaten bekommt ihr im Alumni-Büro.

Das war's schon, vielen Dank!!

 

Studieninhalte

Übersicht über die Lehrveranstaltungen, SWS (Semesterwochenstunden) und ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) im Studiengang  Bachelor Maschinenbau.

 

1. Semester SWS ECTS
Analytische Grundlagen des Ingenieurstudiums 4 5
Konstruktion 1 4 5
Angewandte Physik 4 5
Technische Mechanik 1 (Statik) 4 5
Ingenieurinformatik 1 4 5
Englisch für Ingenieure 2 2
Chemie 2 3
     
2. Semester SWS ECTS
Ingenieurmathematik 1 4 5
Physikalisches Praktikum 2 2
Technische Mechanik 2 (Festigkeitslehre) 4 5
Ingenieurinformatik 2 4 5
Maschinenelemente 1 4 4
Werkstofftechnik 4 4
Darstellende Geometrie 2 2
Einführung in 3D-CAD 2 3
     
3. Semester SWS ECTS
Ingenieurmathematik 2 4 5
Maschinenelemente 2 4 4
Konstruktion 2 4 4
Technische Strömungsmechanik 4 4
Technische Mechanik 3 (Dynamik) 4 5
Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach 2 2
Grundlagen der Elektrotechnik 4 5
     
4. Semester SWS ECTS
Qualitäts- und Projektmanagement 4 5
Studiengangspezifisches Wahlpflichtfach / Projekt 2 2
Elektrische Antriebe 2 2
Messtechnik 2 2
Spanende Fertigungstechnik 2 3
Spanlose Fertigungstechnik 2 2
Technische Thermodynamik 6 6
Verfahrenstechnik 4 5
Grundlagen der Regelungstechnik 2 3
     
5. Semester SWS ECTS
Projekt Konstruktion 4 6
Wärmeübertragung 4 5
Grundlagen der Regelungstechnik 2 3
Regelungstechnik 2 3
Steuerungstechnik 2 2
Maschinentechnisches Praktikum 2 2
Betriebswirtschaftslehre 2 2
Statistik 2 2
Wirtschaftslichkeitsrechnung 2 2
Höhere Werkstofftechnik/Kunststofftechnik 4 4
Betriebsfestigkeit/Schadensanalyse  2 2
     
6. Semester SWS ECTS
Industriepraktikum - 24
Praxissemiar 2 2
Ausgewählte Themen aus der Praxis 1 2 2
Ausgewählte Themen aus der Praxis 2 2 2
     

Wahl eines Schwerpunktes

   
     
Schwerpunkt Entwicklung und Konstruktion    
7. Semester SWS ECTS
Konstruktionsmethodik und CAx-Methoden 8 8
Rechnergestützte Konstruktion (CAD) 4 4
Rechnergestütze Simulation (CAE)/Angewandte FEM 4 4
Bachelorarbeit - 12
Bachelorseminar 1 2
     
Schwerpunkt Energietechnik/Anlagentechnik    
7. Semester SWS ECTS
Regenerative Energie- und Stofftechnik/Recycling/Biomasse 6 6
Energiewirtschaft/Emissionshandel 2 2
Verfahrenstechnik 4 4
Gebäudetechnik 4 4
Bachelorarbeit - 12
Bachelorseminar 1 2
     
Schwerpunkt Produktionstechnik    
7. Semester SWS ECTS
Lasertechnik 2 2
Fabrikplanung 2 2
Robotik 4 4
Arbeitsvorbereitung 4 4
Produktionstechnik 4 4
Bachelorarbeit - 16
Bachelorseminar 1 2
     
Schwerpunkt Technologie der Metalle und Kunststoffe    
7. Semester SWS ECTS
Werkstoffauswahl (Metalle) 4 4
Werkstoffanalyse und Mikroskopie 4 4
Schweißtechnik 2 2
Kunststoffverarbeitungstechnik 1 (Spritzgießen und Werkzeugbau) 4 4
Kunststoffverarbeitungstechnik 2 (Extrusionstechnik) 2 2
Bachelorarbeit - 12
Bachelorseminar 1 2
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